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365 ihren Einzug in Palästina hielten und sich allmählich der Misrachi als eigene Partei gruppierte — i. J. 1902 —, kam es zur Gründung von Schulen dieses Typs, die gleichsam die Tradition jener ersten, noch konservativen modernen Schulen Palästinas, wenn auch mit bewußterer orthodoxer Ideologie und ausschließlicher hebräischer Unterrichtssprache fortzusetzen suchen.
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563 Der Öltau in Palästina in 9er tannäitischen Zeit. Von Felix Goldmann. Die vorliegende Arbeit ist ein Versuch, Nachrichten aus tannaitischer Zeit, also aus den Berichten der Mischnah1), Tosefta2), der halachischen Midraschim3) und der Barajtöt beider Talmude zu einem einheitlichen Bilde zu vereinigen, das den Ölbau auf palästinensischem Boden zur Zeit der ersten nachchristlichen Jahrhunderte darstellt.
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Der Ölbau in Palästina in der tannaitischen Zeit. 719 tung zum Pressen1), und jede dieser drei Sorten erfährt dann eine dreifache Ausnützung2).
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Der Ölbau in Palästina in der tannaitischen Zeit. 19 darauf deutet wenigstens der Name 1עדשה), den das Becken sicherlich nach seiner Form erhalten hat2 *).
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Isak ben Dorbalo war selbst ein vielgewanderter Mann, der Polen, Rußland, Böhmen und Frankreich und, wie wir sehen, auch Worms kannte9). Der Brief kam nach Palästina, als Ahron ben Abraham als 3p3P pKÄ filW tPKI das Gaonat bekleidete10). Aus dem Brief ist auch ersichtlich, daß andere Anfragen vorausgegangen waren. … Etwa 100 Jahre später (nach 1062) richtete Meschullam ben Kalonymos aus Mainz liturgische Anfragen nach Palästina, die von dem Gaon Elia ha-Kohen und seinem Ab-Bet-Din Ebjiator beantwortet wurden12). Das Antwortschreiben hat sich in einem Oxforder Fragment noch erhalten13).
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Eine solche Wandlung vollzog sich an Seira, der um das Jahr 200 n. Chr. nach Palästina auswanderte. ״Als Seira nach dem Lande Israel kam, verbrachte er hundert Tage im Fasten, damit er den babylonischen Talmüd vergesse, damit er ihn nicht störe“ (B. … Und der Leidenschaftliehe Unmut, mit der er der Dialektik in den babylonischen Jeschiboth gedachte, verrät sich noch in dem Worte, das er aussprach, als er nach seiner Uebersiedelung nach Palästina die Meinung änderte, die er in seiner Heimat zu einer halachischen Frage eingenommen hatte, und eine neue sich bildete.
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Stern-Berlin: Die berufliche Tätigkeit der deutschen Juden im Mittelalter. — Kreisschulinspektor Kempff-Labischin: Eine Landreise von Galiläa nach Palästina mit Berücksichtigung der jüdischen Geschichte. Bibliothek mit 300 Bänden. Bibliothekar: Lehrer Alex. Margolius. Lesezirkel mit 8 jüdischen Zeitungen. … Lehrer Lewin-Schneidemühl: Rabbi Jochanan ben Sakkai. — Kreisschulinspektor Kempff-Labischin: Reiseeindrücke aus Palästina, mit besonderer Berücksichtigung der jüdischen Geschichte. Bibliothek mit 48 Bänden; Bibliothekar: Lehrer Spier. Lage/Lippe.
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„Kurze Landeskunde von Palästina" betitelt sich eine gute Schrift von E. Wagner; es ist dies ein Leitfaden zum Schulgebrauch in der biblischen Geographie Palästinas und bringt auch eine Karte des heiligen Landes nebst einem geologischen Uebersichtskärtchen. Im Anhang ist der Zug Israels aus Aegypten nach Palästina nach den Ortsangaben der Bibel behufs einer kartographischen Darstellung erörtert.
