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  1. 1928-11-23 · Heft 93 (23.11.1928) · page 2

    Es war stets ein Axiom der zionistischen Politik, daß wir das Nationalheim in Palästina nicht für das palästinensische Judentum verlangen, sondern für das gesamte jüdische Volk, dessen auf Palästina gerichtete Kräfte in der Zionistischen Organisation politisch zusammengefaßt sind. Die Zionistische Organisation ist befugt, im Namen des Volkes zu sprechen, soweit es sich um Palästina handelt. Sie vertritt die Forderungen aller Juden, die Palästina als Jüdisches Nationalheim wollen, auch wenn sie selbst nicht in Palästina sitzen, und die ihre Ansprüche herleiten aus der — übrigens aach Völkerrechtlieh anerkannten —‘ historischeh Verbundenheit des jüdischen Volkes mit Erez-Israe] und aus dem Willen, das Nationalheim in Palästina aufzubauen.

  2. 1920-01-01 · Editorial · p. 1

    Agnon, Der Verstossene (Aus dem Hebräischen von Max Strauß) 404, 500, 583, 658, 704 _ Die Geschichte von Rabbi Gadiel dem Kinde............. 31 Paul Amann, „Assimilation" in Frankreich . ............. 140 Arjeh ben Menachem, Einschaltung des W'adar............ 100 Elf ri de Berge 1 - Gro n em ann, Jüdische Wege............ 396 - Siegfried Bernfeld, Aus einem jüdischen Kinderheim......... 309 — Ein pädagogisches Forschungsinstitut in Palästina........... 465 Moritz Bileski, Das Kompromiss des deutschen Judentums . ....... 20 — Die Wirkung des Kompromisses.................. 85 Max Brod, Heidentum, Christentum, Judentum............. 16 Martin Buber, In später Stunde.................. 1 — Zwei Wundergeschichten.................... 156 — Lehrer und Schüler....................... 511 Helene Hanna Cohn, Die jüdische Frau in Palästina .......... 317 Albrecht Heitmann, Die Geschichte der österreichisch-jüdischen Kohgreßbewegung (Zur Frage der nationalen Minderheitsrechte der Juden) 204, 389, 634, 685 Theodor Herzls Verhandlungen mit dem türkischen Sultan........ 9 Theodor Herzl über Uganda ................... 448 S. … BEMERKUNGEN: Moses Beilinson, Von den rus- Oskar Epstein, Das Verhältnis sisch-jüdischen Beziehungen . . 722 zwischen jüdischer Palästina-und Max Brod, Jüdische Schule . . . 345 Landespolitik....... 230 J. H. C.astel, Die Araber in Palästina 414 N. M. Gelbe r, Ein Projekt einer Ju~ Helene Hanna Cohn, Arthur denkolonisation in Palästina aus Ruppin..........166 dem Jahre 1840;......■ 595,

  3. 1917-06-08 · 23 (8.6.1917) · p. Seite 3

    „ntar. muß mich noch überzeugen, ob' es politisch praktisch ist, einen jüdischen Staat in' Palästina zu schaffen. Ich kann aber nicht einsehen, warum man den Juden nicht völlige Freiheit in .der Verwaltung ihrer lokalen Angelegenheiten und den Schutz ihrer Arbeit und Entwicklung in Palästina garantieren soll. … Ob die Zionisten damit zufrieden sein werden, ist eine andere Frage.“ Gesinnungsgenouenl Höret auf den Notschrei aus Palästina!

  4. 1927-06-28 · Heft 51 (28.6.1927) · page 5

    Hertz, die Gattin des Reichsrabbiners, führte während der Aussprache über Palästina den Vorsitz. Frau Eder skizzierte die Ergebnisse des jüdischen Aufbauwerks und die Rolle der Frau in der jüdischen Arbeit in Palästina. … Jeden Donnerstag abends 9 Uhr Zusammenkunft der Charlottenburger Zionisten im Cafö Kersten, Kurfüretendamm 90. Baompflanzangen in Palästina In Nummer 30 der ״Jüdischen Rundschau" gibt Herr Dr. Brünn eine Analyse aer Aussichten für Orangenpflanzungen in Palästina "(Mittelstandskolonisation in Palästina).

