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Auch arabische Geschäftsleute im Auslande (vor allem tn Syrien) boykottieren die Erzeugnisse jüdischer Fabriken in Palästina systematisch. Am 2. November, dem Jahrestage der Balfour-Deklaraüon, veranstalteten die Araber einen Generalstreik in ganz Palästina. … Martin Buber sprach über das Thema: „Jüdisches Nationalheim und nationale Politik in Palästina." Der Zionismus muß erkennen, sagte Buber, daß in Palästina vieles, fast alles versäumt worden ist, um Fühlung mit den Arabern zu gewinnen.
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Hsterinann.9« Ütidenroforni in Alt* und Ncu-Isracl. Von Dr. I'ranz Oppenheimer.99 Arbeit in Palästina. Von M. Ussischkin ... 99 Organisatümsfnrcbt.UV) Indische Palästina-Ausstellungen.tll Mosaisch. Von Harry B.pstcin.112 llilfsvcrcin der deutschen Juden.112 Das llilfswerk in Rußland.113 liuleniaufeii in Wien.113 Indisches Theater .116 Der Svstcmwcchscl in der Alliance.121 Hm Arbeitsamt für jüdische Akademiker ... 121 IHe Kumpforganisation. … Marinoreks Antituberkulin ... 450 42 ״ Die Aussichten des jüdischen Kaufmanncs in Palästina. Von Hans Goslar . 42 45 t Der brave Mann. Von Georg Hecht . ., 42 451 Jahresbericht der zionistischen Ortsgruppe Hamburg-Altona. 42 452 Hs wird weiter reformiert. 42 454 Von türkischer Politik.489 Palästina und andere Länder.
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Anläßlich der Ijar-Aktion des Jahres 1926 ließ die Exekutive durch den „Jüdischen Verlag" in Berlin unter obigem Titel eine Sammelschrift folgender klassischen Aufsätze erscheinen: Moses Heß: Aus „Rom und Jerusalem", Leo Pinsker: Aus „Autoemanzipation", Achad Haam: Äußere Freiheit und innere Knechtschaft, Theodor Herzl: Fünfte Kongreßrede — Schlußwort zum „Judenstaat", Max Nordau: Rede nach dem Tode Theodor Herzls, Martin Buber: Das Judentum und die Juden, A. D. Gordon: Briefe aus Palästina (I. und II. Brief). Ein Teil der Auflage wurde den zionistischen Landes- und Sonderverbänden zum Weiterverkauf übergeben. g) „Das 'Werk des Zionismus in Palästina". … Die 3 Memoranden an den Völkerbund, die unter dem Titel „Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina" dem Völkerbund überreicht wurden, sind in Sooderabdrücken in hebrä-
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Bodenheitner, die 1S(>3 den Kölner Verein zur Förderung von Ackerbau und Handwerk in Palästina, 1894 die nationaljüdische Vereinigung in Köln gründeten und 18% dort eine Palästina-Ausstellung vcranstalteten. 1897 wurde in Bingen die nationaljüdische Vereinigung für Deutschland mit dem Sitz in Köln gegründet. … Kongreß die Einsetzung einer Palistina-Kom- «nission Warburg-Soskin-Oppenheimer durchgesetzt, die im Gegensatz zu den auf früheren Kongressen gewählten Palästina-Kommissionen wirklich arbeitsfähig und arbeitswillig war und damit die erste reale Grundlage für eine offizielle zionistische Palästina-Arbeit geschaffen, ln ihrem Namen und damit zugleich im Sinne der Opposition erklärte Warbtirg beim VII.
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Dr. Theodor Zlocisti (Berlin): Unsere einzigen Gc>jn.cr in Palästina sind die arabischen Oroßgrumdbesitze!•. Der Kampf gegen den Großgrundbesitz ist ebenso ein Erfordernis praktischer Politik, wie wahr- Haft sozialer Gesinnung. … •Davis Trietsch (Berlin): Zionismus bedeutet die Konzentration der ganzen jüdischen Wanderung nach Palästina. Im Osten und Südostei! teilt man meine Ideen, Die Geldmittel wird vor allem Amerika geben müssen. Ich halte den Kleinsiedler für den gegebenen Typus in Palästina.