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Klotzbeute3), die auch im alten Italien üblich war4), erfahren wir nichts. Seetzen5) sah auf seiner Wanderung durch Palästina Bienenkörbe aus Holz mit Lehm überstrichen, zwei bis zweieinhalb Fuß lang und einen Fuß breit. Alle Bienen־־ körbe waren aufeinander gesetzt und jeder war mit einem Flugloch versehen, während Robinson6] etwa fünfzig Jahre später in Palästina Bienenstöcke fand, welche aus Röhren von geflochtenen Weiden bestanden, mit Schlammerde bekleidet, in Pyramidenform aufeinander gesetzt und mit einem rohen Dache oder einer alten Zeltrnatte bedeckt waren. … 76י vgl. auch I, 204. e) S. 516. — Neuere Berichte wie »Originalbericht über Bienenzucht von einem Kolonisten in Sarona, Warte des Tempels Nr. 5 (1887)« und ein Artikel über Bienenzucht von Baldensperger, »Evangelische Blätter aus dem Morgenlande 1891«, waren mir nicht zagänglieh. —־ Leonhard Bauer, Volksleben im Lande der Bibel (Leipzig 1903) berichtet S. 154 — 158 über Bienenzucht im heutigen Palästina und gibt eine Abbildung von Bienenstöcken und Tonkrügen. 7) Raschi zu b. B. bath. 80 a. 8) B. bath. V, 3, T. B. bath.
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Entweder war Salem und seine Umgebung eine semitische Siedelung4 — zu der dann Abraham hinzukam. Oder Palästina war ursprünglich semitischer Besitz und die Kanaanäer haben damals noch nicht das ganze Land erobert gehabt5. 2. Das Priestertum wurde dem Melchisedek-Sem genommen. … Buber I 27 zu Gen 120 wird erklärt, daß zur Zeit der Einwanderung Abrahams von den Völkern, die später Palästina bewohnt haben, bloß die Kanaanäer eingedrungen waren. ־ובעת שעבר אברהם לא היד. עדיין נכנם לשם אלא הכנעני• בלבד. Ueber Palästina als ursprünglichen Besitz Sems vgl. ausführlich Aptowitzer in der Festnummer der REJ. zum 70.
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Es dürfte dies aber von nicht geringer Wichtigkeit für die Kenntnis der Organisation der jüdischen Gemeindeämter in Palästina, insbesondere aber der palästinischen Lehrhäuser in der tannaitisch-amoräischen Epoche sein. Wenn der מפטיר כנסיות wenigstens einmal genannt wird, so stehen uns wenige oder fast gar keine Quellen zur Verfügung, die uns über Amt und Funktionen des ,,Maftir Kenessioth“ genauen Aufschluß geben könnten. … Der Titel ״Maftir Kenessioth“ war keine Gelegenheitsbenennung, sondern der Name eines wirklichen ständigen Funktionärs in den palästinischen Lehrhäusern des tannaitisch - amoräischen Zeitalters. Dieses Amt scheint in Palästina eines der angesehensten Aemter und in den Gelehrtenkreisen recht bekannt gewesen zu sein, weil von ihm wie von einem jedermann bekannten Amte die Rede ist.
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Denn soviel ist uns gewiss, wenn Palästina im Zeichen der Civilisation wieder erblühen soll, so sind mir die Berufenen, um sie zu erneuern, und unser Anspruch ist angemeldet im Namen der Geschichte, der Humanität und der Gerechtigkeit. … Orientalisches Deutschland, von dem Volksthum des ehemaligen Palästina zu neuer Blüthe erhoben — der Dichter hat es geahnt, und wie lichter Schein beginnender Wirklichkeit gleitet ein Strahl von dem Glanze der palästinensischen Kaisertage über unsere Hoffnungen und unser Sehnen.
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Volkes, IEE; Leipzig,G.Fock; 6,00, geb.7,00. Rastalovich, S., Darstellung über das Land Palästina; Jerusalem. Rietzler, P., Der Untergang des Reiches Juda u. das Exil; Münster, Aschendorff; 0,60. Salomonski, M., Gemüsebau und Gewächse in Palästina; Berlin.
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Die jüdischen Familien in Babylonien waren rein und unvermischt (NDllw), nach dem Talmud (das.); Esra zog nicht früher nach Palästina, bis er Babylonien in dieser Begehung wie reines Mundmehl gemacht Op MV nfy N? nbvv und zwar dadurch, daß er die vermischten Familien ausgeschieden und mitgesührt (das. ,89 d). Palästina betrachtete man als einen Teig, der doch aus Sauerteig, Mehl, Wasser und Salz gemischt ist, gegen Babylonien, so wie die außerbabylonische Diaspora wieder gegen Palästina Dieses ist aber verschieden von dem, was Rabbi Äbba bar Kahana gesagt; denn dieser sagte: „Wie hat man die Schciftstelle 2 Reg. 17, 6.
