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  1. 1926-12-17 · Heft 99 (17.12.1926) · page 2

    Darum wollen wir nicht murren, daß wir in sechs oder sieben Jahren soweit gekommen sind und nicht weiter. Unsere Beziehungen zur Palästina-Regierung werden durch einen hauptsächlichen Faktor bestimmt: durch unsere Stärke im Lande selbst. Wir sind heute 163003 in Palästina gegen 500 000 bis 690000 Nichtjuden. … Bevor ich dieses Kapitel verlasse, möchte ich eine Sache erwähnen, die ein Diskussionsgegenstand wird und aus der politischen Situation erwächst. Es ist die Frage der Staatsländereien in Palästina. Ich möchte diese Erklärung im Bewußtsein meiner Verantwortung als einer, der einige Kenntnis von Palästina hat, abgeben.

  2. 1929-03-15 · Heft 21 (15.3.1929) · page 3

    Die Ausführungen aller Redner, die begeistert und freudig das Aufbauwerk preisen, sind mit den 160 000 Juden verbunden, die heute in Palästina leben und im Laufe von Jahrzehnten soviel geschaffen haben, daß sich alle Zukunftshoffnungen mit ihnen verbinden lassen. … Das deutsche Judentum hat die Chance, hierbei entscheidend mitzuwirken.“ Die Zionistische Exekutive in Jerusalem telegraphierte wie folgt: ״Die Zionistische Palästina-Exekutive begrüßt die Landesversammlung des Deutschen Keren Hajessod in voller Würdigung der bisher vom deutschenjudentum für Palästina geleisteten Arbeit und in der Hoffnung auf gesteigerte Zusammenarbeit aller deutschen Juden für die historische Aufgabe der Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina.“ Die Hebräische Universität In Jerusalem schrieb: ״Nur die geeinte Judenheit kann den großen Gedanken des Aufbaus Palästinas in die Wirklichkeit umsetzen.

  3. 1929-06-28 · Heft 50 (28.6.1929) · page 1

    Juni 1929 in Berlin tagende Konferenz des ״Initiativkomitees für die Erweiterung der Jewish Agency in Deutschland“ nimmt die an die deutsche Judenheit ergangene Aufforderung freudig an und beschließt, folgender Form sicher zu stellen: a) Eine Palästina-Konferenz aller deutschen Juden, die bereit sind, an den Arbeiten der durch Artikel 4 des Völkerbundsmandats für Palästina eingesetzten Jewish Agency teilzunehmen und an der Entwicklung derjüdischen Nationalen Heimstätte in Palästina mitzuarbeiten, ist so bald wie möglich einzuberufen. … Obwohl wegen der Kürze der Zeit die geplante f” ’" treten waren, die heute in Deutschland beim Aufbau des Jüdischen Nationalheims in Palästina mitwirken wollen, hatte die Versammlung doch einen schlechthin repräsentativen Charakter. Sie war ein lebendiger Ausdruck der großen Wandlung, die sich in den letzten Jahren im ganzen Judentum und auch unter den deutschen Juden in ihrer Stellung zu Palästina vollzogen hat.

  4. 1922-01-20 · Heft 6 (20.1.1922) · page 3

    Außerordentlich große Mittel müssen aufgebracht werden. Mit den gesammelten deutschen Geldern soll der Palästina- Sache ein möglichst großer Dienst geleistet werden. Mit Rücksicht auf die Entwertung der deutschen Währung sollen diese Gelder daher ausschließlich in Deutschland für Palästina verausgabt werden. … Wie durch die weltumspannende Keren Hajcssod-Aktion eine Organisation aller Juden für den Aufbau Palästinas geschaffen worden ist, so soll hier der Keren Hajessod (Jüdisches Palästinawerk) E.V. die Kräfte aller Juden Deutschlands zu gemeinsamer Palästina-Arbeit vereinen./ Der Keren Hajessod dient ausschließlich dem praktischen Siedlungswerk in Palästina. Die Durchführung des Werkes erfordert von jedem Einzelnen Leistungen,die der Größe der Aufgabe entsprechen.

  5. 1922-01-19 · Heft 3 (19.1.1922) · p. Seite 5

    Jeder Jude muss heute wissen, dass das Schicksal der neuen jüdischen Siedlung in Palästina auch für ihn von Bedeutung ist. Die jüdische Leistung im jüdischen Lande wird Geist und Kraft der gesamten Judenheit stärken. … Mit Rücksicht auf die Entwertung der [deutschen Währung sollen diese Gelder daher ausschhliesslich in Deutschland für Palästina verausgabt werden. Dem Aufbauwerk wird am besten gedient, [wenn in Deutschland Waren gekauft werden, die Palästina braucht, wenn Palästinawandrer durch Ausrüstung und Werkzeug unterstützt werden, wenn in [Deutschland Ausbildungsstätten geschaffen werden, die sie landwirtschaftlich nnd handwerklich auf ihr neues Lehen vorbereiten.

