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Ein Volk aber können wir nicht ohne ein Land werden, ohne einen territorialen Mittelpunkt, in dem die Juden nicht wie in den Ländern der Diaspora wirtschaftlich und kulturell einer andersnationalen Mehrheit eingegliedert sind, sondern einen selbständigen Wirtschaftskörper bilden und ihr eigenes geistiges Leben führen. Zum Aufbau der Heimstätte, die für uns nur in Palästina sein kann, bedürfen wir der Menschen, die — ganz von dem nationalen Ideal erfüllt — bereit sind, für es zu leben und zu sterben. So ist also der jüdische Nationalismus nicht ohne ein jüdisches Palästina, ein jüdisches Palästina aber nicht ohne die große jüdische Volksidee denkbar. Und aus diesem Grunde ist der Nationalgedanke nicht etwa eine chauvinistische Kampfparole, sondern ein unerläßliches aufbauendes Prinzip.
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Könnt ihr Chanukah feiern und die echten Enkel der Makkabäer im Stich lassen? Man wird für Palästina Geld, viel Geld verlangen. Aber jene geben ihr Leben. Man wird Liebe und Interesse von euch verlangen. Aber jene geben Jugend und tausend euch selbstverständliche Freuden und Erleichterungen willig dahin. … Sie sieht in dem Selbstschutz der Minorität gegen die Majorität eine Notwendigkeit und Pflicht, solange die gegenwärtigen recht unsicheren Zustände in Palästina andauern. In der ersten Verzweiflung über die Fällung des Urteils fanden in allen Synagogen improvisierte Versammlungen statt, man beantragte Schließung der Läden, Proteststreiks usw.