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  1. 1930-01-01 · Heft 1 · p. Seite 45 · Erez Israel in der Responsenliteratur des späteren Mittelalters

    4-5 Rabbiner, die sich auf Palästina beziehen. So fragt z. B. ein Jude, ob derjenige, welcher in Palästina begraben ist, von den Grabes־ leiden (חבוט הקבר) befreit ist1. … Die große Bedeutung, die man dem Aufenthalt in Palästina beilegte, blieb nicht ohne Einfluß auf manche praktische Entscheidungen: so ward z. B. entschieden, daß ein Mann, der nach Palästina auswandern will, seine.

  2. 1852-08-01 · Heft 11 (August 1852) · p. [Seite] · [Rezension]

    — Choriner weiß darüber keine Auskuust zu geben.׳ Die Sache mag sich aber folgendermaßen verhalten. In Palästina wurde bis zum 12. Jahrhundert nur ein Neujahrstag gefeiert; 9t. Serachia im מאוד zu Beza Cap. i sagt ausdrücklich: ״jetzt sind.neue Ansiedler dahin (nach Palästina) aus der Provence gekommen und führten eine zweitägige Neujahrsfeier ein"; er spricht sich aber nachher gegen diese DoppeLseier für Palästina aus. Nachmanides im Milchamot opponirt ihm aber heftig und meint, von der zeitherigen Unterlassnng der Doppelseier könne gar kein Beweis gebracht werden, da bisher gar keine Gesetzkundige in Palästina gelebt hätten. Die Praxis einer zweitägigere Neujahrsfeier war daher im 12. und 13. Jahrh. in Palästina noch neu; erst Nachmanides und seine Schüler, die Kabbalisten, befestigten deren Einführung aus den von Nachmanides in der angeführten Stelle des Milchamoth enthaltenen halachischen Gründen.

  3. 1930-01-01 · Heft 1 · p. Seite 54 · Erez Israel in der Responsenliteratur des späteren Mittelalters

    Wenn sie es aber dann in der Wüste nicnt tun, so darf er auch mehr als 2000 Ellen wegen פקוח נפש gehen. R. Simon hält das Fahren nach Palästina für eine größere Mizwah als den Boden kauf4 in Palästina seitens desjenigen, welcher sich dort schon aufhält. Denn ,,wer außerhalb Palästinas wohnt, hat gleichsam keinen Gott“. … Simon entscheidet, daß derjenige, welcher gelobte, nach Palästina zu fahren und mit der Reise zögert, sich des Verbotes Deut 2322, selbst wenn die 3 Hauptfeste verstreichen, nicht schuldig macht.

  4. 1938-01-01 · Heft 5 · p. Seite 360 · [Nachricht]

    Bewer, Das Tal der Wanderer in Hesekiel 3911; Hempel, Die Ostraka von Lakis. Zeitschrift des Deutschen Palästina «Vereins, Bd. 61, 3/4: H. Otto, Studien zur Keramik der mittleren Bronzezeit in Palästina; D. M. Nora, Die Wege der Pharaonenheere in Palästina und Syrien.

  5. 1926-01-01 · Heft 2 · p. Seite 104 · Malkizedek

    Entweder war Salem und seine Umgebung eine semitische Siedelung4 — zu der dann Abraham hinzukam. Oder Palästina war ursprünglich semitischer Besitz und die Kanaanäer haben damals noch nicht das ganze Land erobert gehabt5. 2. Das Priestertum wurde dem Melchisedek-Sem genommen. … Buber I 27 zu Gen 120 wird erklärt, daß zur Zeit der Einwanderung Abrahams von den Völkern, die später Palästina bewohnt haben, bloß die Kanaanäer eingedrungen waren. ־ובעת שעבר אברהם לא היד. עדיין נכנם לשם אלא הכנעני• בלבד. Ueber Palästina als ursprünglichen Besitz Sems vgl. ausführlich Aptowitzer in der Festnummer der REJ. zum 70.

  6. 1935-01-01 · Heft 4 · p. Seite 325 · Folkloristische Beiträge

    Scheschet erwähnte Trauerbrauch ist in der Tat mohammedanischen Ursprungs. Noch in der Gegenwart gehen in Palästina mohammedanische Frauen am Tage nach dem Leichenbegängnisse, am frühen Morgen, zum Grabe des Verstorbenen, wo sie um den Toten wehklagen, bald ruhig weinend, bald mit flatterndem Haar im Kreise tanzend. … Unterschiede in den Trauerbräuchen gab es schon in alter Zeit. In Palästina wurden die Trauernden täglich in die Synagoge geführt, in Babylonien dagegen nur am Sabbat der Trauerwoche14. Der Brauch der palästinensischen Juden wurde später in Saragossa und der der babylonischen Juden in Katalonien innegehalten.

