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Der Palästina-Aufbau sei nicht nur ein Kolonisationswerk, sondern Palästina solle wieder das Kulturzentrum für die gesamte Judenheit werden. … Kreishauptmann Buck (Dresden) setzte die Motive auseinander, die ihn zu der Pro-Palästina-Bewegung geführt haben. Ihm sei als Verwaltungsbeamten die Not des wandernden Teils der Judenheit bekannt, denen nun in Palästina eine bleibende Wohnstätte geschaffen werde.
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Die Verehrung der Judenhcit für Albert Einstein kommt in einem Aufruf führender jüdischer Persönlichkeiten Deutschlands aus allen Lagern zur Begründung eines Einstein-Waldes in Palästina zum Ausdruck, der in die Worte ausklingt: „Ein Einstein-Wald in Palästina soll als lebendiges Denkmal für ewige Zeiten seinen Ruhm und unsere Verehrung künden, aber auch Zeugnis jüdischer Schöpferkraft, Arbeit und Kultur sein. … Aber es hat ihn gefreut, daß wir beschlossen haben, ihm als Ehrengabe einen Einstein-Wald in Palästina zu pflanzen. Wir hoffen, daß alle Zionisten freudig die Gelegenheit ergreifen werden, Bäume für den Einstein- Wald zu stiften und so den Namen Einsteins für alle Zeiten mit einem der Kultur wiedergewonnenen Stück Boden in Erez Israel zu verbinden.“ Mitgliederversammlung des Deutschen Komitees Pro Palästina Die diesjährige Mitgliederversammlung des Deutschen Komitees Pro Palästina zur Förderung der jüdischen Palästinasiedlung fand am 27.
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Nur darin liegt das Alter des Volkes und der Wert dieses Alters, und diese Verbundenheit mit unserer Vergangenheit führt uns immer wieder nach Palästina zurück. Gewiß, wir wollen nicht alle nach Palästina einvvandern, wir können es vielfach nicht, teils aus materiellen Gründen, teils aus Gründen, die in unserer Er- Ziehung, unseren Lebensgewohnheiten, Kultur und Zivilisation liegen. … Die englische Regierung ihrerseits hat eine Kommission nach Palästina geschickt, die einen Bericht gegeben hat, der Unwillen bei den Juden erregen mußte, wen er über das, was festgcstellt werden sollte, weit hinausging.
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Darum wollen wir nicht murren, daß wir in sechs oder sieben Jahren soweit gekommen sind und nicht weiter. Unsere Beziehungen zur Palästina-Regierung werden durch einen hauptsächlichen Faktor bestimmt: durch unsere Stärke im Lande selbst. Wir sind heute 163003 in Palästina gegen 500 000 bis 690000 Nichtjuden. … Bevor ich dieses Kapitel verlasse, möchte ich eine Sache erwähnen, die ein Diskussionsgegenstand wird und aus der politischen Situation erwächst. Es ist die Frage der Staatsländereien in Palästina. Ich möchte diese Erklärung im Bewußtsein meiner Verantwortung als einer, der einige Kenntnis von Palästina hat, abgeben.
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Dann ergriff Regierungspräsident Haussmann, Stralsund, das Wort, um begeistert von seinen persönlichen Eindrücken in Palästina zu erzählen. Die jüdische Renaissance sei in Palästina kein Schlagwort, ein neues, freies und glückliches Geschlecht wachse dort in engster Verbundenheit mit der Urheimat empor. Der Palästina-Aufbau sei nicht nur ein Kolonisationswerk, son* dern Palästina solle wieder das Kulturzentrum für die gesamte Judenheit werden.
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Damals stand Warburg dem Palästinawerk noch sehr kühl gegenüber. Aber sein Besuch in Palästina, wo er das Werk aus eigener Anschauung kennen lernte, hat sein Interesse geweckt. Mit dem Werk in Palästina, fuhr Kurt Blumenfeld fort verbinden wir 240* nisten die Hoffnung auf eine Renaissance des Judentums. … Bernhard Kahn Zeitungsberichterstattern eine Unterredung. Auf die Frage, ob man sich in Rußland für Palästina interessiere, erklärte Warburg: ״Erlassen Sie mir diese Frage! Ich möchte in Angelegenheit der Kontroverse Palästina und Krim Ruhe haben.
