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Auskünfte über die Reise, Erwerbsmöglichkeiten etc. erteilt unentgeltlich das Informationsbureau für Palästina, Wien, IX/i, Türkenstraße 9. X Studentenreisen nach Palästina. Es ist eine in gewissem Sinne verwunderliche Erscheinung, daß trotz großer Begeisterung und trotz eines gesteigerten Interesses für das Land Palästina der persönliche Kontakt und die persönliche Erfahrung inbezug auf die erstrebte neue Lebensentwicklung noch äußerst gering sind. … Uneingestandenermaßen scheint dies ein Haupthindernis für die Veranstaltung häufigerer Reisen nach Palästina auszumachen, welche ja sozusagen den ersten Schritt dazu bildeten, sich überhaupt ein Bild dessen zu machen, was in Palästina getan werden soll und kann.
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Januar hielt Herr Dr. Heinrich Loewe- Berlin einen Lichtbildervortrag über Palästina, der einen ausgezeichneten Eindruck hinterließ. Oesterreich Die Wiener Palästina-Fahrt Für die am 3. April stattfindende Palästina-Gesellschaftsfahrt hat sich bereits eine große Zahl von Teilnehmern aus * allen Ländern gemeldet. … Die Fahrpreise sind besonders ermäßigt (40 <>u), und zwar: Schnelldampfer Triest—Palästina und retour I. Kl. Kr. 551.62; II. Kl. Kr. 387.26; III. Kl. (ab Alexandrien II. KI.) Kr. 217.16. Das vom Reisebureau Sachs unternommene Palästina-Programm wird in 19 Tagen ausgeführt, während welcher Zeit alle Stätten von historischer Bedeutung und alle Schöpfungen des neuen Jischub besichtigt werden.
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Er möchte diese Teilung streng gewahrt wrssen: was nach Palästina will, gehört in das Ressort des zu gründenden zionistischen Wanderungsamtes in Konstantinopel, alles übrige bleibe den andern Hilfsorganisationen überlassen. … Unsoziale Elemente, die besonders in den ersten Stadien der Entwicklung unerwünscht sind, wird jeder von Palästina fern halten wollen. Bereits früher hat Sokolow darauf hingewiesen, dass es unerlässlich sei, ein britisch-zionistisches Abkommen über Prinzipien und Praxis des Erteilens von Pässen nach Palästina zu treffen, da nur auf diesem.
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Schliesslich apostrophierte er in rührender Weise die anwesenden Delegierten der Colonisten und Arbeiter aus Palästina. Hilfe für die Colonisten und Arbeiter in Palästina. In Ergänzung unseres Berichtes über die vom Vereine „Dorsche Zion" in Paris veranstaltete Versammlung, in der Max Nord au in so glänzender Weise über die Lage der palästinensischen Colonisten und Arbeiter sprach, erhalten wir folgende Mittheilung: Unmittelbar unter dem Eindrucke von Nordaus zu Herzen dringender Rede wurde in der Versammlung eine Sammlung zugunsten der brotlosen Arbeiter in Palästina eingeleitet, welche 138 Francs ergab. 138 Francs! … M. in Olmütz zusammentritt, die Tagesordnung um ein Referat über „die Lage der Colonisten und Arbeiter in Palästina", vermehren. Dieses Referat wird zum Ausgang-punkte einer grösseren Action gemacht werden, welche die österreichischen Zionisten zugunsten der Colonisten und Arbeiter unternehmen wollen.
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Erst als anfangs der achtziger Jahre die großen russischen Pogrome ausbrachen und sich zu einer dauernden Institution gestalteten, setzten sich zahlreiche Massen jüdischer Auswanderer in Bewegung. Die Idee, in Palästina ausgedehnte jüdische Bauernsiedlungen zu schaffen, die, auf landwirtschaftlicher Basis ausgebaut, sich mit der Zeit zu einer nationalen Heimstätte für die Juden ausgestalten konnten, ist eine Schöpfung von M. … Die vom Baron Hirsch ins Leben gerufene Jea fing ihre Tätigkeit in Amerika zehn Jahre später an als die Chowswe Zion mir Baron Rothschild in Palästina. Vergleicht man nun die von jedem dieser beiden Kolonisationswerken bis Ende 1912 erzielten Erfolge, so ergibt sich folgendes: Amerika: Dort verteilt sich die jüdische landwirtschaftlich« Kolonisation auf drei Zentren: Kanada, Bereinigte Staaten und Südamerika (Argentinien und Brasilien).
