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Juni 1929 in Berlin tagende Konferenz des ״Initiativkomitees für die Erweiterung der Jewish Agency in Deutschland“ nimmt die an die deutsche Judenheit ergangene Aufforderung freudig an und beschließt, folgender Form sicher zu stellen: a) Eine Palästina-Konferenz aller deutschen Juden, die bereit sind, an den Arbeiten der durch Artikel 4 des Völkerbundsmandats für Palästina eingesetzten Jewish Agency teilzunehmen und an der Entwicklung derjüdischen Nationalen Heimstätte in Palästina mitzuarbeiten, ist so bald wie möglich einzuberufen. … Obwohl wegen der Kürze der Zeit die geplante f” ’" treten waren, die heute in Deutschland beim Aufbau des Jüdischen Nationalheims in Palästina mitwirken wollen, hatte die Versammlung doch einen schlechthin repräsentativen Charakter. Sie war ein lebendiger Ausdruck der großen Wandlung, die sich in den letzten Jahren im ganzen Judentum und auch unter den deutschen Juden in ihrer Stellung zu Palästina vollzogen hat.
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Der Antrag auf Streichung des Budgetpostens für das Schulwerkwerk in Palästina wurde wieder zurückgezogen. (Ziko.) Emile Vandervelde Ober Palästina Paris, 25. Mai. (J. T. A.) Aus Anlaß der Anwesenheit Emile Vanderveldes in Paris veranstaltete das Komitee France-Palestine einen Propaganda-Abend, der von zahlreichen führenden französischen und jüdischen Persönlichketten besucht war. … Briand ließ sich durch Konsul Destribor, der beigische Gesandte durch Konsul Kranz vertreten. Prof. Godart berichtete über die Fortschritte der Pro Palästina-Bewegung in den verschiedenen Ländern, woraufhin Mme. Vandervelde, die ihren Gatten auf der Palästina-Reise begleitet hatte, ihre Eindrücke wiedergab.
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Man dachte daran, die gesamte Judenhelt in einheitlicher Form für Palästina zu orgnnisicren. Es zeigte eich, daß dieser Gedanke zur Zelt nicht ausführbar ttt. Die Crhnrung belehrte uns, daß wir nur In sehr schwerer, allmählich fortschreitender Arbeit neue Kreise für die Teilnahme am Palästina-Aufbau gewinnen, und daß es uinögllch Ist, diese Arbeit durch formale organisatorische Ein rlchtungcn zu ersetzen. … Der Vorläufige Ausschuß hat die Aufgabe, a) den gesamten mit dem Palästina-Aulbau zu sammenhängenden Fragenkomplex zu beraten, b) die Vertreter der deutschen Judenhelt für die Jcwlsh Agency zu wählen.
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Etas ist cs, was uns j;n für allemal bewegen muß, uns nach allen Seiten zu schützen, und diesen Schutz kann mau durch ein verstärktes Tempo der Arbeit in Palästina erreichen, und dieses verstärkte Tempo der Arbeit in Palästina kann erreicht werden durch Heranziehung aller ehrlich wollenden Elemente zur Mitarbeit. … Ich g’aubc der englischen Regierung; ich glaube jenen Juden, die zur Ueberzctigmig gekommen sind, daß sie verpflichtet sind, Palästina aufziibaiicn, und die mit uns arbeiten wollen. lei! wäre der letzte, der nicht die Hände eines jeden ergreifen würde, der Palästina mitaufbauen will, sei es ein einzelner, sei cs dne Organisation, klein oder groß, Falls er nur einen Teil der Arbeit übernehmen will, ist er mir willkommen, denn reine Mitarbeit wird noch weitere hundert oder zweihundert keranziehen.
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(Für Familien - Anzeigen am Tag vor F.rscheincn 13 Uhr) Heimstätte In Palästina. (Baseler Programm) Rechtsgleichheit zweier Völker Anierys Vorschlag zur Lösung der Palästinafrage Die Londoner ״T i! … Das Experiment der jüdischen i e d Dt n g war so e r f o I g rcic 11, daß man es nicht aufgeben könne. Die Juden können in Palästina nicht bloß als Eindringlinge in ein arabisches Land betrachte( werden. Was immer geschehe, Palästina ist heute, und wird immer bleiben, ein Land, das von zwei (1 e 111 e i n s c h a f t e rt!
