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Darum wollen wir nicht murren, daß wir in sechs oder sieben Jahren soweit gekommen sind und nicht weiter. Unsere Beziehungen zur Palästina-Regierung werden durch einen hauptsächlichen Faktor bestimmt: durch unsere Stärke im Lande selbst. Wir sind heute 163003 in Palästina gegen 500 000 bis 690000 Nichtjuden. … Bevor ich dieses Kapitel verlasse, möchte ich eine Sache erwähnen, die ein Diskussionsgegenstand wird und aus der politischen Situation erwächst. Es ist die Frage der Staatsländereien in Palästina. Ich möchte diese Erklärung im Bewußtsein meiner Verantwortung als einer, der einige Kenntnis von Palästina hat, abgeben.
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Die Befievlung Palästina? gatt zu asten Zeiten als hohe, rcktgiSs« Pflicht «üJüdeniüuu Jetzt U iüeMöglichkeit gegeben, Palästina zu einer jüdische« Heimstätte zu entwickeln. … Jeder Jude muß heute wiffen, daß daS Schicksal der ueuen jüdischen Siedlung in Palästina auch für ihn von Bedeutung ist. Di« jüdische Leistung im jüdischen Land« wird Geist und Kraft der gesamte» Judenheit stärken.
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Die Ausführungen aller Redner, die begeistert und freudig das Aufbauwerk preisen, sind mit den 160 000 Juden verbunden, die heute in Palästina leben und im Laufe von Jahrzehnten soviel geschaffen haben, daß sich alle Zukunftshoffnungen mit ihnen verbinden lassen. … Das deutsche Judentum hat die Chance, hierbei entscheidend mitzuwirken.“ Die Zionistische Exekutive in Jerusalem telegraphierte wie folgt: ״Die Zionistische Palästina-Exekutive begrüßt die Landesversammlung des Deutschen Keren Hajessod in voller Würdigung der bisher vom deutschenjudentum für Palästina geleisteten Arbeit und in der Hoffnung auf gesteigerte Zusammenarbeit aller deutschen Juden für die historische Aufgabe der Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina.“ Die Hebräische Universität In Jerusalem schrieb: ״Nur die geeinte Judenheit kann den großen Gedanken des Aufbaus Palästinas in die Wirklichkeit umsetzen.
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Juni 1929 in Berlin tagende Konferenz des ״Initiativkomitees für die Erweiterung der Jewish Agency in Deutschland“ nimmt die an die deutsche Judenheit ergangene Aufforderung freudig an und beschließt, folgender Form sicher zu stellen: a) Eine Palästina-Konferenz aller deutschen Juden, die bereit sind, an den Arbeiten der durch Artikel 4 des Völkerbundsmandats für Palästina eingesetzten Jewish Agency teilzunehmen und an der Entwicklung derjüdischen Nationalen Heimstätte in Palästina mitzuarbeiten, ist so bald wie möglich einzuberufen. … Obwohl wegen der Kürze der Zeit die geplante f” ’" treten waren, die heute in Deutschland beim Aufbau des Jüdischen Nationalheims in Palästina mitwirken wollen, hatte die Versammlung doch einen schlechthin repräsentativen Charakter. Sie war ein lebendiger Ausdruck der großen Wandlung, die sich in den letzten Jahren im ganzen Judentum und auch unter den deutschen Juden in ihrer Stellung zu Palästina vollzogen hat.
