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Was ist also zunächst das Minimum, das wir in Palästina anstreben müssen? Dieses Minimum ist auf der einen Seite weder der souveräne Judenstaat noch auf der anderen die öffentlichrechtlich gesicherte nationale Heimstätte, die nur auf dem Papier des Mandats steht, ohne verwirklicht zu sein; es ist auch nicht ein jüdisches Palästina, das so jüdisch ist wie England englisck Es ist ein Palästina, in dem das jüdische Volk eine geschlossene jüdische Siedlung und die Majorität der Bevölkerung bildet. … Solange sich auch in Palästina das ewige jüdische Galuthschicksal der Minorität wiederholt, die geschützt werden muß, anstatt aus eigener Macht ihr Seibstbestimmungsrecht zu besitzen, ist Palästina nicht Ercz-Israei, Im Hinblick auf das in der letzten Zeit eo häufig gebrauchte SchLagwort von dem Naüonalitütcnland-e, das Palästina werden soll, muß eindeutig erklärt werden, daß dieses Wort in einem zionistischcn Sinne niemals so verstanden werden kann, als ob die Juden dort eine nationale Minorität bilden dürften.
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Traub ging von einigen historischen Reminiszenzen und Parallelen aus und kam dann auf die Unruhen in Palästina zu sprechen. Fast zwei Jahre schweren Ringens um Palästina liegen hinter uns. Nach einem halben Jahre blutiger Unruhen kam die Kgl. … Immerhin ist der Vorschlag, den er gemacht hat, interessant, weil er auf der einen Seite den Versuch unternimmt, den W u n s c h der Araber nach Unabhängigkeit in einem ungeteilten Palästina zu befriedigen, auf der anderen Seite auch in einem solchen Palästina den Juden die Möglichkeit der Entwicklung durch Einwanderung und Kolonisation zu gewährleisten; dadurch würde ihre in einem unabhängigen Palästina zunächst cintrefende Minoritätsstellung nicht zu einer dauernden werden, sondern auch unter den neuen Bedingungen nach Ablaut des Mandatssystems die Chance der weiteren jüdischen Entwicklung bestehen bleiben.
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Der dritte Faktor, der die wirtschaftliche Lage in Palästina günstig beeinflußt, ist der kombinierte Effekt einer passiven Handelsbilanz und eines allgemeinen Preisfalles. Die Folge ist, daß der Import nach Palästina nicht gefallen ist, sondern daß die für das Land notwendigen Produkte billiger gekauft werden. … Werner Senator-Jerusalem über die heutige wirtschaftliche Situation in Palästina. Dr. Siegfried Moses schilderte in großen Zügen die Maßnahmen, die iim Anschluß an die auf dem Delegiertentag in Frankfurt am Main angenommene Resolution bezüglich einer politischen Arbeit der Z.
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-Gruppe. — ln Meseritz sprach am 19, 11. Dr. Ernst Behrent über ״Palästina und die deutschen Juden“. — Die Zion. Ortsgruppe Pasewalk veranstaltete am 26. 11. 'einen Vortrag von Herrn Walter Fischer, Stettin, über ״Palästina, eine Reise durch unser Land“. — Die Ortsgruppe des I. … Demnächst werden Frau Dr. Möller (Ham• bürg) «inen Lichtbildervortrag über Palästina und Dr, Marx (Hamburg) «ln Referat halten.
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Jugend geht Es ist an dieser Stelle in der letzten Zeit nach Palästina mehrfach auf die große Bedeutung bingewiesen worden, die die J u g e!1 d ־ A 1 i - j a 11 nach Palästina sowohl für die luden in Deutschiand wie auch für den Fortschritt des Aufbauwerkes besitzt. … 11 der Nähe von Berlin soll im Herbst eine Fülircrsehule für die Erzieher vier nach Palästina gehenden Jugendgruppen eingerichtet werden. Schon im nächsten Jahre weiden die ersten Gruppen in Palästina die Ausbildungszeit beendet haben, und es besteht gute Aussicht, sie' im Wirtschaftsleben des Landes, und zwar auf •dem flachen Lande, imterzubringeii.
