-
Daher, glauben wir. wäre es nötig, gerade wegen der Krise eine umfassende, intensive Propaganda — gerade in Osteuropa — zu beginnen, um dre Kleinkapitalisten, die ietzt durch psychologisch verständliche Schauernachrichten abgeschreckt sind, nach Palästina zu bringen, wodurch ihnen wie dem Lande geholfen wäre: Sie würden aus der osteuropäischen Wirtschaftsdepression befreit und in Palästina die Krise überwunden werden. … Nun ist es leicht, für das Mißlingen der Palästinaarveit die Nichtzionisten verantwortlich zu machen. Man braucht nur auszurechnen, wieviel Geld in Palästina fehlt und zu erklären: hätten die Nichtzionisten diesen Betrag zusammengebracht. so würde es in Palästina nicht fehlen.
-
Er unterscheidet da unter den in Deutschland ansässigen Inden drei Gruppen: erstens die Zionisten, die sich ganz als nationale Inden fühlten. Diese betrachteteil Palästina als ihre eigentliche Heimat, und niemand sollte ihnen den Besitz einer solchen eigenen Heimat verwehren. 91« r dürften ihnen nicht d-as deutsche Staatsbürgerrecht verliehen und Aemter und Wahlrecht zuerkannt, noch verlangt werden, daß sie über deutsche Angelegenheiten mitentscheiden. … Ormsby-Gore. der Vertreter der britischen Negierung und vormaliger Unterstaats-Tckretär für die Kolonien, sowie Major Keith-Roach. vormaliger Hilfs- Sekretär der palästinensischen Regicrng und gegenwärtiger Leiter der Palästina-Abteilung des Kolonial-Amtes, über die Verwaltung Palästinas. Herr Ormsbn-Gore. sprach über die Maßnahmen der Regierung zur Sicherung des Nationalheims für die Juden, sowie der bürgerlichen und religiösen Rechte aller Einwohner Palästinas, unabhängig von Rasse und Religion.
-
Lm das Jahr 1525 gab es grosse jüdische Gerneinden, die allmählich den spanisch-portugiesischen Typus erhielten (die frühere griechische, romaniotische und italienische Judenheit ging in der Folge in der spanisch-portugiesischen auf), in Syrien und Palästina, in Kleinas'en und in Aegypten und in den Ländern der europäischen Türkei, wo die Gemeinden .Konstantinopel, Adrianopel, Sofia, Saloniki, Walona, Janina und viele andere zu hoher Blüte gelangten.
-
Werkunterricht, Landarbeit, Haushaltkunde 6. Vorbereitung für Palästina 7. Aerztliche Ueberwachung, individuelle Förderung 8. Schönste Umgebung, gutes Klima, Sport. Erstklassige Verpflegung 9. … Dabei wird berücksichtigt, daß für einen erheblichen Teil unserer Jugend Auswanderung, insbesondere nach Palästina, unausweichlich ist. Die Tätigkeit in der Werkstatt (Pappe, Holz, Metall, Elektrotechnik) und der Gartenbau sollen der Weckung der Freude an körperlicher Arbeit dienen und eine Beziehung zwischen dem jugendlichen Menschen und dem Arbeitsstoss Herstellen.
-
Jaffa, mit seinen engen krummen Straßen und auf die schläftigen Wasser von Meiron und Galilae blickend, ist nicht gerade ein lebhafter Platz. Eine der sogenannten „vier heiligen Städte" von Palästina, ist sie am wenigsten fortgeschritten und noch in diesem 19. Jahrhundert ein Mittelpunkt jener mystischen *) Der spätere Gatte von Fanny Mendelssohn-Battholdy.
-
Hervorhebung verdient ferner die Ausführung: „Judentum-Aristokratie: ein Gott hat die Welt erschaffen und regiert sie, alle Menschen sind seine Kinder, aber die Juden find seine Lieblinge, und ihr Land ist sein auserwähl- 312 . tes Dominium. Er ist ein Monarch, die Juden sind der Adel, .und Palästina ist das Exarchat Gottes." Sodann der Spruch: „Die Juden loaren die einzigen, die bei der Christlichwerdung Europas sich ilue Glaubensfreiheit behaupteten."