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Vom 4. Jahrgang (1907) an erschien sie unter dem Titel »Palästina« , Organ für die wirtschaftliche und kulturelle Erschließung des Landes. Die Redaktion führte Dr. Jacob Thon. Die Palästina-Kommission stellte Ende 1907 das Erscheinen der Zeitschrift ein, da sie an ihrer Stelle wissenschaftliche Palästina-Jahrbücher herausgeben wollte. … Hingegen bleibt für das Ausland der bisherige unverändert 2 amer. Dollar.*) Administration von »Palästina« Verlag C. Barth, Wien L, Heßgasse 7. *) Für Deutschland M 8.40, für die Tschechoslowakei Kc 70.—, für Polen ZI. 17.—, für Jugoslawien Din. 130.—, für Ungarn Pengö 12.—, für die Schweiz.
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IL Als Mittel zur Erreichung dieser Zwecke werden empfohlen: Die Belebung der bestehenden Palästina-Kolonisations- Vereine durch eine kräftige Propaganda und die Gründung neuer Vereine dieser Art; das Zusammentreten und die zentrale Organisation aller Kolonisationsvereine; der loyale Zusammenschluss letzterer mit allen jüdischen Körperschaften, die sich für Palästina interessieren, und die Herbeiführung einer dauernden Verständigung unter denselben zwecks einheitlicher Führung des Ansiedelungswerkes. … Die Versammlung spricht dem Baron Edmund Rotschildschen Palästina-Komitee und der J. C. A. für ihre bisherige Tätigkeit, durch welche das jüdische Ansiedelungswerk im Orient begründet und gefestigt wurde, ihre wärmste Anerkennung aus.
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616 Nr. 25 Der Jüdische bationaIfonds ist dazu bestimmt, in Palästina Grund und Boden als unveräußerliches Eigentum des jüdischen Volkes xu er7cerben. Vom V. Zionistenkongreß im Jahre 1901 gestiftet, hat er bereits die Höhe von über 4 Millionen Mark erreicht. … Wir beginnen deshalb mit der Herausgabe; einer Reihe von Schriften, die die Grundprinzipien und Arbeitsmethoden des Nationalfonds an der Hand der von. uns selbst in Palästina, sowie von anderen kolonisierenden Völkern gesammelten Erfahrungen erörtern und klären soll. Diese erste Schrift von Dr.
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Hinsichtlich der von der Judenheit, insbesondere von den Zionisten verfolgten Bestrebungen in Palästina, begrüßen wir daher die Erklärungen, die der Großwesir Talaat-Pascha kürzlich abgegeben hat, isisbesondere die Absicht der Kaiserlich Osmanlschen Regierung, gemäß ihrer den Juden stets bewiesenen freundlichen Haitang die aufblühende Jüdische Siedeleng In Palästina durch Gewährung von freier Einwanderung und Niederlassung in den Grenzen der Aufnahmefähigkeit des Landes, von örtlicher Selbstverwaltung entsprechend den Landesgesetzen und von freier Entwicklung ihrer kulfereilea Eigenart zu fördern."
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JARDENI : Moses (Zum zehnten Todestage Theodor Herzls) . . 692 HERMANN BAHR: Erinnerung . . 693 ADOLF STAND : Theodor Herzl . . 694 Zionistischer Zentralfonds .... 696 Palästina-Rundschau ..699 Weltchronik.701 Aus der Bewegung.703 Literarische Rundschau.705 Mitteilungen des Hauptbureaus des J.
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Geboren 1894 in Mannheim, 1912 bis 1914 philosophische, nationalokonomische und rechtswissenschaftliche Studien an den Universitäten Heidelberg, München und Freiburg; 191 ö Feldzüge in den Karpathen, Tirol und Serbien, Ende 1915 verwundet; 1916 bis 1918 Feldzüge in Rußland und Frankreich; 1919 Referendarexamen und Promotion mit der Schrift „Die Rechtsstellung der Ausländer in den jüdischen Gemeinden Deutschlands''. 1919 bis 1922 im badischen Staatsdienst, 1922 Assessorenexamen, 1922 bis 1925 Rechtsanwalt in Mannheim; 1926 nach Palastina, dort Studium des vorderasiatischen, insbesondere des palästinensischen Rechts, 1927 Advokatenexamen in Jerusalem, 1927 bis 1930 als Advokat in Palästina, seit 1930 wieder Rechtsanwalt in Berlin.
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Bussche-Haddeuhausen in bezug auf die Ordnung der Dinge in Palästina und den Schutz der jüdischen Minoritäten in den westlichen Randländern des ehemaligen Zarenreichs und Rumäniens. In dieser Besprechung fand sich der folgende Satz: „Da die beiden Angelegenheiten innig Zusammenhängen und in ihrer Gesamtheit das außenpolitischeJnteressederdeutschenJudenheitüberhauptbilden..
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Um so erfreulicher ist es, daß der genossenschaftliche Betrieb in Merchawja nach dem Zeugnis erfahrener und objektiver Fachleute, zu den bestorganisierten und modernsten Großbetrieben in Palästina gehört und (daß die von dem Betriebsleiter in den beiden Wirtschaftsjahren aufgestellten Wirtschaftsbudgets genau eingehalten worden sind. … Die Erfahrungen, welche mit der genossenschattlichen Bewirtschaftungsmethode, bei Urbarmachung von Neuland, den Versuchen, die Agrarfrage durch innere Kolonisation einer Lösung zuzuführen, in anderen Ländern und in Palästina gemacht wurden, geben uns Veranlassung, die Werbetätigkeit für den Genossenschaftsfonds und die Siedlungsgesellschaft energisch fortzusetzen. ln der genossenschaftlichen Siedlung Merchawjas erblicken wir nach wie vor ein Vorbild, dessen Gelingen uns die Umwandlung des der Landarbeit entwöhnten Städters zum Bauern, die Erprobung der neuesten Bewirtschaftungsmethoden, die systematische Vorbereitung des Bodens ermöglichen und somit „die Grundlage für eine Kolonisation auf großem Fuße“ liefern kann. gez.
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Zum Zwecke der Aufklärung über die Wichtigkeit der Baumpflanzungen in Palästina und die Propaganda der Baumspende bei traurigen und freudigen Anlässen ist die Herausgabe von neuen Schriften in verschiedenen Sprachen in Aussicht genommen.
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Von den Vorträgen der letzten Zeit sind insbesondere die Referate der Herren Adolf Böhm („Zionismus und Moderne"), Dr. Paul Weisengrün („Das Verhältnis der Landespolitik zur Palästina-Arbeit^! Architekt Josef Laszk o w i t z („Der jüdische Handwerkerstand in Galizien") und Frau Erna P a t a k („Meine Palästinareise") hervorzuheben. — Der rührige „H e r z 1 k I u b" veranstaltete eine interessante Theatervorstellung, bei welcher A s c h s „Zirickgekimmen" Herzls „Im Speisewagen" und Bedas „Der getaufte Enkel" zur Aufführung gelangten.