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191419251937
  1. 1923-01-01 · Heft 5 · p. Seite 16 · Der Aufbau des jüdischen Palästina

    Und während die Araber viele Länder haben — unter ihnen auch Palästina — welchen ihre Gefühle gelten, findet das jüdische Nationalgefühl als solches seinen stärksten Ausdruck in Palästina und nur in Palästina. … Diese Kolonie ist besonders bedeutungsvoll, weil es die erste britisch-jüdische Kolonie in Palästina ist. England — Palästina — das jüdische Volk, welche Namen sind das! Welche Erinnerungen wecken sie! Welchen Platz nehmen sie in der Geschichte, in dem Bewußtsein der Menschheit ein!

  2. 1929-12-01 · Heft 5 (Dezember 1929) · p. 495 · Juden und Araber in Palästina

    Alfred Wiener: Juden und Araber in Palästina zwischen ihnen und den arabischen Fellachen auf. Gewiß wurden in dieser Kwuzah, bei jener Gdud hier und da arabische Freundschaften geschlossen. … Der Eingeborene wurde zum Nativ in der Mentalität derer, die doch aus ihrem Programm heraus in Palästina Natives werden sollten, er wurde zum Nativ in der abscheulichen, verächtlichen Bedeutung, die der Kolonialfreibeuter dem Worte gab, und aus einer — leider verständlichen — Blickbeschränktheit erwuchs das größte Übel, das alle Anstrengungen zunichte machen muß: der Chauvinismus, die Herrengeste einer Gruppe, von der sich nicht einmal die Arbeiterparteien immer freihalten konnten."

  3. 1923-01-01 · Heft 5 · p. 1 · Die eiserne Wand

    Der Verfasser dieser Zeilen gilt als Feind der Araber, als Anhänger ihrer Verdrängung aus Palästina usw. Das ist unrichtig. Mein gefühlsmäßiges Verhalten zu den Arabern ist daselbc wie zu allen anderen Völkern: höfliche Gleichgültigkeit. Das politische Verhalten wird durch zwei Prinzipien bestimmt. Ich halte erstens eine Verdrängung der Araber aus Palästina in jeder Form für absolut unmöglich; Palästina wird immer ein Nationalitätenstaat bleiben — was mir vollständig genügt, unter der Bedingung, daß die Juden zur Mehrheit werden.

  4. 1937-03-01 · Heft 3 (März 1937) · p. Seite 136 · Die Landkarten Palästinas

    Es sind die Aufnahmen für die Sinaikarte, die mit Genehmigung der türkischen Behörden auch auf ehemals türkisches Gebiet — das südlichste Palästina — ausgedehnt wurden. Bei Kriegsausbruch mußten diese Aufnahmen vorzeitig abgebrochen werden, weshalb das südlichste Blatt (Akaba) weiße Flecke und nur approximativ gezeichnete Gebiete enthält. … Das beste Mittel, den nationalen Charakter eines Staates zu wahren, sei das Vorhandensein einer bestimmten Bevölkerungsmehrheit. Was nun den Begriff »Palästina« betreffe, so werde er von ihm in dem Sinne gebraucht werden, daß er sich auf das Gebiet zu beiden Seiten des Jordan bezieht: das in dem ursprünglichen Palästinamandat genannte Gebiet.

  5. 1924-01-01 · Heft 1 (Januar 1924) · p. Seite 2 · Schutzjuden

    Einer der verhängnisvollsten Fehler der Zionistcn war es, die Auflösung der jüdischen Bataillone in Palästina zuzulassen. In den jähren 1918/19 standen dort 5000 jüdische Soldaten. Im Frühjahr 1920 sind es nur mehr 400 gewesen. … Und dies ist mutatis mutandis das genaue Vorbild unserer derzeitigen Situation in Palästina. Wir kolonisieren das Land gegen den Willen der einheimischen Bevölkerung, deren Zahl im Lande etwa siebenmal größer ist als die der dort ansässigen Juden.