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Seite 8 „Die # Welt" Nr. 1 heutigen Jerusalem und dessen Umgebung, Schliesslich kam der Redner auf die Colonisationsfrage der Juden in Palästina zu sprechen. Er äusserte die Meinung, dass (^e.'jlandwirthschaftliche Coionisation mit der mercantilen ünft^industriellen, deren Palästina am meisten bedarf, Hand in Hand gehen müsse. … Herr H. J a w r owitz schilderte als gewesener Arbeiter in Palästina in kurzen Worten (hebräisch) die jetzige Lage der 400 beschäftigungslosen jüdischen Arbeiter in Palästina. Ferner nahm das Wort unser Londoner Delegierte Herr Caraber.
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Ein Jahr später mußte er seine Studien an der Architekturabteilung der Technischen Hochschule in Wien unterbrechen, um als Achtzehnjähriger zum Kriegsdienst einzurücken. 1920 unterbrach er zum zweitenmal seine wiederaufgenommenen Studien, um mit der damaligen Alijah des „Haschomer Hazair" nach Palästina zu gehen. Hier arbeitete er mit einer größeren Gruppe von Gesinnungsgenossen bei Sumpftrockenlegungen. Schwer erkrankt, mußte er nach Europa zur Heilung zurückkehren, beendete dann die Studien an der Technischen Hochschule in Wien und ist seit 1925 in Palästina als Architekt tätig. … Jüdisch-soziale und zionistische Arbeit in Amerika. 1928 in Wien als Lehrerin am Chajesrealgymnasium. 1929 Übersiedlung nach Berlin, wo sie die Frauenarbeit^^emeinschaft für Palästina organisiert. j^DUARD STRAUSS, geboren den 18. Februar 1876 in Kreuznach. Wohnt in Frankfurt a. M. Promovierte als Chemiker in Berlin 1899.
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Mitglieder des Landeskomitees, des Distriktskomitees, unsere rührigen Gesinnungsgenossinnen Frau Fanny Weiss und Frau Hartmann, zahlreiche Arbeiter und Studenten hatten sich zum Empfange der Kleinen eingefunden. Führer der Kleinen ist unser wackerer Pionier in Palästina, Lehrer B e 1 kin d, ein Teilnehmer der „Biluu, jener berühmten Studentengruppe aus Russland, die nach den Exzessen der 80er Jahre nach Palästina auswanderte; weiters fahren zwei Frauen mit, welche die Bewachung und Betreuung der Kinder besorgen. … Von Wien aus schliesst sich unsere bekannte Gesinnungsgenossin Frau Swenigorödskaja aus Russland der Expedition an und wird die Kinder nach Palästina begleiten. So wird alles getan, um den Kindern, den zukünftigen Ackerbauern in Palästina, den Aufenthalt so angenehm als möglich zu machen und sie an die schrecklichen Stunden vergessen zu lassen, die sie miterleben müssten.
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Ueber die Thätigkeit der Gesellschaft in P a l ä st i n a und Cypern heißt es im Bericht: Palästina. Die Thätigeit unserer Gesellschaft in Palästina ist von derjenigen wesentlich verschieden, welche sie in der Republik Argentinien ausübt. … Die meisten der Eigenthümer sind Russen, welche sich noch nicht in Palästina niedergelassen haben. Das größte Hindernis in der Entwickelung dieser Eolonie ist ihr ungesundes Klima. Sie hat nämlich große Sümpfe, welche gefährliche Miasmen erzeugen.
