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  1. 1903-01-01 · Heft 3-6 · p. Seite 115 · Palästina oder Autonomie

    Wenn sich in den letzten Jahren durch die rege Propaganda der Zionisten die Meinung herausgebildet hatte, dass in diesem Lager die jüdischen Palästina-Bestrebungen den entschiedensten Ausdruck, ja eine last aggressive Form gefunden hätten, so war der letzte Zionisten- Kongress in Basel geeignet, diese Ansicht ganz und gar zu erschüttern. Schon vorher hatte sich nahezu allgemein in den Reihen der Zionisten der schwere Irrtum eingebürgert, als wäre Palästina ohne einen Charter kein Feld zionistischer Tätigkeit. Aber wenigstens war man doch der Ansicht gewesen, dass man dann auf Palästina warten müsse und dass alles zu bekämpfen sei, was auf andere Konzentrationen oder auf weitere Zerstreuung der Juden hinausliefe.

  2. 1902-04-01 · Heft 4 (April 1902) · p. Seite 277 - 278 · Der Palästina-Wein [Nachricht]

    Geldsendungen für den zu bildenden Fonds: An die Redaktion der Zeitschrift: „Palästina'4 Berlin-Halensee. Ringbahnstr. 125. Berlin-Wien, 2. April 1902.

  3. 1926-02-01 · Heft 2 (Februar 1926) · p. Seite 122 · Drei Palästina-Bildwerke [Rezension]

    DREI PALÄSTINA-BILDWERKE. Palästina, 300 Bilder, Einleitung von Sven H e d i 11. Herausgegeben von Georg Landauer. Verlag Mayer & Jessen, München 1925. Preiß und Rohrbach, Palästina und das Ostjordanland, mit 210 Tiefdrucklafeln und 21 farbigen Bildern. Verlag Julius Hoffmann, Stuttgart 1925 Karl Gröber, Palästina, Arabien und Syrien, die Länder der heiligen Schrift, mit über 300 Abbildungen in Kupfertiefdruck.

  4. 1916-08-01 · Heft 5 (August 1916) · p. 346 · Ein neues Besiedlungsschema für Palästina

    DATEN UND MATERIALIEN Ein neues Besiedlungsschema für Palästina Zu dem Aufsatz von Prof. Ballod, den Davis Trietsch in diesem Hefte bespricht, erhalten wir von J. Oettinger im Haag die nachstehenden, ergänzenden und berichtigenden Ausführungen. … Dazu kommt der spezielle Vorzug, daß die gesamten Niederschläge in Palästina in die Winterzeit fallen und dort den landwirtschaftlichen Kulturen in dieser Jahreszeit zugute kommen, während dies bei den klimatischen Verhältnissen Europas nicht der Fall sein könnte.

  5. 1916-08-01 · Heft 5 (August 1916) · p. 304 · Ein Maximalprogramm der jüdischen Kolonisation in Palästina

    304 Davis Trietsch: es, daß die Begründung der meisten Kolonien ohne Zusammenhang mit den städtischen Judengemeinden erfolgte, auf die sie sich hätten stützen können, und wenn man gehofft hatte, dadurch dem herkömmlichen Zug der Juden in. die Städte zu steuern, so war das Resultat doch oft genug, daß die Kolonisten eher den Zusammenhang mit den Kolonien lösten und ganz in die Städte abwanderten, zum Teil sogar Palästina überhaupt wieder verließen. Jüdische Kolonien in einem fremden Lande — und ein solches ist ja Palästina für diese Einwanderer in jedem praktischen Sinne — brauchen ein gewisses Mindestmaß, das nicht zu klein gefaßt werden sollte, wenn dem jüdischen Bedürfnis nach Zusammenleben und gut ausgebauten gemeindlichen Einrichtungen Genüge geleistet werden soll, ohne daß dadurch der Einzelne eine zu große finanzielle Belastung erfährt. … Eine Kolonistenwirtschaft unter Zuhilfenahme einer vielfach größeren Zahl arabischer Arbeitskräfte konnte ebenfalls zu keiner gesunden Ansiedlungstätigkeit führen, und die Beschäftigung jüdischer Arbeiter war in weitaus der größten Zeitspanne der bisherigen Tätigkeit in Palästina nicht nur deshalb unmöglich, weil kein jüdisches Arbeiterelement verfügbar war, sondern auch, weil es eine unmögliche Sache gewesen wäre, unter Kolonisten, die fast alle auf fremde Gelder angewiesen waren, einen Unterschied zwischen eigentlichen Kolonisten und Arbeitern zu machen.

