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Jetzt, wo es kein Verdienst, sondern möglicherweise künftighin ein »Verdienst« gewesen ist, nach Palästina zu gehen, zieht sie das bei weitem der Parteiarbeit und der Politik vor (wenn sie überhaupt etwas vorzieht), wie sie vordem das Hierbleiben der Auswanderung vorgezogen hat. … Da beginnt eine der innerlich korruptesten zionistischen Ausreden in Schwang zu kommen, die mit Palästina. Und der Verdacht erscheint nicht unbegründet, daß aus diesen so höchlich auf ihr Wohl und ihre schläfrige Ruhe bedachten Spießern nicht plötzlich in Palästina die entsagungsvollen Pioniere werden könnnen, die wir dort vorläufig noch brauchen, bevor das Pack der ewig fremde Früchte erntenden Kriegs- und Friedensgewinner, der Hyänen und Nutznießer der revolutionären Idee, anrücken darf.
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Es vvnd ein Behelf und mehi nocn als ein solcner sein, wenn die politische Entwicklung die gleiche bleibt und wenn Ruppin in punkto Industrialisierung von seinem Standpunkt aus die Zukunft nicht zu rosig sieht Ei spncht zwar nicht von England als „Schutzmacht", wie abei die Dinge gelegt worden sind, durfte England ja,» in den nächsten Jahren zumindest, in Palästina herrschen. Wenn nun von der Gründung einer Industrie gespiochen wnd, ist es lehn eich von dem Memorandum zu hoien, das der Fuhrer der ägyptischen Delegation in Paus Saad sugul pascha der amerikanischen Delegation ubergeben hat. … Ich wiederhole, wie immer man sich zu Einzelheiten stellen mag ist Ruppins Buch eine Notwendigkeit und endlich ein Lichtblick in der wenig großzugigen vorhandenen Palasünaliteratur, die entweder einseitig auf ein bestimmtes Forschungsgebiet festgelegt oder von allen möglichen Palastmadmgen sprechend, oberflächlich und ohne genaue Unterlagen ist Vom ersten bis zum letzten Kapitel ist eingehendes praktisches Studium Ruppins zu erkennen, ob er nun von den Aussichten der Baumwollkultur spncht, ob ei nun den Schreibtischtheoretiker Ballod abtut oder ob er einen genau detaillieiten Verwaltungsplan für das judische Palästina aufstellt. Das Buch scheint mir exakt, nüchtern und klar, auch dort wo Ansichten und Forderungen vertreten werden, die ich für schädlich und bekämpfenswert halte.
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Die Friedenskonferenz hat den ersten Schritt durch Anerkennung des Anspruches des jüdischen Volkes auf seine nationale Heimstätte in Palästina getan. Aber auch der Zionis* mus, der jetzt die Bahn frei hat, fordert, daß die gegenwärtig in allen Ländern verstreut wohnenden und vermutlich nodV lange Zeit verbleibenden Juden in die Lage versetzt werden, sich auch in diesen als freie Gemeinschaft unter eigener Verantwortung 71