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Es wurde ein Programm angenommen, wonach dem jüdischen Volke eine öffentlich-rechtlich gesicherte Heimstätte in Palästina geschaffen werden sollte, und alsbald mit der Bereitstellung von Geldern begonnen. Die Bewegung, die im September 1913 in Wien ihren XI. … Daß die Juden hier an erster Stelle erwähnt werden, dürfte darauf zurückzuführen sein, daß sie bezüglich der Initiative oder des Beitrags diesen Vorrang verdienen. Als Zentralstelle für die zionistische Tätigkeit in Palästina wirkt das in Jaffa eingerichtete Palästina-Amt, an dessen Spitze ein deutscher Rechtsanwalt steht. Die jüdischen Einwanderer sind zum großen Teil Landwirte und betreiben als solche in ihren über ganz Palästina verstreuten Kolonien hauptsächlich Orangenkultur und Feigenbau**), daneben in letzter Zeit in steigendem Maße Mandel- und Olivenzucht; auch dem Körnerbau und der Viehwirtschaft widmen sie sich an einzelnen Plätzen, doch scheint es, daß ihrer Begabung und Neigung mehr der Betrieb der das kaufmännische und industrielle Gebiet streifenden Kulturen (als Weinbau und Orangenzucht) liegt.
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Bundeskanzler Schober empfing Baurat Robert Stricker in längerer Audienz, in deren Verlauf eine Anzahl die Interessen und Wünsche der jüdischen Bevölkerung Oesterreichs betreffende Fragen zur Erörterung gelangten. Frankreich und die Vorgänge in Palästina Von unserem Korrespondenten. ar. Paris, 7. Oktober 1929. In einem früheren Bericht wurde auf das ungewöhnlich starke Interesse der französischen Oeffentlichkeit an den Vorgangen in Palästina hingewiesen. … Er kommt zur Ansicht, daß das gespannte Verhältnis in Palästina auf die besonders lebhafte Tätigkeit der zionistischen Bewegung in diesem Jahr, namentlich auf die Vorgänge in Zürich, zurückzuführen sei.
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Der Streit um das Ob der Palästina-Sache ist völlig unaktuell geworden. Junge Mensehen, die jetzt aufwachsen, werden sich kaum mehr darüber ereifern. … Der Zionismus ist seiner Idee nach Bewußtsein und Gewissen des Judentums, er ist der Gestalter des jüdischen Lebens der Zukunft. Vertretung der Palästina ■Exekutive Die ״Ziko“ (Jerusalem) meldet: Im Laufe der letzten Tage sind aus Palästina sämtliche Mitglieder der Zionistischen Exekutive und ihre leitenden Beamten zum Kongreß abgefahren.
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Weizmann um persönlichen Schutz für die Zeit seines Aufenthaltes in Palästina angesueht habe. Hinzugefügt wird, daß die Palästina-Verwaltung natürlicherweise auf eigene Initiative Maßnahmen zum Schutze Weizmanns getroffen habe. … E. d'Avigdor Goldsmid eine Sitzung abgehalfen, in der die Palästina-Kommission des Boards ihren Bericht über den MacDonald-Brief vorlegte. Der Vorschlag der Palästina-Kommission, der Board möge im gegenwärtigen Augenblick keine Resolution hierzu fassen, fana einhellige Zustimmung.
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Aber mit nicht mehr als 600 000 Pfund ahresbudget können wir die Macht in Palästina nicht beaupten. Unsere Machtlosigkeit hat den beschämenden Geist des Separatismus in Palästina zur Folge. Die Autorität und das Prestige der Zionistischen Organisation sind im Sinken. … Es sei zur Durchführung derselben ein Sonderkomitee einzusetzen. Kaplansky (Palästina-Exekutive) berichtete, daß 1926 im ganzen 8000 Personen nach Palästina kamen; das bedeutet daß von den bewilligten 10000 Zertifikaten kaum 4000 benutzt wurden.
