-
… Gedankenarmuth, und wie sie in gebundener Rede noch ein Jahrhundert später bei einem Zeitgenossen des Severus, bei dem Alexandriner Claudianus, sich vereint findet mit dem Glanz einer griechischen Phantasie. Auf solche eigenkräftige Fülle des guten Au…
-
… gross« Hellenen, ״Welche ein intmgrirender Bnetandtihofl der Gemeinschaft wurden* (Jüdischer Krieg, VH, 3, 3), und in, Alexandria waren die Bekehrungen noch häufiger. Eine grosse Fabrik angeblich sibyllinisoher Bücher und falscher Klassiker wurde an…
-
… Jerusalem mit Gold und Silberplatten belegen und noch kostbarer war das Tempelthor aus korinthischen! Erz, welches der Alexandriner Nikanor gestiftet hatte. Der Talmud legt geringes Gewicht auf den Kunstwerth dieser erzenen Thorflügel und sagt, daß si…
-
…n Austerschalen abgekratzt. Vier Jahrhunderte vor dieser Gräuelchat, deren Opfer die griechische Heidin im christlichen Alexandria ward, verübte dort der heidnische griechisch-egyptische Pöbel noch Aergeres an den Juden. Es geschah dies unter der Reg…
-
…berbieten und den nacherzählten Schmähungen noch einige selbsterzeugte hinzuzufügen. Als Erster von allen aber verdient Tacitus angeführt zu werden; denn er hat die schönsten Proben dieser Art geliefert. Seine Darstellungen könnten in gewisser Bez…
-
…ser wissen für den im Anhang zur ersten Hälfte mitgeteilten Pariser Papyrus Nr. 68, der von einem Aufstand der Juden in Alexandria zur Kaiserzeit berichtet. — Betrachtet man die Urteile dieser Schriftsteller über das Judentum, so sind diese meist seh…
-
…der gegen uns, wie vor einem Gericht, eine Anklageschrift versaßt hat.') Natürlich, wenn sogar Geschichtsschreiber, wie Tacitus, auf die von Apion über die Juden ausgestrenten blöden Verleumdungen zurückgreifen und dieselben als geschichtliche Tha…
-
…t man sie, besprengt sie (mit Wasser), schmückt sie, breitet Decken und schöne Kleider aus und zündet Lampen an1). Aber Tacitus (Histor. II., 70) erzählt, dass, als Kaiser Vitellius in Cremona einzog, die Bewohner dieser Stadt die Strassen mit Lor…
-
…emäischen Könige in Aegypten: Im Gegensatz zu den Königen war die bunt zusammengewürselte hellenisierte Bevölkerung Won Alexandria den Juden feindlich gesinnt. ' Diese Weltstadt, ein antikes Paris, in welcher alle Adern des wirtschaslichen, politisch…
-
…chisch schreibt? Nun ja, die Römer vc, standen kein Hebräisch, auch, die Juden der Diaspora »ich nicht einmal Philo der Alexandriner. Daß er sich, griechisch Bildung ängeeignet hat? Man könnte mit derselben Ä rechtigung dem Verfasser der Mischnah dense…
-
…ern vermochte, wie bei den zeitgenössischen Weisen ütü» Oberhäuptern wie R Jochänan ben Sakkai. In Uebereinstimmung mit Täcitus Berichs erzählt der Talmud, daß, als plötzlich! die schweren Tore des Tempels von. selbst aufsprangen,R. Jo.chanan ben …
-
…alle hat aber jener bekannte Apion übertroffen, ein roher Mensch und gemeiner Charakter, der in der Zeit von Philo, dem Alexandriner, gelebt und durch dessen Auftreten die Juden sehr viele Leiden erduldet haben. Er hat die verschiedensten und lächerlic…
-
…ne besondere Färbung durch die politische Stellung' der Juden zu dem den Alexandrinern verhaßten Rom. Dadurch kam es in Alexandria zu blutigen Kämpfen, zu grausamen Judenhetzen, welche, weil sie mehr den Charakter eines Bürgerkrieges trugen, nach der…
-
…u waren wie andere Völker auf entsprechender Entwicklungshöhe. Oder will jemand noch die Zeugniye in der „Germania" des Tacitus als objektive Urteile gelten lassen? Nichtig ist, daß sich im 14. Jahrhundert eine eigentümliche Religiosität in Deutsc…
-
… Eselskopf verehrten. Seneka nennt das jüdische Volk im glühenden Haß des Herrenmenschen „das frevelhafteste Volk", und Tacitus wiederholt in seinen Historien all die giftigen Schmähungen, die das von dem heidnischen Rom unverstandene Judentum zum…
-
… Eselskopf verehrten. Seneka nennt das jüdische Volk im glühenden Haß des Herrenmenschen „das frevelhafteste Volk", und Tacitus wiederholt in seinen Historien all die giftigen Schmähungen, die das von dem heidnischen Rom unverstandene Judentum zum…
-
…den ersten Blick etwas in sich derart Ungereimtes, daß man versucht ist, an der Gewissenhaftigkeit zu zweifeln, die dem Tacitus hinsichtlich der Benutzung seiner Quellen herkömmlicherweise nachgerühmt wird. Die Frage wäre, da Tacitus selbst eine N…
-
…chsen zur Ptolemäerzeit dureh eine beträchtliche Zuwanderung aus Palästina immer mehr an. Besonders die Großgemeinde in Alexandria hatte kaum ihresgleichen. Sie stand vor der Metropole in Jerusalem nicht zurück. Wie Strabo mitteilt, erfreute sie sich…