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September, traf Professor Albert Einstein in Wien ein. Er wurde von den Vertretern des Palästina- Aufbuufomls empfangen und stattete sodann dem Präsideuten des österreichischen Palästina-Aufhaiifonds, Oberrabbincr Dr. … Hierbei sind noch die vielen Touristen nicht mltgercelinet, die sich In Palästina nach einer Möglichkeit umhin, hier ansässig zu werden. Die Einwanderer kommen nach wie vor zumeist In Familiengruppen.
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Cafä Bohne, Steglitz, Albreehtstr. 127. llehtbildervortrag des Herrn Aschbel, Palästina: ״Die orientalischen Juden in Palästina“. ' Abends 8',! Uhr Freunde des arbeitenden Palästinas, Ortsgruppe Berlin. … Georg Landauer über ״Wirtschaftslage und Arbeitelosigke« in Palästina". Der Referent geht von den Beobachtungeu und Erfahrungen aus, die er ln jahrelanger Arbeit an verantwortlicher Stele im Arbeitsamt der zionistischen Exekutive in Palästina gesammelt hat.
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Die Exekutive hat Palästina gegenüber schwere Verpflichturlgen auf sich genommen, ivelche erfüllt werden müssen. Das letzte Jahr tvar besonders hart. Palästina befand sich in verzweifelter Lage, unalle Notrufe sin.d nach Amerika gerichtet. Wir tun das möglichste, um der Situation gerecht zu werden.
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Telegrammadresse: Keren Hajessod Mifal, Telephon Nr. 61-6-85. Wieder in Palästina -L - ■ . Jerusalem. Dr. Werner Senator. Mitglied der Exekutive der Jewish Agency, ist in diesen Tagen in Jerusalem eingetroffen. … Wirtschaftliche Aussichtslosigkeit, seelische Depression, das ist die Situation der Juden ln Wien. Palästina ruft nach Arbeitskräften, ln Erez Israel leben die Juden froh nnd ht Hoffnung auf eine schönere, freudigen Zukunft Viele österreichische Juden haben die Möglichkeit ln allernächster Zeit nach Palästina einzuwandern.
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Wir treten ein ' für die Versöhnung der Völker, für einen ehrlichen Frieden, für Demokratie und Völkerbund, ' für die Aufrichtung des Judenstaates in Palästina. Wir hoffen, solcherart unserem Volkstum.am besten zu dienen, und sind deri Ueberzeugung» daß wir die Mitarbeit aller finden werden, die »ehrlichen Willens sind, Palästina - ein britisches Dominium? … Die Eröffnung ging vor sich, Lord Bäk four war da und in Palästina geschah nichts. Aber die Araber in Damaskus fanden, daß der Besuch des greisen Lords sie beleidige und sie rebellierten gegen Barlassina und Ford.
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Nahuur Blauer ein Referat über Palästinasragen. .Er führte unter anderem aus: , Die Lage in Palästina hat sich in den letzten acht Monaten merklich gebessert. Eine Stimmung der Zuversicht hat Platz gegriffen, die nicht nur in der günstigen politischen Situation ihre Ursache hat. … Der Referent schließt mit dom Hinweis davanif, daß die vielfach in den Hintergrund gestellte Gegenwartsarbeit in den Ländern der Zerstreuung für das Ausbauwerk in Palästina von außerordentlicher Wichtigkeit ist. (Starker Beifall.) Hierauf wurde die Generaldebatte durchgeführt. Delegierter Weinreb: Die Miah ist wohl gewachst, aber die Anzahl der nach Palästina kommenden produkt-iven Elemente nimmt ab.
