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Es entspricht durchaus seiner Politik am persischen Golf, in Arabien und an der syrischen Küste, wenn ein weiterer Gebietsteil Palästina; vom türkischen Reiche losgelöst und dem britischen Kolonialbesitz angenähert -wird. Bedauerlich bleibt nur. dass bei dem zionistisch-englischen Kompromiss der deiuscjic Handel und das Deutschtum in Palästina zunächst die Leidtragenden, sind. … Tu der jetzigen Zeit der politischen Umwälzungen im ottotnanisehen Reiche ist es für die Juden eine Sache politischer Klugheit, durch Gründung von eigenen Blättern die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Zur Zeit ist der Stand des jüdischen Zeitungswesens in Palästina, wie wir in der ,.Palästina" lesen, folgender: „Es ist ganz natürlich, dass unter der jüdischen Bevölkerung Palästinas, das sich kulturell erst zu entwickeln bebeginnt, das Journalwesen bis vor einiger Zeit so ziemlich ärmlich war.
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Der Appell an ihn war vergeblich. Er verschärfte vielmehr das Einwanderungs-Verbot nach Palästina und hat damit bei aller sonstigen judenfreundlichen Gesinnung kundgegeben, dass er eine Ansammlung der Juden in Palästina nicht wünscht. … Die europäischen Mächte, die der Sultan aufs tiefste hasste, wreil er in ihnen seine beutegierigen Feinde sah, »sollten intervenieren, um -den Juden zur Autonomie in Palästina zu verhelfen. . . . Wer erinnert sich da nicht an das fahr 1803. als die polnischen Revolutionäre alles von der Inter - vention Napoleons III. ei warteten?
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Die Umwälzung in der Türkei hat unsere Frage zu einer wirtschaftlichen Frage gemacht, die man in folgende Formel fassen kann : „Man muss das notwendige Kapital finden, um Palästina vorzubereiten, eine grosse jüdische Einwanderung aufnehmen zu können." Wenn Ihr wollt. — so ist der Zionismus schon jetzt zu einem Territorialismus geworden, mit dem Vorbehalt, dass das Territorium nur Palästina sein kann. … Auf seine weitere Frage, was ich denn mit meinen Werken tun würde, wenn die Juden einmal in Palästina einen hebräischen Staat gründen würden, meinte ich, dass hoffentlich meine Werke die Juden daran nicht hindern werden, sich in Palästina anzusiedeln und dort meine Werke ins Hebräische zu übersetzen.
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Die Abfallbewegung mul der hebräische Religionsunterricht 2 Deutsche Forschungen in Palästina 2 Der neue Religions-Lehrplan - angenommen'. 3 Die Klage -der „Israelitischen. Allianz" -- abgewiesen! 3 Probepredigt durch Phonographenplauen 4 Die üngiltigkeit jüdischer Urkunden 5 Die Ehrenbeleidiguugsklage des Abgeordneten Hofrat Kuranda 6 lline Millionenspende für ein jüdisches Kinderspital S Verband jüdischer Frauen iür Kulturarbeit in Palästina S Die Lage der Juden in Rußland *) Judenmetzeletcu in Fez 10 Die organisierte Orthodoxie II Der Jahresbericht der ..Israelitischen Allianz" in Wien Ii Jüdische Arbeiter — in den sehlesiseheii Kohlenbergwerken 11 Eine jüdische Heimstätte in Angola?
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Die Bergjuden aus dem Kaukasus gehen in letzter Zeit in grosser Menge über Odessa nach Palästina. Diese Emigranten erhalten im palästinensischen Komitee alle nötigen Mittel und Auskünfte; sie erhalten eine Preisermässigung auf den Dampfern der russischen Gesellschaft. … Die meisten von den Ausgewanderten haben sich im Kaukasus mit der Landwirtschaft beschäftigt, und sie beschlossen, ihr Leben dieser Beschäftigung auch in Palästina zu widmen. Mehrere kauften dort Land und lassen ihre Familien nachkommen. Unter Mitwirkung des Odessaer Komitees bildeten sich dort eigene Kolonien der kaukasischen Bergjuden, an deren Spitze sich der gewesene .Rabbiner in Derbent (Kaukasus) befindet.
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Die „Chaluka" — das ist eine alte Institution im Judentum, die sich auf freiwillige Spenden gründet und für die Armen in Palästina bestimmt ist. Diese Institution ist unter den Juden alten Datums sehr populär und bringt selbst in Galizien jährlich zumindest 250.000 Kronen. … Es ist eine Protektionswirtschaft getrieben worden, die kaum irgendwo ihresgleichen findet und die nicht einmal aufgedeckt werden konnte, weil Oeffentlichkeit und Kontrolle nicht zu den Tugenden der „Chaluka" gehören. Die interessierten Chaluka-Nehmer in Palästina selbst sind mit dem Feuer des Cherem (Anathema) bedroht, wenn sie es wagen sollten, nur ihrer Unzufriedenheit mit den „heiligen" Verordnungen des „heiligen Vaters" in Drohobycz Ausdruck zu verleihen....
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Chavti n e r: »Avendavski Zmivos« (Humoreske); A. B öh m: Zionistische Arbeit in Palästina; R. Brainin: Meine Mutter (Novelle); M. Chmielnicki: Gedichte; S. Schiller: Zionismus und Sozialismus; M. Henisch: »Eli Vojgel« (Novelle).
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Die griechische Bibelübersetzung-, genannt Septuaginta, wurde aber von dem Rabbinen in Palästina auf eine Art Index gesetzt. Der Tag, an dem diese Uebersetzung entstand, wird in der Mischna mit dem Tage verglichen, an welchem Israel das goldene Kalb errichtete.