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19071913
  1. 1909-03-26 · Heft 7 (26.3.1909) · p. Seite 6

    Das Palästina- Amt vertritt alle diejenigen Institutionen der zionistischen Bewegung, die in Palästina selbst arbeiten, und die sowohl an Zahl wie an Umfang ihrer Tätigkeit ständig zunehmen. — Ueber den Bericht des Präsidenten Wolffsohn über die Zustände und Beziehungen im ottomanischen Reiche fand in vier geheimen Sitzungen eine erschöpfende Debatte statt. Der Bericht des Vorsitzenden des Palästina- Ressorts, Prof. Dr. Warburg, gab näheren Aufschluss über die Tätigkeit des Vereins Oelbaumspende, der die Wiederaufforstung Palästinas mit Oelbaumwäldern betreibt, des Pflanzungsvereins Palästina, der Palestine Land Development Company, die ihre Tätigkeit auf ihrem ersten Stammgut Kineretli (am Tiberias-See) bereits begonnen hat, und die bis 1.

  2. 1911-08-25 · Heft 17 (25.8.1911) · page 1

    Im Eifer des ersten Sturmganges haben alle übersehen, daß Palästina nach seinem politischen, sozialen und ethnischen Bedingungen — ein — typisches Diasporaland ist. Schon heute, wo fast keine Judeneinwanderung in Palästina besteht, nimmt der arabisch-jüdische Konflikt an Schärfe zusehends zu. … Und gerade in diesem Moment, wo das Endziel sich entfernter als je erwiesen hat, sollte der Welt die „Fruchtbarkeit" der Bewegung demonstriert werden. „Zion ist tot, es lebe — die „praktische" Arbeit in Palästina!" . . . Durch Almosen löst der Spießer das Problem der Armut. Durch ein hebräisches Gymnasium in Palästina erkauft sich der Zionismus die Gewissensruhe . . .

  3. 1908-10-02 · Heft 39 (2.10.1908) · p. Seite 9

    Es entspricht durchaus seiner Politik am persischen Golf, in Arabien und an der syrischen Küste, wenn ein weiterer Gebietsteil Palästina; vom türkischen Reiche losgelöst und dem britischen Kolonialbesitz angenähert -wird. Bedauerlich bleibt nur. dass bei dem zionistisch-englischen Kompromiss der deiuscjic Handel und das Deutschtum in Palästina zunächst die Leidtragenden, sind. … Tu der jetzigen Zeit der politischen Umwälzungen im ottotnanisehen Reiche ist es für die Juden eine Sache politischer Klugheit, durch Gründung von eigenen Blättern die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Zur Zeit ist der Stand des jüdischen Zeitungswesens in Palästina, wie wir in der ,.Palästina" lesen, folgender: „Es ist ganz natürlich, dass unter der jüdischen Bevölkerung Palästinas, das sich kulturell erst zu entwickeln bebeginnt, das Journalwesen bis vor einiger Zeit so ziemlich ärmlich war.

  4. 1908-07-17 · Heft 29 (17.7.1908) · p. Seite 10

    „Aber in Rumänien gibt es viele Juden 1" Und beide lachen . . . * * * Die jüdischen Hotels in Palästina. Die letzte Nummer der Monatsschrift „Palästina" weist einen reichhaltigen Inhalt auf. Wir finden u. a. einen Artikel von Frau Dr. Rahel S t r a u s „Frauenarbeit in Palästina"; von Pastor Eberhard „Die Bedeutung der Palästina - Forschung für die Bibel" u. s. w. In einem Aufsatze „Die jüdischen Hotels" wird ein sehr wunder Punkt berührt, der an dem schwachen Besuche Palästinas Schuld trägt.

