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Indes haben ja die Grenzen deS biblischen Palästina oft gewechselt, so dass eine Zeit auch Damaskus den Juden gehörte, ebenso Philistäa, wo ein Theil der jüdischen Eolonien sich befindet. … Aber man täusche sich nicht: es gibt Länderstriche, auf die nicht einmal der palästinäische Himmel einwirken kann, z. B. wo die Steine, an denen Palästina außerordentlich, sagen wir zu reich ist, in geschlossener Masse den Boden bedecken. Wer in Palästina umherreist, kann oft den schroffen Uebergang von wüster Gegend zu paradiesischer Schönheit und blühenden Gärten bewundern.
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Dezember mit dem Dampfer „Russland“ nach Palästina gekommen sind, bereits Beschäftigung gefunden haben.. Aussichten der Fremdenindustrie. Die Handel- und Industrieabteilung im Palästina-Departement der zionistischen Organisation in London erhält ständig zahlreiche Anfragen über industrielle und kommerzielle Möglichkeiten in Palästina, aut welche sie im Wege des „Zionist Bulletin“ folgende Antwort erteilt: Eines der schwierigsten Probleme in Palästina ist die Wohnungsfrage. … Außerdem kommen jährlich Zehntausende von Pilgern durch Palästina und es ist nicht einzusehen, warum nicht Palästina sowie die Schweiz, Aegypten und Italien von diesen Besuchern eine reichliche Einnahme haben sollte.
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Nur darin liegt das Alter des Volkes und der Wert dieses Alters, und diese Verbundenheit mit unserer Vergangenheit führt uns immer wieder nach Palästina zurück. Gewiß, wir wollen nicht alle nach Palästina einvvandern, wir können es vielfach nicht, teils aus materiellen Gründen, teils aus Gründen, die in unserer Er- Ziehung, unseren Lebensgewohnheiten, Kultur und Zivilisation liegen. … Die englische Regierung ihrerseits hat eine Kommission nach Palästina geschickt, die einen Bericht gegeben hat, der Unwillen bei den Juden erregen mußte, wen er über das, was festgcstellt werden sollte, weit hinausging.
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Kaum weniger enttäuschend aber ist die erstaunliche Unkenntnis von dem Charakter und den Leistungen des jüdischen Aufhauwerks in Palästina, die in vielen Organen der Presse jetzt zutage tritt. Ein Jahrzehnt ist verflossen, seitdem die Politik der Errichtung einer Jüdischen Nationalen Heimstätte in Palästina von der britischen Regierung mit der fast einstimmigen Unterstützung der gesamten englischen Presse und der Führer aller politischen Parteien initiiert wurde. Auf Grund dieser offiziellen Anerkennung, die von den Regierungen fast aller Kulturstaaten mit Zustimmung aufgenommen wurde und die ihre staatsrechtliche Formulierung im Palästina- Mandat erhielt, haben die Juden ihre Söhne und Töchter nach Palästina gehen lassen und haben ihre freiwilligen Spenden für dieses große Werk des friedlichen Wiederaufbaus gegeben.
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Oktober nach Palästina begeben soll. Der Vertreter der J. T. A. erfährt, daß sich diese erste Beratung der parlamentarischen Palästina-Kommission auf die Erörterung der Methoden des Verfahrens beschränkte, und daß Fragen der Politik nicht zur Behandlung gelangten. … Bis zum 23. September waren in Palästina 328 Araber und 64 Juden im Zusammenhang mit den blutigen Ereignissen verhaftet
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EREZ JISRAEL Im. Monat Juli wanderten rund 2900 Personen in Palästina ein. — In der palästinensischen Industrie sind bisher rund zwei Millionen Pfund von Juden investiert worden. 5000 Arbeiter sind in der Landesindustrie beschäftigt. — Die Palästinaregierung hat beschlossen, die ganze Hälfte des Nachlasses des jüdischen Philanthropen Kadoorie für die Errichtung einer jüdischen Landwirtschaftsschule in Afulch zu verwenden. — Nach einer soeben bekanntgewordenen Statistik sind seit dem Jahre 1919 bis Ende August 1925, 77.000 Einwanderer nach Palästina gekommen. … Juli d. J. 110. AUS ALLER WELT Der neue Oberkommissär von Palästina. Heldmarschall Lord Plumer, emplmg am I 3. August in London den Oberrabbiner des britischen Reiches, Dr. J. H. Hertz. — Dr.
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Buchmann, der in einigen Wochen wieder zu seinem Wirkungskreis in Palästina zurückkehren wird, erörterte ziemlich ausführlich die Frage, die den Jischuw in Palästina in erster Reihe berührt: Wie können wir unser Verhältnis zu den Arabern gestalten, damit sich in der Zukunft ähnliche Zusammenstöße nicht wiederholen können. … M., über das Thema: ״Was fordern die Revisionisten heute?“ worrvSpSQÄND Palästina. Am יOktober findet in Tel-Awiw die Jahrcsver- Sammlung des Makkabi Erez-Israel statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem die Gründung eines Rates für körperliche Erziehung in Palästina, Fragen des Makkabi-IIazair und Organisationsfragen.