  5. 1936-01-01 · Editorial · p. Seite 656

    Herausgegeben von Chajim Brody 1 56 Bordmerkblatt für die Ankunft in Palästina 1 56 Mifraz Haifa. Von Zwi F r i e d 1 än d er 1 56 Judenhaß von heute. Von R. N. Coudenhove-Kalergi und Wesen des Antisemitismus. … Von Rupert Donk an (1. r. m.) 3 166 Museum Tel Aviv 3 166 Rechtshinweise für die Erwerbstätigkeit in Palästina. Von Walter Klein 3 166 Chaim Arlosoroff, Leben und Werk. Ausgewählte Schriften (a. b) 4 216

  6. 1927-12-06 · Heft 97 (6.12.1927) · page 3

    Llpiky wandte *ich gegen die übertriebene und zersetzende Kritik, die an der Palästina-Arbeit geübt wurde, würdigte gerecht das bisher unter schwersten Bedingungen Geschaffene, das darunter litt, daß Palästina immer wieder von der Diaspora im Stich gelassen wurde und seine Arbeit auf schwankenden, unregelmäßig einlaufenden Einnahmen aufbaute. … Nachdem Miß Szold die politischen Aufgaben der neuen Exekutive in Palästina gestreift hatte, ging sie zum Schul- Problem über und berichtete von d» zahlreichen Telegrammen, die sie in dieser Angelegenheit in Palästina erhalten hat; sie sagt: Was heißt es nun, sich innerhalb der Grenz» des Budgets zu halten?

  7. 1918-02-01 · 5 (1.2.1918) · p. Seite 48

    Mögen die jüdischen Massen durch die „Nachiah“ und den „Pionierbeitrag“ dem JNF die Möglichkeit geben, seine historische Sendung in Erez-Israel zu erfüllen! Weit-Echo Die Lage in Palästina. Wie uns ein Spezial- Telegramm aus Kopenhagen meldet, sind dort Drahtnachrichten aus Palästina eingetroffen, aus denen hervorgeht, daß die kolonisatorische Arbeit in Jaffa und Jerusalem nunmehr, nach der Einnahme dieser Städte durch die Engländer, energisch fortgesetzt wird. … Sieff aus Manchester sagte: Es ist die Absicht der englischen Regierung, in einigen Wochen eine jüdische Kommission nach Palästina zu senden, die die Vorarbeiten für die Unterbringung der jüdischen Nation in Palästina beginnen soll. Dieser Kommission soll ein Stab von technischen Fachleuten, Ingenieuren, Architekten, Städteerbauern, Landwirten folgen.

  8. 1924-11-15 · 8 (15.11.1924) · p. Seite 146

    Dieses Ergebnis seiner „unromantischen" Reise ergänzt das Buch de Haans durch den mit feinem Humor geschilderten Besuch bei König Feisul in Amman, bei dem sich dessen älterer Bruder Abdulla u. a. äußert: „Ein jüdisches Palästina? Will England denn das noch? Solange die Engländer in Palästina sind, wird die Politik englisch sein. Und sobald England das Land verläßt, ist das Land arabisch. Ihr könnt in Palästina ohne Friede mit dem großarabischen Gedanken nicht leben. Ihr habt die Wahl: Friede und Freundschaft mit allen arabischen Völkern oder etwas Unmöglichem in Palästina nachjagen".

  9. 1927-08-30 · XV (1927) · p. Seite 86

    Anläßlich der Ijar-Aktion des Jahres 1926 ließ die Exekutive durch den „Jüdischen Verlag" in Berlin unter obigem Titel eine Sammelschrift folgender klassischen Aufsätze erscheinen: Moses Heß: Aus „Rom und Jerusalem", Leo Pinsker: Aus „Autoemanzipation", Achad Haam: Äußere Freiheit und innere Knechtschaft, Theodor Herzl: Fünfte Kongreßrede — Schlußwort zum „Judenstaat", Max Nordau: Rede nach dem Tode Theodor Herzls, Martin Buber: Das Judentum und die Juden, A. D. Gordon: Briefe aus Palästina (I. und II. Brief). Ein Teil der Auflage wurde den zionistischen Landes- und Sonderverbänden zum Weiterverkauf übergeben. g) „Das 'Werk des Zionismus in Palästina". … Die 3 Memoranden an den Völkerbund, die unter dem Titel „Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina" dem Völkerbund überreicht wurden, sind in Sooderabdrücken in hebrä-

  10. 1916-07-01 · Heft 4 (Juli 1916) · p. 1

    Salm an, Die jüdische Selbstverwaltung im polnischen Staate / Lazar Abramson, Die ostjüdische Gemeinde / Hillel Zeitlin, Aufgaben der polnischen Juden / Adolf Böhm, Jüdische Positionen in Palästina/Oskar Epstein, Grundsätzliches zur zionistischen Gegenwartsarbeit / Salomon Lehnert, Jüdische Volksarbeit / Arno Nadel, Jüdische Volkslieder: Religiöse Lieder i / Martin Buber, Chassidisches / L. … Neben Palästina tritt besonders die Frage des Ostjudentums in den Vordergrund. Zu diesem Thema äußern sich im ,,Juden" wohl zum ersten Male in deutscher Sprache wirklich Berufene.