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Wir erklären trotzdem, daß wir bereit sind, ihr loyal bei der Ueberwindung der bestehenden Krise im Zionismus und in Palästina behilflich zu sein, ohne unseren Kampf gegen sie aufzugeben. Dr. Mossinsohn: Der Wand Hacliinudi in Palästina hat der Exekutive vor dem Kongreß ein Memorandum überreicht, in dem er auf die Unzulässigkeit der Kürzungen des Budgets auf dem Gebiete der Erziehung verwiesen hat. … Es soll eine gründliche Prüfung des Problems der jüdischen Handwerker in Palästina vorgenommen werden, um Mittel und Wege zu einer Festigung ihrer Gewerbe und zur allgemeinen Besserung ihrer Lage zu finden. 8.
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das jüdische Palästina werk. „Hilfe durkh Aufbau“! Das grobe Werk der Einigung der Judenheit für den Palästina-Aufbau ist in Zürich gelungen. In feierlic 1er Form haben sich neben den Vertretern der Zionistischen Organisation die Repräsentanten der jüdischen Gemeinschaften aller I änder verpflichtet, mit aller Kraft an der Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte; in Palästina mitzuarbeiten. Offizieller Tri ger des'Palästinawerks ist seit diesem Tage die erweiterte Jewish Agency für Palästina.!
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Der Präsident zeigte grobes Interesse an dem Fortschritt des Aufbaus der jüdischen Heimstatte in Palästina. Der von Dr. Goldstein in Viborg, Abo und Helsingfors eingeleitete Keren Hajessod-Fcldzug hatte einen großen moralischen und materiellen Erfolg. … Juni d.J. begeben sich die ersten zehn der befreiten Chaluzim mit dem Dampfer ״Iljitsch“ nach Palästina. Mit dem gleichen Schiff reisen nach Palästina weitere 12 Chaluzim, die bis jetzt auf einer Chaluz-Kolonie in der Krim gearbeitet hatten.
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Wahl des Büros. 3. Die politische Situation im Zionismus und in Palästina. Referent: Dr. Chaim Weizmann. 4. Debatte. 6 Uhr nachmittags: 5. Die zionistische Arbeit in Deutschland. Referent: Kurt Blumenfeld. … November hielt Herr Dr. Hamburger ein Referat ״Trotz allem Palästina“ und besprach den äußeren Anlaß der traurigen Verhältnisse in Palästina, den er in der religiösen Verhetzung der Araber erblickte.
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Zum Schluß gibt Weizmann seine überaus befriedigenden Eindrücke über die neueste Entwicklung in Palästina wieder und erörtert die wichtigsten kolonisatorischen Aufgaben der nächsten Zeit. In der dritten Sitzung am 1. Juni, halb 10 Uhr abends, wird zunächst die allgemeine Aussprache fortgesetzt. … Nach Meinung der Palästina-Exekutive sollen die Kosten der Chaluz-Immigration aus den einzelnen Ländern in diesen Ländern aufgebracht werden.
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IN. 1929 JUEDTSCHt RUNDSCHAU * Seite 475 Das Jüdische Palästinawerk ״Hilfe durch Aufbau“ Das große Werk der Einigung der Judenheit für den Palästina-Aufbau ist in Zürich gelungen. In feierlieber Form haben sich neben den Vertretern der Zionistischen Organisation die Repräsentanten der jüdischen Gemeinschaften aller Länder verpflichtet, mit aller Kraft an der Errichtung der Jüdischen Nationalen Heimstätte in Palästina mitzuarbeiten. … Bahnet den Weg! Die deutschen Mitglieder der Jewish Agency für Palästina Das Initiativkomitee für die Erweiterung der Jewish Agency in Deutschland Präsidium und Zentralkomitee des Keren Hajessod (Jüdisches Palästinawerk) E.V.