  6. 1932-03-11 · Heft 20 (11.3.1932) · page 3

    Bei den bevorstehenden Sitzungen in Palästina, wo Ende dieses Monats fast alle Mitglieder der Exckutive anwesend sein werden, sollen Richtlinien für die weitere Haltung der Bewegung ausgearbeitet werden. … Gewiß sei Palästina heute noch keine Lösung der Judenfrage, aber es habe sie schon auf ein ganz anderes Niveau gehoben, und sei der Anfang der wirklichen Lösung.

  7. 1929-09-16 · 12 (16.9.1929) · p. Seite 159

    das jüdische Palästina werk. „Hilfe durkh Aufbau“! Das grobe Werk der Einigung der Judenheit für den Palästina-Aufbau ist in Zürich gelungen. In feierlic 1er Form haben sich neben den Vertretern der Zionistischen Organisation die Repräsentanten der jüdischen Gemeinschaften aller I änder verpflichtet, mit aller Kraft an der Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte; in Palästina mitzuarbeiten. Offizieller Tri ger des'Palästinawerks ist seit diesem Tage die erweiterte Jewish Agency für Palästina.!

  8. 1922-01-20 · 3 (20.1.1922) · page 4

    Jeder Jude muß heute wissen, daß das Schicksal der neuen jüdischen Siedlung in Palästina auch für ihn von Bedeutung ist. Die jüdische Leistung im jüdischen Lande wird Geist und Kraft dg* gesamten Judenheit stärken. … Mit Rücksicht auf die Entwertung der deutschen Währung sollen diese Gelder daher ausschließlich in Deutschland für Palästina verausgabt werden. Dem Aufbauwerk wird am besten gedient, wenn in Deutschland Waren gekauft werden, die Palästina braucht, wenn Palästinawanderer durch Ausrüstung und Werkzeug unterstützt werden, wenn in Deutschland Ausbildungsstätten geschaffen werden, die sie landwirtschaftlich und handwerklich auf ihr neues Leben vorbereiten.

  9. 1922-01-13 · Heft 4 (13.1.1922) · page 3

    y-j i wlx-■־•i« Die Besiedlung Palästinas galt zu allen Zeiten als hohe, religiöse Pflicht im Judentum. Jetzt ist. die Möglichkeit gegeben, Palästina zu einer jüdischen Heimstätte zu entwickeln. Sie stellt die gesamte Judenhcit vor eine große Aufgabe. In ihrer Lösung wird sich erweisen, ob die Juden die Kraft besitzen, in Palästina in produktiver Arbeit Werte zu schaffen, ob sie die Fähigkeit haben, dort in eigenen Formen gemeinsam zu leben, ob der Sinn für Gerechtigkeit, dem das Judentum seine Größe verdankt, als herrschende Macht des jüdischen Lebens wirksam werden wird. / Jeder Jude muß heute wissen, daß das Schicksal der neuen jüdischen Siedlung in Palästina auch für ihn von Bedeutung ist. … Mit Rücksicht auf die Entwertung der deutschen Währung sollen diese Gelder daher ausschließlich in Deutschland für Palästina verausgabt werden. Dem Aufbauwerk wird am besten gedient, wenn in Deutschland Waren gekauft werden, die Palästina braucht, wenn Palästinawanderer durch Ausrüstung und Werkzeug unterstützt werden, wenn in Deutschland Ausbildungsstätten geschaffen werden,die sie landwirtschaftlich und handwerklich auf ihr neucsLcben vorbereiten./ Unser Weckruf geht an alle Juden Deutschlands.

  10. 1930-02-14 · Heft 13 (14.2.1930) · page 1

    Ihm zur Ehre haben wir uns deswegen vereint zu einem, seinem Gedanken und bieten ihm zwei Gärten in Palästina an, welche seinen Namen tragen werden. Mögen die Völker auch durch Erez-Ishael seines Namens gedenken und möge er selber das Glück seines Volkes erleben in seinen Tagen. … Elias Auerbach aus Haifa mit großem Nachdruck in der ״Jüdischen Rundschau" darauf hingewiesen, daß die Ereignisse in Palästina die zentrale Bedeutung unserer Bodenpolitik blitzlichtartig erhellt haben. Herr Dr. Auerbach kritisierte manche ״Prinzipien“ und einzelne Wege der Bodenpolitik des Keren Kajemeth.