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Sie will vielmehr Folgendes sagen: Das heidnische Rom (Edom genannt, weil der romfreundliche Herodes edomitischen Stammes war) hatte ganz Palästina mit den annectirten Provinzen von Seir im Südosten bis Cäsaren im Westen unter seiner Botmäßigkeit. In Cäsarea, dem Sitze des römischen Procurators, concentrirte sich gleichsam die römische (edomitische) Macht in Palästina.
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Das Stück lehnt sich an die Prophezeiungen Jes. 27, 13 und 11, 12 an. Der Schluss lautete in Palästina ursprünglich 1מקבץ נז־־־רד יש׳) (j. Ber. 5a) ebenso im Eschkol; im Schoch. Tob jedoch נדחי עמו ישראל, ebenso im A. … Sie knüpft an Jes. 1, 26 an und schiiesst מלך אוהב צדקה ומשפט (Ber. 12 fa) oder (vielleicht in Palästina?) אוהב צדקה וכף Ps. 33, 3 (Schoch. Tob., Eschkol vgl. Abdr. and Schib. Lek.) In derselben Fassung wie im Germ, ist der Text schon im Y.3); A.
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Ammi es ist, der davon spricht, so ist auch dieses Beri in Palästina zu suchen.3) *) Schwarz, Das heilige Land (Frankf. a. M., 1852) p. 14 sagt, Josephus nenne anstatt Mcrom die grosse Stadt Biri. … Vgl. auch Graetz, Gesch. der Juden* IV3, p. 210. •י) Hildesheimer, Beiträge zur Geographie Palästina’» p. 20 Note 153 trennt בירי in Jebam. 80 a (b. Joma 80a, was dort angeführt ist, kann ich nicht verificiren) von בידי in Pesach. 51a.
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Halb spottisch, halb anklagend meinte Abaji, einer von den Palästinern sei soviel wert, wie zwei von den Babyloniern, Raba aber sagte, wenn einer von den Babyloniern nach Palästina komme, sei er mehr wie zwei von den dort Eingesessenen, denn als Jirmijah noch in Babel gewesen sei, habe er nicht verstanden, was die Rabbinen meinten, sowie er aber nach Erez Israel gekommen sei, habe er seine Landseute närrische Babylonier genannt. … ״Wir müssen den großen Sinn unserer Lehrer, der Leuchten Israels, und ihre Liebe zum heiligen Lande bewundern, da sie uns diese Dinge aufbewahrt haben, um dem Lande Israel seine Ehre zu geben, ohne auf die eigene Ehre zu achten, die in den Augen der Weisen Israels groß gewesen ist.“ Aehnlich aber, wie Seira und Jirmijah urteilte über den baby- Ionischen Talmud ihr jüngerer Zeitgenosse G h i s k i j a h, wie sie auch ein babylonischer Jünger, der nach Palästina ausgewandert war, Er deutet das Wort der Klagelieder (3e) : ״In die Finsternis hat er mich versetzt; wie die längst Verstorbenen“.
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Zeitschriften-Rnirdschau. — lieber die jüdischen Ackerbaucolonien in Palästina äußert sich die „Kölnische Zeitnng": „Während man in Europa den Juden Lust und Befähigung zur Landwirtschaft abzusprechen pflegt, wird ihnen in Palästina von christlicher Seite ein viel besseres Zeugnis ausgestellt. Von der Hoffnung getragen, dass Palästina früher oder später wieder in den Besitz des jüdischen Volkes gelangen werde, sind in den letzten Jahrzehnten die Juden massenhaft dahin eingewandert.
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Ritualwerk Rabbi Salomo Ben Isaac (Raschi) zugeschrieben. Verlag des Verfassers, Lemberg. Coralnik, A. Palästina oder Territorium aus Jüdische Zeitfragen. Verlag „Zion". Wien IE/3, Stefanienstr. 12. Lustig, Hugo. Südafrikanische Minenwerte. … „Misrachah". Nach Osten! Eine jüdische Gesellschaftsreise nach Palästina. J. Kauffmann, Frankfurt a. M. Kadisch, Dr. Hermann. Jungjuden und Jungösterreich Verlag der „Jüdischen Vereinigung", Wien XIH, Auhofstrasse 236.