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Jetzt, da die Zukunft des deutschen Judentums unlöslich mit Palästina verknüpft ist, ist es notwendiger denn je, daß deutsche Juden mit allen ihren Kräften und Mitteln, über die sie heute noch verfügen, an der aktiven Gestaltung jüdischer Zukunft in Palästina mitarbeiten. … SCHOCKEN VERLAG / BERLIN SW Auslieferung des Schocken Verlags in Palästina durch Rubin Maß, Jerusalem «
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Was sonst aber an phantastischem Unsinn über Palästina in Europa gedruckt wird, genügt, um die Vermutung aufkommen zu lassen, daß Palästina etwa gleichzeitig mit dem Auftauchen Nobiles am Nordpol entdeckt wurde. … Zwi Scharfstein: Hachinuch be-Erez Israel (Die Erziehung in Palästina). New York. 191 Seiten (hebräisch). Dieses von der hebräischen Organisation in Amerika herausgegebene Buch ist die erste umfassende Würdigung unseres hebräischen Schulwerkes in Palästina durch einen Fachmann.
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Außerordentlich große Mittel müssen aufgebracht werden. Mit den gesammelten deutschen Geldern soll der Palästina- Sache ein möglichst großer Dienst geleistet werden. Mit Rücksicht auf die Entwertung der deutschen Währung sollen diese Gelder daher ausschließlich in Deutschland für Palästina verausgabt werden. … Wie durch die weltumspannende Keren Hajcssod-Aktion eine Organisation aller Juden für den Aufbau Palästinas geschaffen worden ist, so soll hier der Keren Hajessod (Jüdisches Palästinawerk) E.V. die Kräfte aller Juden Deutschlands zu gemeinsamer Palästina-Arbeit vereinen./ Der Keren Hajessod dient ausschließlich dem praktischen Siedlungswerk in Palästina. Die Durchführung des Werkes erfordert von jedem Einzelnen Leistungen,die der Größe der Aufgabe entsprechen.
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Jeder Jude muss heute wissen, dass das Schicksal der neuen jüdischen Siedlung in Palästina auch für ihn von Bedeutung ist. Die jüdische Leistung im jüdischen Lande wird Geist und Kraft der gesamten Judenheit stärken. … Mit Rücksicht auf die Entwertung der [deutschen Währung sollen diese Gelder daher ausschhliesslich in Deutschland für Palästina verausgabt werden. Dem Aufbauwerk wird am besten gedient, [wenn in Deutschland Waren gekauft werden, die Palästina braucht, wenn Palästinawandrer durch Ausrüstung und Werkzeug unterstützt werden, wenn in [Deutschland Ausbildungsstätten geschaffen werden, die sie landwirtschaftlich nnd handwerklich auf ihr neues Lehen vorbereiten.
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Bei den bevorstehenden Sitzungen in Palästina, wo Ende dieses Monats fast alle Mitglieder der Exckutive anwesend sein werden, sollen Richtlinien für die weitere Haltung der Bewegung ausgearbeitet werden. … Gewiß sei Palästina heute noch keine Lösung der Judenfrage, aber es habe sie schon auf ein ganz anderes Niveau gehoben, und sei der Anfang der wirklichen Lösung.
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das jüdische Palästina werk. „Hilfe durkh Aufbau“! Das grobe Werk der Einigung der Judenheit für den Palästina-Aufbau ist in Zürich gelungen. In feierlic 1er Form haben sich neben den Vertretern der Zionistischen Organisation die Repräsentanten der jüdischen Gemeinschaften aller I änder verpflichtet, mit aller Kraft an der Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte; in Palästina mitzuarbeiten. Offizieller Tri ger des'Palästinawerks ist seit diesem Tage die erweiterte Jewish Agency für Palästina.!
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Jeder Jude muß heute wissen, daß das Schicksal der neuen jüdischen Siedlung in Palästina auch für ihn von Bedeutung ist. Die jüdische Leistung im jüdischen Lande wird Geist und Kraft dg* gesamten Judenheit stärken. … Mit Rücksicht auf die Entwertung der deutschen Währung sollen diese Gelder daher ausschließlich in Deutschland für Palästina verausgabt werden. Dem Aufbauwerk wird am besten gedient, wenn in Deutschland Waren gekauft werden, die Palästina braucht, wenn Palästinawanderer durch Ausrüstung und Werkzeug unterstützt werden, wenn in Deutschland Ausbildungsstätten geschaffen werden, die sie landwirtschaftlich und handwerklich auf ihr neues Leben vorbereiten.