  11. 1921-10-11 · Heft 81 (11.10.1921) · page 3

    Eine soldve Aufsidit vorausgesetzt, sollen in Palästina keine Maßnahmen getro teil werde«, um eine solche Einrichtung zu huidern ixier zu stören oder Unterschiede zu madten ui der Behandlung irgend eines Missionärs wegen sewi: Religion oder Staatsangehörigkeit Neue Fassung: Der Mandatar soll befugt sein, über die religiösen otlel wohltätigen Kör• per s clia ft eil in Palästina eine solche Aufsidit aus, zniibeu, wie sie für die Aufrediterfia 11ung der öffentliehen Ordnung und guter Verwaltung erforderlich ist. … Der Mandatar soll berechtigt sein, jederzeit die Straßen, Eisenbahnen und Häfen von Palästina für die Beförderung von Teilen der bewaffneten Macht und die Zufuhr von Heiz- und Nahrungsmitteln zu benütze» Artikel 18 (1.

  12. 1928-02-07 · Heft 11 (7.2.1928) · page 1

    Nathan Straus anläßlich seines SO. (iclnirtstages am '11. Januar 100 000 Dollar nach Palästina überwiesen 11:1t. Aus näliereii ,Meldungen geht hervor, daß er diesen Betrag au Miß S / o 1 d , das Mitglied der zionistischen Palästina-Exekutive, zu ihrer freien Verfiigung sandte. … Die Verwirklichung des Plaues der Erbauung des großen Hafens von Haifa und die Entwicklung des L a n d - d i s t r i k t s längs der H a i f a ־ B 11 c 111 werden Palästina mit beiden! versehen. 1111 Verlauf des Gespräches erhob Sir Alfred Mond Einwände gegen das in Palästina noch herrschende phihiiitropische Arbeitssystem, das zum Ergebnis habe, daß jüdische Kapitalisten noch kein volles Vertrauen zu dem Palästina- Werk haben.

  13. 1929-04-05 · Heft 26-27 (5.4.1929) · page 3

    In den letzten zwei Jahren war es relativ still, man bat Beamte entlassen, jetzt wird es wieder lebendig, die Palästina-Reisenden aller Kategorien kommen in größerer Zahl, und die Besetzung des Palästina-Amtes kann den Anforderungen kaum gerecht werden. … Darf ich fragen, ob kein palästinensischer Bürger eine Konzession in Palästina haben darf, weil beide, Nowomejski und Rutenberg, palästinensische Bürger sind. Um eine Konzession itt Palästina zu bekommen, muß man scheinbar Bürger einer andern Nation sein.

  14. 1930-10-01 · Heft 19 (1.10.1930) · page 1

    Oktober 1930. 7. Jahrgang. An alle Freunde des arbeitenden Palästina Die allgemeine jüdische Arbeiterorganisation in Palästina, die Histadruth, die die gesamte Arbeiterschaft Palästinas ohne Unterschied der Parteizugehörigkeit umfaßt, hat beschlossen, einen Weltkongreß für dasarbeitende Palästina einzuberufen. … Grundlagen1 der allgemeinen jüdischen Arbeiterorganisation in Palästina einberufen wird, soll die Front der Arbeiterschaft im Lande sttärken und. ihre schöpferische Kraft vergrößern. Im Kreise Gleichgesinnter soll der Weg für weitere Taten freigemacht, die Kräfte zur Schaffung der freien jüdischen arbeitenden Gesellschaft in Palästina mobilisiert werden.

  15. 1922-01-01 · 12 (1922) Karlsbad, 1. bis 14. September 1921 · p. Seite 5

    Birnheck (Poale Zion) B. Bisinsky (Misrachi) Ephraim Blumenfeld (Palästina) Kurt Blumenfeld (Mitglied des A. C.) Jakob Bodek (Ost-Galizien) Dr. M. J. Bodenheimer (Mitglied des A.C.) Adolf Böhm (Mitglied des A. … Brody (Misrachi) Rabb. S. Brodt (Misrachi) Dr. Z. Bruck (Palästina) J. Bruzkus (Rußland) Dr. Martin Buber (Deutschland) Dr. Buchmil (Rußland) C H. M. Caiserman (Canada) Dr. Israel Caleb (Türkei) Horia Carp (Rumänien) Oberrabb.

