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Der Palüstinakundige weiß, welches Interesse ebenso die deutsche Negierung stets dem großartigen Schul- und Erziehungswerk des „H ilfsvereins der deutschen Juden" in Palästina, das Dr. Paul Nathan und Dr. Jarnos S i m o n ins Leben gerufen haben, entgegengebracht hat. Der Verlust des großen Krieges hat leider die wichtige Arbeit des Hilfsvereins der deutschen Juden in Palästina beendigt. … Daß es leider' nach außen den Anschein hat, als ob die Unterstützung des Komitees nur der nationaljüdischen Palästina-Arbeit dient, lag keineswegs in der Absicht der Männer und Frauen, die in das Komitee eingetreteu sind. Daß keiner der nichtjüdischen Unterzeichner mit diesem Eintreten für jüdische Siedlungsarbeit in Palästina damit irgendwie eine Stellungnahme zugunsten des Natioualsudentums als solchen bekundet, ist selbstverständlich.
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Darum wollen wir nicht murren, daß wir in sechs oder sieben Jahren soweit gekommen sind und nicht weiter. Unsere Beziehungen zur Palästina-Regierung werden durch einen hauptsächlichen Faktor bestimmt: durch unsere Stärke im Lande selbst. Wir sind heute 163003 in Palästina gegen 500 000 bis 690000 Nichtjuden. … Bevor ich dieses Kapitel verlasse, möchte ich eine Sache erwähnen, die ein Diskussionsgegenstand wird und aus der politischen Situation erwächst. Es ist die Frage der Staatsländereien in Palästina. Ich möchte diese Erklärung im Bewußtsein meiner Verantwortung als einer, der einige Kenntnis von Palästina hat, abgeben.
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Die Reise der zionistischen Führer ist sehr erfolgreich verlaufen. literarische Mitteilungen Die Wiener ״Jüdische Morgen post“ (frühere ״Jüdische Morgenzeitung“) hat anläßlich der bevorstehen■ den Palästina-Woche in Wien eine spezielle Palästina- Nummer herausgegeben. Die äußerlich wie inhaltlich geschmackvoll ausgestattete Nummer enthält Aufsätze bekannter Autoren und aktuelle Bilder aus dem gegenwärtigen Palästina. An der Spitze der Nummer schreibt der Wiener Oberrabbiner Dr. C h a j e s in einem! ״Mein Oruß an Palästina“ überschriebenen Artikel folgendes: ״Es gibt heute noch unter uns Menschen, die die Frage aufstellen: mit welchem Rechte verlangen wir Palästina, wir, die Juden, die doch kaum eine Minorität im Lande bilden?
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Franz Oppenheimer hat in Palästina nicht nur Söhne, sondern viele Freunde und Schüler, sein Name ist mit der Gründung von Merchavia, der ersten Siedlung im Emek Jesreel und mit der von ihm propagierten Idee der Siedlungsgenossenschaft eng verknüpft, Oppenheimer hat schon vor 10 oder 15 Jahren rn Bezug auf die politische Zukunft Pa- ENGLANDS POLITISCHE METHODE Von unserem Berichterstatter DIE PALÄSTINA-KONFERENZ G. … Diese Seite darf nicht übersehen werden. Für die Juden ist Palästina der. Mittelpunkt, für das Britische Imperium ist es nur eine der vielen kritischen Positionen. Auch das muss für unsere Taktik berücksichtigt werden.
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Für den Inhalt der Artikel übernehmen die Autoren selbst die Verantwortung Jüdische Kolonisation in Syrien Von H u b e r t A u ha g e n Der Reihe nach hat man in England, Frankreich und Rußland den .Inden in der vergeblichen Hoffnung der Niederwerfung* der Türkei 'Palästina versprochen. Man vermeinte, sich damit die Gunst der Juden zu sichern. Wenn wir uns hier auch im positiven »Sinne mit der Frage einer jüdischen Kolonisation in Syrien, wozu Palästina mitgehört, befassen, so liegen nähere Gründe vor. … Diese Überführung zur Urproduktion ist aber für verarmte städtische Juden, um die es sich hier handelt, mit Aussicht auf Erfolg nur in Syrien und Palästina möglich, da durch eine Verwendung der nur in diesem Lande in dem erforderlichen Grade zur Entfaltung kommenden religiösen und nationalen Triebkräfte die Schwierigkeiten des Übergangs zur Landwirtschaft, wie die Erfahrung in Palästina zeigt, überwunden werden können.
