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189719131930
  1. 1897-07-30 · 9 (30.7.1897) · p. 9 · Curorte in Palästina

    (An dieser Stelle geben wir gerne Zuschriften Raum, die in schicklichem Ton Angelegenheiten von allgemeinem Interesse oder gerechtfertigte Beschwerden enthalten. Die Redaction.) Curorle in Palästina. Ein hervorragendes und dankenswerthes Moment in den Colonisations- und Culturfragen Palästinas bietet das köstliche Klima und das Vorhandensein der zahlreichen Thermen. … Im Gegensätze dazu stellt er nun die Behauptung auf, daß die Juden schon vor Jahrtausenden in Palästina und Vorderafien eine Mischung mit indogermanischen Elementen und wahrscheineich auch mit Angehörigen der mongolischen Race eingegangen hätten.

  2. 1921-01-01 · 24 (1921-1922) · p. Seite 35 · Literarische Jahresrevue

    Fuchs-Robetin: „Ein soziales Programm fürPalästtna" (Berlin,Welt-Verlag,M.5.00);K.Wilhelm: „Jüdische Planwirtschaft in Palästina" (ebenda, M. 4,00); A. D. Gordon: „Briefe aus Palästina" (ebenda, M. 2,00); S. E. Soski n: „Kleinsiedlung und Bewässerung" (Berlin, Jüdischer -Verlag, M. 6,00); „Eine Gartenstadt für Palästina", eine Sammlung von Aufsätzen zum 70. Geburtstag von Max Nordau (ebenda, M. 10,00); N. Wilbuschewitsch: „Aussichten der Industrie in Palästina" (ebenda, M. 4,60);-„Aufgaben und Organisafton des Sanitätsdienstes in Palästina", eine Sammlung ärztlicher Gutachten (ebenda, M. 25,00); Fr.

  3. 1914-05-15 · 20 (15.5.1914) · p. 481 · Zentralfonds 1914

    Bisher haben die politischen Zionisten seit dem Tode Herzls denen nur schweigenden Widerstand entgegengesetzt, die für sofortige Arbeit in Palästina eintraten, und sie haben ihre Einwirkung auf die Leitung nur solange zurückgehalten, als sie Willens waren, dem Druck der Palästina-Partei nachzugeben. … Die Frage ist doch die: mißbilligen die politischen Zionisten, daß die zionistische Organisation die Last der Erhaltung eines nationalen Schulwesens in Palästina auf sich genommen hat? Ferner: sind die politischen Zionisten gegen jede sofortige zionistische Arbeit in Palästina?

  4. 1914-01-30 · 5 (30.1.1914) · p. 117 · Max Nordaus Stellungnahme

    Unsere Leitung weiß das zweifellos und sie hat die Pflicht, unsere Brüder in Palästina zur Mäßigung zu mahnen und sie über die Zwecklosigkeit jeder Kundgebung, jedes Sturmlaufversuchs gegen den Hilfsverein aufzuklären. … Auch der Passus Ihres Briefes, in dem Sie die Förderung der nationalen Erziehung jn Palästina, namentlich die Gründung und Erhaltung national-hebräischer Schulen so eindringlich als einen integrierenden Teil unserer zionistischen Palästina-Arbeit bezeichnen, wird für viele unserer Gesinnungsgenossen von programmatischer Bedeutung sein.

  5. 1901-03-15 · 11 (15.3.1901) · p. 6 · Die General-Versammlung der russischen "Chowewe Zion"

    Als zweiter Redner trat Max Nordau auf, der in einer formvollendeten und hinreissenden Rede zur Hilfeleistung für die jüdischen Arbeiter in Palästina aufforderte. Er führte ungefähr Folgendes aus: „Infolge unerhörter Leiden und masslosen Elendes haben vor 20 Jahren jüdische Jünglinge Russland verlassen. Sie sind nach Palästina gezogen, um dort den Boden ihrer- Väter zu cultivieren. Ungeheure Hindernisse stellten sich ihnen in den Weg. Hunger und Durst haben sie gequält, und vor ihren Augen haben sie die sterben sehen, die. ihnen lieb und theüer waren.

