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  1. 1926-11-16 · Heft 90 (16.11.1926) · page 4

    llilWIIIIIIIII1yiMIIIWUllllllllillli(iillllllillllliill Der Palisfln* Arbeiter-Foods De diesjährige Aktion für den Palästina-Arbeiter-Fonds fällt in eine Zelt schwerer Wirtschaftskrise in Palästina. Seit Monaten ist das Land in wirtschaftlicher Depression. … Wir wenden uns an alle, welche die Arbeit unserer Pioniere in Palästina zu schätzen wissen, daß sie unsere Aktion mit aller Kraft fördern und den Palästina-Arbeiter- Fonds instand setzen, seine Aufgaben in dieser schweren Zeit zu erfüllen.

  2. 1929-12-04 · 49 (4.12.1929) · page 6

    Die zu untersuchenden Fragen lauten: Wann wurden Jerusalem. oder Palästina zum jüdischen Zentrum; wann waren Jerusalem oder Palästina das religiöse Zentrum des Judentums? In der ältesten biblischen Gesetzgebung ist von einem religiösen Zentrum nicht die Rede. … Diese Bedeutung beruhte aus dem Werke, nicht auf dem Ursprungsland«. Der Talmud scheint weit entfernt davon zu sein, Palästina für das religiöse Zentrum anzusehen, sonst würde xr nickt eine Rückkehr nach Palästina verboten haben. Lange Zeit nach Abschluß des Talmuds erwachte erst der Sehnsuchtsgedanke nach Zion.

  3. 1930-05-09 · Heft 36 (9.5.1930) · page 2

    Das jüdisehe Volk hat die Entscheidung des Völkerbundes, eine Kommission zur Untersuchung der Klagemauerfrage zu entsenden, begrüßt, weil die Juden Frieden und Ruhe in Palästina wünsehen. Es ist daher zu bedauern, daß die moslemische Konferenz gegen diese Kommission ist. Boden in Palästina wurde von den Juden stets gesetzlich gekauft und die Pächter wurden »«BtMbttita. i«cM»ev»r •da! … Das Organ der Arabischen Exekutive ״Felestin“ fordert die Exekutive auf, alle arabischen und mosiemisehen Linder dazu aufzurufen, den von der allindischen Moslemkonferenz in Bombay proklamierten Palästina-Tag, den 16. Mai, auch ihrerseits zu begehen. Die Gelegenheit solle benutzt werden, um Gebete für diejenigen Araber zu sprechen, die während der August-Unruhen in Palästina den Tod gefunden haben.

  4. 1929-11-20 · 47 (20.11.1929) · page 8

    Außerdem leben in Palästina gegenwärtig 700000 Mohammedaner, 160000 Juden und 80 000 Christen. Tie Juden beanspruchen ein historisches Recht aus Palästina. Weit länger als die Juden haben M oh amm Iraner Palästina bewohnt; außerdem, wie würde schon allein Europa aussehen, wenn alle historischen Rechte maßgebend wären? Das zweite Recht, das die Zionisten aus Palästina geltend machen, rührt von der Baltzour-Deklaration aus dem Jahre 1917 her.

  5. 1938-04-07 · 14 (7.4.1938) · page 2

    Wer die Grösse des Zionismus wirklich umfassen will, darf nicht nur an Palästina denken, Briefmarken - Mtz Lewfn- BerSin W 35, lütxowstrasse 91 A. sondern muss zugeben, dass der Zionismus eine Auffassung sein wollte, die das gesamte Judentum betraf. … Dieses Gespräch soll weitergeführt werden in Nord- und Südamerika, in Australien, in Südafrika und in Palästina, überall, wo Juden wTohnen. In die Lehrhallen Babylons hallte hinein der Streit der Geister, . deren Probleme eigentlich die hellenistische Epoche betrafen.

  6. 1921-10-28 · 126 (28.10.1921) · p. Seite 370

    Tie sozialen Einrichtungen des Judentums. Alle Gegenwartsfragen. Palästina, ein gesamtjüdisches Werk. Tie virifchanUche» Berhältniffe in Palästina.! Wir und der Karlsbader Kongreß. Grundlage» v»d Erfcheinungssormcn des Antisemitismus.

