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Versammlungen haben darüber verhandelt, Zeitungen darüber geschrieben, und gerade in Palästina ist das alles ungehört und unverstanden geblieben. Ausser in den bereits erwähnten zwei Anstalten, sowie vielleicht noch in der Lämmelschule in Jerusalem und dem damit verbundenen Waisenhause wird der Turnunterricht fast nirgends systematisch durchgeführt.
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Der Patriarch von Konstantinopel wird nur in spiritualibus als der Patriarch der älteren Kirche betrachtet, er hat aber keine sonstige Vorrangstellung. Die russische Palästina-Gesellschaft, die eine grosse Rolle als Werkzeug des Panslavismus in Syrien und Palästina spielt, besteht seit beinahe 25 Jahren. … Verschiedene Anstalten wurden auch eingerichtet, um das eingeborene Element heranzuziehen, und das alles geschieht gegen die griechischen Interessen in Syrien und Palästina. Die Anstalten, welche die russische Palästina-Gesellschaft in Jerusalem besitzt, wachsen von Tag zu Tag an, so dass sie darin heute bereits ein Bollwerk gegen die Interessen der ganzen Welt besitzt.
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Dem entspricht es denn auch, daß die chassidische Bewegung einige Dokumente aufweist, die nicht nur die Rückkehr nach Palästina, sondern die religiös begründete Rückkehr zur landwirtschaftlichen Tätigkeit, zu einem auf körperliche Arbeit gegründeten, freudigen Gemeinschaftsleben fordern.
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. — Baron Edmond Rothschild hat der Jewish Agency für das Palästina- Budget 30.000 Pfund Sterling zur Verfügung gestellt. -— In Warschau starb der agudislische Sejm-Abgeordnete Elias Kirschbraun- Präsident der Repräsentantenversainmlung der Warschauer jüdischen Gemeinde. —■ Das Gesetz über die Abschaffung der aus der Zarenzeit stammenden Beschränkungen gegen die jüdische Bevölkerung in Polen wurde nunmehr auch vom Senate angenommen. —■- In Lemberg starb Dr.
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Der Kongreß sollte daher vorläufig nur prinzipielle Beschlüsse fassen. Die Leiter der zionistischen Arbeit in Palästina werden dann die Aufgabe haben, präzisierte Vorschläge zu erstatten. \ Siedlungsgesellschaft. Am 20. Juni fand in Köln a.
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563 Der Öltau in Palästina in 9er tannäitischen Zeit. Von Felix Goldmann. Die vorliegende Arbeit ist ein Versuch, Nachrichten aus tannaitischer Zeit, also aus den Berichten der Mischnah1), Tosefta2), der halachischen Midraschim3) und der Barajtöt beider Talmude zu einem einheitlichen Bilde zu vereinigen, das den Ölbau auf palästinensischem Boden zur Zeit der ersten nachchristlichen Jahrhunderte darstellt.
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Die jiddische Welt, Wilna 1913, X und XL Teil des Kapitels „Die Juden in der Landwirtschaft" geschenkt haben. Nicht besser steht es um den Teil, der von Palästina handelt. Über die geographische Lage, KHma« Bevölkerung, Flora, Fauna etc. erfährt man nichts Neues. Das ist nicht einmal sehr geschickt aus allerlei gedrucktem Material zusammengestellt, längst nicht so klar und übersichtlich, wie es der Leser in Trietschens Handbuch vorfindet- Und erst der historische Teil! … Er beginnt die Geschichte der jüdischen Kolonisation in Palästina — mit dem Jahr 70 unserer Zeitrechnung, referiert, nicht sonderlich geschickt, palästinensische Geschichte nach Grätz, verrät uns aber mit keinem Wort, was das alles mit heutiger Kolonisationsgeschichte zu tun hat Von der Geschichte des neuen Jischew hingegen weiß Herr N. bitter wenig, das wirkt angesichts der reichen Literatur, die schon geraume Zeit vorliegl, direkt ärgerlich.
