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254 —...- DIE^gELT- Nr. 11 Judentums in Palästina, für die Zukunft des Gesamtjudentums. Um dieses Werk gegen alle Gefährdungen sicher zu stellen, müssen alle Kräfte angespannt werden. … Ihre Zahl aber entspricht erst einem Bruchteil unserer Organisation, und kein Zionist, niemand, dem die Erneuerung unseres Volkstums in Palästina teuer ist, darf sich der Erfüllung dieser Pflicht entziehen. An alle ergeht der Ruf: Wir fordern zur Unterstützung des hebräischen Schulwerks in Palästina auf!
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Es handle sich nicht um die Entscheidung, ob Afrika oder Palästina 7u wählen sei, sondern lediglich um die Einsetzung einer Kommission. Die Rede Zangwills wurde mit stürmischer Begeisterung aufgenommen. … Es ist der, dass nie seit den Tagen von Bar Kochba, nie seit 18 Jahrhunderten Palästina unseren Hoffnungen so nahe gestanden wie heutzutage; denn der Weg nach Palästina ist jetzt kein militärischer mehr.
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Was aber die Administration in Palästina anlange, so wäre man zur Erkenntnis gekommen, dass in den früheren Jahren in dieser Hinsicht „des Guten zuviel" gethan worden sei. … Wir glauben deshalb, dass zum Zwecke der Lösung und Verwirklichung der mit dem definitiven Arrangement verbundenen Fragen eine Commission in Palästina ins Leben gerufen werden muss, welche aus Vertretern der die Colonisation in Palästina fördernden Organisationen und aus Delegierten der Colonisten und Arbeiter zusammengesetzt sei.
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Bukarest: Der Verein „Saron“ drückt den kämpfenden Brüdern in Palästina herzlich die Hand und übersendet demnächst 500 Eres. Vilajesti (Rumänien): Eine große Versammlung, veranstaltet vom Verein „Erez Israel", hat nach Anhörung des Referates des Herrn Rabbiner Dr. … Wir beglückwünschen die Vorkämpfer für die hebräische Sprache in Palästina und werden das neue Schulwerk nach Kräften fördern. Unsere Protesterklärung senden wir gleichzeitig an den Hilfsverein in Berlin.
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Gerschon Zipper in seinem Aufrufe sogar ausdrücklich zur Sammlung für das hebräische Schulwerk in Palästina „ohne Versammlungen“ aufforderte. Die abgehaltenen Meetings gewinnen daher noch mehr an Bedeutung, weil sie einen spontanen, selbständigen Willensausdruck des entrüsteten galizischen Judentums darstellen. … In den Resolutionen, die dem Kuratorium des „Jüdischen Instituts für technische Erziehung in Palästina“ übermittelt werden, wird der Empörung über dessen Sprachenbeschluß und weiteres Verhalten Ausdruck gegeben, Ascher G i n s b e r g, Dr.
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In der nun folgenden Specialdebatte entsteht schon bei § 1 eine interessante Debatte über einen Antrag des Abgeordneten Trietsch, der ins Baseler Programm den Ausdruck: „unterdrückte, grosse Mehrheit des jüdischen Volkes" und statt „Heimstätte in Palästina" zu setzen wünscht: Palästina und seine Nebenländer". Für letzteres bestünde angeblich räumliche Nothwendigkeit. Redner glaubt, dass durch ersteres die Aeusserungen mancher Zionisten erklärt werden, die sagen, dass sie für ihre Person im Lande zu bleiben gedenken. … Unsere Gegner behaupten, dass wir auf Grund eines Majoritäts-Beschlusses das jüdische Volk zwingen wollten, nach Palästina zu gehen. Die Absichtlichkeit dieses Missverständnisses ist klar. Auf Antrag wird um 2 Uhr nachts die Auszählung des Saales vorgenommen; anwesend 180 Delegierte.
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Die Gesinnungsgenossen werden gebeten, sich an die Nationalfonds- Kommission in Krakau (Grodzka 32) zu wenden. Jüdische Kulturarbeit in Palästina Uns wird geschrieben: Eine große Idee erfordert auch große Opfer. Das Ideal kann und muß zwar der Leitstern sein; allein es bedarf dermateriellen Mittel zu seiner Verwirklichung. … In dem Bestreben, sein umfassendes Programm im Einklang mit den Bedürfnissen des jüdischen Jischub in Palästina und seiner natürlichen Entwicklung systematisch und planmäßig durchzuführen, hat sich der „Kedem“ seine Arbeitsmethode nach dem Maße der Dringlichkeit jener Bedürfnisse vorgezeichnet.
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Das grosse Aktions-Comitee hat einstimmig beschlossen, den Zionisten, welche Aktionäre der Jüdischen Kolonial-Bank sind, zu empfehlen, die Dividende, welche diese Bank auszuzahlen beschlossen hat, dem Aktions- Comitee zu dem Zwecke zur Verfügung zu stellen, um die Kosten der El-Ariseh-Expedition, sowie etwaiger weiterer Expeditionen nach Palästina, dann die Kosten der Palästina-Kommission zu decken. Dr. Herzl, Dr. Kahn, Leon Zolotkoff, J. d e II a a s, Dr. Boden hei m er, J.
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Die negativen und die positiven Seiten des Zionismus. Von Rabino wüsch. 3. Palästina und der Zionismus. Von G ottesmann. 4. Offener Brief von Dr. Mandelstamm. 5. Neujüdische Poesie. Von L. Jaffe. 6. Die zionistische Bewegung während der letzten 5 Jahre. … Viele Erzählungen und Gedichte hervorragender jüdischer Schriftsteller der Neuzeit. Illustrationen von Palästina und den jüdischen Ackerbau-Kolonien. Bildnisse der Führer des Zionismus und noch viele andere Abhandlungen über verschiedene Fragen, welche speziell die Juden in Russland betreffen, vervollständigen den reichen Inhalt. fiwmwi ♦n*6KpKö 7fi* /wiD-nTai rw ♦rwrr*wio ♦■nw.
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Zum Zwecke der Aufklärung über die Wichtigkeit der Baumpflanzungen in Palästina und die Propaganda der Baumspende bei traurigen und freudigen Anlässen ist die Herausgabe von neuen Schriften in verschiedenen Sprachen in Aussicht genommen.
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In dem Schlussworte des „Programmes" wird darauf hingewiesen, dass schon Abraham Geiger die Klagen über die Entfernung von Palästina, die Bitten um Rückkehr, um Sammlung in Jerusalem u. s. w. nicht dulden wollte . . . Die Assimilantenschaft teutonischer und gallischer Nationalität hat eben seit Abraham Geiger nichts gelernt und nichts vergessen.
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Der Jüdische Nationalfonds soll ein unantastbares Vermögen des jüdischen Volkes sein, das erst in dem Zeitpunkte, wo eine vom Gongresse zu bestimmende Höhe erzielt worden ist (etwa 200.000 Pfund), ausschliesslich nur zum Landkaufe in Palästina und Syrien verwendet werden darf.