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Seite 3 i Nr. 82, 13. X. 1936 JÜDISCHE RUNDSCHAU Palästina und Indien Von unserem Berichterstatter Delhi, Ende September (d. Luftpost) Die Tatsache, daß der Royal Commission ehemalige Beamte des britisch-indischen Verwaltungsdienstes angehören, würde allein schon genügen, die Augen des jüdischen Volkes von Palästina ül»er Arabien nach Indien schweifen 7.U lassen. Aber in diesen Wochen hat man sich in Indien selbst sehr lebhaft mit Palästina befaßt, und darum erscheint es höchst aktuell, wie Britisch-Indien mit seinen 77 y» Millionen Mohammedanern (von 350 Millionen Einwohnern laut Zensus Von 1031) auf die Ereignisse in Palästina reagiert.
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Andererseits wild insbesondere der gegenwärtige Stand des Palästina- Problems als Ünmd dafür angeführt, daß ein Auntswcchsel im jetzigen Augenblick im Kolonialministeriuni unerwünscht Kt und /tun mindesten verschoben werden muß. … Palästina-Informationen. Vorführung des neuesten Palästina-Bildberichts. —• Wuppertal. ZV. 17. Mai, Intensivkreis (Leitung: Dr.
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Solche Beträge sind bei richtiger Propaganda von vielen, ich möchte bald sagen von fast allen Juden, die dem Palästina-Aufbau nicht feindlich gegenüberstehen, zu erhalten. Bei dieser Gelegenheit möchte ich ein Wort über die Ortsgruppenführer sagen. … Solche Ortsgruppen könnten meines Erachtens neben der Zionistischen Ortsgruppe bestehen. Ihre Aufgabe soll sein, das Palästinawerk zu fördern (Palästina-Freunde). Die Führer müßten die Arbeit ehrenamtlich machen, damit kein mit Kosten verbundener Beamtenapparat nötig wäre.