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Seite 4 „Die # Welt" Nr. 2 Ziele arbeiten können, so müssen wir eben thun, was uns ihm näher bringt, und zwar erstens: Dass wir das ganze Capital hereinbringen, zweitens, dass wir den nöthigen Connex mit Palästina herbeiführen, und drittens, dass wir in unserer Thätigkeit einen Contact herstellen mit denjenigen Orten, woher das Capital gekommen ist. … Seine positiven Anträge lauten, dass die Bank eine Expedition von Fachleuten nach Palästina schicke, um ihren Actionsboden genau kennen zu lernen; zweitens, dass es kein Vorrecht des grösseren Besitzes in der Bank geben solle, wofür man grössere Popularität und grössere Erfolge erzielen würde.
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Wir Zionisten sind der Ueberzeugung, dass die Sachlage in Palästina durchaus nicht so schlecht ist; dass, wenn auch die gegenwärtigen Zustände viel zu wünschen übrig lassen, doch der Boden im allgemeinen als fruchtbar zu bezeichnen ist und bei geeigneter Behandlung reichen Ertrag liefert. Fachleute haben uns berechnet, dass Palästina und Syrien zehnmal mehr Bewohner als jetzt selbst dann ernähren könnten, wenn auch nur die gegenwärtige Art der Bewirtschaftung fortgetrieben würde, und in unserer Ansicht geben uns am meisten die Bestrebungen der Grossmächte recht, von denen jede sich bemüht, Concessionen im Lande zu erwerben.
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Februar, unter der Ueberschrift „Die jüdische Ehre gerettet" u. a. folgendes: „Wenn wir das jüdische Leben der letzten 30 Jahre betrachten, dann muß selbst der Nichtzionist anerkennen, daß nur in Palästina wirklich produktive Erfolge in der Arbeit für die jüdische Gesamtheit erzielt worden sind. Nur dort sind ländliche jüdische Siedlungen auf historischem Boden geschaffen worden. … Die ottomanische Regierung erteilte die Konzession für den Bau der Anstalt, die deutsche Regierung nahm sie in ihren Schutz, die jüdische studierende Jugend aller Länder wandte sich der ersten jüdischen Hochschule in Palästina begeistert zu, und so eröffneten sich dem Technikum die besten Zukunftsaussichten, — als plötzlich der unselige Sprachenkonflikt ausbrach und alles wieder in Frage stellte.
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. — Die jüdischen Reichsratsabgeordr.eten in Oesterreich seit 1867. — Jüdische Einwanderung nach Palästina im zweiten Halbjahr 1908. III. Literatur. Jahrbuch der Statistik. — Jüdische fragen. — Palästina. Nachdruck der Abhandlungen ist nur mit besonderer Genehmigung des übrigen Inhalts nur mit vollständiger Quellenangabe gestattet.
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404 Vom jüdischen Leben und Schaffen Jerusalem steht also, was jüdischen Prozentsatz betrifft, erst an (achter oder) zehnter Stelle, während ihm (21 oder) 23 Gemeinden uxxr um weniges nachstehen. In Palästina hat eine Stadt über 75 Proz., zwei haben 50—75 Proz. Juden. In Galizien haben zehn Städte 50—75 Proz. Juden. In Rußland haben vierzehn Städte über 75 Proz. … Sie fühlen ähnlich, wie das heute nur viel intensiver von der ostjüdischen Jugend verspürt wird, daß ihr, der spaniolische Golus, seine Tendenz in sich selbst hat; eine eigene, noch immer sichtbare Tendenz: daß aus dem nicht breiten Bett des Golus, in dem ihre ökonomische und kulturelle Entwicklung verläuft, kaum eine enge Bahn nach Palästina abzweigt. Sie ahnen die ganze Gefahr, die ihrer Gegenwartsarbeit durch jede Verknüpfung mit zionistischen Zielsetzungen droht; ahnen, daß die Kraft der Spaniolen im besten Falle für die Lösung ihrer eigenen Gegenwarts- und Zukunftsaufgaben ausreicht und fühlen sich durch den Aderlaß, den auch unter ihnen die zionistische Ideologie angerichtet hat, ernstlich bedroht Nun weiß ich nicht, ob ich in der Wiener Spaniolenkonferenz ein Bild im Kleinen von der Zusammensetzung der sfardischen Intelligenz empfangen habe.