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Dieses konkrete Leben des Aufbaus wird uns auch besonders eindringlich in dem neuen ״Palästina-Kalender" vor Augen geführt (Verlag ״Jüdische Rundschau“), der besonders schöne Bilder aus Palästina Woche um Woche bringt. … Eine ganze Anzahl von Publikationen dienen speziell der Vorbereitung der Auswanderung nach P a I ä s t i n a. Sie sind vom Palästina-Amt herausgegeben und im Verlag der ״Jüdischen Rundschau“ erschienen. Wir nennen die ״Aüjah“, die eine gründliche Einführung in all« Fragen gibt, die den Palästina-Auswanderer angehen, ferner den Gesundheitsratgeber ״Briutli“, die Dar- Stellung des palästinensischen Erziehungswesens ״Chinuch“, die Ausgabe des palästinensischen Zolltarifs und das Heft ״Im Auto nach Palästina“, ferner die Broschüre ״Ausvvandern — wohin?
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In Palästina sei noch für Millionen von Juden Platz. Man müsse aber die Kräfte konsolidieren, die Jugend mobil machen und die tägliche Kleinarbeit fortsetzen. … Sokolow hat, wo immer er weilte, den zionistischen Geist bereichert und den Zusammenhang des amerikanischen Judentums mit Palästina Verstärkt. Er brachte den jüdischen Gemeinden ein tieferes Verständnis der jüdischen Ziele und Leistungen in Palästina und vermittelte jedem einzelnen Juden seine begeisterte Auffassung des zionistischen Ideals.
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Inhalt: Monatsbericht — „Hamuseura TTozereth Haaretz'4 — Die Möglichkeiten der Textilindustrie in Palästina, von J. Rosen — Die Textilindustrie in Tel-Awiw, von Ben Israel — Die Fortschritte im Frucht- -und Gemüsebau, von U. … V, Heft 1). Von Dr. . Hermann Propst. — Leipzig, Hinrichs. Die Palästina-Literatur. Eine internationale (Bibliographie von Prof. Dr. Peter Thomson, IV.. Band. Die Literatur der Jahre 1915 bis 1924, II.
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Ist in Palästina in der Tat eine neue nationaljüdische Kultur entstanden, welche als Anziehungspunkt für die in der Diaspora lebenden Juden wirken und ihnen ein Heim sein könnten, welches sie dort vermissen, wo sie formell Staatsbürger sind? … Wenn das, was heute im Schuiwerk vergeht, weiter fortgesetzt wird, dann schaffen wir in Palästina zwei bis drei jüdische Völker und zwei bis drei jüdische Kulturen, die nicht mehr als die formale, Gemeinsamkeit in der hebräischen Sprache verbindet."
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K.: Kleinsiedlung und Bewässerung. Die neue Siod* lungsform für Palästina. M. 6.—. SODEN, H. von: Palästina u. seino Geschichte. Gob. M. 7.—. TIIOMSEN, Potor; Systematische Bibliographie dorPalästinaliteratur. Bd. 1—HI (1895-1914). M. 45.-. — Palästina und seine Kultur in 6 Jahrtausenden, Geb. M. 7.—. TRIETSC1I: Das neue jüdische Palästina. M. 6.—, VOM JUDENTUM. Ein Sammelbuoh.
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Arthur Ruppin Der Aufbau des Landes Israel Ziele und Wege jüdischer Arbeit in Palästina Ein neues Urteil: ״Ein Standardbuch in des Wortes vollster Bedeutung. Es übertrifft alle bisher auf diesem Gebiet erschienenen Schriften.“ (Jüd. … Krievskotamission für rituelle Lebensmittel, G. m. b. H. gez. Freirich. gez. Blank. | Wer in Palästina ein gesundes Gemeinwesen erstrebt, | liest DIE ARBEIT. * Organ des Hapoel-Hazaür. Soeben erschienen: Das neue jüdische Palästina von Dr. iCurt Nawratzky Preft geb.