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Dr. Theodor Zlocisti (Berlin): Unsere einzigen Gc>jn.cr in Palästina sind die arabischen Oroßgrumdbesitze!•. Der Kampf gegen den Großgrundbesitz ist ebenso ein Erfordernis praktischer Politik, wie wahr- Haft sozialer Gesinnung. … •Davis Trietsch (Berlin): Zionismus bedeutet die Konzentration der ganzen jüdischen Wanderung nach Palästina. Im Osten und Südostei! teilt man meine Ideen, Die Geldmittel wird vor allem Amerika geben müssen. Ich halte den Kleinsiedler für den gegebenen Typus in Palästina.
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Juni 1929 in Berlin tagende Konferenz des ״Initiativkomitees für die Erweiterung der Jewish Agency in Deutschland“ nimmt die an die deutsche Judenheit ergangene Aufforderung freudig an und beschließt, folgender Form sicher zu stellen: a) Eine Palästina-Konferenz aller deutschen Juden, die bereit sind, an den Arbeiten der durch Artikel 4 des Völkerbundsmandats für Palästina eingesetzten Jewish Agency teilzunehmen und an der Entwicklung derjüdischen Nationalen Heimstätte in Palästina mitzuarbeiten, ist so bald wie möglich einzuberufen. … Obwohl wegen der Kürze der Zeit die geplante f” ’" treten waren, die heute in Deutschland beim Aufbau des Jüdischen Nationalheims in Palästina mitwirken wollen, hatte die Versammlung doch einen schlechthin repräsentativen Charakter. Sie war ein lebendiger Ausdruck der großen Wandlung, die sich in den letzten Jahren im ganzen Judentum und auch unter den deutschen Juden in ihrer Stellung zu Palästina vollzogen hat.
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Der Antrag auf Streichung des Budgetpostens für das Schulwerkwerk in Palästina wurde wieder zurückgezogen. (Ziko.) Emile Vandervelde Ober Palästina Paris, 25. Mai. (J. T. A.) Aus Anlaß der Anwesenheit Emile Vanderveldes in Paris veranstaltete das Komitee France-Palestine einen Propaganda-Abend, der von zahlreichen führenden französischen und jüdischen Persönlichketten besucht war. … Briand ließ sich durch Konsul Destribor, der beigische Gesandte durch Konsul Kranz vertreten. Prof. Godart berichtete über die Fortschritte der Pro Palästina-Bewegung in den verschiedenen Ländern, woraufhin Mme. Vandervelde, die ihren Gatten auf der Palästina-Reise begleitet hatte, ihre Eindrücke wiedergab.
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Unter dieser Ueberschrift teilt ״Sunday Times“ mit, der High Commissioner für Palästina habe der Permanenten Mandatskommission des Völkerbundes einige Ziffern betreffend die landlosen Araber in Palästina mitgeteilt, denen zu entnehmen ist, daß bis zum 1. … Den ersten Punkt der Tagesordnung bildete ein umfassendes Referat des in Berlin weilenden Mitglieds der Palästina- Exekutive, Dr. Werner Senator, über die heutige Wirtschaftliehe Situation in Palästina. An das Referat schloß sich eine kurze Debatte in Form von Fragenbeantwortung.
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Die amerikanische Maurice g.-'r.isaticm Präsident L i p s k Palästina-Konferenz Washington, 3. Februar. (JTA.) Zum Vorsitzenden des Uniled Palestiiie Appeal wurde auf der Reichskonferenz für den Palästina-Aufbau in Washington Dr. … In einer Resolution bekräftigte die Konferenz die Ueberzeugung, daß der Aufbau des lüJisc ich Natioualheims in Palästina die konstruktivste und dauerhafteste Lösung der Judenfrage darstellt. In einer Resolution wird /um Ausdruck gebracht, daß bei voller Würdigung der Bemühungen der englischjüdischen Delegation unbedingt daran festzuhalten sei, daß die Palästina-Arbeit jeglicher neuen Körperschaft in planvoller Zusammenarbeit mit der J e w i s h A g e n c y durchgeführt werde.