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Augenblicklich können auch außerpsälzische Pensionäre in beschränkter Zahl gegen mäßigen Verpflegungssatz ausgenommen werden. Ein Deutsches Komitee Pro Palästina Am 15. Dezember 1926 wurde, in Berlin das Deutsche Komitee Pro Palästina gegründet. Das Programm des Komitees, das einstimmig genehmigt wurde, lautet wie folgt: Das Deutsche Komitee Pro Palästina zur „Förderung der Jüdischen Palästinasiedlung" wird in der Überzeugung, daß der Aufbau der im Palästinamandat vorgesehenen Heimstätte für das jüdische Volk als ein Werk menschlicher Wohlfahrt und Gesittung Anspruch aus die deutschen Sympathien und die tätige Anteilnahme der deutschen Juden hat, bemüht sein, die deutsche Öffentlichkeit über das Kolonisationswerk in Palästina aufzuklären, die Beziehungen zwischen Deutschland und Palästina zu pflegen und allgemein die Erkenntnis zu verbreiten, daß das jüdische Aufbauwerk in Palästina ein hervorragendes Mittel für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Orients, für die Ausbreitung deutscher Wirtschaftsbeziehungen und für die Versöhnung der Völker ist. … Die Gründung ,'^es Komitees zeigt uns, daß die maßgebenden Kreise der deutschen Politik die Bedeutung des jüdischen Kolonisationswerks in Palästina verstanden haben, und niemand wird fürdermehr behaupten dürfen, daß die Beteiligung von Juden an diesen Bestrebungen deutschen Interessen zuwiderlaufe.
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Nahum Qoldmann betonte die Wichtigkeit der Werktagsarbeit für den Palästina-Aufbau als der Voraus- Setzung für den erwünschten Feiertag der jüdischen Seele in dem natürlichen Milieu des jüdischen Lebens in Palästina, das den Vorrang vor der ״Künstlichkeit“ des Judenlebens in der Diaspora habe. Julius Schindler, Hamburg, schilderte kurz seine Eindrücke von einer Palästina-Reise, die in ihm, dem Nlchtzionisten, die Ueberzeugung von der Größe und den Möglichkeiten des Palästina-Aufbaus bestärkt haben.
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Durch das Palästina-Mandat sei die Sache der jüdischen Heimstätte mit der Gemeinschaft aller Völker verbunden. Die indische Welt i< sich nach dem Kriege durch den Zusammenbruch des osteuro- ,:i Judentums und durch die Einwanderungssperre in den über- - heu Ländern stark verändert. Die Not steigt, und die Probleme drängen einer Lösung zu. Hier stehe Palästina im Mittelpunkte. Es ( in Palästina letzt ein indisches Heimatgefühl entstehen, das auch für dielenigen luden, die in anderen Ländern leben, und deren ineingeschränkte Gleichberechtigung als Bürger dieser Länder die allen gemeinsame Voraussetzung sei. ein ideales Werk bedeutet.
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Wie wir erfahren, hat auch Herr Professor Albert Einstein im Zusammenhang mit den Ereignissen in Palästina ein Schreiben an den englischen Botschafter gerichtet. Grauenvolle Grabschändung in Saarbrücken Berlin, 9. September. … Palästinakundgebungen in München Die grauenhaften Ereignisse in Palästina haben die ganze Judenheit aufgewühlt, aber sie haben auch die ganze Judenheit fest zusammengeschmiedet; überall wo Juden in größerer Zahl leben, wurde in großen Versammlungen der Wille kundgegeben, das Aufbauwerk in Palästina im bisherigen friedlichen Sinn, aber auch unbeirrt von allen Angriffen und mit zäher Entschlossenheit weiterzuführen.