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.: „das jüdische Palästinawerk" „Hilfe durch Aufbau" zwingt uns, folgendes zu erklären: Es ist unrichtig, daß, wie in dem Aufruf behauptet wird, die Einigung der Judenheit sür den Palästina-Aufbau gelungen sei und daß „die Repräsentanten der jüdischen Gemeinschaften aller Länder" sich verpflichtet haben, bei der Errichtung der jüdisch-nationalen Heimstätte in Palästina mitzuarbeiten. … Bis heute gab es eine ganze Anzahl Juden, die glaubten, Zionist zu sein, weil sie an Palästina Mitarbeiten wollten. Der maßgebliche Mann der zionistischen Welt sagt all diesen, daß es damit nicht getan ist. Der Zionismus wirkt nicht nur für Palästina, sondern er ist eine Bewegung ganzer und eigener Art und muß auch als Ganzes gewertet werden, mag man sich für ihn einstellen oder gegen ihn.
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Weitere Telegramme sind eingelaufen vom OberrabbinatfürPalästinain Jerusalem, von der OrganisationderSephardim in Jerusalem, vom Verbände der landwirtschaftlichen Arbeiter in Palästina, von der Kolonie Rischon Lezion, von den Yemeniten in Jaffa, von dem Beamtenkörper des Vaad Hazirim in Jerusalem, der Frauengruppe des Misrachi in Jerusalem, vom Keren Hajessod-Komitee in New York und vielen anderen Körperschaften und Gruppen. … Vizepräsident Motzkin: Herr Dr. R u p p i n hat jetzt das Wort zum Referate über Palästina. Mitglied der Exekutive Dr. Arthur Ruppin (mit lebhaftem Beifall und Händeklatschen begrüßt, spricht deutsch): Seitdem ich dem XL Kongreß vor 8 Jahren zum ersten Male über unsere wirtschaftliche Tätigkeit in Palästina berichtete, hat sich die Welt für uns gewandelt; gewandelt zum Besseren und zum Schlechteren.
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Auf der Rückseite des Kuverts ist (nebst der Adresse des Absenders Emil Knall, Tel-Awiw), der folgende Text in deutscher Sprache aufgedruckt: ״Die jüdischen nationalen Fonds sammeln Spenden von Juden aller Weltteile und verwenden sie zum Ausbau eines internationalen Sozialisten-Bollwerkes in Palästina. Die Machthaber der zionistischen Organisation vernichten systematisch den Mittelstand in Palästina. Der Mittelstand von Palästina geht seiner völligen Vernichtung entgegen und mit ihm verlieren wir auch das ganze bisherige Aufbauwerk. Zionisten und Nichtzionisten! Freunde des jüdischen Palästina-Aufbaues! Rettet den Mittelstand von Palästina — und Ihr habt das jüdische Aufbauwerk gerettet!“ Dieses Dokument ist ein Zeichen der völligen Demoralisation gewisser Kreise in Palästina, die aus kleinlicher Partei-Enge jedes Augenmaß für zulässige Kampfmittel verloren haben.
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Wenn wir heute unsere alte Forderung einer nationalen Wiedergeburt des jüdischen Volkes in und durch Palästina nochmals vor der Welt vertreten müssen, so müssen wir darauf hinwelsen können, daß eine große Zahl von Juden hinter uns steht. … Die Feststellung der Kommission, daß die landwirtschaftlichen Methoden in Palästina einer radikalen Veränderung unterzogen werden müssen, wenn Platz für neue Siedler geschaffen werden soll, entspricht nämlich durchaus unserer Auffassung.
