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Geldsendungen für den zu bildenden Fonds: An die Redaktion der Zeitschrift: „Palästina'4 Berlin-Halensee. Ringbahnstr. 125. Berlin-Wien, 2. April 1902.
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Wir hoffen, dass wir durch unsere eigene Kraft dahin kommen werden, den Colonisten von Palästina zu helfen, die ja nur Brot verlangen. Ob die Ica sich dabei erweichen lässt oder nicht, das tümmert uns sehr wenig. … Ja, Herr Nordau hat vollständig recht, wenn er sagt, dass man auf die Wohlthäter nicht rechnen darf. Wie? Wenn die Ica nichts machen will in Palästina, nichts thun will für die Arbeiter, wird das gesammte Judenthum diese Angelegenheit nicht besorgen können? Kann denn der Zionismus, welcher hunderttausende von Anhängern zählt, einigen hundert Arbeitern nicht heraushelfen?
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Auf diese Weise wollen wir einen Verein ins Leben rufen, welcher seinen Mitgliedern für die zu entrichtenden Beiträge eine entsprechende Gegenleistung in Form wertvoller Palästina-Litteratur bietet und den zahlreichen Palästina- Freunden, deren oft geringe Mittel bereits durch die Zugehörigkeit zu anderen Vereinen in Anspruch genommen werden, die Beschaffung unserer Publikationen wesentlich erleichtert. Wir sprechen die Hoffnung aus, dass alle Palästina-Freunde unserem Vereine ihre werkthätige Unterstützung gewähren werden, um uns so in unserem Werke zu helfen und uns die Beschaffung einer brauchbaren Palästina- und Kolonisations-Litteratur zu ermöglichen, deren Mangel bisher alle jüdischen Orient- Bestrebungen in empfindlicher Weise beeinträchtigt hat.
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Die Extremsten betrachteten HerzFs Vorschlag als gedeckten Rückzug von Palästina und schrieenvon Verrat am Zionismus. Aber auch die weniger Extremen erschraken vor allem vor der so übergangslosen Aufnahme des Projektes in das zionistische Programm. … Und wahrhaftig, der eine Teil der diplomatischen Unterhandlungen hatte ja nach seinen eigenen Erklärungen nicht zu den erwünschten Ergebnissen geführt. Und die neue diplomatische Chance in Bezug auf Palästina, von der er in der Eröffnungsrede gesprochen hatte, erschien ihnen durchaus nicht fest und ausgiebig genug. War also der Kampf um Palästina jetzt wieder — da sie ihrer zu hochgespannten politischen Erwartungen beraubt waren — mit viel grösserer Anstrengung und mit viel stärkeren Mitteln zu führen, wie konnte man den Zionismus mit einem solch gewaltigen Projekt belasten?
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Ich möchte nicht sowohl als Gegner von Afrika sprechen, als vielmehr als Freund Zions: Schämen wir uns nicht, das, was so selbstverständlich scheint, als unsere grösste Weisheit und unsere sittlichste Politik hinzustellen: Der Zionismus erstrebt eine Heimstätte in Palästina. Wiederholen wir es, wiedeholen wir es immerzu! Zur Heimstätten-Gründung in Palästina sind wir berufen. Und es ist eine grosse, eine ungeheure Aufgabe unserer, vielleicht noch mehrerer Generationen. … Unsere Geschichte, unsere nie aufgegebenen Ansprüche auf Palästina und unser Wille und unsere Kraft zur Erhaltung unserer Eigenart geben uns ein historisches und sittliches Recht auf Palästina, das wir jeden Augenblick erheben sollen.
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Wir empfahlen ferner diese Zeitschrift Vereinen von Wiener jüdischen Religionslehrern. — 3. Um die billige Karte von Palästina zu vollenden, haben wir bereits Verhandlungen mit einer artistischen Anstalt eingeleitet, bemühen uns aber jetzt um das dafür nöthige Material. — 4. … Bevor wir an die eigentlichen Arehivarbeiten im Sinne der Anlegung eines palästinensischen Onomastikons treten, wollen wir ein genaues Verzeichnis sämmtlieher von Palästina handelnder Bücher, Broschüren, Zeitschriften etc., um dieselben für unsere Bibliothek anschaffen zu können, in Händen haben.