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Die Liberalen und vkatioaaldentschm bleiben fest. Di« Zionisten bitten sie, über Palästina mitzuentscheiden. Srmelndewahlru ht »lederSfterrelch. Sonntag farL«n in Me t k, P re tzba u m und Schlei ntzach die GemeinderatSwichlen. statt. … Die Beretnlgung für das liberale Judentum, der der Zionismus und jede Palästina- Arbeit ein Dorn im deutschen Auge i«'t, hat een Staatssekretär Dr. Pünder wegen seines Bei« . trit:es zu dem Pro-Palästina-Komitee „angefragt".
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Hoofien hat vor der Shaw» Kommission Ausgesagt, daß die'Juden in den zehn Jähren seit 1920 rund;4° Mi 11 ionen Pf und in Palästina i n/v e s t i e'rt > habe n* Die Entschlossenheit, mit der die Juden ihr Kapital der zu gründenden nationalen Heimstätte, anvertrauten, war nicht geringer als ihre Bereitwilligkeit sich, selbst nach Palästina zu verpflanzen. … anderen Maße als bisher den Inhalt unserer Politik^ außerhalb Palästinas zu bilden, hätte. In Palästina aber iiiimiwu..... 4MHMMMMMIMWMNMNMI Sorgt' fllr dit Gesundheit eurer Familie durch den Gebrauch von feinstem Palästina.
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Der Schutz'der heiligen Stätten ist durch das Palästina-Mandat g e s i c h e r t. Der Vizekönig geht in seinem Schreiben sodann auf die Bedeutung der Balfoür-Deklaration ein. … Ich verstehe den Willen der Araber Palästinas, ihren Bestand zu erhalten: die Palästina-Regierung sorgt ständig dafür. Es muß auf die starke Zunahme der arabischenBevölkerungin Palästina hingewiesen werden (seit 1922 um 50 Prozent), und dies insbesondere in denjenigen Gebieten, in denen Juden wohnen.
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Es wurde ein Programm angenommen, wonach dem jüdischen Volk eine öffentlich-recht'ich gesicherte Heimstätte in Palästina geschaffen werden sollte und alsbald mit der Bereitstellung von Geldern begonnen. Die Bewegung, die im September 1913 in Wien ihren XI. … Als Zentralstelle für die zionistische Tätigkeit in Palästina wirkt das in Jaffa eingerichtete Palästina-Amt, an dessen Spitze ein deutscher Rechtsanwalt steht. Die jüdischen Einwanderer sind zum großen Teil Landwirte und betreiben als solche in ihren über ganz Palästina verstreuten Kolonien hauptsächlich Orangenku’tur und Feigenbau,*) daneben in letzter Zeit in steigendem Maße Mandel- und Olivenzucht; auch dem Körnerbau und der Vieh Wirtschaft widmen sie sich an einzelnen Plätzen, doch scheint es, daß ihrer Begabung und Neigung mehr der Betrieb der das kaufmännische und industrielle Gebiet streifenden Kulturen (als Weinbau und Orangenzucht) liegt.
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Wer wiederum in gewissen Fragen wie z. B. in Angelegenheit der Todesurteile in Palästina oder in Fragen der Selbstverwaltung des Landes Ansichten vertritt, die mit dem allgemeinen Fortschritt parallel gehen, wird von vornherein als weitfremder Intellektueller verschrien, der die tatsächlichen Verhältnisse in Palästina nicht kennt. … Hauptb e d i n g u n g für das Gelingen des Werks ist die friedliehe Haltung des arabischen Volkes, das allerdings nur allmählich davon überzeugt werden kann, daß wir auf Grund eines Rechtes und nicht auf Grund von Duldung und Gnade nach Palästina kommen. Verwirklicht können unsere Pläne nur werden in einer Atmosphäre des allgemeinenWohlwolIens,d. h. wenn die öffentliehe Meinung der Welt unser faktisches, moralisches und nicht nur unser historisches Recht auf eine Nationale Heimstätte in Palästina anerkennt und unserem Werke ihren Segen gibt, einen Segen, den sie um so eher spenden wird, je geringeren Widerstand bei der arabischen Welt unsere Betätigung in Palästina findet.