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Eugen Katz, Hannover: Landwirtschaftliche Kov ysation in Palästina. — Die Siedlungsgenossenschaft. — A. Aaronsohn, Haifa: Die französische Kolonisation in Nordafrika. — Wildwachsende Getreidearten in Palästina. — Innere Kolonisation in Deutschland. — lnschriftenfunde. — Bericht der P. L. D. C. — Die Anlage von Pflanzungen in Palästina. — Land- und Gartensiedlungen. — Die Ziele der P. L. D. C. — Palästinareise. — Redaktion und Administration: Wien, IX., Türkenstrasse 9.
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H. Rowenstraßo 17. Soeben erschienen: Das neue jüdische Palästina von Dr. Curt Nawratzky Preis geb M H.— Inhalt : Die Lage des jüdischen Volkes in der Diaspora / Die Landesverhältnisse Palästinas (die Bevölke'rung und ihre kulturelle Lage, Eigentums Verhältnisse, Verwaltung und Steuern) / Die jüdische Kolonisation Palästinas (die in Palästina arbeitenden Organisationen, Entstehung der jüdischen Kolonien, Einzeldarstellung derselben, Landarbeiterfrage, Kreditwesen,Gewerbe und Industrie) / Kulturelles JUEDISCHER VERLAG / BERLIN I II Hl Vcrrtn>gleWid>ter-*19äptxit*tr<Xeattr 0.&7JlnderJann mA*3tit0€ S'M ׳ונש ביסוריהם. … r.7 Arthur Ruppin DER AUFBAU DES LANDES ISRAEL Ziele und Wege jüdischer Arbeit laPalä.tiita Urteile: ״Alle Welt erwartete von Ruppin ein solches Programm der zukünftigen Arbeit, ein Bild des Neuen Palästina, das unsübrigen nur nebelhaft wie ein Ideal vorschwebte. Ruppin bat diese schwere Aufgabe glänzend gelöst “ (Jüdische Rundschau.)
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Nathan Birnbaum, Wjen): Zur Kritik des politischen und kulturellen Zionismus. Lazar Sohön (Würzburg): Palästina oder Oetafrika? II. Abteilung: Palästinafragen'. M. Ussisohkin (Ekaterinoslaw): Die Erziehung in Erez Israel. Israel Zangwill (London): Die kommerzielle Zukunft Palästinas. JOHOf Lau, Oberingonieur (Olmütz): Unsere technischkulturellen Aufgaben in Palästina. Dr« Hilltl Joffe (Jaffa): „Uistadruth“, die palästinensische Organisation. III.. Abteilung: Stimmen über Dr. Theodor Herzl.
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Von Dichtern nenne ich nur Zlocisti, Ch. Bialik, Morris Rosenfeld, Schalom Asch. Dazu kamen aus Palästina, wo sich unter dem Einfluß der neu erwachenden hebräischen Sprache ein jüdisch-nationales Kulturmilieu entwickelte, wenn auch noch in bescheidenem Maßstab, jüdischkulturelle Einflüsse. Dafür zeugt das wachsende Interesse auch der nichtzionistischen Judenheit an dem Wiedererwachen jüdischen Lebens in Palästina, an der Pflege des Hebräischen, an den aus Palästina stammenden Erzeugnissen jüdischen Kunstgewerbefleißes. Die jüdische Jugend sammelte sich in eigenen Turnvereinen, die Pflegestätten jüdisch-nationaler Qesinnung wurden, um durch Kräftigung von Körper und Geist der Regeneration ihres Volkes zu dienen.
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Im übrigen wird auf den Sonderbericht des Keren Hajessod (Palästina-Grundfonds) verwiesen. Deutsche Zionisten in Palästina In der letzten Zeit beschäftigte uns in hohem Grade die Frage der Ansiedlung deutscher Chaluzim in Palästina. … Der Landesvorstand hat sieh daher mit der Frage der Ansiedlung von 10 bis 20 deutschen Chaluzim in Palästina in seiner letzten Sitzung eingehend beschäftigt, und der GeSChäftsfiihrende Ausschuß hat in Ausführung der Beschlüsse des Landesvorstandes eine Kommission in Palästina eingesetzt, deren Vorsitz Herr Dr.