  11. 1929-11-27 · 48 (27.11.1929) · page 7

    Der Unruheherd ValWm Attentat auf Norman Ventwtch Jerusalem, 25. November. (I. T. A.) In ganz Palästina herrscht Ausregung über ein Attentat, das am Sonntag, deir 24. November, nachmittag aus den Chef des Justizdepartements der Palästina-Regierung, Oberstaatsanwalt Norman Bentwich, bekanntlich der einzige hohe jüdische Regierungsbeamte Palästinas, verübt worden ist. … Emir Abdullah von Transjovoanien sandte ein Schreiben an Sir John Chancellor, den Oberkommissar für Palästina und L-ransjordanien, iw-welchem er ihm mitteilt, es werde schwer Araber Transjordaniens davon zurückzuhalten, ihren palästinensischen Brüdern zu Hilfe zu kommen, weiin nicht die Einschmuggelung von Waffen nach Palästina durch Zionisten unterbunden wird.

  12. 1927-12-09 · 49 (9.12.1927) · page 4

    Goldhammer machte gar die Mitteilung, daß nunmehr auch in Oesterreich ein Pro-Palästina-Komitee zur Förderung der Interessen Palästinas entstehen wird, dessen Konstituierung in den nächsten Wochen stattfinden wird. … Zur gleichen Zeit, wo die Auswanderung die Einwanderung um mehr als das Doppelte übertrisft und das Wiener „P a l ä st i n a a m t" nach einer Mitteilung auf dem Delegiertentag hauptsächlich der Fürsorge für diese Rückwanderer aus Palästina obliegen muß, noch vom „Judenstaat" zu faseln, das ist die gleiche Absurdität, wie sie in der auch von Stricker insugurierten „Landespolitik" zum Ausdruck kam.

  13. 1922-01-20 · 3 (20.1.1922) · p. Seite 37

    Bem Kufbau* werf wirb am beften gebient, wenn in Beutfchlanb IParen gefauft werben, bie Palästina braucht, wenn Paläftiitawanberer burch Kusriiftung unb lüerfjeug unterftiigt werben, wenn in Beutfchlanb Kusbilbungsftätten gefchaffen werben, bie fie lanbwirtfd^aftlid?

  14. 1930-02-14 · 7 (14.2.1930) · p. Seite 92

    Zur Erörterung kamen Fragen der Jewish Agency und des Keren Hajessod im Zusammenhang mit dem notwendigen Arbeitstempo in Palästina. Entschließung der Berliner Agudas Jisroel zur Klagemauer-Frage Berlin, 6. Februar. (JTA.) Nach einem Vortrag von Dr.

  15. 1930-01-01 · 1 (1.1930) · p. Seite 3

    Dahuda war lange Jahre Ordinarius an der Universität Madrid, Dozent für semitische Philologie und Bibelexegese in Berlin, er hat mehrere Forschungsreisen nach Palästina und Aegypten unternommen und lebt, seitdem er sein Werk nach zwanzigjähriger Forscherarbeit zum Teil in Heidelberg abgeschlossen hatte, in London.

  16. 1929-12-06 · Heft 96 (6.12.1929) · page 7

    Die Veranstaltung klang mit dem Singen hebräischer Lieder und einer allgemeinen Horra aus. FrauenArbeltsgemeinschaft für Palästina. Zusammen- Fünfte der Bezirksgruppen: Bczirksgrupne T e m p c I h o f: Dienstag, den 10. Dezember, abends 8Va Uhr, bei Frau Dr. … Wöllstein; d) Auflösung des Protektoratsfonds zugunsten des Keren Hamakkabi: Dr. H. Leiewer; e) Makkabijah ln Palästina 1932: Dr. H. Leiewer; f) Sicherung der Zeitung: Dlpl.-Ing. N. Kaminski; g) Wie soll Erziehungsarbeit geleistet werden?

  17. 1926-06-22 · Heft 48 (22.6.1926) · page 6

    Eder, Mitglied der Zionistischen Exekutive, begleitet war, aufschlußreiche Ausführungen über die jetzige wirtschaftliche und politische Lage des jüdischen Aufbauwerkes in Palästina. An der Aussprache beteiligten sich die Herren Direktor Wassermann, Professor Albert Einstein, Generalkonsul Eugen Landau, Direktor Arnold und Siegmund Hirsch.