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Großbritannien hat also durch die B a l f o u r - D e k l a r a t i o n. die ein jüdisches Nationälheim nt Palästina vorsieht, sein Versprechen an die Araber keineswegs verletzt. Es leben jetzt in Palästina 650.000 Mohammedaner, 80.000 Christen und 136.000 Juden. … Einstein fragte, ob Sir Wyndham Deedes glaube, daß das Aufbauwerk auch nach demAufhoren einer Altment i e r u n g von außen von selbst bestehen könne. Sir Wyndham Deedes antwortete, wenn Palästina ausgebaut ist, so,sei durchaus sicher, daß das Land aussichheraus sein« Entwicklung nehmen wird. Das jüdische Recht auf Palästina.
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Nicht daß Palästina keine Wä'der gehabt hätte, denn der Karmel ist wohl von jeher ein Waldgebirge gewesen. Es gab natürlieh auch Zedern. … Aber auch das Hohelied mit seiner einzigartigen Natürliche läßt für seine Zeit Palästina durchaus als Gartenland erkennen. Ein nichtjüdischer Theologe hat kürzlich in einer wissenschaftlich sein sollenden Schrift ausgesprochen, daß Palästina durch das Bauen der Laubhütten durch die Juden entholzt worden sei.
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ispektor Selim II Cafe Pension Eckstein Semmering Effendi Hanna, Einwanderungsinspektor Stanley Prosser, das Mitglied des Obersten Möslemitischen Rates Abdel Rahman Bey El Taji und der Leiter des Regierungshospitals in Jerusalem Dr. Yusuf Hajjar. Ägudas ]isroel und Palästina. Auf der dieser Tage in Warschau stattgehabten Tagung des Zentralrates der Weltorganisation Agudas Jisroel, fand auch eine sehr lebhafte Aussprache zur Frage der Palästina-Arbeit statt, nach der beschlossen wurde, eine vielgliedrige Delegation nach Palästina zur genauen Untersuchung der Lage im Lande zu entsenden. Der Zentralra't nahm eine scharf gefaßte Resolution gegen die die Einwanderung einschränkenden Maßnahmen der Palästinaregierung an. Beschlossen wurde ferner eine zentrale Aguda-Bank in Palästina zu gründen, einen Fonds von einer MiMion Zloty für den Keren Hajischuw zur Ansiedhing orthodoxer Juden in Palästina zu schaffen, sowie in Jerusalem eine Weltexekutive der Agudas Jisroel unter der Leitung von Dr.
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Der Zionismus erstrebt für Das ionische Volk die Schaffuno alnar Öffentlich rachtllcti aaalchartan Halmstllte In PalOstlna. ״Baseler Programm.‘* Deutsches Comite ״Pro Palästina“ Die Gründungsversammlimg Am Mittwoch, den 15. Dezember, fand im Hotel Kaiser- •10f, in Berlin, unter starker Beteiligung die Gründungs- Versammlung des Deutschen Co raitds Pro Palästina statt. % Der Vorsitzende der Z. … Schon 1918, als Deutschland no״h Gelegenheit hatte, direkt auf die Gestaltun״ der Verhältnisse in Palästina im Wege der Türkei einzuwirken, habe er mit den türkischen Staatsmännern im Sinne der Begründung eines Jewish National Home in Palästina verhandelt.
