Mannheim
Compact Memory
5 pagesSort: relevance · oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
3
189819061914
  1. 1914-01-09 · 2 (9.1.1914) · p. 37 · Protest der Kolonie Milhamia

    Mit den bekannten Beschlüssen und der ganzen Schulpolitik des Hilfsvereins in Palästina beschäftigten sich in längeren Ausführungen Mr. Louis L i p s k y. Redakteur A. Goldberg, Rev. Masliansk v, Lawyer Schick und Joseph Barondess. … Welches Recht hat denn der Hilfsverein, sich dieser Auferstehungsarbeit in den Weg zu stellen, der palästinensischen Judenheit seine Ansichten und seine Tendenzen aufzudrängen? Eins von beiden: Will der Hilfsverein wirklich in Palästina arbeiten, so muß er der Stimme der dortigen Bevölkerung Gehör schenken, wenn er aber dies nicht tun will, so soll er Palästina mit seiner Arbeit verschonen und seine Tätigkeit in ein Land verlegen, mit dem nicht so viele Hoffnungen des jüdischen Volkes verknüpft Zum Schluß der Unterhaltung sprach Rechtsanwalt Grusenberg seine persönliche Genugtuung und Freude darüber aus, daß der Versuch zur Wiederbelebung der hebräischen Sprache in Palästina so glänzende Erfolge erzielt hat.

  2. 1914-02-06 · 6 (6.2.1914) · p. 143 · Die Landarbeiterfrage Palästinas

    Sie erachtet es nicht mehr allein für ihre Pflicht, die Kultusangelegenheiten ihrer Gemeindemitglieder zu verwalten, sondern auch durch eine ständig tagende Kommission mit dem neu aufblühenden, jüdischen Lehen in Palästina in Fühlung zu treten und im keimenden Bewußtsein ihrer Verantwortung dem gesamten jüdischen Volke gegenüber, alle jüdischen Entwicklungsmöglichkeiten in Palästina zu studieren. … Stern seinen Antrag zur Abstimmung bringen, der dahin ging, eine Palästinakommission einzusetzen, welcher lediglich „die Prüfung und Ueberwachung der von der Wiener Gemeinde geförderten Anstalten in Palästina“ obliegen sollte. Es ist sehr erfreulich, daß das Plenum diese bedenkliche Einschränkung nicht angenommen hat. sondern — von einigen rein formalen Aenderuiigen abgesehen — den zionistischen Antrag vollinhaltlich billigte.

  3. 1914-04-10 · 15 (10.4.1914) · p. 367 · Obmännerkonferenz der Zionisten Böhmens

    Das große Erlebnis des Kampfes für die hebräische Sprache in Palästina brachte uns Arbeit in Fülle. Wir haben die Größe des Momentes voll erfaßt und waren bestrebt, diese Erkenntnis in alle jüdischen Kreise unserer Stadt zu tragen. … Geyer, in Rumänien, um für unsere Bestrebungen und insbesondere für das hebräische Schulwerk in Palästina eine ausgedehnte Werbetätigkeit zu entfalten. Wir rumänischen Zionisten sind unserer Zentralleitung für die Entsendung des Herrn Dr.

  4. 1898-10-28 · 43 (28.10.1898) · p. 15 · Achiasaf [Rezension]

    Sie können dem Volke nichts geben, als dasjenige, was das Volk selbst vorerst gewollt, mit ganzem Herzen angeitrebt hat. sieben der rechtlichen Erwerbung von Palästina habe der Zionismus auch den Zweck, das Volk für den Besitz desselben vorzubereiten und zu erziehen. Tie geeignetste -schule für diese Volkserziehung wären die Vereine und Gruppen, in denen die Juden Organisation und Tisciplin lernen würden, die für die Erreichung des gesteckten Zieles so nothwendig sind.

  5. 1901-03-29 · 13 (29.3.1901) · p. 4 · Die Verhandlungen des ersten österreichischen Zionistentages

    Yt) J ü d i s c h-w i s s e n s c h a f t L i c h eVereini gu ngen, von denen in ' erster Reihe die bereits bestehenden Vereine: „Hebräischer Sprachverein" und „Verein z u r t ec h.n i s c h e n Erschliessung Palästina s" in Betracht kommen. Diesen Vereinen, die durch Ortsgruppen zu vergrößern sind, sollen sich anschliessen : ein social wissen sc h a f tlieber Verein und ein Verein f ü r j ü d i s c Ii e Wissenschaft, Kunst und L i t e r a t u r.