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Gar wenn das Volk — die Juden sind und das Heimatland — Palästina? Haben wir wirklich — wir als Zionisten — das Recht zu solch „kluger Selbstrettung?" Wir haben dieses Recht nicht, wie wir nicht das Recht ' auf die anderen Gefährdungen haben. … Hat keiner daran gedacht, dass zur ersten Landbesiedelung willige, sehr tüchtige, sehr aufopferungsfähige Menschen gehören — gerade die, die wir einst in Palästina hatten und hoffentlich haben werden, und nicht die Halb-Desperados der Emigration? Die Emigration unserer Tage sucht ein
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. * * * Wie aber konnte es geschehen, dass diejenigen, die zusammenkamen, um über die Begründung einer Heimstätte in Palästina zu sprechen, sich in ihrer Mehrheit so schnell enthusiasmieren konnten für ein noch in der Luft schwebendes und in jeder Hinsicht noch ungeklärtes Projekt, dass sie so schnell Gefühl und Logik dafür fanden und dass sie es bedenkenlos dem palästinensischen Heimstätten-, dem Baseler Programm zupackten? … Es waren die „Alten" und „Jungen", die fast alle an dem ersten Kongress mitgebaut hatten — im Gegensatz zur Mehrheit Die Alten, die als Zionsfreunde schon vor 20 Jahren in Palästina gearbeitet hatten, die sich, wie schon erwähnt, wieder der Arbeit in Palästina zuzuwenden begannen, als sie der Diplomatie nicht mehr als der schnellsten und alleinigen Kraft trauten, und die „Jungen" (die demokratische Fraktion vor allem), die als Erste in der Organisation ausdrücklich ein nicht auf der Judennot, sondern auf dem positiven jüdischen Lebenswillen aufgebautes Programm entwickelt hatten, das alle Seiten dieses nationalen Lebenswillens erfasste und darum nicht
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Iserlohn, 10. Novemoer HJOO. Sehr geehrte Redaction! Da ich mich in Palästina als Fabrikant seing«rne etablieren möchte und ohnehin eine Orientierung-reise dahin unternehmen will, begrüsse ich mit Freude den in Ihrer w. … In der letzten Nummer der „Welt" erwähnt das Secretariat des Congress-Bureaus unter anderen für Palästina erwünschten Fabriksgründungen auch „Spinnerei". — In deren Bereich gehört eigentlich auch die „Tales-
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Prjedor (Bosnien) K 1.—. Zusammen K 12.58. Für die jüdischen Arbeiter in Palästina: Studentenverein „Bar-Kochba", Warschau K 22.77. Für die Toynbee-Halle: A. E. K 4.—, B. E., C. E., D. E.. E. E., F. … ***M*M^^i^******^**»i»»*«****^**<»^*»***^«**»***»***»^***^ ftabpi1(ai)iei), dje^epbetreibetjde, ^>ecbi)iHe,s' Um den 400 beschäftigungslosen jüdischen Arbeitern in Palästina Brot und Arbeit zu schaffen, ist die Begründung industrieller und gewerblicher Unternehmungen in Palästina (fabriksmässiger und Hausbetrieb) geplant.
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Es will mir scheinen, wir haben's leichter mit solcher Erziehung, wenn wir sie in den nächsten Jahren vornehmen wollen. Wir haben Zehntausende von Juden in Palästina, die wir für Zion erziehen sollen und können — es sei denn wirklich, dass man die Aussichten auf Palästina in ganz ferne Zeiten legen will und auch die Arbeiten.
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Es war ein Stück Land, das geographisch, wenn auch nicht politisch, zum gegenwärtigen Palästina gehört. Als in früheren Jahren ein Einzelner davon vor dem Kongress sprach, Hessen sie ihn, in fanatischem Zorn, nicht einmal erklären, dass da ein vergessenes Stück Palästina sei — so fest und starr war ihr politisches Dogma auch in Bezug auf den Landumfang Palästinas.