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Mai: 19.15 bis 19.45: Kopenhagen (255,1 m): Oberrabbiner Dr. M. Friediger: Palästina von heute. Freitag, den 3. Mai: 11.45 bis 12.15: Radio Paris (1648 m): Aussendung aus der Voix d'Israel. Samstag, den 4. … Zionistenkongreß und die Forderungen der Judenstaatspartei. Kultusrat Ingenieur Eugen Buchbinder: Was ich in Palästina erlebte. O Mittler, kauft den Well iert euch das tllrei! S>
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Das Mitglied des Unterhauses Sir;Martin Conway^ der den Vorsitz führte, betonte, daß die Versammlung sowohl das britische alsauchdas zionistische Interesse im Auge habe. Palästina sei ein Glied zwischen Ost und West; seine Bevölkerung sei nie völlig! orientalisch gewesen.. Die Ansiedlung von Juden in Palästina werde die Route vom Levantinischen Meer zum Persischen Golf sichern. … kennzeichne die neue Aera in der britischen Kolonialverwaltung. Mit Bezug auf Palästina heißt es in dem Weißbuch, daß in diesem Land noch 1920 verworrene Verhältnisse herrschten. Die Bevölkerung war verarmt, die Verkehrsmittel waren schlecht.
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N-ahum Blauer ein Referat über Paläsimafragen. Er führte unter anderem aus: > Die Lage in Palästina hat sich in den letzten acht Monaten merklich gebessert. Eine Stimmung der Zuversicht hat Platz gegriffen, die nicht nur in der günstigen politischen Situation ihre Ursache hat. … Der Referent schließt mit dom Hinweis darauf, daß die vielfach in den Hintergrund gestellte Gegenwartsarbeit in den Ländern der Zerstreuung für das Aufbauwerk in Palästina von außerordentlicher Wichtigkeit ist. (Starker Beifall.) Hievauif wurde die Generaldebatte durchgeführt. DÄe.gierter Weinreb: Die Wiah ist wohl gewachsm, aber die Anzahl der nach Palästina kommenden p roduk» tiven Elemente nimmt ab.
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Chaim Weizm;tn n, Mitglied der Exekutive, blieb der Sitzung fern, obwohl er jetzt in Palästina weilt. Hinter der Estrade waren die Porträts von Theodor Herzl, Leo Motzkin und Dr. Chaim Arlosoroff, die beiden letzten schwarz umflort, angebracht. … Auf persönlichen Wunsch Einsteins wurde das Reinerträgnis dieses Tages für die Ansiedlung deutscher Juden in Palästina bestimmt. Gouverneur Moore feierte in seiner Ansprache Einsteins als Menschen und als Forscher. Einstein dankte dem amerikanischen Volk für die gastliche Aufnahme und gab seiner Genugtuung darüber Ausdruck, daß diese Veranstaltung einem großen Zwecke dient: deutschen Juden zu ermöglichen, sich in Palästina ein neues Heim zu gründen.
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Jetzt soll1 daran-' gegangen werden, in der nächsten Zeit 1000 Familien mit einem Kostenaufwand von 350.000 Pfund ' in Palästina landwirtschaftlich anzusiedeln. Der Wille zu einem aufrichtigen und ehrlichen Frieden' mit dem arabischen Volke wurde bekräftigt. In1 Palästina darf es „keine Beherrschung! der Juden durch die. Araber, oder der Araber durch' die .Juden" geben. Die Vollsitzung unseres Verbandsbüros trug diesmal ebenfalls vertrau liehen Charakter.
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.• , -r.-st. Ein ^vertyoiles Ein'geständlnis. . Es geht uns in Palästina gut. Wir Nimmersatte' haben uns immer beklagt, .die Palästina- Regierung tue nichts für uns, werfe uns Prügel zwischen die Beine. … Sie hat zuerst gezeigt, wie sie uns schützt: wie sie uns Waffen gibt, kühl bis ans -Herz hinan gegen das Toben der Araber; wie sie noch weitergegangen ist, indem sie die sogenannten „illegal" eingewanderten Juden amnestiert und im Lande läßt, auch hier kühl bis ans Herz hinan < gegen das Toben der Araber. ' ' Es geht uns gut in Palästina. Chancellor ist unser Freund; er sorgt für Sicherheit, er sorgt für Vergrößerung des Jischuw. Nur hapert es mit dem JSs. geht ui\s rgut in Palästina".