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Ihre programmatischen Forderungen: nationale arabische Regierung für Palästina, Ablehnung der Balfour-Deklaration, Einigung der arabischen Länder, stehen denjenigen der beiden anderen Parteien an Radikalität nicht nach, denn ohne diese Pustulate ist in Palästina eine politische Akfclonsgruppe heute nicht denkbar. … Der Emir Abdallah ist Ehrenmitglied seiner „Partei der Nationalen Verteidigung“, die für ihn den Boden in Palästina zu bereiten sich bemüht. Das politische Ergebnis, das der Emir im Vorjahre von seiner Londoner Reise für Palästina mitbrachte, war allerdings gering.
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Und es sei daran erin» nert, daß die Verfolgungen unserer zionistischen Brüder in Palästina in den ersten Kriegsjiahren zum großen Teil auf das Schuldkonto der denunziatorischen Leistungen des Hilfsvereins und seiner Helfershelfer zu setzen sind. … Muß man das von einem zivilisierten Staate erst fordern׳? In Bezug auf Palästina aber verlangt man ״Recht auf freie Niederlassung und Pflege selbständiger jüdischer Kultur m Palästina". Vom Stairdjpunkt der Assimilativnsjuden ist diese Forderung gewiß ein Fortschritt.
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Viele der „Poale-Zion" wollen als landwirtschaftliche Arbeiter nach Palästina gehen und treten aus diesem Grunde in Verbin dung mit den Borissower „palästinensischen Pionieren". Palästina-Verein Zionistische Ortsgruppe. … Moses angeregten Vereinzur wirtschaftlichen Erschließung Palästinas als durchaus berechtigt an und halten die Aufgabe, einen Betriebsfonds für di< Palästina-Kommission zu schaffen, für eine überaus dringlich« Jede Verschleppung kann sich bitter rächen und nicht zun mindesten durch Verlust unseres Ansehens.
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Vtt — 1«. Oktober 1931 'WIPP DIE STIMME Seite 5 Brief aus Palästina Momentbilder Rosbh Haschanah in Tel-Aviv. Die ganze Stadt ist erfüllt von den Gebeten der Tempelbesucher. Die Bethäuser, vor allem die große Schul, ist belagert. … Das Strandleben in Tel-Aviv nimmt immer größere Formen an. Von ganz Palästina, aus Syrien und sogar Aegypten kommen die Badelustigen; sie finden am herrlichen Strand prachtvolle, modernste Hotels mit Tanzdielen und Bars.
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Seit« Reik, Theodor: Richard Beer-Hofmann .. . . 424 Reiner, Markus: Musik In Palästina . . 460 Ried, Elna: Abraham Neuhut.......*236 Ringel, Ben. Dr. Michael: Die Staiger-Affäre . 73 Roscnfcld, Rabb. Dr. … Emst: Grundlagen Jüdischer Wohlfahrtspflege ..............366 Sindler, Dr. Adolf: Palästina, Die Jüdische Erneuerung ............, . 354 Sturmann, Manfred: Blinder Judenknabe . . 32 — Fernes Gefilde.............104 — Kindheit ..............362 Tietze, Erika: Georg Ehrlich.......
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Warentransporte via Galati« Triest und Consfama nach Palästina tan. Eine Studienreise führender Wizo- Frauen nach den Ländern Osteuropa« hat mit aller Deutlichkeit ergehen, daß eine stets wachsende Zahl jüdischer Mädchen und Frauen für Hach- « c h a r a h zu erfassen ist und heute bereits Zchnt.au seDde von ihnen von dem Wunsch beseelt sind, zur praktischen Aufbauarbeit in Palästina eingesetzt zu [werden. … Freitag*, den 24. d., „Goldene Glücken“, Samstag „Ohne Zertifikat nach Palästina“, Sonntag, Ya 4 Uhr nachmittags (bei ermäßigten Preisen), „Die Schickerte“, Sonntagabends „Süße Chalojaiee“, Montag- Hulie Kaibtzen“, Dienstag „Der Babes Jenißche“, Mittwoch „Ohne Zertifikat nach Palästina“, Donnerstag „Die Schickerte“.