  6. 1914-06-12 · 24 (12.6.1914) · p. 578 · Zentralfonds 1914

    578 DIE2EKELT Nr. 24 Galizien Die Passagiere des Schiffes „Helonnan“ auf der Reise nach Palästina (ges. durch Frau Dr. Schlesinger und Dr. Syrop) . ... Kr. 300.— JL 252.— Debica: Dr. Isser Dintenfass . ... „ 50.— „ 42.— Kleine Spenden: Verein „Zion“, Sammlung Bramer, E. … JL 92.06 Aegypten . Cairo: Sammlung Bentwish .... Fres. 80.88 JL 64.70 Palästina Kleine Spenden: Zewi Epstein, Alb. Grünfeld .Frcs. 21.57 JL 17.26 Süd-Afrika Bloemfontein:.£ 1. 1.— Johannesburg:.. 27. 5.6 Pv ramid Station:.„ 1. 1.— CapeTown:.„ 8.11.1 Pretoria.. „ 34. 1.6 £ 72.—.1 JL 1468.90 K i n r o s s , High Veld Z.

  7. 1923-01-01 · Heft 4 · p. 1 · Die drei Jahre des Sir Herbert Samuel

    Leute schließlich, die wenigstens begreifen werden, daß in Anbetracht dieser Deklaration es für jeden ordentlichen, innerlich gegen den Zionismus gestimmten Engländer unehrlich und unpassend ist, einen Beamtcnpo-len in Palästina anzunehmen. Dergestalt können der Moment, die Möglichkeiten und Erwartungen geschildert werden; und nun folgt ein trockenes Verzeichnis der Tatsachen. 1. … Zur Zeit des zweiten Pogroms (in Jalla) war er schon Generalstaatsanwalt von ganz Palästina, und in dieser Eigenschaft leitete er auch die Untersuchung dieser Ereignisse. 4. Die Ereignisse in Jaffa benötigen keine Erläuterung.

  8. 1914-06-26 · 26 (26.6.1914) · p. 633 · Von unserem Schulwerk

    Nr. 26 633 DIES^HLT nistische Arbeit in Palästina, einerlei ob sie von der zionistischen Organisation, vom Odessaer Komitee, dem Verein „Esra“ usw. ausgeht, in Palästina in einer autoritativen, der zionistischen Organisation verantwortlichen Institution konzentriert sein müsse. Esist nicht in Ordnung, daß die zionistische Arbeit in Palästina durch verschiedene Behörden geleistet wird. Dadurch entstehen nicht bloß überflüssige Ausgaben, sondern auch Konflikte und Reibungen, die der Arbeit schädlich sind.

  9. 1930-11-01 · Heft 11-12 (November 1930) · p. Seite 605 · Joseph Klausner: Jesus von Nazareth [Rezension]

    Aus der Erkenntnis, daß der Endsieg den alliierten Mächten zufallen müsse, gelangle er zur logischen Schlußfolgerung, daß die zionistische Organisation die Bildung jüdischer Legionen aus den Staatsangehörigen der alliierten Mächte in der kommenden Orientoffensive unterstützen und so im Verbände der britischen Streitkräfte das Recht der Juden auf Palästina sich erkämpfen solle. Das ist der Grundstein für die militaristische Legende, die sich um Jabolinsky rankt. In der „Geschichte der jüdischen Legion", (1928 in der Menorah erschienen) erzählt Jabolinsky von all diesen Ereignissen. … Hier zeigt er sich auch als geschickter Taktiker, der die gemeinsame ablehnende Front der assimilierten Kapitalisten und russischen Revolutionäre durch kluge Kaltstellung überwand. Als endlich die jüdischen Bataillone nach Palästina abrückten, trat Jabotinsky als einfacher Kämpfer in ihre Reihen und überließ die politische Auswertung dieser Tatsache, die ebenso bestimmend' für das damalige Verhältnis der alliierten Mächte zu den Zionisten war wie die Balfour-Deklaralion, den offiziellen Stellen der zionistischen Organisation.