  16. 1917-11-16 · 46 (16.11.1917) · p. Seite 493

    Nr. 46 Das Jüdische Echo 493 Massenkundgebungen für Palästina. In der letzten Oktoberwoche haben in allen größeren und kleineren Städten des Britischen Reiches, in denen Juden wohnen, große zionistische Demonstrationen stattgefunden. … An den Demonstrationen nahmen auch teil: Die Trade Union-Verbände der Vereinigten Jüdischen Logen, die ungefähr 50 000 Mitglieder dieser Logen umfassen, der Gemeindeverband von Manchester, der 15 000 Juden repräsentiert, der Order of Ancient Maccabeans, dem mehr als 2300 Juden angeschlossen sind und andere große Verbände. Eine Palästina-Resolution der amerikanischen Arbeiter-Partei. Bekanntlich hat die englische Arbeiter-Partei (Labour Party) auf ihrer letzten Konferenz eine Resolution angenommen, in der sie die Forderungen des jüdischen Volkes nach einem Heimatlande in Palästina anerkannt.

  17. 1927-11-01 · 11 (1.11.1927) · p. [Seite]

    Außerdem zahlreiche Broschüren und Artikel in Zeilschriften (besonders „Der Jude"), neueste Broschüre von Kurt Blumenfcld: „Im Kampf gegen den Zionismus"; zu bezichen von der Zentrale. Spezielle Literatur über Palästina: Ruppin, Der Aufbau des Landes Israel. Berlin, 1920 (Preis 4 RM.); Ruppin, Die landwirtschaftliche Kolonisation, 1925 (Preis 3 RM.); Felix Tinner, Das neue Palästina, 1926 (Preis 3 RM.); daneben1 eine Reihe Reiseberichte, so von Felix Saiten, Artur Holitscher, Rundl-Bermann, v. … Siehe auch Airred Wiener (Syndikus des CV.), Reise durch das jüdische Palästina. 1927 (Philo-Verlag). Die meisten zionistischen Bücher sind im Jüdischen Verlag. Berlin NW 7, Dorolheenstraßc 35, erschienen.

  18. 1919-05-16 · 20 (16.5.1919) · p. Seite 2

    Aktes, durch den } dem jüdischen Volk Palästina gegeben wird, > doch freimütig äußert, daß das Verfahren der . Friedenskonferenz auch für. uns Juden eine ,, «schwere .Enttäuschung, bedeutet. … Nun stehen-' wir vor- ' der Entscheidung,--5 in Welchem .Geist jvir unser Gemeinwesen in J ' Palästina errichten werden. — Wir entnehmen ’ dem bedeutsamen Aufsatz die nachfolgenden ' Abschnitte. Alles hängt davon ab, ob wir das uns zugesprochene Recht auf Palästina als Recht auf unser Palästina geltend machen werden.

  19. 1916-10-01 · Heft 7 (Oktober 1916) · p. 1

    Salman, Die jüdische Selbstverwaltung im polnischen Staate / Lazar Abramson, Die ostjüdische Gemeinde / Hillel Zeitlin, Aufgaben der polnischen Juden / Adolf Böhm, Jüdische Positionen in Palästina / Oskar Epstein, Grundsätzliches zur zionistischen Gegenwartsarbeit / Salomon Lehnert, Jüdische Volksarbeit / Arno Nadel, Jüdische Volkslieder: Religiöse Lieder 1 / Martin Buber, Chassidisches. Juniheft: Julius Berger, Deutsche Juden und polnische Juden / Hermann Cohen, Der polnische Jude / Herman Glenn, Unsere Sonderstellung / Jakob Leszczynski, Fragen des ost jüdischen Wirtschaftslebens i. 2. / Curt Nawratzki, Die wirtschaftlichen Lehren des Krieges für Palästina / Siegfried Bernfeld, Zum Problem der jüdischen Erziehung / ArnoNadel, JüdischeVolkslieder:ReligiöseLieder2/F.Lachower, Scholem-Alejchem.

  20. 1917-05-25 · 21 (25.5.1917) · p. Seite 3

    Anfänge habe ich hier zu zeigen versucht, nun möge die Zeit das ihre tun, damit wir auf dem nächsten Kongreß endlich wieder 'wissen, was not tut —"— — und was wir wollen! Kolonisation und Industrie in Palästina * * Von Ing. Agr. J. Oettinger Nur durch die Tatsache der Entwicklung einer breiten ländlichen produktiven Volksschicht wird die, zukünftige jüdische Gemeinschaft in Palästina ihren dauernden Bestand und ihren nationalen Charakter sichern können. … Obwohl das Fehlen von Kohle im Lande kein Hindjernis für die Entwicklung von Industriezweigen, die auf billigen Brennstoff angewiesensind, bildet, so haben sich bisher Industrien, die wenig oder gar keinen Brennstoff verbrauchen, in Palästina wenig entwickelt. Trotz der schwierigen Verhältnisse hat in Palästina namentlich die Verarbeitung leicht verderblicher landwirtschaftlicher Produkte beachtenswerte Ansätze für eine zukünftige aussichtsvolle Industrie aufzuweisen.