  6. 1914-06-12 · 24 (12.6.1914) · p. 583 · Gründungsfest eines Jemenitenvereins

    „Bezale I", Verein zur Verbreitung von Kunstgewerbe und Hausindustrie in Palästina und den Nachbarländern. Der Vorsitzende: gez. O. Warburg. Deutschland XIV. Delegiertentag der deutschen Zionisten in Leipzig am 14. und 15. … Fortsetzung der allgemeinen Debatte. Abendsitzung (9 Uhr). Referat Leo Motzkin: „Das neue Palästina". Montag, den 15. Juni: Vormittagssitzung (9^ Uhr präzise). 1. Referat Dr. Zlocisti: „Eine deutsche Achusa." 2. Debatte über die beiden Palästina-Referate. 3.

  7. 1910-01-01 · 13 (1910) · p. Seite 51 · Literarische Jahresrevue

    . — Der jüdischen Geschichte verwandt sind die geographischen Forschungen über Palästina, die namentlich deutsche und englische christliche Gelehrte hingebungsvoll betreiben. Von größeren Arbeiten, abgesehen von zahlreichen Aufsätzen und Abhandlungen in verschiedenen Zeitschriften, erwähne ich L. … In gemeinverständlicher Form bietet P. Thomson eine Abhandlung über „Palästina und seine Kultur in fünf Jahrtausenden", 4*

  8. 1914-06-12 · 24 (12.6.1914) · p. 578 · Zentralfonds 1914

    578 DIE2EKELT Nr. 24 Galizien Die Passagiere des Schiffes „Helonnan“ auf der Reise nach Palästina (ges. durch Frau Dr. Schlesinger und Dr. Syrop) . ... Kr. 300.— JL 252.— Debica: Dr. Isser Dintenfass . ... „ 50.— „ 42.— Kleine Spenden: Verein „Zion“, Sammlung Bramer, E. … JL 92.06 Aegypten . Cairo: Sammlung Bentwish .... Fres. 80.88 JL 64.70 Palästina Kleine Spenden: Zewi Epstein, Alb. Grünfeld .Frcs. 21.57 JL 17.26 Süd-Afrika Bloemfontein:.£ 1. 1.— Johannesburg:.. 27. 5.6 Pv ramid Station:.„ 1. 1.— CapeTown:.„ 8.11.1 Pretoria.. „ 34. 1.6 £ 72.—.1 JL 1468.90 K i n r o s s , High Veld Z.

  9. 1897-10-22 · 21 (22.10.1897) · p. 13 · Paris

    Die Quarterly Review, dann die Tagesblätter — was steht uns noch bevor? — Diesen Succoth sind sehr viele Esrogim aus Palästina verkauft worden. — Herr Groß, der sich jetzt in London aufhält, hat bis. jetzt keinen besonderen. Erfolg mit seinen Bemühungen um die Verbesserung der Lage der Juden in Palästina aufzuweisen. —- Mr. Moses Goldstern, der seit vielen Jahren in Palästina lebte, hält sich.zu -einem kurzem Besuche in London auf. Er war im vorigen Jahre Führer der „Makkabäer" im heiligen Lande und ist jetzt, damit beschäftigt, eine Palästinatour für 10 Reisende zu arrangircu.

  10. 1903-11-06 · 45 (6.11.1903) · p. 6 · Jüdische Rundschau [Kommentar]

    Werden wir weniger lernen, wenn andere diese Erfahrungen sammeln? Auch die bisherigen Erfahrungen in Palästina haben wir nicht gemacht, und doch werden wir in Zukunft jede, auch die kleinste, benutzen. Weiter ist auf dem Kongress und seitdem überall in der jüdische.! … Es wäre ein Sturz, von dem wir uns nie erholen würden und auch unsere Arbeit für Palästina wäre so gut wie unmöglich, denn wir hätten das Vertrauen grosser Massen verloren. Und was hätten wir der Sache genützt?