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Außerordentlich große Mittel müssen aufgebracht werden. Mit den gesammelten deutschen Geldern soll der Palästina- Sache ein möglichst großer Dienst geleistet werden. Mit Rücksicht auf die Entwertung der deutschen Währung sollen diese Gelder daher ausschließlich in Deutschland für Palästina verausgabt werden. … Wie durch die weltumspannende Keren Hajcssod-Aktion eine Organisation aller Juden für den Aufbau Palästinas geschaffen worden ist, so soll hier der Keren Hajessod (Jüdisches Palästinawerk) E.V. die Kräfte aller Juden Deutschlands zu gemeinsamer Palästina-Arbeit vereinen./ Der Keren Hajessod dient ausschließlich dem praktischen Siedlungswerk in Palästina. Die Durchführung des Werkes erfordert von jedem Einzelnen Leistungen,die der Größe der Aufgabe entsprechen.
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Man dachte daran, die gesamte Judenhelt in einheitlicher Form für Palästina zu orgnnisicren. Es zeigte eich, daß dieser Gedanke zur Zelt nicht ausführbar ttt. Die Crhnrung belehrte uns, daß wir nur In sehr schwerer, allmählich fortschreitender Arbeit neue Kreise für die Teilnahme am Palästina-Aufbau gewinnen, und daß es uinögllch Ist, diese Arbeit durch formale organisatorische Ein rlchtungcn zu ersetzen. … Der Vorläufige Ausschuß hat die Aufgabe, a) den gesamten mit dem Palästina-Aulbau zu sammenhängenden Fragenkomplex zu beraten, b) die Vertreter der deutschen Judenhelt für die Jcwlsh Agency zu wählen.
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Etas ist cs, was uns j;n für allemal bewegen muß, uns nach allen Seiten zu schützen, und diesen Schutz kann mau durch ein verstärktes Tempo der Arbeit in Palästina erreichen, und dieses verstärkte Tempo der Arbeit in Palästina kann erreicht werden durch Heranziehung aller ehrlich wollenden Elemente zur Mitarbeit. … Ich g’aubc der englischen Regierung; ich glaube jenen Juden, die zur Ueberzctigmig gekommen sind, daß sie verpflichtet sind, Palästina aufziibaiicn, und die mit uns arbeiten wollen. lei! wäre der letzte, der nicht die Hände eines jeden ergreifen würde, der Palästina mitaufbauen will, sei es ein einzelner, sei cs dne Organisation, klein oder groß, Falls er nur einen Teil der Arbeit übernehmen will, ist er mir willkommen, denn reine Mitarbeit wird noch weitere hundert oder zweihundert keranziehen.
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M. D. Eder. 12. Palästina-Debatte. . Vierter Tag: Montag, den 5. September, nachm. 3 Uhr — 6. Sitzung. 13. Palästina-Referat: III. Jüdischer Nationaifonds, Referent Prof. Otto Warburg. 14. Palästina-Referat: IV. Erziehung, Referent Dr. M. Lurie. 15. Palästina-Debatte Fünfter Tag: Dienstag, den 6. September, nachm. 3 Uhr — 7.
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Ihr sagt, wir hätten nichts gearbeitet. Weil wir immer für den Palästina-Aufbau arbeiten mussten, konnten wir uns wenig mit Kultur befassen. Daraus soll man uns jetzt keine Vorwürfe machen. … Aber es ist dem Juden erlaubt, sogar dem Marranen, einmal im Jahre vor dem Heiligtum des Volkes zu stehen und öffentlich zu verkünden: Ja, man hat mich gezwungen, ja, ich habe meine Ueberzeugung verleugnet, aber — Kol Nidre! Was bedeutet „Palästina**? Palästina ist ein Gebiet, dessen hauptsächlichste geographische Charakteristik darin besteht, dass der Strom Jordan nicht etwa an der Grenze, sondern in der Mitte dieses Gebietes fliesst.
