-
Palästinazentrale ihre Aufgabe darauf beschränken können, für Rechnung der Käufer, und zwar nach Einzahlung der auf jeden von ihnen entfallenden Beträge, die sogenannte •erste Hachschara, d. 11. die Entsteinung, Brunnengraben und primitive Wegeanlage vorzunehmeii und im übrigen abzuwarten, ob und wann diese Käufer, mit den notwendigen Kapitalien versehen, sich einfinden würden, um den erworbenen Boden nach ihrem individuellen Ermessen zu bearbeiten. … Monatelang konnte sich die Palästina-Zentrale dennoch nicht dazu entschließen, die an sich schon damals notwendige Konsequenz aus diesen elementaren Ereignissen zu ziehen und die Arbeiter nach Abschluß •der notwendigsten Hachschara-Arbeiten zu entlassen. Es wurden daher mehrere Hundert Duman Land für Rechnung der Palästina-Zentrale mit Getreide bestellt, während 1000 Duman einer aus der Arbeiterschaft gebildeten Kooperative zur selbständigen Bearbeitung pachtweise bis zur Ernte überlassen wurden.
-
Dort waren die Hachscharisten in einer staatlichen Landwirtschaftsschule praktisch und theoretisch mit besten Erfolgen tätig und dank der geistigen Leitung des Herrn Oberrabbiners Hoffmann und der aufopfernden und unermüdlichen Tätigkeit des Herrn David Hubert, Ada, konnte die Hachschara in Vorbildlicher Weise ihre Aufgaben erfüllen. Herr Leopold Schabenitz, Zagreb, erstattete den Tätigkeitsbericht des Keren Hajischuw und an Hand von genauen Ziffern wurde fcstgostellt, daß Zagreb weit- Die Agwdas Jisroel Mädchen gruppe Wien, n., eröffnet ihr Ferienheim rzrr Sanerhrunn Eine herrliche Villa mit allem Komfort, Liegeterrassen, Bad, prachtvollem Rasen, eigenem Wald usw., bietet die Sicherheit für einen unübertrefflichen Urlaub bei ganz geringen Preisen.
-
. © Die deutschen Behörden habexi ״ixn Interesse der Sicherheit des Staates“ , die S chlie ßun g einer Reihe . jüdischer landwirtschaftlicher ־״ Ü 1x1s c hi c h i un g sst eil e n, untei' ihnen auch Hachschara- Zenii'en, die in den Gx'enzbezirken Heyen, verfügt. © In Salzburg, dexxi Zentrum 'des österreichischen Fremdenverkehrs, erschien eine vom offiziellen Salzburger' Lehrerverein heransgegebene wüste antisemitische Schmähschrift ״Judentum und Schule“; sie enthält Aufsätze, xvie ,,Der Verrat von 1918 und das Judentum“, ״Juden schachexm um die.Völker“, ״Die Judenfrage im Spiegel der Presse“ und dergleichen. © Das Gei'i'cht in J er usale m verurteilte die im Zusamruenhangxnit: dem Ueherfall auf das Büro der Jewish Agency in Jerusalem am l-'h Februar seinerzeit verhafteten und später gegen 'Kaution fr eigelassenen 37 Mitglieder des Brith Trumpeldor zu je 3 Pfund Geldstrafe und sprach gegen einen, der als illegaler Einwanderer befundexi würde, die Landesvexweisung aus. © Der Leiter des europäischen Naclirichtendiexistes der Jüdischen Teiegi'aphen-Agentur, Boris S ni 01 a r, der ex'st vor kurzer Zeit aus London nach Berlin kam, ex•- hielt1 von der Gestapo die Verständigung, daß er Deutschland binnen drei Tagen zu verlassen habe, da seine; Abwesenheit .; die; ״innere .