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Ueberdies gibt der Bericht Aufschluß über die Kosten des Sekretariats etc. und eine kleine Subvention, die vor Jahren der Zeitschrift „Palästina" zukam. Die Gelder des Kolonisationsfonds, dessen Ansammlung wir aufs lebhafteste begrüßen, sind natürlich nicht in Palästinawerten, sondern in drei- bis vierperzentigen deutschen Anlagen bewahrt. … Nach dem Berichte ist es das Bestreben des „Esra" sich der jüdischen Arbeiterfrage in Palästina anzunehmen, ein gewiß löbliches Unternehmen. Diesbezügliche Versuche haben sich in der Tat gut bewährt, die Kolonisten, die vom „Esra" placiert wurden, kommen nicht nur vorwärts, sondern sie zahlen bereits Schulden an den „Esra" zurück.
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Sollen in ihr Hoffnungen geweckt werden, die die traurige Wirklichkeit in Palästina zerstören muß? Tie jüdischen Gemeindewähler werden am 30. November auch hierüber zu entscheiden haben. Palästina-Sitzung des Völkerbundes. Der Unterstaatssekretär im Kolonialamt, Dr. Drummond Shiels, dessen Palästina-Reise kürzlich offiziell angekündigt wurde, wird sich, wie jetzt verlautet, noch vor Antritt dieser Reise nach Gens begeben, um an der in der ersten Hälfte des September stattsindenden Versammlung des Völkerbundes, in der die Palästina-Frage zur Behandlung kommen wird, teilzunehmen.
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y-j i wlx-■־•i« Die Besiedlung Palästinas galt zu allen Zeiten als hohe, religiöse Pflicht im Judentum. Jetzt ist. die Möglichkeit gegeben, Palästina zu einer jüdischen Heimstätte zu entwickeln. Sie stellt die gesamte Judenhcit vor eine große Aufgabe. In ihrer Lösung wird sich erweisen, ob die Juden die Kraft besitzen, in Palästina in produktiver Arbeit Werte zu schaffen, ob sie die Fähigkeit haben, dort in eigenen Formen gemeinsam zu leben, ob der Sinn für Gerechtigkeit, dem das Judentum seine Größe verdankt, als herrschende Macht des jüdischen Lebens wirksam werden wird. / Jeder Jude muß heute wissen, daß das Schicksal der neuen jüdischen Siedlung in Palästina auch für ihn von Bedeutung ist. … Mit Rücksicht auf die Entwertung der deutschen Währung sollen diese Gelder daher ausschließlich in Deutschland für Palästina verausgabt werden. Dem Aufbauwerk wird am besten gedient, wenn in Deutschland Waren gekauft werden, die Palästina braucht, wenn Palästinawanderer durch Ausrüstung und Werkzeug unterstützt werden, wenn in Deutschland Ausbildungsstätten geschaffen werden,die sie landwirtschaftlich und handwerklich auf ihr neucsLcben vorbereiten./ Unser Weckruf geht an alle Juden Deutschlands.
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Herr Blumenfeld schilderte im Anschluß an die Ausführungen von Lady Erleigh das Wachstum der jüdischen Siedlung in Palästina und die Bedeutung des dort entstehenden neuen jüdischen Lebens für das Judentum und die Judenhelt der ganzen Welt. Von der Frauen-Arbeitsgemeinschaft für Palästina veranstaltet, fand zu Ehren von Lady Erleigh am Sonntag, 13. November, im Hause von Frau Berthold Israel ein Empfang statt.