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Sonnenfelds ihre aufrichtigen Wünsche zum Ausdruck bringen. Liga f. d. arbeitende Palästina. Montag. 20-30 Uhr, findet im Jugendheim, Legionäfskä 31. die erste Zusammenkunft der Ortsgruppe Brünn der Liga für die arbeitende Palästina statt. 1 Snif Hechaluz, Der Snif Hechaluz hielt seine erste Sichah am Montag, den 13. … Als Gast der Kujko spricht Donnerstag, den 16. ds. um Uhr im Bnai Brithsaal, Legionärstr. 31. Dr. Hugo Hermann über „Palästina 1932'* (aus dem Manuskripte eines neuen Palästina* buche3). Donnerstag, den 23, ds. spricht Dr.. Oskar Neumann (Bratislava)..
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Mit dem regelrechten Beginn der Arbeiten in Kfar Jedidjah hat sich der Kette der neuen landwirtschaftlichen Siedlungen der deutschen Juden in Palästina ein neues wichtiges Glied angeschlossen und es ist zu hoffen, daß diese neue Siedlung zusammen mit den anderen älteren Dörfern in Emek Chefer die Erwartungen, die man auf sic setzt, voll erfüllt. … In Wahrheit hat sich die Sache so zugetragen, daß ein Mit* glied des französischen Makkabi beim unvorsichtigen Hinausschwimmen in das Meer in Ertrinkungsgefahr kam und rin Araber, der hinzueilte, um den mit dem Ertrinkungstod« ringenden Juden zu retten, gleichfalls ertrunken ist. Lerskys Palästina-Film. Aus Jerusalem wird uns he* richtet: Helmar Lersky lud dieser Tage zur Probevorfuhrung seines Palästina-Films ״’Avodali״.
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Wer soll uns dazu verhelfend Etwa Frankreich wrd England, die Palästina in ihre, eigene Machtsphäre einziehen wollen! Wohl haben Oesterreich und Italien sich für die Selbständigkeit Albaniens eingesetzt; — doch sie taten es einzig in Wahrnehmung ihrer nackten Interessen und wahrlich nicht aus Humanität. … Das Haus ist vielmehr von Frau Anna Fcuchtwanger in München zum ehrenden Andenken an deren Heimgegangenen Gatten aus eigenen Mitteln erbaut worden und zwar mit der ausdrücklichen Bestimmung, daß von den vier Wohnungen des Hauses drei als Armenwohnungen vergeben werden sollen, während die vierte als Dienstwohnung und Büroranm für die „Deutsch-holländische Palästina-Verwaltung" dienen soll. Für diese Wohnung entrichtet der Vertreter der „Deutsch-holländischen Palästina-Verwaltung", soweit er sie als Privatwohnnng benutzt, eine Miete von Frcs. 500.— jährlich aus seinem Gehalte, zu Gunsten der Kasse der Armen- und Pilgerwohnnngen auf Zion.
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Franz Oppenheimer, und als Ergänzung dazu dann noch ein kleines Beiheft von demselben Verfasser: „Genossenschaftliche Kolonisation in Palästina“, das die praktischen Konsequenzen der wissenschaftlichen Erörterung des ersten Heftes für Palästina zog. Sehr verzögert durch den Krieg ist erst jetzt das schon längist und sehr erwartete zweite Heft der Sammlung erschienen: „Der Jüdische Nationalfonds“ von Adolf Böhm. … Viel zu wenig bekannt ist insbesondere auch das Wirken der Okkupations - Genossenschaften, die für Palästina So besonders wertvolle Arbeit leisten. Und ferner: wie wenige wissen die Bedeutung des Heimstättenfonds für unsere nationale Arbeit in Palästina zu würdigen.