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Aber neben diesen Irrtümern, die man ruhig preisgeben kann, enthält das Buch eine Fülle von wertvollen Forschungen auf dem Gebiet der parteireligüösen Diskussion und der innern Streitigkeiten im Judentum überhaupt im Zeitalter der hellenischen Bewegung in Palästina. Was Geiger in diesem Buch über die Entstehung des biblischen Kanons und über das Verhältnis mancher wichtigen aprokry pfuschen Bücher zu ihm dargetan hat, ist noch heute nicht uberholt. … Neben der politischen Geschichte des jüdischen Volkes in der bezeichneten Epoche ist das geistige Leben der Juden in Palästina und in der Diaspora tief eingehend behandelt und hell beleuchtet. Außer diesem großen geschichtlichen Werk hat Herzfeld noch eine „Handelsgeschichte der Juden des Altertums" geschrieben.
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Aber der Antrieb dieser Arbeit ist, wo sie an ihr Ziel herankommt, nicht mehr Westjudentum, sondern Judentum. Auch das neue, in Palästina entstehende Judentum ist viel mehr Westjudentum, als gewöhnlich geglaubt wird. Dieses palästinensische Westjudentum hat den Geist des Westens manchmal sogar in stärkerem Maße aufgenommen, als es einem wirklich echten Judentum zuträglich ist.
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Zu gleicher Zeit wurde er beauftragt, an der Protestantischen Theologischen Hochschule Vorträge über Hebräische Sprache und Bibel zu halten. 1873 unternahm er im Auftrage der ungarischen Regierung eine Studienreise nach Syrien, Palästina und Ägypten, wo er in einem regen Verkehr mit hervorragenden muslimischen Gelehrten,