-
Ein gleiches Schicksal erleiden Chaluzim aus Galizien, die in Ungarn eine Hachschara durchmacben wollen. die uteiswetie CtiUUUöisftemke aus 11i11111111111111!!1111111111111111111111111!11!1111111111!1111i111w^ Othmar Schiff Wien I, Kärntnerring 6 •Telephon 1116־0־43־ 4 'i :1 1־ i 4׳
-
In Jassy wurde eine Beth-Jakob-Schule gegründet und eine Hachscharä eingerichtet. Bei einem Meeting sprach Oberrabbiner Zirelsohn - Kischinew über die agudistische Ideologie. — Die Großwardeiner Ortsgruppe der Agudah hat in Szalärd eine Hachscharahsiedlung gegründet.
-
Agudas Jisroel fordert ein Judentum der Pflicht lind der Tat. ״Auch wir fordern eine Hachschara“, ruft der Redner laut in den Saal/ ״aber eine Hachscftara als Er- Ziehung zu •jüdischer Lebensweise, jüdischer Ueberzeugung, zur Anerkennung und Heilighaltung der Thora und Ueberliefe- 1'Ung und deren Künder.“ Die tiefsinnigen, glühenden, ausgezeichneten Worte dringen' tief in die Herzen der Zuhörer und finden überaus lebhaften Beifall.
-
Diese Feststellung gab dem Referenten Veranlassüng, den Begriff ״jüdische Persönlichkeit", wie Agudas Jisroel ihn fordert, herauszuarbeiten und im Anschluß daran das Wesen ״agudistischer Hachschoro" zu erörtern. Die anderen sprechen von ״Hachschara“ und denKen an , ״EreZ“, sie denKen nur an den Boden und an eine Vorbereitung, die die materielle, die physische Ertüchtigung des Chaluz erstrebt.
-
Von den Zertifikaten sind praktisch der Aguda bisher etwa 10 Prozent aller Zertifikate gegeben worden, die genaue Zahl hänge stets von der Zahl ihrer Hachschara-Teilnehmer ab. Im Frühjahr werde eine eigene Jugend- Alijah zum Landbesitz des Keren Hajischuw elnsetzen. Aus det» Hände dee IteeUeißuuf (Siehe auch ״Von Woche zu Woche".)
-
Durch ständige Berührung mit der Jeschiwoh Ez Chaim in Heide, welche selbst ein lebendiges Stück Agudageschichte darstellt, bleibt 'ein fortwährender Geistesaustausch, der Lerneifer und -lust ständig erfrischt. In so z i a 1er Hi n־ä i;c h t wurde die zweite Hachschara eingerichtet, die ihren Möglichkeiten nach die bedeutendste von ganz Etiropa werden kann, aber durch wenig Teilnahme augenblicklich in ihrem Aufblühen behindert wird.; Es geht der Hachschoro rwie der ganzen Aguda in Belgien: Möglichkeiten unbeschränkt, Teilnahme sehr gering!
-
In Wilna befindet sich eine Ausbildungsstätte für Gärtnerei und in Kousk eine für Schlosserei. Demnächst soll auch eine Hachschara- Kolonie in Galizien eröffnet werden. Unter der Leitung der Herren Pinchas Lewin und Red. Meier Alter wird eine eifrige Sammeltätigkeit für den Keren-Hajischuw der Agudas Jisroel mit gutem Resultat entfaltet und am Lag-b’Omer finden in ganz Polen Straßensamm- 1 u n g e n des Keren-Hajischuw statt.
-
M. wird sich in Zukunft nur mehr mit innerdeutscher Palästina-Arbeit befassen; in Berlin und in anderen deutschen Zentren werden Zweigstellen für Hachschara und Alija eröffnet werden. Die Palästina-Arbeit auf, Weltbasis wird von jetzt ab außerhalb Deutschlands geleistet werden. .
-
Wege wurden gebaut, Häuser errichtet, Brunnen gegraben und die schwierige Arbeit der Hachschara durchgeführt.; Trotz heroischer Anstrengungen aller Beteiligten konnte ׳ die reibungslose Durchführung weiterer Arbeiten nicht ge-
-
H7 gesammelten Beträge zum sehr großen Teil dem Betrieb einer Hachschara zu fließen, ist untragbar. In technischer Hinsicht muß der K. H, einer Zentralbank gleichen, die in Jeruschalaim ihren Site hat und allenthalben ihre.