  7. 1912-07-12 · 28 (12.7.1912) · page 17

    Und wer das religiöse Leben der Juden heben will, der muß ihnen dazu verhelfen, gemäß dem jüdischen Gesetz leben zu können. Das ist aber nur in dem jüdischen Gemeinwesen in Palästina möglich. Wenn eine Unterscheidung zwischen Wesentlichem und Unwesentlichem überhaupt denkbar ist, so wird sie sich eben nur in Palästina unter den Bedingungen eines normalen jüdischen Volkslebens gewissermaßen von selbst ergeben.

  8. 1934-01-01 · Heft 7 (Januar 1934) · p. 409 · Der jüdische Sinn des deutschen Judentums

    Aber der Antrieb dieser Arbeit ist, wo sie an ihr Ziel herankommt, nicht mehr Westjudentum, sondern Judentum. Auch das neue, in Palästina entstehende Judentum ist viel mehr Westjudentum, als gewöhnlich geglaubt wird. Dieses palästinensische Westjudentum hat den Geist des Westens manchmal sogar in stärkerem Maße aufgenommen, als es einem wirklich echten Judentum zuträglich ist.

  9. 1919-01-17 · 3 (17.1.1919) · p. Seite 2

    Tamß wünscht a»ch der Simtaul die l«frfnmu«g der staatsbürgerttch« Rechte für die außerhalb Palästina Lebende» Jude». aber solange er die Anschauung vntntt. hast da» Indent»« seine Nationalität trotz jahrhundertelanger Entfern»»- «es Palastino nicht verloren hat. kann er nicht »nt der »üttgen Energie oder wenigstens nicht «it Anästcht ans Erfolg diese seine Forderungen vertreten. … Per richtige Standpunkt liegt in der Mitte, er ist der Standpunkt, daß »an für die Unterdrückten in J«rael eine öffentlich-rechtliche gesicherte Heimstätte schaffen Hilst, am heften sicherlich auf dem historischen Boden von Palästina, daß »an aber nicht den Nationen der LeU da« Stecht zuerkenne» darf, zu ihre» jüdischen Staat»- bürgern zu sagen: Ziehet hin nach Palästina, denn dort ist euer Vaterland.

  10. 1930-11-12 · 46 (12.11.1930) · page 1

    Sind noch nicht genug die Illusionen zerstört worden, die durch die Begriffsoermengung vom Palästina des 20. Jahrhunderts mit dem Erez Israel der jüdischen Religion erzeugt wurden? Muß man uns heute lehren, was wir der Welt sagen müßten: daß diese Welt zu klein geworden ist für egoistische Völkerexzesse? Und soll diese Illusion Palästina nun durch eine neue Illusion ersetzt werden, die noch, wirklichkeitsfremder, noch gefahrvoller ist? > > * In einer Volksgemeinschaft wie der deutschen kann eine zerstreut lebende Gruppe wie die jüdische, die ja nur 1 % der Bevölkerung ausmacht, in politischer, kultureller oder wirtschaftlicher Hinsicht auf die Dauer kein Sonderdasein führen.

  11. 1926-02-19 · 8 (19.2.1926) · page 7

    Aufbauarbeit kann nur in einem Lande geleistet werden, wie es in Palästina der Fall ist. Der orthodoxe Redner vertritt die Ansicht, daß nur seine Richtung für alle Zeiten etwas Feststehendes ist und das Gefühl der Dankbarkeit bei der Ausübung der Gebräuche zum Ausdruck kommt. … Breslau, bei uns über: „Die verjudete Weltliteratur".! Jn etnem kurzen Streiszug durch drei Zeitepocheu: 1. Palästina. 2. Golns, 8. Emanzipation und das 20. Jahr» unüert, bewies uns der Redner in seinen geistvollen Ans» ührungen, daß das Jndentum. welches der Welt die Bibel» lie Thora und den Talmud gab, auch bis ins 20.

  12. 1911-10-01 · 10 (1.10.1911) · p. Seite 14

    Robert Hirschfeld, Berlin W. 15, Joachimstalerstr. 14. Themata: 1. Ausgrabungen in Palästina. 2. Aus der Kulturgeschichte Vorderasiens. 3. Hat Jesus gelebt? 4. Die Einwirkung der französischen Revolution auf die Juden. 5.