  5. 1912-01-12 · Heft 1 (12.1.1912) · p. Seite 8

    Eine neue hebräische Zeitung in Safed, Seit kurzem besteht in Safed (Palästina) eine jüdische Buchdruckerei. Die beiden Eigentümer der Druckerei beabsichtigen nun, demnächst ein hebräisches Wochenblatt unter dem Namen „Hagalil* („Galiläa*) herauszugeben. Viele der in den galizischen Städten und Kolonien lebenden hebräischen Schriftsteller haben sich bereit erklärt, an dem neuen Blatte, das in erster Linie die Interessen der jüdischen Bevölkerung in Galiläa pflegen will, mitzuarbeiten. * * * Das Ende einer judenleindlichen arabischen Zeitung. Die antisemitische Zeitung „El-Karmel" in Haifa (Palästina), die, wie bekannt, eine gehässige Agitation gegen die jüdische Einwanderung nach Palästina, wie überhaupt gegen alles Judische betrieb, hat aus Mangel an Abonnenten ihr Erscheinen eingestellt.

  6. 1907-06-21 · Heft 28 (21.6.1907) · p. Seite 8

    Tag: Vorträge über die Lage der Juden in den verschiedenen Ländern. Sitzungen der Ausschüsse. 3. Tag: Referat über Palästina. Berichte der verschiedenen Ausschüsse. Spezialdebatten. 4. —7. Tag: Debatten. Generalversammlung der Bank und Sitzungen der anderen Institutionen etc. … Auch er findet die Idee vorzüglich. Doch er meint: „Die „Ito" ist bereit, in Palästina tätig zu sein, sobald die Zionisten nachweisen, daß es ihnen gelungen ist, in Palästina die Autonomie zu erhalten."

  7. 1907-08-30 · Heft 38 (30.8.1907) · p. Seite 11

    Und der junge Mensch erzählt: „Es war vor 18 Jahren, Großpapa, als Juden verschiedenster Stände, Aerzte, Advokaten nach Palästina reisten, auch der ehrwürdige Reb Samuel Mohilewer fuhr mit ihnen, und als sie dort anlangten, warfen sie sich auf die Erde, küßten den Staub und weinten inbrünstig. … In diesem Wasser floß jüdisches Blut. Dort unten weit in Palästina, dort ist unser Platz, dorthin zieht uns unsere Sehnsucht." „Dort, weit in Palästina," wiederholt der Alte vor sich hin, schüttelt mit dem Kopfe und schaut in das Weite. — Jenseits des Städtchens, am Ufer, erblickt man den Friedhof; der kleine Zaun ist halb versunken in die Erde, man sieht einige Grabsteine und einige Bäume, die auf dem Berge stehen und in der Mitte das kleine Dach eines Zeltes, unter welchem sich das Grab des heiligen Rabbi befindet.

  8. 1909-03-26 · Heft 7 (26.3.1909) · p. Seite 12

    Im ganzen kann man wohl die Summen, die zur Schaffung jüdischer Ansiedlungen in Palästina seit dem Beginn der Achtzigerjahre ausgeworfen wurden, auf rund 90 Millionen Franken angeben, wovon allein auf Rothschild über 70 (nach anderen Angaben etwas weniger) Millionen entfallen dürften. Das demnächst erscheinende Märzheft wird sämtliche Vorträge des jüngst in Wien staltgehabten Palästina-Seminars enthalten. * Eine neue Monatsschrift. In allernächster Zeit wird in München eine Monatsschrift erscheinen, die neben kulturell-literarischen Aufsätzen auch jüdische Politik behandeln will.

  9. 1910-01-21 · Heft 2 (21.1.1910) · p. Seite 10

    S c h e c h t e r und Dr. Cyrus Adler. Das Jännerheft der Monatsschrift ..Palästina" veröffentlicht ein ziemlich reiches Material. Wir finden u. a. nachstehende Artikel: Dr. David Strauss (Zürich): Zum T.Jahrgang, ein Rück- und Ausblick. — Pastor 0. … A Labuschin: Die kulturelle Neuentwicklung Palästinas. — Dr. Emil Levy- Berlin: Palästina-Aphorismen. — Dr. S. Weissenberg, Elisabethgrad : Die jemenitischen Juden. —- D. Friedrich Naumann : Aus Asia. — Davis Trietsch: Gartenstadtbewegung. biste der Ausgetretenen.

  10. 1913-01-03 · Heft 1 (3.1.1913) · page 1

    Das Budget der Wiener Kultusgemeinde pro 1913. Ein jüdisches Schulmuseum für Palästina. Unser unbestreitbares Recht. Sprechsaal. Korrespondenzen. Gemeinde- und Vereinsnachrichten. Aus allen Weltteilen.