  11. 1914-06-26 · 26 (26.6.1914) · p. 633 · Von unserem Schulwerk

    Nr. 26 633 DIES^HLT nistische Arbeit in Palästina, einerlei ob sie von der zionistischen Organisation, vom Odessaer Komitee, dem Verein „Esra“ usw. ausgeht, in Palästina in einer autoritativen, der zionistischen Organisation verantwortlichen Institution konzentriert sein müsse. Esist nicht in Ordnung, daß die zionistische Arbeit in Palästina durch verschiedene Behörden geleistet wird. Dadurch entstehen nicht bloß überflüssige Ausgaben, sondern auch Konflikte und Reibungen, die der Arbeit schädlich sind.

  12. 1918-03-01 · Heft 3-4 (März-April 1918) · p. Seite 75 - 76 · Dr. Echiel Tschlenow

    Für die beiden letzteren gilt das freilich nur bildlich; Tschlenow hat sogar zweimal Palästina besucht, im Jahre 1907 und 1912, und hat die Fortschritte der jüdischen Siedlung während dieser Periode in einer, vom jüdischen Verlag auch in deutscher Sprache herausgegebenen Schrift: „Fünf Jahre Arbeit in Palästina" in reizvoller, eindringlicher Weise geschildert.

  13. 1901-11-29 · 48 (29.11.1901) · p. 7 · Zur Geschichtsschreibung des Zionismus

    Die übrigen Einwände, das jüdische Volk sei nicht geeignet zum Ackerbau etc., sind durch die Tftatsache des Bestehens von jüdischen Ackerbaucolonien in Argentinien, Canada, Russland und vor allem in Palästina dementiert worden. Bleibt die Frage der Verwirklichungsmittel des Zionismus. Die Zionisten sind bereit, alle Mittel anzuwenden, auf die jedes Volk das Recht hat, um seine Freiheit wieder zu gewinnen. Ich werde mich hier nur bei dem Mittel aufhalten, das in der gegenwärtigen Phase des Zionismus als das angezeigteste erscheint. Da Palästina eine türkische Provinz ist, so ist es die ottomanische Regierung, von der die endgiltige Niederlassung der Juden in diesem Lande abhängt.

  14. 1914-06-19 · 25 (19.6.1914) · p. 600 · Die Sitzung des großen Actions-Comités

    In der Vormittagssitzung am Montag fand eine ausführliche Besprechung über unser neues Schulwerk in Palästina statt. Herr Motzkin gab eine kurze Schilderung des Zustandes der Schulen, wobei er ausführlicher über die Entwicklung .unserer Realschule in Haifa und der Schule in Jaffa, die er in ihrem Betrieb beobachten konnte, sprach. … Dabei wurde von verschiedenen Seiten auf die Mängel der in Palästina und in einigen Orten Europas existierenden Bureaus und die Notwendigkeit einer grundlegenden Reorganisation hingewiesen.

  15. 1928-10-02 · 19 (2.10.1928) · p. Seite 303 · Leibesübungen bei den Juden

    Was für die Allgemeinheit wohl am meisten verwunderlich ist, dürfte die Entwicklung der Leibesübungen in Palästina sein. Dr. Fritz Simon veröffentlichte vor einigen Wochen in den „Leibesübungen" einen Bericht darüber, dem ich folgendes entnehme: Palästina, das alte heilige Land, der Ausgangspunkt dreier Weltreligionen- und Leibesübungen - das klingt wie ein Gegensatz und ist doch keiner.