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♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ ♦ X ♦ ♦ Welt-Verlag Soeben erschien: A. D. GORDON Briefe aus Palästina Ludwig Strauß in seinem Vorwort: Der palästinensische Arbeiter A. D. Gordon spricht in den Briefen dieses Buches zu seinen Brüdern in der Diaspora. … Franz Oppenheimer Mitbegründet von Hermann Cohen Soeben erschien Heft 16, mit nachstehendem Inhalt: Dr. A. Ruppin: Neuordnung der Landesverwaltung in Palästina Dr. Julius Hirsch: Die wirtschaftliche Zukunft der Ostjuden Geheimrat Prof. Dr. Ed. König: Israels Stellung in der Kulturgeschichte des Altertums San.« Rat Dr.
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Juni 1929 in Berlin tagende Konferenz des ״Initiativkomitees für die Erweiterung der Jewish Agency in Deutschland“ nimmt die an die deutsche Judenheit ergangene Aufforderung freudig an und beschließt, folgender Form sicher zu stellen: a) Eine Palästina-Konferenz aller deutschen Juden, die bereit sind, an den Arbeiten der durch Artikel 4 des Völkerbundsmandats für Palästina eingesetzten Jewish Agency teilzunehmen und an der Entwicklung derjüdischen Nationalen Heimstätte in Palästina mitzuarbeiten, ist so bald wie möglich einzuberufen. … Obwohl wegen der Kürze der Zeit die geplante f” ’" treten waren, die heute in Deutschland beim Aufbau des Jüdischen Nationalheims in Palästina mitwirken wollen, hatte die Versammlung doch einen schlechthin repräsentativen Charakter. Sie war ein lebendiger Ausdruck der großen Wandlung, die sich in den letzten Jahren im ganzen Judentum und auch unter den deutschen Juden in ihrer Stellung zu Palästina vollzogen hat.
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diesem eine antisemitische Gefühlseinstellung vorwiegt^ Nicht nur in der jetzigen Gründungsperiode bers hebräischen Universität in Palästina, sondern Zeit! meines Lebens habe ich es als eine heilige Pflicht an«! gesehen, nach besten Kräften zum . Gelingen der hebräi-; schen Universität in Palästina .beizntragen, und. … D'ie „Zione Zion" unter Führung -N ssisch kins' schlugen alle Versuche der Territorialistens-derartige Beschlüsse zu erreichen, unter großen Stürmen ab;- - in .Lengefaßten Resolutionen würde' .die Organisati-on chnverrückbar auf Palästina festgelegt, und uach dem eindrucksvollen Bericht der Palästina-Kommission wurde beschlossen, . in Palästina, praktische Arbeit zu leisten.
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Wir alle würden wünschen Albert Einstein bald im Lande, in einem befriedeten Palästina ku bcgrüBsen. Stundet* Dm Ausscheiden von Justice Brandeis aus dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten ist ein amerikanisches Ereignis, nicht ein jüdisches. … Diese Seite darf nicht übersehen werden. Für die Juden ist Palästina der Mittelpunkt, für das Britische Imperium ist es nur ein« der vielen kritischen Positionen. Auch das musa für unsere Taktik berücksichtigt werden.