  7. 1938-01-01 · Heft 3 · p. Seite 216 · [Nachricht]

    Euler, Die Bedeutung von spr in der Sudschin«Inschrift im Lichte des ATlichen Gebrauchs von sepaer; Karl Eiliger, Nochmals ״Prophet und Politik"; Ernst Sellin, Zu Efod und Terafim. Zeitschrift des Deutschen Palästina«Vereins, 61, 1/2: Dr. M. Th. Böhl, Die Sichem-Plakette; D. M. Noth, Die Wege der Pharaonenheere in Palästina und Syrien III.

  8. 1860-01-01 · Heft 3 · p. Seite 113 · Beleuchtung mehrerer Ortsnamen im Josephus und damit zusammenhängende Erläuterungen von Talmud- und Midraschstellen [Rez

    Sie will vielmehr Folgendes sagen: Das heidnische Rom (Edom genannt, weil der romfreundliche Herodes edomitischen Stammes war) hatte ganz Palästina mit den annectirten Provinzen von Seir im Südosten bis Cäsaren im Westen unter seiner Botmäßigkeit. In Cäsarea, dem Sitze des römischen Procurators, concentrirte sich gleichsam die römische (edomitische) Macht in Palästina.

  9. 1925-01-01 · Heft 6 · p. Seite 400 · [Nachricht]

    Munk; Gefälschte Talmudzitate. Berlin, Philoverlag, 1924, 20 S. Palästina^ 300 Bilder, Einleitung von Sven Hedin. Mit ausführlich beschreibendem Text herausgegeben von Ör. Gg. Landauer. Leinenband, Folio, 20 Mk. … Hier liegt die erste Bilder- Sammlung vor, die uns eine genaue Kenntnis des ganzen Palästina — seiner Landschaft, seiner vielfältigen Kulturstätten, seiner Bewohner, ihrer Werke und Beschäftigungen — verschafft.

  10. 1926-01-01 · Heft 5 · p. Seite 431 · [Nachricht]

    Nur engster Anschluß an den Urtext kann da die Üeberhöhung eines ״Anthropomorphismus“ durch den anderen auch im Deutschen zum Reden bringen.“ ״Die Atemkolen geben den in der Schriftlichkeit der Schrift erstickten freien, mündlichen Atemzug des Worts zurück.“ Palästina, eine Fahrt ins Gelobte Land, von Dr. h. c. Freiherr von Schoenaich, Generalmajor a. D. Halberstadt, H. Meyers Buchdruckerei, 1926, 126 S. Der bekannte pazifistische Offizier schildert seine Reiseeindrücke aus Aegypten und Palästina. Dem Siedlungswerk steht er sympathisch gegenüber; manche seiner Bemerkungen scheinen beachtenswert, da er landwirtschaftlicher Fachmann ist.

  11. 1927-01-01 · Heft 3 · p. Seite 153 · [Nachricht]

    ; Herbert Philippsthal, Die jüdische Bevölkerung der Stadt Lemberg; Erwin Baron, Berufsumschichtungsbestrebungen innerhalb der jüdischen Bevölkerung Deutschlands. Zeitschrift des Deutschen Palästina-Vereins, Band 49, Heft 4 enthält: E. Sellin, Die Ausgrabung von Sichern; F. M. Th. Böhl, Die bei den Ausgrabüngen von Sichern gefundenen Keilschrifttafeln (Anhang); L. … Besprechungen: Walter Otto, Kulturgeschichte des Altertums (Steuernagel); Anton Jirku, Der Kampf um Syrien-Palästina im orientalischen Altertum (Steuernagel). Durch die Güte der Herren Verfasser sind uns folgende Aufsätze zugegangen: Harold M.

  12. 1927-01-01 · Heft 4 · p. Seite 240 · [Nachricht]

    Quellennachweise und Personenverzeichnis sind beigegeben. Palästina, Reiseberichte von Bruno Wcil-Berlin und Cohn-Dessau, Berlin 1927, Philo-Verlag, 31 S. Berichte über eine 14 tägige Fahrt durch Palästina.