  11. 1907-09-20 · Heft 41 (20.9.1907) · p. Seite 4

    Nun eine Frage: Wenn die russischen Poale- Zionisten nichts, aber "gar nichts für die Stärkung der finanziellen Institutionen tun wollen, mit welchem Rechte können sie dann vom Kongresse verlangen, er soll dies oder jenes in Palästina tun? Und noch eine Bemerkung. Es ist ja theoretisch wohl zulässig, daß eine neue sich gründende Gesellschaft manche Fehler der alten Gesellschaften vermeide. … Der überwiegende Teil des jüdischen Proletariats wird zionistisch werden müssen, weil nur der Territorialismus ihm die Möglichkeit der normalen Entwicklung verschaffen wird. Wer Territorialismus sagt, sagt Palästina, denn der konkrete Ausdruck des abstrakten Territorialismus kann nur Palästina sein. Und die Verwirklichung des territorialistischen Ideals hat die Zusammen Wirkung aller Elemente des jüdischen Volkes zur Voraussetzung.

  12. 1912-04-19 · Heft 8 (19.4.1912) · p. Seite 9

    Jüdischer Verlag, Berlin 1912. Seit jeher hat das Interesse für Palästina eine ganz bestimmte Färbung gehabt Die Beisenden suchen und sehen im Land vor allem das Historische und (las Religiöse Dieses zeigt sich auch in der Literatur Man braucht nur die bekannten Reiseführer zur Hand zu nehmen. Dali aber Palästina auch eine lebendige und praktische Gegenwart hat, scheint den meisten unbekannt zu sein. So ist es z. B. vor kurzem vorgekommen, daß ein sehr verdienstvoller, politischer Schriftsteller und Kolonialpraktiker Keisebriefe aus Palästina veröffentlicht hat, in denen er mit keinem Worte der neuen jüdischen Kolonien Erwähnung tat Nun ist aber ein Werk erschienen, welches uns zeigt, daß das heilige Land vom Strudel des modernen Lebens ergriffen ist; das Buch von Trietsch, von dem jetzt <lie dritte Auflage her.iuskomm , bildet eine Darstellung aller Tatsachen über die wirtschaftlichen, sozialen, politischen Verhältnisse des Landes.

  13. 1907-07-12 · Heft 31 (12.7.1907) · p. Seite 10

    Bei derselben handelt es sich bekanntlich darum, daß, während bei der Gründung der Kolonialbank Palästina, Syrien „und andere Orte" zu Kolonisationszwecken in Aussicht genommen worden sind, nunmehr dieser Passus ausgelassen, und die Kolonisation lediglich auf Palästina und Syrien beschränkt werden soll.

  14. 1913-01-03 · Heft 1 (3.1.1913) · p. Seite 7

    Sitzt im Zwischendeck, in seinen Augen noch den Abglanz jenes letzten Blickes, den er ,— vielleicht zum letzten Male im Leben — seinen an der Küste zurückgebliebenen Kindern zugeworfen hat. Nach Palästina fährt er, um in der heiligen Erde zu ruhen. Am Oelberg wird er sein Grab sich wählen und im Bethamidrasch — Davids Psalmen auf den Lippen — den Tod erwarten. … Als erste Publikation dieser Sammlung erschienen die Reiseschilderungen von Schalom A s c h „Im Lande der Väter, Bilder und Dichtungen aus Palästina". Die Einleitung zu dem Büchlein bildet das von uns hier reproduzierte Kapitel „Auf dem Schiffe". Die weiteren Kapitel enthalten, äußerst /fesselnde Schilderungen des palästinensischen Milieus.

