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19241926
Most mentioned on these pages: Boris Schatz 1Jozef Israëls 1
  1. 1924-12-01 · Heft 12 (Dezember 1924) · p. Seite 8 · Das künstlerische Werk Abel Panns

    8 M E N O R A H Ahcl Pann Bilder zur Bibel UND ABEL DAGEGEN HÜTETE DIE SCHAFE . . . Wir denken dabei an Abel Pann, der aus Paris nach Palästina ging, nicht nur um hier zu leben, sondern um von hier aus national zu arbeiten. Nicht um hier eine jüdische Kunst zu schaffen — denn eine jüdische Malerei gibt es nicht und wird es noch lange nicht geben — sondern um dafür zu sorgen, daß von Jerusalem aus, wenn schon nicht jüdische Kunst, so wenigstens jüdische Künstler zu den europäischen Nationen sprechen und yom Aufleben eines neuen Kulturzentrums erzählen. … Wir glauben, daß er mehr als ein anderer dazu beitragen wird, daß in Palästina gesunde Kunst entsteht. Wir klauben, daß seine Ausstellungen in diesem Sinne wichtigste Kulturaufgaben erfüllen. Aber wir glauben auch, daß Panns Bilder außerhalb Palästinas erzieherisch wirken können und diesmal denken wir nicht an ein Erziehen im künstlerischen, sondern im nationalen Sinn.

  2. 1926-01-01 · Heft 1 (Januar 1926) · p. Seite 29 · Der Fall Abel Pann

    Als ich dann 1918/19 in New York lebte, war meine Sehnsucht nach Palästina so groß, daß ich dort, in Amerika, die Luft Palästinas atmete und seine Landschaft und seine Menschen sah. Und dort, jenseits des Ozeans, in New York, begann ich auch das Bibelwerk, das ich dann in Jerusalem von 1920 an fortsetzte und das bis heute auf etwa 130 Bilder gediehen ist.44 So weit das Gespräch, das unser Künstler bei seinem letzten Aufenthalte in Wien mit einem Zeitungsmann geführt hat.

  3. 1926-01-01 · Heft 1 (Januar 1926) · p. Seite 31 · Der Fall Abel Pann

    Diese Kunst fände ihr natürliches Feld im modernen Theater. Und schon deshalb kann Palästina nicht ihre Heimat sein. Ein Pariser Gewächs und auch heute noch auf das Zentrum einer verfeinerten, überreizten Nervenkultur gerichtet, gehört sie dorthin.