  10. 1914-06-19 · 25 (19.6.1914) · p. 600 · Die Sitzung des großen Actions-Comités

    In der Vormittagssitzung am Montag fand eine ausführliche Besprechung über unser neues Schulwerk in Palästina statt. Herr Motzkin gab eine kurze Schilderung des Zustandes der Schulen, wobei er ausführlicher über die Entwicklung .unserer Realschule in Haifa und der Schule in Jaffa, die er in ihrem Betrieb beobachten konnte, sprach. … Dabei wurde von verschiedenen Seiten auf die Mängel der in Palästina und in einigen Orten Europas existierenden Bureaus und die Notwendigkeit einer grundlegenden Reorganisation hingewiesen.

  11. 1936-11-01 · Heft 8 (November 1936) · p. 342 · Eine Million zuviel

    Eine Million zuviel Sturm der Entrüstung hervorgerufen, als der Führer der Revisionisten, Wladimir Jabotinsky, in Polen mit der Behauptung umherreiste, ein bis anderthalb Millionen wirtschaftlich überflüssiger Juden müßten von Polen nach Palästina gebracht und dort angesiedelt werden. Auch die Zionisten spürten, daß ein so gewaltiges Massenprojekt das mühsam gewahrte jüdische Gleichgewicht verschieben und schwere internationale Störungen hervorrufen müßte; ein Mann wie der Dichter Schalom Asch hat sich nicht gescheut, die Propaganda Jabotinskys als für die jüdische und die zionistische Sache schädlich zu brandmarken.

  12. 1931-03-15 · 6 (15.3.1931) · p. Seite 90 · Jabolinsky, Die jüdische Legion im Weltkriege [Rezension]

    Ein Memoirenwerk von Wladimir Jabotinsky, dem Begründer der jüdischen Legion, die innerhalb der englischen Armee an der Palästina-Front kämpfte. Die Entstehung dieses jüdischen Regimentes wird in dem Buch fesselnd und lebendig geschildert. W. Jabotinsky, schon vor dem Kriege als einer der begabtesten russischen Journalisten geschätzt, erzählt hier, wie er seinen zuerst verlachten Plan seit Beginn des Weltkrieges unermüdlich verfolgte und in den Ländern der Entente deswegen mit den führenden Staatsmännern in Verhandlungen trat.

  13. 1929-01-01 · 1 (1.1.1929) · p. Seite 11 · Dr. Karl Schwarz: Die Juden in der Kunst [Rezension]

    Georg Landauer, den Herausgeber eines bekannten Jllustrationswerkes über Palästina von dem Problem der „Jüdisch-arabischen Verständigung" sprechen zu hören. Durch das beklagenswerte. Vorkommnis an der Klagemauer am jüngstvergangenen Jom-Kippur wurde die jüdische Öffentlichkeit in aller Welt auf die Spannung zwischen Arabern und Juden aufmerksam.

  14. 1923-01-01 · Heft 6 · p. Seite 2 · Die Ethik der eisernen Wand

    Das „Heisingforser Programm" ist auf der Konferenz der russischen zionistischen Organisation in Helsingfors im Jahre 1906 zustande gekommen und enthält das Programm der nationalpolitischen Arbeit der zionistischen Organisation in Rußland, sowie das Programm der praktischen Arbeit in Palästina. Diese beiden Momente (Gegcnwartsuncl Palästinaarbeit) wurden zuerst im Helsingforscr Programm" harmonisch vereinigt und als „synthetischer Zionismus" fortan benannt.

  15. 1931-02-01 · 3 (1.2.1931) · p. Seite 42 · Zielenziger, Kurt: Juden in der deutschen Wirtschaft. Mit 8 Bildn. Berlin: Welt-Verlag 1930 [Rezension]

    Er schildert uns die Heerfahrt jenes kleinen' Häuflein vorwiegend russischer Juden aus dem Londoner Ghetto, das mit einer Menorah als Wahrzeichen unter den Klängen der jüdischen Nationalhymne nach Palästina zieht, um dort in englischen Diensten gegen die Türken zu kämpfen. Im ersten Teil schreibt der Autor von seiner Bekanntschaft mit dem russischen Kapitän Josef Trumpeldoor, der neben Jabotinsky selbst der geistige Vater der Legion war.