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Die öerlinerZionistische Vercinigung veranstaltet diesen Winter einen groß angelegten Palästina-Kurs, in dem hervorragende Palästina-Kenner wichtige Palästina-Fragen besprechen werden. Die Redner, die je einen Abend übernommen haben, sind folgende: Davis Trietsch, Dt. … Dezember: Trietsch: Neue politische und wirtschaftliche Aspekte der jüdischen Einwanderung in Palästina. 2. Donnerstag, den II. Dezember; Sandler: Klima und Gesundheitsverhältnisse und die neueren Sr.nierungsbestrebungen in Palästina. 3.
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Das Jüdische Echo Nummer 13 30. März 1923 10. Jahrgang Eine neue Siedlung in Palästina I An die Zionisten in Deutschland! In 21 jähriger mühevoller Arbeit hat sich der Keren Kajemeth als Träger der jüdischen Bodenpolitik in Erez Israel erwiesen. … Die Nationalfondskommission hat diese Verpflichtung in der festen Überzeugung übernommen, daß alle Freunde und Mitarbeiter des Keren Kajemeth sie mit allen Kräften hierbei unterstützen werden! Jadjur ist nach der Ansicht von Palästina-Fachleuten seiner Bodenbeschaffenheit und Lage nach für eine gartenstädtische Siedlung äußerst geeignet; es bietet gute Möglichkeit für Futterbau, Geflügelzucht, Gemüsebau.
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In steigendem Maße konzentriert sich die hebräisch-literarische Produktion in Palästina. Während wir gegenwärtig schmerzerfüllt einen Niedergang der hebräischen Literatur in den Ländern der Diaspora erleben, erblüht in Palästina fruchtbares Schaffen auf den verschiedenen Gebieten unseres nationalen Schrifttums: Dichtung und Wissenschaft, Kunst- und Musikkritik, Pädagogik und Publizistik. … Für ihn heißt es Neuland suchen, und dieses Neuland ist Palästina. Der Geist,des gotterfüllten Schelamo ist im Galuth erstorben, aber im Gelobten Land wird er wieder auferstehen. Dort wird das Kind wieder sehend werden.
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si lebe, die tler Organisation zufällig näher stünden.Bef der;•iimi'-tiselieii Erziehung der Aelteren bewiesen Erf;1i1r1mgcn aus Palästina die Wichtigkeit einer JlccinJliisnung dahin, daß sie genügend Charakter und Zähigkeit aulurächicn, falls sic persönlich Mißerfolg und Zusammenbruch in Palästina erlitten, dies nicht am Fehler der Organisation, der Idee und der,!.. … Der Delegierte des polnischen Sejm, Dr. Leon Reich, sprach über ״Palästina als jüdisches N a t i o n a 111 c i m“. Der Redner appellierte an die Mitglieder der Interparlamentarischen Union, in allen Ländern die Forderung nach einem jüdischen Palästina zu unterstützen, damit den Juden nach ihrer jalirhimdcrtclangcn Heimatlosigkeit endlich ein eigenes nationales Heim gesichert werde.