  16. 1903-03-13 · 11 (13.3.1903) · p. 1 · Achad-Haam über "Altneuland"

    „Es ist nicht ganz klar, wie die Meue Gesellschaft es fertiggebracht hat, hinreichenden Boden für die aus der ganzen Weit zusammengeströmten Millionen Juden zu erwerben, wenn das ganze Getreideland, welches früher in den Händen der Araber war, d. h. also der grösste Teil von Palästina überhaupt, auch fernerhin ungeschmälert in den Händen der Araber verblieb..* Achad-Haam ist das begreiflicherweise nicht ganz klar. Jedem andern Leser ist es ganz klar. Heute gilt in Palästina als. Getreideland nur dasjenige, das den Getreidebau nach arabischen Methoden lohnt. AP.es

  17. 1910-11-01 · Heft 11 (November 1910) · p. Seite 168 · Der Gebärmutterhalskrebs bei den Juden

    Er nennt als Mittel zur Linderung: die allmähliche Ansiedelung der jüdischen Auswanderer in Palästina. Die gesamte Judenheit fordert er auf, ihren verfolgten Brüdern ein freies menschenwürdiges Dasein als Bauern und Landarbeiter in Palästina zu schaffen, indem sie jenen Fonds unterstützt, der das Mittel zu diesem Zweck sein soll, den jüdischen Nationalfonds.

  18. 1903-11-01 · Heft 11 (November 1903) · p. Seite 729 - 730 · Betrachtungen zur Ost-Afrika-Frage des sechsten Zionisten-Congresses

    Der Entschluss, nicht länger im Exil leben zu wollen,' ist mit dem Blute der Märtyrer geschrieben und besiegelt Zur Erreichung dieses glücklichen Zieles müssen alle jüdischen Energieen der Welt an einem Orte gesammelt werden, der gleichzeitig eine Zuflucht und ein Platz für die Vorbereitung auf Palästina sein soll, wenn wir nicht mit Palästina beginnen. Die Freunde des Projektes hatten nun ihre Theorie, — die ausgesprochene Notstands¬ und Katastrophen-Theorie — die sie nicht mehr aufgaben.

  19. 1903-08-28 · 5 (28.8.1903) · p. 7 · Mittwoch-Vormittagssitzung

    . — Ich will noch eine persönliche Bemerkung beifügen: Mir ist es so darum zu tun, unser Volk in unserem eigenen Lande versammelt zu sehen, dass, wenn ich nicht all die Zeit überzeugt gewesen wäre, dass die Verhandlungen mit der britischen Regierung ein weiterer Schritt zum Ziele unserer nationalen Bestrebungen mit Palästina als Ende wäre, ich mit achtungsvoller Ergebenheit unsern Führer gebeten hätte, mich des Auftrags, mit dem er mich beehrt hatte, zu entheben. Ich erinnere Sie noch einer Sache. Der Weg nach Palästina ist nicht notwendigerweise nur ein geographischer Weg, der politische Weg darf auch nicht aus dem Auge verloren werden.

  20. 1901-10-18 · 42 (18.10.1901) · p. 10 · Achad-Haam als Historiosoph

    Die Schwierigkeiten eines gründlichen Studiums der zionistischen Frage werden noch dadurch vermehrt, dass zwei weit ausgedehnte Forschungsgebiete mit dem Zionismus im engsten Zusammenhange stehen: das Nationalitätenproblem und die Landeskunde von Palästina. Es wird die Leser der „Welt" sicherlich freuen, durch diese Zeilen zu erfahren, dass die unter der Leitung des Herrn Professor Gregor Belkowsky stehende obengenannte Commission binnen kurzem mit der Sammlung des Materials zu Ende sein und an die Drucklegung des „Anzeigers" gehen wird. … Die Materialien für den allgemeinen Theil der Nationalitätsfrage sind nach verschiedenen russischen und ausländischen bibliographischen Anzeigern gesammelt. Die Palästina-Literatur wurde hauptsächlich auf Grund der reichen Sammlung, die die Petersburger kaiserliche Bibliothek besitzt, zusammengestellt.