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Octover 1840« K Literarische Uebersichten: Ueber biblische Geographie. L. Traicb's Palästina für Schulen. Erez Kedumim von I. K ap l an. Palästina von K. v. Raumer. Geographie des gelobten Landes von M. Breslauer. … F. vj Böhme. (Zwei Theile und eine ausführliche Karte von - Palästina. Das ganze Werk ist hebräisch abgefaßt.) 27) Palästina. Bon Karl von Raumer, Prof, in Erlangen. Zweite vermehrte und verbesserte Auflage.
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Der Zweck unserer Ausführungen war nur der, auf die hohe Bedeutung der Olivenkultur für die Mittelmeerländer im allgemeinen, für Palästina in besonderem hinzuweisen. Mit welchem Erfolge die Agitation für diese wichtige, oft unterschätzte Seite der Palästinakolonisation bisher betrieben worden ist, ist dem Leser bekannt. … Diese älteste Gesellschaft für Palästinaarbeit blickt eben auf eine dreißigjährige Tätigkeit zurück und in ihrer Geschichte ist fast die ganze Geschichte der jüdischen Kolonisation in Palästina enthalten. Rückblick. Unter dem Einfluß nationaler Agitation wurde nach den russischen Pogromen des Jahres 1881 die erste landwirtschaftliche Kolonie in Palästina „Rischon le Zion" am 15.
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Nr. 41 „Die $ Welt" Seite 3 Theorie" ist zum Theile auch nur eine ins Moderne übersetzte Chaluka-Theorie. Die Chaluka-Männer wollen auch in Palästina eine „Heimstätte für die Thora" bilden. Die Thora blühte aber nicht in Palästina, sondern in Lemberg und Lublin, in Wilna und Krakau, in diesen Heimstätten der ökonomisch arbeitenden Juden. … Entweder werden die „Priester" in Palästina so viel auf culturellem Gebiete leisten wie die Chaluka-Talmudisten auf talmudistischem, oder die „Priester- Jünglinge" werden, auch wenn in Palästina Hochschulen begründet werden sollen, nach Amerika auswandern, um in Amerika für sich individuell die ökonomische Frage zu lösen.
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Es gibt zwar ein Häuflein Zionisten, das ein Kompromiß vorschlägt: in Palästina schaffen wir eine hebräische Kultur, in der Diaspora eine jiddische. Also Hebräisch wird ein Exportartikel für Palästina, und das jüdische Volk hat eine doppelte Aufgabe: statt einer, zwei nationale Kulturen zu schaffen. … Ist das Nationalwerk liier jiddisch und dort hebräisch, dann lebt Palästina für sich und die Diaspora für sich. Einen „palästinafreundlichen" Nichtzionisten kann diese Perspektive befriedigen, unsereinen aber nicht.
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Es konnte den Russen wenig schaden, auf alle Fälle durch kleine Geldunterstützungen und gute Worte sich unter den Juden in Palästina Freunde zu machen. Möglich, daß der Gedanke hierzu mittelbar durch diese lächerliche Affaire des Salomon Plonski eingegeben wurde. Jedenfalls hat die freundschaftliche Anbiederung vonseiten einer mit der Türkei kriegführenden Macht diesmal für die Juden in Palästina keine schlimmen Folgen gehabt Anders im Jahre 1798, als Napoleon seinen Zug nach Ägypten und Syrien unternahm. Die erste französische Republik hatte die Menschenrechte verkündet und die Juden emanzipiert Dadurch hatte sie sozusagen ein Anrecht auf die Dankbarkeit aller Juden der Welt erworben, sogar der palästinensischen, obgleich diesen alle Revolutionen und Emanzipationen und alles, was damit zusammenhing, ein Greuel war.