  15. 1911-07-14 · Heft 14 (14.7.1911) · p. Seite 10

    Seite 10 a Neue National-Zeitung " Nr. 14 Ueber die jüdischen Ackerbaukolonien in Palästiua veröffentlicht der Korrespondent des ..Berliner Taghlatt" in Jaffa anläßlieli der Angriffe einiger Abgeordneten im türkischen Parlament sehr interessante Mitteilungen, die geeignet sind, für die Kolonien in den Kreisen der westlichen Judensehaft neue Sympathien zu erwecken. Auch die alten Freunde der jüdischen Kolonisation in Palästina werden durch diese Nachrichten gewiß sehr angenehm berührt sein. „Die Kolonien sind durch die Höhe, auf welche sie ihre Plantagen gebracht haben, für das ganze Land vorbildlich, wie sie sich auch sonst durch die Einführung moderner landwirtschaftlicher Arbeitsmethoden, durch die Anpflanzung großer Eukalyptuswälder zum Zweck der Assanierung sumpfiger Gegenden, durch ein gutes Unterrichtswesen und die Unterhaltung guter Aerzte und Spitäler um die Hebung des Landes verdient gemacht haben. … Dr.Alexander Hausmann: Zywiol Zydowski w Palestynie (Das jüdische Element in Palästina). Verlag Gebethner & Wolff in Krakau-Warschau 1911. (Polnisch). Kurzgefaßtes Wörterbuch für Englisch und Jüdisch, herausgegeben vom „Hilfsverein der Deutschen Juden in Berlin«, 1911.

  16. 1908-01-01 · Editorial · p. None

    .: Das Original Jackiw Mychajlo: Nuchim Jarosz W.: „Nur eine Jüdin" J. K.: Das Baumfest in Palästina Lazare Bernard: »fc 31 48 47 Die Illusion 43 Lessing Bruno: 6 Janoschefsky's Werbung 13, 14, IS Der größte Schmutzian .39, 40, 4} 10 Meiseis Samuel : Berthold Auerbach ■j 16, 17 Saul Tschernichowski 10 Der Jargon 35 40 Rosenfeld J.: Eine gestörte Hochzeit 31 12 Scholem Aleichem : Der Besen und die Bürste 16, 17 47 Eifrige Verteidiger 22 Die Quelle des Glücks 30 24 Simches Uhr 46 Rosenfeld Morris: 14 Golus-Visionen 36 Schacherl Max: 7 Jacob Wassermann 12 Spektor M.: 3 Schewuoth- Verlobung 23 Steinberg Jehuda: 21 Ein Gedicht 46 Steiner Julius: 3 Vrchlickys „Trilogie von Simon" 21 4 Tschechow Anton : 5 Rotschilds Geige r27, 28 \) Wengeroff Pauline: 10 Dr.

  17. 1907-08-30 · Heft 38 (30.8.1907) · p. Seite 5

    Samstag fand ein großes Meeting der „Ibriah" statt, das von vielen Kongreßmitgliedern besucht war. Lehrer Epstein aus Palästina hielt einen hebräischen Vortrag, in dem er den psychophysiologischen Prozeß der Aneignung der hebräischen Sprache als Umgangssprache behandelte.

  18. 1908-06-19 · Heft 25 (19.6.1908) · p. Seite 10

    Besonders bemerkenswert und ein sehr bedeutsames Zeichen für den Fortschritt, den das moderne Erziehungswerk in Palästina macht, ist es, dass unter den neu Aufgenommenen sich allein 110 Knaben befinden, die in früheren Zeiten den Cheder besucht hätten.

  19. 1910-02-04 · Heft 3 (4.2.1910) · p. Seite 12

    Verlag von Strecker & Schröder. Stuttgart 1909. Davis Trietsch: Palästina-Handbuch. Orient-Verlag. Berlin- Schmargendorf 1910. Notizen. Jüdisches Theater. (Regie: M. Siegler.) IL, Taborstraße 12, „Hotel Stefanie".

  20. 1911-02-03 · Heft 3 (3.2.1911) · p. Seite 9

    Während Mapu, der unter dem Einfluß der Kabbala stand, begeistert von den landschaftlichen Reizen seiner Heimat Kowno (Rußland), die in Bezug auf ländliche Romantik an Palästina erinnert, sich in Phantasiebildern von der Vergangenheit des jüdischen Staates ergeht, ohne welche Absicht dabei auszusprechen, ist Smolensky ein Arbeiter für die Gegenwart, ein Stürmer und Dränger, der in seinen Werken und in der von ihm später in Wien begründeten Monatsschrift „Haschachar" klipp und klar seine Tendenzen dokumentiert.