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Nr. IS. 22.1! 1029 JUIOISCHC RUNDSCHAU $611® SS Palästina - Jubiläumswoche in Hannover Aus Hannover wird uns berichtet; Aus Anlaß ihres dreißigjährigen Bestehens veranstaltete eile Zionistische Ortsgruppe Hannover vom 13. bis 33. … Salz , Duisburg, in einer gut besuchten Frauenversammlung über; ״Die Aufgaben der jüdischen Frau in und für Palästina“. Auch dieser Vortrag fand reichlichen Beifall und weckte größtes Interesse bei den Anwesenden. Eine ausgezeichnete Illustration für die Tä'igkelt der '' eud ers gezeigte neue Palästina-Film ״Frühling in Pa• llstma“.
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Ihm zur Ehre haben wir uns deswegen vereint zu einem, seinem Gedanken und bieten ihm zwei Gärten in Palästina an, welche seinen Namen tragen werden. Mögen die Völker auch durch Erez-Ishael seines Namens gedenken und möge er selber das Glück seines Volkes erleben in seinen Tagen. … Elias Auerbach aus Haifa mit großem Nachdruck in der ״Jüdischen Rundschau" darauf hingewiesen, daß die Ereignisse in Palästina die zentrale Bedeutung unserer Bodenpolitik blitzlichtartig erhellt haben. Herr Dr. Auerbach kritisierte manche ״Prinzipien“ und einzelne Wege der Bodenpolitik des Keren Kajemeth.
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Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen wandte sich der Redner der Besprechung der Schwierigkeiten in der Auswandererhilfsarbeit zu. Mit Palästina allein könne das Auswanderungsproblem nicht gelöst werden. Ebenso wichtig wie die Frage der Einwanderung nach Palästina, erklärte er, ist dio Frage der Lenkung des Auswandererstroms in die übrige Welt, denn Palästina kann auch nicht annähernd alle jüdischen Auswanderer aufnehmen, wenn auch die Zahl der Juden, die es im vergangenen Jahr aufgenommen hat, überraschend groß war. Hinzu kommt, daß auch nicht alle deutschen Juden, dio auswandern, für eine Ansiedlung in Palästina geeignet sind. Der Hilfsverein hat ein Netz von ungefähr 400 Korrespondenten in allen Landern ausgebaut, durch die er Informationen über EinwanderungsmögUchkeiten bekommt.
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Der Unruheherd ValWm Attentat auf Norman Ventwtch Jerusalem, 25. November. (I. T. A.) In ganz Palästina herrscht Ausregung über ein Attentat, das am Sonntag, deir 24. November, nachmittag aus den Chef des Justizdepartements der Palästina-Regierung, Oberstaatsanwalt Norman Bentwich, bekanntlich der einzige hohe jüdische Regierungsbeamte Palästinas, verübt worden ist. … Emir Abdullah von Transjovoanien sandte ein Schreiben an Sir John Chancellor, den Oberkommissar für Palästina und L-ransjordanien, iw-welchem er ihm mitteilt, es werde schwer Araber Transjordaniens davon zurückzuhalten, ihren palästinensischen Brüdern zu Hilfe zu kommen, weiin nicht die Einschmuggelung von Waffen nach Palästina durch Zionisten unterbunden wird.
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Aus allen Reden klang die große Sehnsucht nach neuen Lebensformen, nach einer Wirtschaft in Palästina, die dem Wort und Geist der Thora näher ist als das kapitaüstische Wirtschaftssystem Europas. Diese Zeire Misrachi, die mit den Poale Misrachi einen gemeinsamen Band bilden, fühlen sich dürtliaus als Nachwuchsbewegung der tnisraehtsfischen Arbeiterschaft ln Palästina, durchaus als Hüter und Wahrer von deren Interessen gegenüber jeder Form von Bourgeoisie, auch die misrachlstisehe. … Der Amerikaner Charles Crane, bekannt durch <ße Kings-Crame-Kommission, die 1919 im Auftrag WHsons Palästina bereiste und sich gegen die Balfour-Deklaratiba aas* sprach, war im Dezember ln Bethlehem Gast der christlichen Araber und erklärte, er hoffe bei seinem nächsten Besuch in Palästina eine unabhängige arabische Regierung vomrfinden.