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Oktober. (J.f.A.) *Die ZlonistBcnd Exekutive hat der Palästina-Regierung Vorschläge betreffend Ausfolgung von 6000 Zertifikaten für neue Einwanderer unterbreitet und diese Vorschläge mit der augenblicklichen Arbeitsläge und dem Bedarf nach neuen Arbeitskräften begründet. … Herr Keneltn Preedy hat sich vom Flugplatz Croydon mittels Flugzeugs nach Palästina begeben, um dort die Palästina-Administration vor der britischen Untersuchungskommission, die in diesen Tages ihre Tätigkeit beginnt, zu vertreten.
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Das jüdisehe Volk hat die Entscheidung des Völkerbundes, eine Kommission zur Untersuchung der Klagemauerfrage zu entsenden, begrüßt, weil die Juden Frieden und Ruhe in Palästina wünsehen. Es ist daher zu bedauern, daß die moslemische Konferenz gegen diese Kommission ist. Boden in Palästina wurde von den Juden stets gesetzlich gekauft und die Pächter wurden »«BtMbttita. i«cM»ev»r •da! … Das Organ der Arabischen Exekutive ״Felestin“ fordert die Exekutive auf, alle arabischen und mosiemisehen Linder dazu aufzurufen, den von der allindischen Moslemkonferenz in Bombay proklamierten Palästina-Tag, den 16. Mai, auch ihrerseits zu begehen. Die Gelegenheit solle benutzt werden, um Gebete für diejenigen Araber zu sprechen, die während der August-Unruhen in Palästina den Tod gefunden haben.
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Mussolini erörterte mit Dr .Prato die Probleme der Juden im italienischen Orient und sprach sich sehr lobend über das Kulturwerk der italienischen Juden in diesen neuen italienischen Gebieten aus. — Die tragischen Ereignisse in Palästina haben die italienische Judenheit ties bewegt. In den Synagogen aller italienischen Städte wurden Trauer- und Gedenkgottesdienste für die jüdichen Märtyrer abgehalten; 3000 Pfund wurden für das Hilfswerk in Palästina gesammelt. … Am 14. September waren in den Vereinigten Staaten für den Palästina-Hilfsfonds eine M r'l l i o n Dollar aufgebracht worden. «bhiel-t, hat schon bei Vegiiim und während des Kongresses die jüdische Bevölkerung!
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Ramsay Mac Donald, jetzt englischer Ministerpräsident: „In Palästina." Berlin 1924. (S. 17.) Die unseligen Gewalttaten gegen die Juden von Hebron und Safed in den Augusttagen 1929 haben, was Sachkundige voraussahen, die englische Regieruns veranlaßt, ihre Palästina-Politik an Haupt und Gliedern zu überprüfen, nachdem die Araber Palästinas und die Araber in der Welt das jüdische Nationalheim mit allen geeigneten Mitteln zu berennen nicht aufhörten. … Kurz, es hat sozusagen das Abc eines geordneten Staatswesens mit britischer kolonialer Erfahrung geschaffen. Aber an die eigentlichen Probleme in Palästina, an denen sich selbst ein Geschickter und Gewitzter leicht die Finger verbrennen konnte, ging es wie die berühmte Katze um den heißen Brei.
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Wenn wir heute unsere alte Forderung einer nationalen Wiedergeburt des jüdischen Volkes in und durch Palästina nochmals vor der Welt vertreten müssen, so müssen wir darauf hinwelsen können, daß eine große Zahl von Juden hinter uns steht. … Die Feststellung der Kommission, daß die landwirtschaftlichen Methoden in Palästina einer radikalen Veränderung unterzogen werden müssen, wenn Platz für neue Siedler geschaffen werden soll, entspricht nämlich durchaus unserer Auffassung.
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Die Nachricht über die Entweihung des Rahcl-Grabes hat in ganz Palästina Entrüstung geweckt. Die Polizei fahndet energisch nach den Tätern, Die leberllihroag der Gebeiie NoMms Am 27. April wird der von Marseille nach Palästina abgehende Dampfer ״ßraga“ die sterblichen Ueberreste Dr. … A m e r y erwiderte, die Amtsgebäude der Palästina- Regierung sind nicht Eigentum der deutschen Regierung. Das Haus auf dem Oelberg, sowie andere von der Palästina- Regierung in Anspruch genommenen Gebäude sind Eigentum deutscher Philanthropen oder religiös er G t - m c i n s chaf t c n , sowie einzelner Deutscher.
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Laut dem „Jcwish Chronide" hat CobncI Kisch den; "«bericht der Zionistischen Palästina-Exekutive an die Per- ~nfntc Mandatskommission des Völkerbundes Lord Plumer •' ,cr^bcn mit dem Ersuchen, den Bericht nach Genf weitcr- :;Ci.! … Sollte Mosul der Türkei (rJcbcn werden, so entsteht für Palästina eine große '•'»nr. ' Uic nächste Nummer der Rundschau" erscheint ^2» am, 16. Oktober. Die Dienstag-Nummer fällt die Beurteilung der neuen Projekte beeinflußt.
