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Nicht Almosen, sondern Arbeitsgelegenheit: damit hofft der Pflanzungsverein „Palästina" der Judennot zu steuern. Dr. Franz Oppenheimer. PALAESTINA UND NACHBARGEBIETE. Tätigkeit der Jewish Colonization Association in Palästina und den Nachbarländern. Nach dem letzten Jahresbericht der Jewish Colonization Association (Paris 1906) standen unter Verwaltung der Gesellschaft in Palästina die Kolonien Wad el Chanin, Katra, Rechowoth, Chederah und Mischmar-Hajarden, sowie die ehemals Rothschildschen Kolonien (an 13).
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Die Beschaffung jüdischer Bauernfrauen für unsere-Siedler — nicht von Ehefrauen, sondern von Bauernfrauen — ist mindestens für die erste Generation eine verzweifelte Sache, trotz aller Anerkennung für die segensreiche Wirksamkeit mancher Gartenbau- und Haushaltschulen in Europa und Palästina. Wir haben uns deshalb fürs erste auf genossenschaftliche Großbetriebe einzurichten, die der sachkundigen Frauenarbeit zur Not auch ganz entraten können.
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506 Franz Oppenheimer: Damit kommen wir in Palästina nicht aus. Die zionistische Siedlungsbewegung arbeitet nicht mit einem Bauernvolke, sondern mit einer verstädterten Masse, und will sie in ein Land führen, das nicht leer, sondern von einer zwar dünnen, aber kraftvollen Bauernbevölkerung bereits besetzt ist.
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Besonders unter diesem Gesichtspunkte ist das Unternehmen der Palästina-Bank und sind ihre ferneren Pläne mit Genegthuung zu begrüssen. Deutschland muss auf dem Platze sein und eine feste Stellung innehaben, wenn unter der Wirkung des neuen grossen Verkehrsunternehmens neues Blut durch die Adern des mesopotamischen Wirtschafesgebietes und seiner Vorländer zu rinnen beginnt.
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Einige praktische Details mögen. aus folgendem Briefe, den Franz Oppenheimer noch vor seiner im April erfolgter Reise nach Palästina an den Schreiber dieser Zeilen gerichtet hat, entnommen werden. „Auf Ihren Wünsch will ich Ihnen noch einmal die praktischen Grundlinien meines Planes mitteilen, soweit sie sich ohne Kenntnis des Landes darstellen lassen, auf dem er verwirklicht werden soll.
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Diese Zeit wird als die P i onierepoche der KKL-Arbeit in Palästina bezeichnet. Ein Programm für die damalige Tätigkeit des KKL existierte nicht und hätte wahrscheinlich auch wenig genützt. Als ein »unantastbares Vermögen des jüdischen Volkes, das nur zum Bodenkauf in Palästina verwendet werden soll« hat Theodor Herzl den KKL, seine schönste Schöpfung, bezeichnet. Die »Unantastbarkeit« wurde zunächst so verstanden, daß der Fonds eine bestimmte Mindestsumme — nach dem Gründungsbeschluß vom V.
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Kongreß, als Herzl dazu gelangte, einzusehen, daß man in Palästina schon jetzt Vorarbeiten machen müsse, sagte ich: Jetzt ist meine Zeit gekommen, jetzt kann ich mitarbeiten . . So also kam es, daß der VI. … Er nahm nur mit Befriedigung zur Kenntnis, daß die Anglo Palestine Comp, ihre Tätigkeit in Palästina aufgenommen habe, daß sie dort kommerzielle Zwecke verfolge, Landwirtschaft und Industrie heben und beleben wolle.
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Die hiesigen Zionisten haben den für die Erbauung eines Jemenitenhauses in Palästina erforderlichen Betrag aufgebracht. Auch die Zionisten in V o 1 o haben ein Wohnhaus für jemenitische Juden in Palästina gestiftet. … Die Zionisten Amerikas haben nunmehr ihre Vorarbeiten für das Schulwerk in Palästina beendet. Von der Federation of American Zionists wurde ein Komitee für die Palästinaschulen eingesetzt, dem auch Mitglieder nichtzionistischer Organisationen angehören.
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Das Versagen j edes anderen Prinzips. Ursprünglich dachte man daran, daß die nach Palästina strömenden jüdischen Proletarier während einiger Jahre in geeigneten nationalen Lehrfarmen ausgebildet werden und in dieser Zeit durch „Gewinnbeteiligungen*4 Ersparnisse machen sollten, die ihnen die Gründung einer bescheidenen selbständigen Existenz ermöglichen könnten. … Nach ihm brauchte man im Administrationsstadium einen Verwalter, der übermenschliche Fähigkeiten besäße, da in Palästina keine wirtschaftichen und sozialen Überlieferungen bestehen, und auf allen Gebieten Neues geschaffen werden muß. Der Großbetrieb ist eine Art Mechanismus, in dem niemand volle Befriedigung findet.
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Da dies bei dem ersten Versuch geschehen ist, kann aus dem bisher ausgebliebenen materiellen Erfolg noch kein Schluß auf die Eignung der Siedlungsgenossenschaft gezogen werden. Oettinger betont ferner, daß in Palästina nur größere Kolonien, von mindestens 500 Seelen, die Lasten für gemeinwirtschaftliche und kulturelle Bedürfnisse erschwingen können, weshalb Siedlungsgenossenschaften nur im Anschluß an vorhandene jüdische Niederlassungen gegründet werden sollten.
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Wlad. W. Kaphra-Kogan, Breslau 16, Auenstr. 13, richten Die Palästina-Tagung der deutschen Zionisten. Von Dr. Elias Auerbach, urch den grossen Umschwung der jüdischen Frage ist Palästina aus einem Zentralpunkt der zionistischen Ideologie zum aktuellen Problem der jüdischen Politik geworden. … Der Grösse der Aufgabe entsprechend war von der letzten Landestagung der deutschen Zionisten im Dezember 1918 d?e Abhaltung eines besonderem Palästina-Tages beschlossen worden, und dieser hat, sorgfältig vorbereitet, in Berlin vom »26. bis 29. Mai stattgefunden. Die Grundlage aller Arbeit in Palästina wird natürlich die zukünftige politische Gestaltung des Landes sein, Es kann als sicher gelten, wie allgemein bekannt ist, dass Palästina der Aufsicht des Völkerbundes unterstehen und von England als Mandatarmacht verwaltet v/erden wird.
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Der Kongreß sollte daher vorläufig nur prinzipielle Beschlüsse fassen. Die Leiter der zionistischen Arbeit in Palästina werden dann die Aufgabe haben, präzisierte Vorschläge zu erstatten. \ Siedlungsgesellschaft. Am 20. Juni fand in Köln a.
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