-
…u sprechen, der in der Gegenwart die Erinnerung an Claudius wach gehalten habe, den einstigen Herausgeber der „Fackel", Karl Kraus. Die Sympathie beruht auf Gegenseitigkeit. In Claudius' „Zwei Rezensionen in Sachen der Herren Lessing, M. Mendelssohn …
-
…nde, Wilhelm Dilthey geschrieben. Bisweilen wird man auch an die Klärungen und Verklärungen der deutschen Sprache durch Karl Kraus erinnert. Mit ihm hat Bialik das eine gemeinsam, daß auch er den „goldenen" Hammer mit dem „eisernen" gern und leicht u…
-
…rd der Fall Sinsheimer dadurch, daß dieser Bialik-Schwärmer den hebräischen Dichter Bialik wegen seiner Sprachethik mit Karl Kraus vergleicht, dem „Superklugen", der sich von nichts mehr distanzierte als vom Judentum, mag sich dies in der wiedererwec…
-
…tzlich ins Rollen kommenden Geldes darf man nicht sagen: Non ölet. In den ersten Zeiten der zionistischen Bewegung* hat Karl Kraus das Schekel- Wahlrecht zum Anlaß genommen, um in der „F a c k e 1“ eine bittere Satire, „Eine Krone für Zio n“, zu schr…
-
… worden. Die Betrachtungen über die „J o u rn a i 11 e“ des Auslandes — die Bezeichnung stammt von dem ehemaligen Juden Karl Kraus — sind alle einheitlich gehalten und verraten so das Diktat. So schreibt zum Beispiel das „12-Uhr-Blatt“: „Die Korrespo…
-
…seiner tiefsten Wesenheit erwacht" ist, von der Folklore eines Franzos und Kompert zum weltstädtischen Literatentum der Karl Kraus und Peter Altenberg, von den christlichen Anklängen bei Lipiner und Werfel zum barocken Humanismus von Stefan Zweig, um…