  6. 1916-08-01 · Heft 5 (August 1916) · p. 306 · Ein Maximalprogramm der jüdischen Kolonisation in Palästina

  7. 1916-08-01 · Heft 5 (August 1916) · p. 301 · Ein Maximalprogramm der jüdischen Kolonisation in Palästina

    Davis Trietsch: Ein Maximalprogramm der jüdischen Kolonisation in Palästina 301 EIN MAXIMALPROGRAMM DER JÜDISCHEN KOLONISATION IN PALÄSTINA « Uber die Lösung des Ostjudenproblems ist — meiner Kenntnis nach — niemals etwas ähnlich Großzügiges und dabei Reales geschrieben worden 'wie die Arbeit von Professor Carl Ballod in der „Europäischen Staats- und Wirtschaftszeitung"*) über „Das Ostjuden-Problem und die Frage seiner Lösung durch den Zionismus". … Hierbei kommt er zu dem Schluß, daß Palästina an bewässerbaren Ebenen und Talflächen etwa 830 000 Hektar — ein schwaches Viertel des Gesamtgebietes — aufzuweisen habe, und daß vom hügeligen und gebirgigen Rest des Landes höchstens die Hälfte für jede Art von landwirtschaftlicher Nutzung unbrauchbar sein könne.

  8. 1916-08-01 · Heft 5 (August 1916) · p. 302 · Ein Maximalprogramm der jüdischen Kolonisation in Palästina

  9. 1930-03-01 · Heft 3 (März 1930) · p. Seite 90 · Bemerkungen zur Psychologie der Juden in Palästina

  10. 1907-06-01 · Heft 6-8 (Juni 1907) · p. Seite 149 · Die praktische Arbeit in Palästina in den letzten zwei Jahren

    Anfangs Winter 1906—1907 übernahm es das Odessaer Komitee, die Mittel für Informationsbureaus in Palästina und Umgebung zu schaffen. Für diese Bureaus in Palästina steuert der „Hilfsverein" das meiste bei. DIE INDUSTRIEN PALÄSTINAS. … Die bisherige jüdische Kolonisation im Orient und speziell in Palästina stand fast ausschliesslich unter dem Zeichen der Landwirtschaft. Die Freunde zielbewusster Kolonisation verbanden mit ihrem Palästina-Ideal den Wunsch nach Rückkehr zur Urproduktion.

  11. 1902-02-01 · Heft 2 (Februar 1902) · p. Seite 76 · Die wirtschaftliche und kulturelle Wirksamkeit der Juden in Palästina un den Nachbarländern

    Die Antwort auf diese Fragen, sowie ich sie verstehe, nach 10jährigen Studien des Lebens in Palästina, besonders nach Meinungsaustausch mit verschiedenen, kompetenten Männern, wird der Gegenstand des nächstfolgenden Artikels sein. … Die zweite, nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten geordnet, soll ein ideales, erschöpfendes Schema für die in Frage kommenden For- *) Das genannte Komitee wird in dieser Zeitschrift künftig „Pai.-Kom." (Palästina- Komitee) abgekürzt werden.

  12. 1912-01-01 · Heft 3-4 · p. Seite 77 · Was kann und soll der Jüdische Nationalfonds zur Förderung der Ansiedlung der Jemeniten in Palästina tun?

  13. 1902-01-01 · Heft 1 (Januar 1902) · p. Seite 27 · Der äusserste Südwesten Palästinas

    So kommt es, dass heute Palästina nicht mehr ausschliesslich unter türkischer Verwaltung steht, sondern dieser Teil von ca. 1000 qkm (das ganze Palästina wird auf 29 000 qkm geschätzt) als Aegyptisch-Palästina zu bezeichnen ist. … Dadurch, dass diese Fanatiker, leider auf das Volk, dem exakte Kenntnisse fehlen, einen-grossen Einfluss ausüben, ist die ganze Palästina- oder Orient-Kolonisation in eine äusserst schiefe Lage gekommen. Man stellte den Satz auf, es dürfe nirgends als in Palästina kolonisiert werden und fügte hinzu, dass dort bis auf weiteres jede Thätigkeit unmöglich sei.

  14. 1910-01-01 · Heft 1 · p. Seite 3 · Zum 7. Jahrgang, ein Rück- und Ausblick

    Die Zeit wird lehren, dass es nur an Menschen, an unternehmungslustigen und kapitalkräftigen Unternehmern fehlt, um das grosse Ziel, Palästina wirtschaftlich zu heben, zu erreichen. Das neue Palästina ist im Werden. Wir spüren den neuen Geist, der dort herrscht, von Ferne. … A. werden die Jugend begeistern können, um als Pioniere der Arbeit in Palästina vorbildlich zu wirken. Der 3