  13. 1923-01-01 · Heft 6 · p. Seite 287 · Hellenistica [Rezension]

    machte, so'versteht man, daß der Geschmack der hellenistischen Synagogenredner durch die ihnen wohlbekannten Kunstreden ebenso bestimmt war, wie die Poetik der spanischen Synagogen dichter durch die Lyrik der sangesfrohen Araber, und daß der Predigt in Alexandrien wohl'eine noch größere Aufmerksamkeit geschenkt wurde als in Palästina. Wie Philon m. E., seine recht beträchtlichen Kenntnisse des griechischen Rechtes nicht juristischen Studien, sondern der Rednerschule verdankt, so stammt seine Vertrautheit mit der jüdischen Exegese im wesentlichen aus dem Gottesdienst, dessen Bedeutung für Palästina gerade Bousset richtig zu würdigen gewußt hat, der aber für Alexandrien als einzige Quelle der Belehrung eine noch größere Bedeutung besaß.

  14. 1868-01-01 · Heft 6 · p. [Seite] · Voltaire und die Juden

    Die Gueber, ehemals beträchtlich, sind in einem Theile des Orient verbreitet, die Banjan existiren nur in Indien und Persien; aber die Juden sind auf der ganzen Erdoberfläche verbreitet, und wenn sie sich sammein sollten, würden sie eine viel zahlreichere Nation bilden, als je in dem kurzen Zeiträume, während sie die Herren von Palästina waren. Fast alle Völker, welche die Geschichte dieses Volkes geschrieben haben, erheben diesen Ursprung durch Wunder.

  15. 1917-01-01 · Editorial · p. None

    Levy, Max, Der alte israelitische Friedhof zu Worms am Rhein. Von L. Grotte. Thomsen, Peter, Die Palästina-Literatur, eine internationale Bibliographie in systematischer Ordnung. Von A. Sandler Wachstein, Bernhard. Hebräische Grabsteine aus dem 13•—15• Jahrhundert in Wien und Umgebung.

  16. 1877-01-01 · Heft 6 · p. Seite 256 · George Eliot und das Judenthum

    In seinem Herzen wohnt neben der Hingebung an das Ganze die zärtlichste Liebe zu seinen Angehörigen, er folgt der näheren Pflicht, wenn diese mit seinen hochfliegenden Plänen einmal in Widerstreit geräth, entsagt seinem Lieblingsgedanken und bricht stracks die Reise nach Palästina ab, da ihn der Hülferuf seiner unglücklichen Mutter erreichte. Es war ein merkwürdiges El-

  17. 1886-01-01 · Heft 8 · p. Seite 365 · [Rezension] / R.

    Da Nachmani seinen Bibel» commentar erst in seinen späteren Lebensjahren schrieb, nachdem er in Palästina die schreckhaften Spuren der Mongolenzüge mit eigenen Augen gesehen hatte, so ist diese oben erwähnte Notiz etwa nicht zu erklären aus einer übermäßigen günstigen Meinung von den Mongolen.

  18. 1868-01-01 · Editorial · p. Seite 487

    . — Die Authentie des Buches Esther 8. 263. — Wissenschaft!. Reise des Herzogs von Luynes nach Palästina 8. 306. - Die Disputation des Bonastruc mit Frai Pablo in Barcelona 8. 308. — Ein Mortarafall in Castilien S. 349. — Bigamie noch im XIV.

  19. 1858-01-01 · Heft 7 · p. Seite 279 · [Die von Dr. R. Petermann ...]

    . ■— Mein Rückblick wird wohl einleuchtend machen, daß in Palästina noch Manches aufgeräumt werden müßte. Ich wählte nicht gerade die ergiebigste Gegend. Der Strich von Nabulus abwärts gegen das mittelländische Meer mit dem ganzen Karmel würde beispielsweise dem suchenden Geographen weil mehr versprochen haben, während dieser dem Naturforscher die Freude an den nahe bei Kaisa in der Wildniß lebenden Tigern, Leoparden und Huäucn nicht mißgönnte und den 1)1.

  20. 1893-01-01 · Heft 4 · p. Seite 177 · Beiträge zur rabbinischen Sprach- und Alterthumskunde

    Wenn man dieselben zur Bäucherung (oder zum Heizen im Ofen) verbrannte, drang der Wohlgeruch durch ganz Palästina. Nach der Zerstörung Jerusalems blieb von denselben Nichts (oder nur ein Gerstenkörn gross) übrig, es findet sich davon in der Schatzkammer der' Königin ציימצמאי (Var.צמצמא ,צומצמאי,צטצמאי).