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Ist das nicht das Vorspiel zu dem Schicksal, welches das Bollwerk im Orient erwartet, das die Inden in Palästina für die englische Politik errichten sollen? — Mit dem Bankrott in Polen ist die ganze Osteuropa-Politik und zugleich die ganze osteuropäische Judenpolitik Englands zusammengebrochen. … Fortab hat es keinen Sinn, daß es in den neugebildeten Staaten jüdische nationale Minoritäten gebe, die unterm Schutz des Völkerbundes, d. h.- Englands, stehen und seinen kommerziellen und wirtschaftlichen Interessen dienen, als kleine Bollwerke in jedem einzelnen Staat, die wie im Halbkreis das große Bollwerk Palästina umgeben. Die Ausbeutung des jüdischen Nationalismus iw Golus zu englischen Zwecken wird sich fortab nicht gut durchführen lassen.
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Ig LEASAR LUBRANY, 1898 in Rußland geboren, verbrachte die Kindheit in Palästina, wo er das Gymnasium in Tel Aviv und Jerusalem besuchte. War während des Krieges Arbeiter und Schomer. Nach <dem Kriege studierte er an den Universitäten von Wien und Berlin. Sein Gebiet ist: Theater und Literatur. 1915 veröffentlichte er seine erste literarische Arbeit in Hebräisch, 1923 begann er auch deutsch zu schreiben. 1928 erschien sein erstes größeres Werk, ein Novellenband („Schalhavoth" im Verlag „Tarbuth", Jerusalem). L. ist ein in Palästina bekannter Theater- und Kunstkritiker und schafft seit mehreren Jahren sowohl in hebräischer als auch in deutscher Sprache.
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Mögen alle Vereine ihre Pflicht thun Die gegenwärtige Lage der Colonien in Palästina. Von Dr. H. Jofe und Dr. S. Soskin (Jaffa). Es gab wohl kaum eine Zeit in der Geschichte unserer Colonisation in Palästina, die in einer so schnellen Folge so viele wichtige Ereignisse mit sich brachte Es ist erst ein Jahr verflossen, seit die „Jewish Colonisation Association" die Erbschaft des Barons E. v.
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Der Aufruf des Actions-Comites für das hebräische Schulwerk in Palästina hat in der gesamten zionistischen Öffentlichkeit einen Widerhall erweckt, wie wir es ähnlich nur in der allerersten Zeit unserer Bewegung miterlebt haben. … Bei der Arbeit, die uns jetzt bevorsteht, brauchen wir in erster Linie die bewahrten Mittel unserer Propaganda und vor allem unsere Parteipresse. Über alles, was in Palästina in den letzten Monaten vor sich gegangen ist, hat „Die Welt“ die ausführlichsten und zuverlässigsten Berichte gebracht.
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Verein zur Unterstützung jüdischer Ackerbauer und Arbeiter und Arbeiter in Syrien und Palästina zu Odessa. 2. Verband „Zion" in Oesterreich; 3. Verein „Esra" in Berlin. 4. Die Thätigkeit der „Jewish Colonisation Association* in Palästina. d) Die jüdischen Arbeiter auf den Colonien.
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Allen meinen Collegen und Freunden, die mich anlässlichhieiner Promotion beglückwünscht haben, spreche ich auf diesem Wege meinen herzlichsten Dank aus. Dr. B. H a u s n e r. Sponden. Für die Arbeiter in Palästina: Bei der Administration eingelangt: Martin Buber, Lemberg, Erlös aus Lilien'schen Ansichtskarten K 12.—, Verein rFraternitastf, Prag K 10.—, Ingenieur Sauberberg, Rudki K 5.—, Greiner Max, Tapolcza K 2.-. … Agitieret aus Anlass des kommenden Sukkoth-Festes beizeiten "für Palästina-Ethrogim. nnw wmn irnK ♦bantir pK ^nns -rna njno nun l^man Oberingenieur L: Vielen Dank. J. S., Rossieni: Verbindlichen Dank für Ihre liebenswürdige Anerkennung.