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Jahrgang Aus anderen Gemeinden und Verbänden Gründung eines tleut^ch^n Komitees ..Pro Palästina" zur Förderung der jüdischen Palästinasiedlung. In Berlin wurde am 15 Dezember ein deutsches Komitee „Pro Palästina" konstituiert; führende Politiker und hervorragende Vertreter des deutschen Geisteslebens sind der Einladung zum Beitritt gefolgt. … Puender, der in Verlretung des Reichskanzlers erschienen war, gab die Erklärung ab, er sei beauftragt, die besten Witnrehe des Reichskanzlers und der Reichsregierung zu überbringen und fügte hinzu, daß die Reichsregierung den Bestrebungen des Komitees Pro Palästina das lebhafteste Interesse entgegenbringt. In der über die Gründung herausgegebenen Mitteilung heißt es: „Das Komitee wird in der Oberzeugung,' daß der Aufbau der im Palästinamandat vorgesehenen Heimstätte für das jüdische Volk als ein Werk menschlicher Wohlfahrt und i Gesittung Anspruch auf die deutschen Sympathien und die tätige Anteilnahme dtr deutschen Juden hat, bemüht sein, die deutsche Öifentiidikcit über das jüdische Kolonisationswerk in Palästina aufzuklären, die Beziehungen zwischen Deutsch* iand und Palästina zu pflegen und allgemein die Erkenntnis zu verbreiten, daß das jüdische Aufbauwerk in Palastina ein hervorragendes Mittel für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Oriems, für die Ausbreitung deutscher Wirtschaftsbeziehungen und für die Versöhnung der Völker ist."
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Ihre Ge- , das zu pfleem entgegenvischen ihnen piel Heinrich mtscher oder it, das gegenikreich auch hinwe: und vermif hisch-ungari . und gegen hie, ein Bei uropa besori ich ein Hin g, die die >n Juden er- Jntergrundes st doch sind richtig: iaatlich und 3lgt weder vermittelnd Unter dem Zwange der Kriegsereignisse haben Tausende unserer Brüder und Schwestern in Palästina ihr in jahrzehntelanger Arbeit geschaffenes Heim verlassen müssen. Jaffa ist evakuiert. Fast die ganze jüdische Bevölkerung hat die Stadt verlassen müssen, deren stolzer Aufschwung ein unzerstörbares Zeugnis jüdischer Schaffenskraft geworden ist. … Helft mit Liebe! Das Judentum wird seine Pflicht tun. Das Hilfswerk für Palästina verlangt Eure Tat. Hilf swerk für Palästina Postscheckkonto: Berlin 4192, Hilfswerk für Bankkonto: Nationalbank für Deutschland, Palästina, Berlin W 15.
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Zehn Jahre praktischer Arbeit in Palästina, die ohne alle materielle Sicherungen und ohne Erfahrungen, nur aus dem unverrückbaren Willen der nationalen Avantgarde unternommen wurde, haben selbst die Zweifler besiegt. … Laut Angaben der Regierung hat sich die Tabak- und Zigarettenindustric in Palästina vollkommen stabilisiert und deckt fast den gesamten Inlandsbedarf. Nur die Luxussorten werden noch aus Aegypten, Türkei und England eingeführt.
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-*ortschritte die das Palästinavverk trotz allen Rückschlägen gemacht hat. Dabei sagte Dr. Weiztmnn: Es war kein Boden in Palästina, den haben wir aufgekauft; es war keine Sprache, wir haben sie geschaffen; es war keine Industrie, auch die haben wir geschaffen. … Es dürfte Ihnen doch durch den Kopf gegangen sein, daß heute in New York 1 800 000 Juden und in Palästina nur 150 000 Juden leben und doch spricht und schreibt und polemisiert man über Palästina tausendmal mehr als über die Juden in New York.
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Vorzugliche Ausstattung bei stetiger Verbesserung des Blattes, v Sammelt alle Mitteilungen Ober Palästina. Inhalt aus den ersten Nummern: Dr. phil. Strauß: Das Interesse an Palästina. — Professor Furrer. — Pastor Eberhard: Wert und Wertsteigerung "des -Bodens im Orient — Dr. … Bezalel-Sondernummer. Mitarbeiter und Vertreter überall, besonders in Palästina gesucht Alle Zuschriften und Geldsendungen sind zu richten an die Redaktion, z. H. von Herrn Felix Theilhaber, München, Pettenkoferstr. 25.