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Jahrgang Aus anderen Gemeinden und Verbänden Gründung eines tleut^ch^n Komitees ..Pro Palästina" zur Förderung der jüdischen Palästinasiedlung. In Berlin wurde am 15 Dezember ein deutsches Komitee „Pro Palästina" konstituiert; führende Politiker und hervorragende Vertreter des deutschen Geisteslebens sind der Einladung zum Beitritt gefolgt. … Puender, der in Verlretung des Reichskanzlers erschienen war, gab die Erklärung ab, er sei beauftragt, die besten Witnrehe des Reichskanzlers und der Reichsregierung zu überbringen und fügte hinzu, daß die Reichsregierung den Bestrebungen des Komitees Pro Palästina das lebhafteste Interesse entgegenbringt. In der über die Gründung herausgegebenen Mitteilung heißt es: „Das Komitee wird in der Oberzeugung,' daß der Aufbau der im Palästinamandat vorgesehenen Heimstätte für das jüdische Volk als ein Werk menschlicher Wohlfahrt und i Gesittung Anspruch auf die deutschen Sympathien und die tätige Anteilnahme dtr deutschen Juden hat, bemüht sein, die deutsche Öifentiidikcit über das jüdische Kolonisationswerk in Palästina aufzuklären, die Beziehungen zwischen Deutsch* iand und Palästina zu pflegen und allgemein die Erkenntnis zu verbreiten, daß das jüdische Aufbauwerk in Palastina ein hervorragendes Mittel für die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung des Oriems, für die Ausbreitung deutscher Wirtschaftsbeziehungen und für die Versöhnung der Völker ist."
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Weizmann, in dem angekündigt wird, daß noch in dieser Woche die Summe von 60 000 Pfund nach Palästina übersandt werden würde. Entwicklung des Keren Hajessod. — Januareinnahme 57 708 Pfund Jerusalem, 14. Februar. (JTA.) … In der Nacht und während des heutigen Vormittags fiel dichter Schnee über Jerusalem und einem großen Teil des Landes. Es ist dies seit 1921 der erste Schneefall in Palästina. Die Einbürgerung in Palästina Jerusalem, 11. Februar. (Ziko.) In der letzten Zeit finden in Palästina viel zahlreichere Einbürgerungen statt als bisher.
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Jeder Jude muss heute wissen, dass das Schicksal der neuen jüdischen Siedlung in Palästina auch für ihn von Bedeutung ist. Die jüdische Leistung im jüdischen Lande wird Geist und Kraft der gesamten Judenheit stärken. … Mit Rücksicht auf die Entwertung der [deutschen Währung sollen diese Gelder daher ausschhliesslich in Deutschland für Palästina verausgabt werden. Dem Aufbauwerk wird am besten gedient, [wenn in Deutschland Waren gekauft werden, die Palästina braucht, wenn Palästinawandrer durch Ausrüstung und Werkzeug unterstützt werden, wenn in [Deutschland Ausbildungsstätten geschaffen werden, die sie landwirtschaftlich nnd handwerklich auf ihr neues Lehen vorbereiten.
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Zehn Jahre praktischer Arbeit in Palästina, die ohne alle materielle Sicherungen und ohne Erfahrungen, nur aus dem unverrückbaren Willen der nationalen Avantgarde unternommen wurde, haben selbst die Zweifler besiegt. … Laut Angaben der Regierung hat sich die Tabak- und Zigarettenindustric in Palästina vollkommen stabilisiert und deckt fast den gesamten Inlandsbedarf. Nur die Luxussorten werden noch aus Aegypten, Türkei und England eingeführt.
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Bei den bevorstehenden Sitzungen in Palästina, wo Ende dieses Monats fast alle Mitglieder der Exckutive anwesend sein werden, sollen Richtlinien für die weitere Haltung der Bewegung ausgearbeitet werden. … Gewiß sei Palästina heute noch keine Lösung der Judenfrage, aber es habe sie schon auf ein ganz anderes Niveau gehoben, und sei der Anfang der wirklichen Lösung.
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Jacobsons Besuch in Berlin zu Ende 1926 wurde eine einflußreiche Gesellschaft der Freunde des Zionismus in Deutschland unter idem Namen „Pro Palästina- Komitee" gegründet, deren konstituierende Sitzung am 15. Dezem ber 1926 stattfand. Der Präsident der Gesellschaft ist Graf Bernstorfi und unter den Mitgliedern des Komitees befindet sich Dr. … Dezember 1926 fand die erste Sitzung des ungarischen Pro Palästina-Komitees in Budapest statt. Unter den Komitee-Mitgliedern dieser Vereinigung sind Baron Adolf Kohner, Hofrat Franz Székely, Hofrat Karl Baracs, Professor Adolf Strauß, Dr.