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Die hebräischen Theater, die ebenfalls finanzielle Sicherstellung verlangen, müssen die hebräische Rede beleben und im Volke die Quellen der Dichtung und Kunst hervorsprudeln lassen. 3. xIn Brenners ,,Mikkän u-mikkän" löst der Held die jüdische Frage folgendermaßen: „Nicht ein Zentrum in Palästina, sondern mehrere Zentren in Palästina und im Galuth. Eine hebräische Literatur, die ein Bindeglied zwischen allen bildet. Jargon als gesprochene Sprache im Volk. In Palästina — hebräisch so weit als möglich." Er setzt die Möglichkeit eines perplexen Bandes zwischen Volk und Sprache voraus: einer hebräischen Literatur als Schöpfung
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Aber aus der Tatsache, daß ,,die historische Wiege des jüdischen Volkes in Palästina stand, folge noch nicht, daß auch das neue Haus des jüdischen Volkes in Palästina erbaut werden müsse. Denn erstens wäre Palästina zu eng dazu, und zweitens würden alle Schätze des so reichen jüdischen Volkes nicht ausreichen, um das Eigentumsrecht auf das Land von seinen jetzigen Herrschern zu erwerben und den Boden von seinen Besitzern abzukaufen“3.
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Es konnte den Russen nicht schaden, auf alle Fälle durch kleine Geldunterstützungen und gute Worte sich unter den Juden in Palästina Freunde zu machen. Möglich, daß der Gedanke hierzu mittelbar durch die so ridiküle Affaire des Salomon Plonski eingegeben wurde. Jedenfalls hat die freundschaftliche Anbiederung vonseiten einer mit der Türkei kriegführenden Macht diesmal für die Juden in Palästina keine schlimmen Folgen gehabt. Anders im Jahre 1798, als Napoleon seinen Zug nach Aegypten und Syrien unternahm. Die erste französische Republik hatte die Menschenrechte verkündet und die Juden emanzipiert.
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Zu diesen Mitteln gehörte auch ein in seinem Resultat ganz unschätzbar wertvolles: Vor einiger Zeit forderte das Jüdische Wissenschaftliche Institut die Jugendlichen in Palästina und im jüdischen Osten auf, Selbstbiographien zu schreiben und einzureichen. Für die besten Biographien wurden Preise ausgesetzt, aber auch von diesem Wettbewerb abgesehen, war der Reiz der Aufgabe groß genug, und das Ergebnis ist quantitativ wie qualitativ eine bedeutende Materialsammlung. Auf diesen Ruf haben sich 310 jugendliche Verfasse^ aus 11 Ländern, besonders aus Osteuropa und Palästina, mit einem Material von 17 000 Seiten gemeldet. Nur 15o/0 erfüllten die Norm von 15 Seiten, der Durchschnitt lieferte bis zu 60 Seiten.
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Auch aus dem Leben der ersten palästinensischen Pioniere hat Jawitz Schilderungen veröffentlicht, die in etwas naiver Form das idyllische Leben auf der Väterscholle im Gegensatz zu dem Ghettoleben in Rußland darstellen. Im Jahre 1897 verließ Jawitz Palästina und kehrte nach Rußland zurück. Er geborte zu den Ersten, die dem Ruf H e r z 1 s folgten. Bald darauf gründete er im Verein mit Reines, Rabinowitz und anderen die zionistische Fraktion ,,Misrachi", deren Blatt „Hamisrach" er redigierte. Seit dieser Zeit wechselte er wiederholt seinen Wohnsitz (Berlin, Wilna, Antwerpen, zuletzt London). Nach der Rückkehr aus Palästina widmete er den größten Teil seiner Kraft Geschichtsstudien. Er verfaßte ein Lehrbuch der Völkergeschichte, das in mehreren Auflagen erschienen ist und bereits in Palästina kegonnenwordenwar, ein jüdisches Geschichtslesebuch und schließlich eine ausführliche Darstellung der jüdischen Geschichte, von der zehn Bände bis zur Epoche der Geonim fertig gestellt sind.