Mannheim
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  1. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 51

    …en Stagnation. Alle1" Quellen des nationaljudischen Schaffens waren versiegt. Nicht bloß keinen Jehuda Halevi, Gabirol, Maimonides, Ibn-Esra, sondern nicht einmal Kommentatoren der Kommentatoren Hatte dieses Judentum. Keine Dichter, keine Philosophen…

  2. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 78

    …n — kann sich das Judentum weiterentwickeln, hat es die Elemente dafür und welche Formen dürfte die Evolution annehmen? Maimonides hat seinerzeit die gewagte Aufgabe lösen wollen, das Judentum insofern weiter zu entwickeln, als er es mit dem philosop…

  3. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 79

    …st. Es ist ein Pessimismus aus der Erkenntnis der Nutzlosigkeit des Einzelwillens gegen die ewigen Gesetze entsprungen. Maimonides hat es auch eingesehen, obwohl er es auch nicht zugeben wollte. Aber er fand bloß eine Ausflucht, eine Verlegenheitsant…

  4. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 81

    …einlichkeit im Leben. Praktische Vorschriften machen noch keine Religion aus. Mendelssohn hat eigentlich die Arbeit von Maimonides, die destruktive — wenn auch unbewußt — fortgesetzt. Beide haben dem Judentume den eigentlichen Lebenskern genommen. He…

  5. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 83

    …mmen sollen eine Religion ergeben! So kann nur ein Rationalist denken, wie es z. B. Maimüni einmal war. Was wollte denn Maimonides anderes als gerade „Wissenschaft und Tradition" addieren und dadurch den Mosaismus begründen? Für ihn war „Wissenschaft…

  6. 1910-01-01 · 5670/1910 · p. Seite 187

    … Arbeit Geigers: „Parschandata", die 1856 erschienen ist. Zwischen diesen Arbeiten liegt eine gediegene Abhandlung über Maimonides („Moses ben Maimon") aus dem Jahre 1850, die Schrift „Juda ha Lewy" (1851), „Isak Troki" im Jahre 1853, „Jüdische Dicht…