  13. 1936-04-01 · 7 (1.4.1936) · p. Seite 162

    Werkunterricht, Landarbeit, Haushallkunde •6. Vorbereitung für Palästina 7. Ärztliche Überwachung, individuelle Förderung 8. Schönste Umgebung, gutes Klima, Sport 9. Erstklassige Verpflegung 10.

  14. 1921-11-25 · Heft 24 (25.11.1921) · p. Seite 276

    SigmundJampel, Rabbiner. Schwedt a. d. O.: 1. Die neuesten Ausgrabungen in Palästina und ihre Ergebnisse für die Religions- und Kulturgeschichte Israels. (Mit Bildern.) 2. Die neuesten inschriftlichen Ergebnisse betreffs der Abstammung des Volkes Israel. 3.

  15. 1932-05-15 · 10 (15.5.1932) · p. Seite 147

    Erstens gehören ganz beträchtliche Teile der heutigen Orthodoxie — namentlich in Deutschland, Polen und Palästina — im Misrachi der zionistischen Organisation an. Zweitens ist die Orthodoxie herrte selbst sehr stark national ausgerichtet, und wenn der Zionismus zum Teil von ihr abgelehnt wird, so liegt der Grund darin, daß sie mit einer Organisation nicht Zusammenarbeiten will, die Religion als Privatsache erklärt und die Verbindlichkeit des Torageseßes leugnet.

  16. 1932-02-25 · Heft 9 (25.2.1932) · page 3

    Mir möchten doch einpfehlen, daß diese Ziffer von den politischen Instanzen sowohl der Palästina-Regierung, als auch vom Colonial Office und von der Manöatkommission des Völkerbundes künftig bester gewürdigt werde, als es bisher der Fall zu sein pflegt.

  17. 1934-06-22 · 50 (22.6.1934) · page 5

    Wenn 'Deutschlands Juden, deren Schicksal sich ja. zum weitaus überwiegenden Teil auf dem Boden ihres Heimatlandes vollzieht, sich auch weiterhin für das Land ihrer Geburt und — trotz allem — ihrer Liebe,ebenso. einsetzen werden, wie für ihr Judentum, so braucht deswegen das Palästina-Aufbauwerk keineswegs negiert zu werden. Wir deutschen Juden auf deutschem Boden wollen jedenfalls, soweit es Ln unseren Kräften steht, dafür sorgen, daß hier dmpi eine planvolle nicht überstürzt durchzuführende Um- D Ifloidor Eigene Ateliers im Hause MjU„ ivlulutll Vetter-Soöania.

  18. 1934-09-04 · 71 (4.9.1934) · page 3

    Wenn die „World Union for Progressive Judaism“ ihre Wirksamkeit in der ösl=- liehen Judenheit und sogar in Palästina verstärken sollte, wird sie dort noch vielen Ueberresten des Ueberglaubens oder Obscurantismüs begegnen, die vielleicht moralisch harmlos, aber religiös unterwertig sind und die große Gefahr in sich bergen, jüdische Menschen bei 'der ersten Berührung mit höherer Bit- . düng dem Skeptizismus, ja der Verwerfung aller Religion auszuliefern.

  19. 1936-08-26 · 35 (26.8.1936) · page 5

    Die Absrhlnßnbschnittc (S. 37Ü ff,) ..Israels Nationalität und Rückkehr nach Palästina" .und „ültcr den persönlichen Messias" sind von besonderem Weitblick: wie das ältere Israel niemals eine Nation mit Machtstreben im antiken Sinne gewesen sei, so entbehre seine messianische Erwartung ebenfalls eine» solchen, und seien alle ihre Hoffnungen solche für die gcsaJntc Yölkcrwclt, ohne den Gedanken an irdische Vorherrschaft Israels.

  20. 1930-11-05 · 45 (5.11.1930) · page 8

    Zirka 95 " o der gesamten deutschen Juden, so meinte der Redner, verständen gar nicht oder nur sehr mangelhaft hebräische Gebete. Außerdem sei das Hebräische wohl in Palästina als Gebetsprache am Platze gewesen, denn _ es sei ja zugleich Landessprache gewesen. Daraus ergibt sich, daß es keine Gebetsprache im eigentlichen Sinne gibt, sondern Gebersprache sei damals wie heute identisch mit Landessprache.