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Nathan Birnbaum, Wien): Zur Kritik 4es politischen und kulturellen Zionismus. Lazar Schön (Würzburg): Palästina oder Ostafrika? fl. Abteilung: Palästinafragen. M USSiSChkjn (Ekatermoslaw): Die Erziehung in Erez Israel. Israel Zangwlll (London): Die kommerzielle Zukunft Palästinas. Josef Lau, Oberingenieur (Olmütz): Unsere teehnischknlturefler. Aufgaben in Palästina. Dr. Hlllel JbfTo (Jaffa): „Histadruth“, die palästinensische Organisation. III. Abteilung: Stimmen über Dr. Theodor Herzl.
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Nathan Birnbaum, Wjen): Zur Kritik des politischen und kulturellen Zionismus. Lazar Sohön (Würzburg): Palästina oder Oetafrika? II. Abteilung: Palästinafragen'. M. Ussisohkin (Ekaterinoslaw): Die Erziehung in Erez Israel. Israel Zangwill (London): Die kommerzielle Zukunft Palästinas. JOHOf Lau, Oberingonieur (Olmütz): Unsere technischkulturellen Aufgaben in Palästina. Dr« Hilltl Joffe (Jaffa): „Uistadruth“, die palästinensische Organisation. III.. Abteilung: Stimmen über Dr. Theodor Herzl.
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Münchhausen (12 Sujets) 20 h. Herzl-Karten nach Kretschmer, per Stück SO^h. Palästina-Serie 1, 10 Stück K 3—r Palästina-Serie 2, BezaMbüder, 5 Karten K 1.50. Jüdische -Schriftsteller, 5 Karten ä 30 h u. a. Kleine Palästina-Wandbilder zu K2.50.
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Hinsichtlich der von der Judenheit, insbesondere von den Zionisten verfolgten Bestrebungen in Palästina, begrüßen wir daher die Erklärungen, die der Großwesir Talaat-Pascha kürzlich abgegeben hat, isisbesondere die Absicht der Kaiserlich Osmanlschen Regierung, gemäß ihrer den Juden stets bewiesenen freundlichen Haitang die aufblühende Jüdische Siedeleng In Palästina durch Gewährung von freier Einwanderung und Niederlassung in den Grenzen der Aufnahmefähigkeit des Landes, von örtlicher Selbstverwaltung entsprechend den Landesgesetzen und von freier Entwicklung ihrer kulfereilea Eigenart zu fördern."
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Sie basieren Hirt■ Theorie auf dieses psychologische Dogma. In Palästina und anderenorts glaubt inan an ein anderes Dogma, nämlich, daß der Mensch auch andere Antriebe zum Schaffen haben könne als nur den höheren matericllcn Lolin. … Die Route wird sein: Croydon, Dijon, Marseille, Pisa, Neapel, Malta, Khoms Benghazi, Solltim, Aboukir, Kairo Gaza (Palästina), Bagdad, Basra. Der Fahrpreis von London nach Kairo wird £ 50 betragen. Sehr geehrter Herr Professor! Sie haben der Oeffentlichkcit ein Gutachten erstattet aber die Beobachtungen, die Sic bei Ihrer letzten Reise in Palästina gemacht haben.
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Nathan Btirnbau^n, Wiei): Zur Kritik des politischen und kulturellen Zionismus. Lazar Schön (Würzburg): Palästina joder Ostafrika? II. Abteilung: Palästlnafrpgen. N. Ussischkin (Ekaterinoslaw): Die Erziehung in Erez Israel. > Israel Zangwlll (London): Die kommerzielle Zukunft Palästinas.! Josef Lau, Oberingenieur (Olmiitz): Unsere technischkulturellen Aufgaben in Palästina. Dr.'Hille! Joffe (Jaffa): „Histadruth“, die palästinensische Organisation. j III. Abteilung: Stimmen über Or. Theodor Herz!.