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Daher waren ztt dieser Tagung nicht nur die Bisherigen Mitglieder des Bunde 1 Zionistischer Praktikanten cingcladen, sondern auch Vertreter der hatulwcrklichett Chnhuiiii, Die Tilgung «»hielt dadurch *1hi licsondercs Gepräge, daß sowohl der frülterc Leiter und Begründer des Praktikniiteiibundcs, Dr. Max Hirsch am Palästina, die Leitung der Tagung in der Hand hatte, als besonders auch dadurch, daß als Vertreter dts Weltvcthandc! Hcdtaluz, Herr Lcvlnsohn (Palästina), und als Vettretel der I listmlruth Haklnlith in Palästina (Allgetncine Arbeiter• Organisation), I lerr S c h a pl r 0, zugegen wa reu, Die Tngmig war durch eine grolle Reihe von Ei״zcla11ss|1racltcu z.wiidtctt den lellctulen Personen der verschiedenen Organisationen, des Priiklikautcnliinules, der Zionistischen Organisation, tlea Ohaluz-Sekretarirds usw. und besonders auch durch eine Reise von Herrn Scliapiro und Herrn Walter Heim^nn, dem Vertreter der technischen Clialuz-Qrupnc, Berlin, vorbereitet. … Die Tagung wurde durch verschiedene Berichte ein׳ geleitet: erstens durch einen kurzen Geschäftsbericht über den Praktikmiteuliiuid, erstattet von Hans Stern berg; sodann einen Bericht über den litauischen Hcchnlus, erstattet von Kurt Levi, einem aus Deutschland stammenden Chaluz, der eine Zeitlang in Litauen gearbeitet hat, und schließlich durch einen Bericht von Dr. Max Hirsch über Palästina und die Arbeit der deutschen Chaluzim in Palästina, ln der Diskussion wurde insbesondere die Frage der zukünftigen Gestaltung des Praktikantcnlnmdcs erörtert, vor n'ßcm, nach• dem durch Scliapiro und Levinsohn die Notwendigkeit eines deutschen Hcchaluz. betont wurde, der sich dtm allgemeinen Wcltvcrband anschllcßcn soll.
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V. Unser Verhältnis zur Mandatarmacht ist also trotz des Palästina-Mandates nicht nur ein juristisches, sondern auch und vor allem ein politisches. Daher besteht unsere Aufgabe nicht ausschließlich in der Formulierung von Ansprüchen, die sich aus dem Mandat ableiten lassen. … Man rühmt ihr nach, daß sie original-orientalische Kunst bietet, während die bisherigen Vertreter der neuen palästinensischen Kunst Europäer waren, welche einige Zeit in Palästina verbracht hatten. Bracha Zefira wird auch in Berlin Abende geben und hierbei das hiesige Publikum mit ihrem Repertoir bekanntmachen.
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Er ist «las geworden, was Hcrzl vorschwebte: eine politische 1Vu«;־en. bewegung, «Sie mittels Liquidation und Ucbcrsiedlung der Ju* den nach Palästina dort ein starkes jüdische« Volkszcntrum aufbaut. Das Gefälle, das die potentielle (jüdische) Energie der Juden in kinetische verwandeln sollte, mit der Stromrichtung nach Ercz. … Ein Besuch im Lande macht das «augenfällig. Man hat überall das Gefühl: Palästina ״farä <la sc“. Eine robuste Energie ist am Werke, die Häuser und Fabriken aus dem Botlen stampft, die Preise, namentlich von Gruiulstiickcn, hinauftreibt, und durch alle Hindernisse, deren es genug gibt, Lcbcnsraum schafft.
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Im Unglücke offenbarte sich immer in besonders schöner Weise die jüdische Solidarität. Wenn heute Juden in Palästina angegriffen werden, wo sie einem Werk des Friedens und der Gesittung leben, das von der gesamten Y Kulturwelt anerkannt und bewundert wird, dann muß sich der jüdische Lebenswille in Taten offenbaren. … Brutale Gewalt und Unrecht haben noch niemals die Kraft gehabt, den Mut, die Energie und die Hoffnungsfreudigkeit der Juden zu erschüttern. Bahnet den Weg! er d;r Jewish Agency in Palästina srun * der Jewish Agency in Deutschland >en Tlajessod (Jüdisches Palästinawerk) E.V. n), Dr M. Bileski (Berlin), Justizrat Dr.
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Dagegen sehe ich keinen Grund, die Aufnahme von anderen Juden in unsere Reihen zurückzuweisen, die die Gemcinbürgsdiaft des judisehen Volkes für die Schaffung einer nationalen Heim stätte in Palästina anerkennen. Noch eine andere Frage gestatte -ich mir zu bcrilhren. Der letzte Delcgiertentag wurde durch de״ theoretischen Streit der Miiümalisten und Maximalisten der Palästinasiedlung beschwert. … Der politische und wirtschaftliche Druck, der die jüdischen Massen nach Palästina drängt und die Anziehungskraft de- A-y\- gedankens ist so stark, daß ich es für ein Dmg der Unmöglichkeit halte, einer Masscncinwamlerung m Palästina entgegen zu treten.