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Purimfeiern für das hebräische Sch ul werk Das Actions-Comite hat an die zionistischen Organisationen und Vereine folgenden Aufruf versandt: Sehr geehrte Herren Gesinnungsgenossen! Das neue hebräische Schulwerk in Palästina ist gegründet. In einer großen nationalen Erhebung haben unsere Brüder in Palästina unserer Jugend Stätten geschaffen, in denen sie im hebräischen Geist zu vollen Juden, zu tüchtigen Menschen herangebildet werden. … Der Artikelschreiber charakterisiert hierauf sehr glücklich die einseitige, durch und durch tendenziöse Darstellung des Schulkampfes in Palästina und den unwürdigen, unsachlichen Ton, zu dem sich Paul Nathan in seinem Aerger über die Niederlage des Hilfsvereins in Palästina hinreißen ließ.
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Den in der Minderheit gebliebenen Mitgliedern des Kuratoriums wurde Anerkennung ausgesprochen und dem hebräischen Lehrerverband in Palästina wurde die tatkräftige Unterstützung der bulgarischen Judenheit in seinem Kampfe für die hebräische Sprache zugesichert. … Eine türkische Stimme über die Sprachen frage Aus Konstantinopel wird uns von einem gelegentlichen Mitarbeiter berichtet: Eine Persönlichkeit, die in der türkischen Regierung einen hohen Rang einnimmt, äußerte sich über den gegenwärtig in Palästina herrschenden Kampf für die Hebraisierung der jüdischen Schulen folgendermaßen: „Wenn die Juden in Palästina ihre nationale Sprache nicht verteidigen werden, so werden sie gezwungen sein, in ihren Schulen die türkische oder arabische Unterrichtssprache einzuführen.
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Selbst in extrem liberalen Kreisen hält man es für lächerlich, den russischen Juden in Palästina mit Hilfe der türkischen Polizei deutschen Geist aufzwingen zu wollen. Das Eingreifen des deutschen offiziellen Nachrichtenbureaus ist besonders bedauerlich. … Man hat auch beschlossen, daß an dem Jüdischen Polytechnisehen Institut in Palästina in deutscher Sprache unterrichtet werden soll, trotz der Proteste der palästinensischen Zionisten, ein Beschluß, für den der Kaiser dem jüdischen Komitee in einem besonderen Briefe gedankt hat.
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Nr. 20 D1E2&ELT 487 PALÄSTINA- RUND SCHAU tmmmimmmmimmimm Die Wahlen zum Parlament Bei den Wahlen in das türkische Parlament, die am 21. April stattfanden, wurden Ragheb Naschischibi, F e d i e 1 A 1 a m i und Said Husseini gewählt. … Kleine Nachrichten Der türkische Wesir für Post- und Telegraphen wesen bereist gegenwärtig Syrien und Palästina, um den Stand der seiner Verwaltung unterstehenden Behörden zu studieren und die etwa notwendigen Reformen in die Wege zu leiten.
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Das Komitee für Entwicklung von Kunstgewerbe und Hausindustrie in Palästina, „Bezalel", über dessen Bestrebungen wir in der nächsten Nummer eine Abhandlun g bringen werden, hat sich definitiv konstituiert. … In der Schule wird unter Leitung von Prof. Boris Schatz fder sich-zu diesem Zwecke demnächst nach Palästina begiebt) Unterricht a) im Zeichnen und Malen, b) in der Plastik, c) im Entwerfen von Modellen für in Aussicht genommene Kunstgewerbe (Teppichkniipferei, Textil-, Holz-, Ton-, Metall-, Steinarbeit u. a.) erteilt, ferner für die praktische Ausbildung in den einzuführenden Ateliers gesorgt werden.
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Bericht über die Hauptvorstandssitzung des Cemralvereins 205 Guerilla-Krieg ermuntere, der jetzt in dem von den Franzosen besetzten Gebiete geführt wird Dunkel sind die Wege der englischen Politik; eins aber ist klar: die Verquickung dex Judenfrage und insbesondere der Palästinafrage mit dieser Politik war verhängnisvoll und verderblich Allein nicht bloß die Zukunft der Palästina-Arbeit ist in Frage gestellt, — ein anderes, sehr bedeutsames, an Dimensionen sogar viel größeres Werk, welches den Nöten der Judenfrage in hohem Maße abzuhelfen bestimmt'ist, erscheint ernstlich gefährdet.
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Das Zentralkomitee weist auf die heilige Pflicht hin, die Geldsammlungen für das hebräische Schulwerk in Palästina, das jetzt seinen Daseinskampf auszufechten hat, mit aller Energie zu betreiben. Diese Gelder sollen nicht nur den momentanen Bedürfnissen genügen, sondern auch eine dauernde materielle Grundlage für das hebräische Erziehungswesen schaffen und dessen Selbständigkeit sichern.
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Vor den Sukkoth-Feiertagen war ein Aufruf der jüdischen Ackerbauer von Palästina erschienen, man möge die Ethrogim ihnen und nicht den antisemitischen Griechen abkaufen. Sofort fand sichern Rabbiner der Wiener Gemeinde, der rührselig beantragte, man möge den Griechen die kaufkräftige Nächstenliebe nicht entziehen.