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Friedrich uiese, Frankfurt/M., Verlag: Universitätsverlag von Noske, Leipzig) ein Buch von Ernst Marcus, das den Titel ״Palästina — Ein werdender Staat“ trägt. Das Buch, das eine Völker- und staatsrechtliche Untersuchung über die rechtliche Gestaltung des Mandatslandes Palästina unter besonderer Berücksichtigung der Nationalen Heimstätte für das jüdische Volk darstellt, nimmt in umfassender Weise zu den rechtlichen Fundamenten der Sonderexistenz Palästinas Steljung und gibt außerdem eine umfassende systematische Erörterung des gesamten Staats- und Verwaltungsrechtes. … Senator Justin Godard, ehemaliger Minister im K*־ binett Herriot und Vorsitzender des Komitees ״France-Palestine״ in Paris, der vor einigen Wochen Palästina besucht hat, wird am 16. Dezember in Z ü r i c h und am 18. Dezember in B־a8el l1tt Rahmen #0®^Ker*n MajmotbVeransialtungew über seine Eindrücke aus Palästina sprechen.
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Zwar bemüht sich jeder, nach bestem Wissen zu raten, aber meist sind diese Anfragen eine übermäßige und unzweckmäßige Belastung einzelner Personen in Palästina, die doch nicht die richtige Adresse sind. Aus diesem Grunde werden wir gebeten, allen Leuten, die Informationen aus Palästina bcnötigen, dringend nahezulegen, sich nicht an Privatpersonen zu wenden, sondern an die Adresse der Hitachduth Olc Germania. … Die arabische nationalistische Jugendorganisation hal beschlossen, einen sich über Palästina und die Nachbarländer erstreckenden Sportverband zu schaffen. Kleine Nachrichten Die nächste Sitzung des Kuratoriums (Board of Governors) der Hebräischen Universität wurde für Oktober diesmal 7um erstenmal nach Palästina, einberufen.
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Andrerseits soll nach dem Willen der Großmächte in Palästina ein jüdisches Gemeinwesen entstehen, und dorthin wird sich der Auswandcrerstrom hauptsächlich wenden. Eine Enquete in Galizien ergab kürzlich, daß 25.Prozent der dortigen Juden sofortiger Übersiedlung nach Palästina entschlossen sind, ähnlich ist die Stimmung überall im Osten. Palästina wird also im zukünftigen Leben der Juden eine hervorragende Rolle spielen, und cs ist daher für das Verständnis der kommenden Dinge ein Überblick über den gegenwärtigen ^Stand der palästinensischen Kolonisation nicht ohne Bedeutung. __ Die 100 000 Juden Palästinas, ungefähr 14 Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachend, zerfallen in 2 Schiften : den alten und den neuen Jischuw.
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Drummond Shiels hat in der letzten Sitzung des britischen Unterhauses erklärt daß die Vollstreckung oder NichtVollstreckung von Todesstrafen in den Händen des High Commissioner liegt — Der Palästina-Sonderkorrespondent der antizionistischen „Mo.rning Post", der vor wenigen Wochen nach London zurückgekehrt ist, führt in seinem Blatte aus, unter Engländern, Juden und Arabern in Palästina herrscht Uebereinstimmung darr über, daß man mit weiteren Unruhen in Palästina als mit einer Tatsache zu rechnen habe. … Die Geister werden dazu frei werden, sich politischen Betrachtungen hinzugeben. Allgemein herrscht in Palästina die Ansicht daß nur die Anwesenheit der britischen Garnison im Lande die Ordnung seit den Unruhen im August 1929 aufrecht erhielt Der „Morning-Post'-Korrespondent berichtet ferner, daß der Waffenschmuggel aus Transjordanien nach Palästina andauert und daß Viehraub längs der Grenze an der Tagesordnung ist.
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Ausgrabungsarbeit in Palästina wird freilich immer entsagungsvoll sein, und niemand darf sich zu großen Erwartungen über das Erreichbare hingeben. Wir wissen es längst, daß das alte Palästina kein Mittelpunkt materielier Kultur war. Wie politisch, so war Palästina auch kulturell abhängig von Aegypten und Babylonien, später von hellenistischer, römischer, byzantinischer Kultur.
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Der Jüdischen Telegrapheny.gentur wurde vor einiger Zeit aus autoritativer Quelle mitgeteilt, daß fortwährend kleinere Gruppen von Aegypten als Packer, Transportarbeiter und für ähnliche Arbeiten in Palästina einwandern. Als Sicherheit dafür, daß sie innerhalb einer gewissen Zeit nach Aegypten zurückkehren, hinterlegt jeder Arbeiter fünf Pfund; zu einem großen Teil lassen die eingewanderten Aegypter die Garantiesumme verfallen und bleiben in Palästina. Außerdem werden ägyptische Arbeiter fortwährend durch den Wüstenweg nach Palästina eingeschmuggelt. Auf eine Anfrage von Captain Cazalet im englischen Unterhaus hat Dr. Drummond Shiels vor einiger Zeit erklärt, er habe keine Information über die Einwanderung ägyptischer Arbeiter.