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Es zeigte sich, daß trotz der Abwanderung vieler führender Zionisten nach Palästina, die im Laufe dieses Jahres erfolgte, die zionistische Arbeit ohne Unterbrechung an allen Punkten fortgeführt wird. … Die vom High Commissioner mit absoluter Unparteilichkeit durchgeführt« Politik der Regierung geht dahin, daß die Zahl der nach Palästina zugelasceien Einwanderer streng der Aufnahmefähigkeit des Landes angepaßt wird. Nach dieser Erklärung des Kolonienministers stellt« Oberst Jos Iah Wedgwood die Frage, ob das Koionialamt als Folge der Araberunruheti in Palästina irgendwelche Aenderungen in seiner Politik betreffend die Zulassung von Juden nach Palästina ei «treten zu lassen gedenke.
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Der Redner befaßte sich sodann mit der technischen Abwicklung der Ü b e r f ü hr u n g v o n J u d e n aus Deutschland nach Palästina und stellte i'i'.st, daß dreimal so viel War e n aus D e utsc hlan d nach Palästina, importiert, werden, als cs durch die Vereinbarungen über den Kapitalstransfer bedingt war. … Diese Kapitalien haben die Palästüiawirtschaft in außerordentlicher Weiße ftthrung dann sein wird. Sache der neuen Exekutive Palästina-Ausstellung des Kongresses Luzern, 28. August. (Teleph. Bericht.) In drei Räumen des ersten Stockes des Koug’reßgebäudüs wurde letzten Donnerstag eine Palästina-Ausstellung eröffnet, die im Auftrag der nationalen Fonds vom Büro] „Palestiuo Propaganda“ ln Tol-Avivi (Dr.
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das jüdische Palästina werk. „Hilfe durkh Aufbau“! Das grobe Werk der Einigung der Judenheit für den Palästina-Aufbau ist in Zürich gelungen. In feierlic 1er Form haben sich neben den Vertretern der Zionistischen Organisation die Repräsentanten der jüdischen Gemeinschaften aller I änder verpflichtet, mit aller Kraft an der Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte; in Palästina mitzuarbeiten. Offizieller Tri ger des'Palästinawerks ist seit diesem Tage die erweiterte Jewish Agency für Palästina.!
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Jeder Jude muß heute wissen, daß das Schicksal der neuen jüdischen Siedlung in Palästina auch für ihn von Bedeutung ist. Die jüdische Leistung im jüdischen Lande wird Geist und Kraft dg* gesamten Judenheit stärken. … Mit Rücksicht auf die Entwertung der deutschen Währung sollen diese Gelder daher ausschließlich in Deutschland für Palästina verausgabt werden. Dem Aufbauwerk wird am besten gedient, wenn in Deutschland Waren gekauft werden, die Palästina braucht, wenn Palästinawanderer durch Ausrüstung und Werkzeug unterstützt werden, wenn in Deutschland Ausbildungsstätten geschaffen werden, die sie landwirtschaftlich und handwerklich auf ihr neues Leben vorbereiten.
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Die Vollsitzung des Waad Leumi erachtet die von der Regierung eingeleiteten Schritte zur Schaffung eines Parlaments in Palästina als illegal, solange das Palästina-Mandat vom Völkerbund nicht ratifiziert worden sei; 2. spricht sich gegen die in der Erklärung des High Commissioners vom 3. … Die Sitzung nahm zum Schluß noch eine Resolution an, in der die Spaltung in der amerikanischen zionistischen Organisation bedauert wird, da sie sowohl die politische Arbeit der zionistischen Organisation als auch die Position des Jischub in Palästina schwächt, und appelliert daher an alle amerikanischen Zionisten, den 12. Zionistenkongreß in Karlsbad zu beschicken und sich der Autorität der allweltlichen zionistischen Organisation unterzuordnen.