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Der Entschluss, nicht länger im Exil leben zu wollen,' ist mit dem Blute der Märtyrer geschrieben und besiegelt Zur Erreichung dieses glücklichen Zieles müssen alle jüdischen Energieen der Welt an einem Orte gesammelt werden, der gleichzeitig eine Zuflucht und ein Platz für die Vorbereitung auf Palästina sein soll, wenn wir nicht mit Palästina beginnen. Die Freunde des Projektes hatten nun ihre Theorie, — die ausgesprochene Notstands¬ und Katastrophen-Theorie — die sie nicht mehr aufgaben.
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Der jüdische Verlag, Berlin SW, Grossbeerenstrasse 75 teilt mit, dass er seit November vorigen Jahres als Gesellschaft mit beschränkter Haftung handelsgerichtlich eingetragen ist Auch Geldsendungen sind daher in Hinkunft nicht mehr an die frühere Zahlstelle, sondern an den Verlag selbst zu adressieren. Gleichzeitig wird mitgeteilt, dass die Zeitschrift »Palästina", deren erster Jahrgang dieser Tage komplet vorliegen wird, in den Jüdischen Verlag übergegangen ist. Auch der erste Band der Publikation des „Vereines für jüdische Statistik" erscheint im Jüdischen Verlag und wird voraussichtlich noch im März vorliegen. … Enthält unter anderem zwei bemerkenswerte Artikel: „The immovable East" (der unbewegliche Osten) von Phillip G. Baldensperger Esq. über Land und Leute in Palästina, hochinteressant für die detaillierte Kenntnis der eigentlichen Verhältnisse des Landes; der zweite Artikel ist der von Rev.
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Für Herzl war der Zionismus sein eigenes Werk, war das Volk fremd, das zufällige Material seines politisch-künstlerischen Traumes, Palästina der zufällige Ort, die jüdische Kultur und Art eine im Grunde unwesentliche Beigabe. Für Buber und seine Gefährten war der Zionismus Teil einer jüdischen Bewegung, „die alles umfaßt, was sich an bewußt Jüdischem aus dem Dunkel zum Lichte, zur Freiheit, zum Schaffen bewegt", und diese jüdische Bewegung war «-„kein Ding von gestern und ehegestern und kein Werk einzelner Menschen, sondern das urtümlichste Lebensphänomen der jüdischen Nation".
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An der Zusammenstellung dieses Heftes — besonders der Beiträge aus Palästina — hat Dr. Hans Kohn (Jerusalem) großen Anteil. Robert Weltsch Für die Redaktion verantwortl.: Dr. Siegmund Kaznelson, Berlin-Charlottenburg.
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Herrmann.£ 2.8.0 .. 4N.96 Für das hebräische Schulwerk in Palästina Deutschland Frau Dora Eliasberg.U. 50.— Dr. Theodor Zlocisti.,. 100.— Dr. Kurt Rosenberg.. 50.— Georg Blumenthal.20.— Amalie Rosenthal.30.— Dr.
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Oder wenn wir die Fassung des Baseler Programms wählen, so ist dieser Wille ausgedrückt in dem Leitsätze: „Der Zionismus erstrebt für das jüdische Volk die Schaffung einer öffentHch-rechtEch gesicherten Heimstätte in Palästina". Freilich muss bemerkt werden, dass der vieldeutige Begriff: „Oeffentöch-rechtlich" diesem Leitsatz ein Element hinzufügt, das wenigstens gedanklich dessen Einheitlichkeit schwächt.
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Naturgemäss wird die Differenzierung im Golus und nach dem Gelingen des politischen Zionismus in Palästina so lange dauern, bis das Heimatland eine nationale Einheitlichkeit herausgebildet haben wird, um dann wahrscheinlich einer wesensverschiedenen Differenzierung Platz zu machen, die ein jüdisch nuanciertes Analogon zu den Lebensäusserungen normal situierter Völker darstellen wird.
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Und entgegen allem Gesetz, das ihnen der neue Zionismns aufgerichtet hatte, schickten sie sich an, inmitten der politischen Organisation, die nur einen Charter auf Palästina und nichts Ge-