  15. 1913-08-22 · Heft 5 (22.8.1913) · p. Seite 277 · Oppositionen

    276 Davis Trietsch, Oppositionen. gegen seine Widersacher war Wolffsohn beispielsweise gar nicht mutlos, und auch die jetzige Leitung macht ihre allgemeinen Sachen — ich wiederhole es gern — ganz gut Wird Opposition nötig sein, um bei unserer gegenwärtigen Palästina-Richtung die Forderung einer vervielfachten Palästina- Arbeit durchzusetzen? Es wäre absurd, ist aber nicht unmöglich. … Aber schon bis zum nächsten Kongreß können wir große Dinge schaffen, denen größere folgen sollen. Wir können — zum ersten Male — Palästina als Einwanderungsland etablieren. Wir können — innerhalb einer Kongreßperiode — vielen Tausenden Bemittelter und Unbemittelter auf neuer Basis zur Niederlassung in Palästina verhelfen, können zahlreiche neue Punkte im Lande schaffen und ein Tempo der Palästina- Arbeit einleiten, dem gegenüber alles Bisherige wie Schnecken^ gang erscheint.

  16. 1913-05-15 · Heft 2 (15.5.1913) · p. Seite 96 · Der grosse und der kleine Zionismus

    So grotesk die Idee war, daß man Palästina bereits hätte, so sehr ist es zu beklagen, daß nicht wenigstens von jener Zeit an das Vorbereitungswerk ernsthafter betrieben wurde. … Weder zeigten wir den osteuropäischen Massen, um die es sich doch hauptsächlich handelt, Wege und Möglichkeiten nach Palästina, noch haben wir die palästinensische Arbeit so organisiert,

  17. 1902-03-01 · Heft 3-4 (März 1902) · p. Seite 93 · Aufruf zur Begründung eines Vereins zur wirtschaftlichen Erforschung Palästinas

    Auf diese Weise wollen wir einen Verein ins Leben rufen, welcher seinen Mitgliedern für die zu entrichtenden Beiträge eine entsprechende Gegenleistung in Form wertvoller Palästina-Litteratur bietet und den zahlreichen Palästina- Freunden, deren oft geringe Mittel bereits durch die Zugehörigkeit zu anderen Vereinen in Anspruch genommen werden, die Beschaffung unserer Publikationen wesentlich erleichtert. Wir sprechen die Hoffnung aus, dass alle Palästina-Freunde unserem Vereine ihre werkthätige Unterstützung gewähren werden, um uns so in unserem Werke zu helfen und uns die Beschaffung einer brauchbaren Palästina- und Kolonisations-Litteratur zu ermöglichen, deren Mangel bisher alle jüdischen Orient- Bestrebungen in empfindlicher Weise beeinträchtigt hat.

  18. 1903-01-01 · Heft 3-6 · p. Seite 223 · El-Arisch

    Ebenstein), Zeitschrift „Ost und West", Januarheft: „Ein vergessenes Stück Palästina" mit 2 Kartenskizzen. 1901. Davis Trietsch (Ps.: B. Ebenstein), „Die Welt," Wien, No. 46, Nov.: „Egyptisch- Palästina." 1902. … Baedeker's, Meyer's, Murray's und Joannes' Reisehandbücher für Egypten, den Sinai, Palästina und Syrien in deutscher, englischer und französischer Sprache. 1800. Carte topographique de l'Egypte et de plusieurs pays limitrophes, levee pendant l'expedition de l'armee francaise; construite par Jacotin, colonel etc., 42 Blatt; 5 hinzugefügte Blätter betreffen Palästina.

  19. 1905-06-01 · Heft 6-7 (Juni 1905) · p. Seite 184 · Abriss der Geologie Syriens

    Von Davis Trietsch. Die Erweiterung des zionistischen Begriffes „Palästina" im Sinne von „palästinensischer Länderkreis" oder „Palästina un(d seine Nachbargebiete'' oder am besten „Greater Pal est ine" (das „grössere Palästina") ist, wie mir scheint, der wichtigste Gewinn, der aus der gegeiiiwärtigen Lage im Zionismus und auch aus der Weltlage der Judenheit überhaupt uns erwachsen ist. … Vielfach wird schon von der Zugehörigkeit der Nachbarländer zu unserem Palästina-Begriff wie von einer längst gültigen Interpretation gesprochen, und das ist fast immer der Fall, wenn eine neue Auffassung nach langen Kämpfen sich eben Bahn gebrochen hat.

  20. 1903-01-01 · Heft 1-2 (1904.None.1903) · p. Seite 49 · Die Jüdische Orient-Kolonisations-Gesellschaft

    In der Kartenskizze findet die Absicht einer Konzentration der jüdischen Wanderung in und um Palästina einen Ausdruck in der Tabelle: Entfernungen von Palästina. Palästina ist in der Tabelle wie in der Zeichnung deutlich das Zentrum. Gegenüber der herkömmlich gewordenen Euphratgrenze, die als 56 Meilen vom eigentlichen Palästina angegeben wird, finden wir einen energischen Hinweis an die Insel Cypern in der einfachen Angabe einer Entfernung von 28 Meilen, sowie darin, dass Cypern als erstes Nachbarland der Reihe genannt ist.