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  1. 1899-06-01 · Heft 19 (1.6.1899) · page 5

    …ms o n einmal nach einer anstrengenden Sitzung frug, was er nun beginnen werde, soll Simson die Lectüre von zehn Seiten Homer, Völck dagegen für sich den Genuss von zehn Krügen Bier angezeigt haben." Wenn Lueger über die Tragweite dieser Worte N…

  2. 1899-07-21 · Heft 24 (21.7.1899) · page 3

    …lbst die hierzu erforderliche Zeit wollte er wissenschaftlich nicht unverwerthet lassen. Wie Alexander der Große seinen Homer, so hatte er in diesem Falle stets ein wissenschaftliches Buch bei sich, in dem er unablässlich las, als hätte er ein P…

  3. 1902-05-30 · Heft 21 (30.5.1902) · page 6

    … Heldenthaten Abrahams, Noahs, Moses, Pinchas, Josuas, Samsons, Gideons. Davids u. s. w. konnten daher keinen jüdischen Homer für sich begeistern, wie die Heldenthaten Agamemuons, Achilles, Hektars, Odysseus u. s. w. Ihre alten Lieder aus dem Bu…

  4. 1902-06-13 · Heft 23 (13.6.1902) · page 3

    …und,! angethan wie zur Reise, ein schnell bereitetes festliches Mahl j essen. Bevor die Mauern Roms gebaut waren, vevor Homer j sang, wurde dieses Fest gefeiert, und das Ereignis, auf welches! es hinweist, warschon damals Jahrhunderte alt. Diese…

  5. 1902-12-05 · Heft 46 (5.12.1902) · page 5

    … Litteratur ist zwar in zahlreichen Übersetzungen der Menge zugänglich, aber Uebersetzung ist bekanntlich nie Original. Homer oder Horaz in Uebersetzung ist nie so wie Urtext. So auch bei unserer heiligen Schrift und den daran hängenden Schrifte…

  6. 1903-11-20 · Heft 43 (20.11.1903) · page 7

    …t, sagt Fenelan, übertrifft die profanen Autoren an Naivität, an Lebhaftigkeit und an Erhabenheit. Niemals näherte sich Homer der Erhabenheit Moses in seinen Gesängen, besonders seinen letzten, den die Kinder Israel auswendig lernen sollten. B. …

  7. 1904-04-22 · Heft 16 (22.4.1904) · page 6

    …e, aus dem Orient stammende Weisheit der Menschen, der gegenüber die großen Dichter und Denker der Griechen, Hesiod und Homer, Heraklit und Plato, Neulinge sind, abhängig von ihr in den besten Gedanken: das bewies die heilige Urkunde, wenn man s…

  8. 1904-10-28 · Heft 42 (28.10.1904) · page 6

    …äen in Oberegypten zwischen 4000 bis 6000 v. Ehr. ist es im hohen Grade wahrscheinlich, ja fast gewiß, daß Aristoteles, Homer, Herodot und andere Schriftsteller des Altertums (vor allen die Bibel!) eine zutreffende Nachricht von dem Vorkommen di…

  9. 1905-03-10 · Heft 10 (10.3.1905) · page 7

    …ugen von Rafaels Madonnen umschleiert und aus Beethovens Symphonien grollt, im Hiob wütet und im Parcival grübelt. Beim Homer wie beim Firdusi und beim Nibelungendichter, beim Aeschylos und Sophokles, wie beim Alfieri und Schiller lautet der Gru…

  10. 1905-09-01 · Heft 34 (1.9.1905) · page 5

    …gen wollten! Denn nichts anderes sind sie, die an die Bibel sezierend Herangehen, wie die klassischen Philologen an den Homer. Aber, Gott sei Dank, auch hier regt sich die eingangs gerühmte Selbsteinkehr und Selbsteinschätzuug. Vor uns liegt „da…

  11. 1906-05-11 · Heft 18 (11.5.1906) · page 8

    …ut (Esther II., 7)! Aber das sind eben Entgleisungen, wie sie auch jedem noch so geistvollen Autor unterlaufen können — Homer soll ja auch einmal geschlafen haben l Der Wert dieses eigenartigen Werkes wird dadurch nicht beeinträchtigt und wir ru…

  12. 1910-07-15 · Heft 28 (15.7.1910) · page 5

    …heinungen der wissenschaftlichen und schöngeistigen Literatur, seine Lieblingslektüre blieb aber bts an sein Lebensende Homer und die Heilige Schrift, die er beide im Originaltexte vortrefflich zu lesen verstand, und aus diesen reichen Quellen e…

  13. 1911-02-17 · Heft 7 (17.2.1911) · page 8

    …hullin 11 a) nachklingt. Ferner in den Psalmen (17.10) oder Jeremias.(11.20) Gott prüft Herz und Nieren. Die plnsnes im Homer bedeuten nach W n n d t die Nieren. Dieser Glaube ist hellte noch bei ben primitiven Völkern verbreitet. So trägt der E…

  14. 1911-02-17 · Heft 7 (17.2.1911) · page 9

    …bild der Gottheit in der Matur. Bei Behandlnng des Naturmythns nahm man immer den Ausgangspunkt von den großen Epen von Homer, den Nibelungen oder wie dies neuesteus von Jensen geschieht vom altbabylonischen Gilyameschepos. Wnndt weist diesen Vo…

  15. 1911-12-22 · Heft 49 (22.12.1911) · page 5

    …i aller Anerkennung) „Beruria" den Sidnr ersetzen? Was ist uns eine horazische Ode in deutscher Sprache, was Virgil und Homer, wer gibt die Süße und den Schmelz der Danteffchen Komödia wieder? Eine Uebersetzung ist ein matter, fader, abgestanden…

  16. 1913-01-03 · Heft 1 (3.1.1913) · page 5

    …ten zu betrachten. Unter diesem heileren,, blauen Himmel, den er wie ein Zelttnch ansgebreitet sah, hat zum ersteumale, Homer übertreffeud, ein innerlich vollkommen freier Mensch die gesamte Natur, souverän herabschauend, als Objekt bekrachrer: …

  17. 1913-01-31 · Heft 5 (31.1.1913) · page 5

    …on dem wohltätigen Einstich der Inden zeugen, anzunehmen sei, daß sich die großen Geister" im Judenpnnkt geirrt haben — Homer hat ja bekanntlich auch einmal geschlafen! Aber was auf solche allgemeine Urteile über ganze Völker zu geben sei, wolle…

  18. 1915-01-15 · Heft 3 (15.1.1915) · page 7

    …stlerische Begabung der Volksseele entgegen, der Trieb zur Schönheit. Ein Nomadenvolk, dessen Männer die Weisheit eines Homer besaßen. König Salomo, der Dichter des Schir Haschirim, des glühenden Hirtengedichtes orientalischer Liebe, spricht zur…

  19. 1917-03-23 · Heft 6 (23.3.1917) · page 5

    …erechtfertigt. Aber der Sonnenkörper wird doch nicht mit der Sonn e, sondern mit — einem Bräutigam verglichen! Ja, auch Homer hat bekanntlich manchmal geschlafen. Aber Homer ist deswegen Homer geblieben und ein Buch von Ed.'König ist immer eine …

  20. 1917-09-21 · Heft 19 (21.9.1917) · page 6

    …n seinen Verheißungen liegt die einzige Zuflucht aller Geschlechter. Sie war die Lehrmeisterin der Menschen, langebeoor Homer sein Epos, Horaz seine Oden schrieben". . Wenn schon nicht aus religiösen, so doch aus humanistischen, ich möchte fast …