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Die wort- und sinngemäße Ausführung der Deklaration, die dem jüdischen Volk die Rückkehr in sein historisches Vaterland zusicherte, begegnet den größten, Schwierigkeiten. Das zionistische Aufbauwerk in Palästina leidet unter den retardierenden Momenten, die teils auf Kurzsichtigkeit, teils auf Engherzigkeit, teils auf Böswilligkeit zurückzuführen sind. … Zusammen mit dem Mandat, dessen Voraussetzung sie bildete, bleibt sie, die vom britischen Imperium gegebene Zusicherung, das Fundament unseres völkerrechtlichen Anspruchs auf ein jüdisches Palästina. Hüten wir dieses Fundament und hüten wir uns davor, es zu bagatellisieren. Denn einem Volk, das über keine physischen Machtmittel verfügt, kann nur die Hochachtung des Rechts zum Recht vnsrden.
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Eine verbotene Rede Der englische Arbeiterführer Mac Govern, welcher einige Wochen in Palästina weilte, wollte vor seiner Abreise im palästinensischen Radio über die Eindrücke sprechen, welche er im Lande erfahren hat. Die Palästina-Regierung hat ihm aber im letzten Augenblick verboten, im Radio zu sprechen, weil er in seiner Rede freie jüdische Einwander u n g fordern und die Tätigkeit der Regierung einer scharfen Kritik unterziehen wollte.
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Die große Menge junger Palästina-Fahrer hält sich genügend für das Land vorbereitet, wenn ste ein wenig von . der Landwirtschaft und mehr oder weniger Hebräisch versieht. … „Geschichtliche Peripetien". r- Adolf B 8 h m. „Jüdische und allgemeine Wirtschaft in Palästina*. --Dr. Max Diamant. »Der Kampf für dir jüdischen Mrnderheitm". — Dr. Z. *8. Finkelstein, »Adolf Stand, Ein Gedentblast". — Dr.
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September) zitieren* Diese Stelle lautet: „Und nach der Prophezeiung, daß das britische Imperium zusammenbrechen würde, wird der eigentliche Plan des Zionismus in Palästina ent«« hüllt. Die beiden Juden träumen davon — und ich betone, daß Israel Zangwill feine führenete Per« sö-n 1 ichkeit des WeIt jjldentums ist, daß. die Juden sich ausbreiten würden nach dem Sü dV osten, nach In dien, nach 'China;. Dafür soll offenbar der Judenstaät in Palästina das Sprungbrett darstellen, und" so-hofft denn der Verfasser des ge* nannten Buches am'Ende, daß einmal ein Mann als Führer eines Eacheunter* nehmens gegen Europa auftreten würde.
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A. meldet aus New York: Die Union der Zionisten-Revisionisten in den Vereinigten Staaten hat Professor Albert Einstein voir ein Ehrengericht geladen, weil er auf einer Versammlung der sozialistischen „Liga für das arbeitende Palästina" die Zionisten-Revi- 8ionisten in vehementer Weise beleidigt, sie als Förderer der Bodenspekulation, der Volksausbeutung und der Hetze gegen die Araber hingestellt hat. … Der Völkerbund wolle eine .einheitliche Sprache, ein einheitliches Recht und eine einheitliche Währung herbeiführen. Der Völkerbund war' es auch, der den Juden Palästina ausgeliefert hat. Der Jude Herbert Samuel war der erste Oberkommissar Palästinas gewesen. Alle diese einwandfreien Tatsachen seien unerschütterliche Belege dafür, daß der Völkerbund nichts anderes sei als ein Werkzeug der Juden.
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-Vertreter erfährt — am Tage seiner Abreise aus Genf der Mandatskommission mit, daß der Bericht von Sir John Hope Simpson über seine Untersuehungeti in Palästina der britischen Regierung nicht vor acht Wochen vorliegen wird. Der Berliner ״Vorwärts“ brachte einen ״Eigenbericht“ aus Jerusalem, in welchem cs hieß, maßgebende Kreise Palästinas erwarten, daß Emir Abdullah von Transjordanien zum König von Palästina gekrönt werden wird. Auf eine Anfrage erklären die Regierungsbehörden in Jerusalem, daß die Annahme, Emir Abdullah würde König von Palästina werden, den ״Gipfel des Unsinns“ bedeute. König Ca r 0 1 II. von Rumänien empfing ausländische Journalisten und äußerte sich u. a. auch über den Antiscmitismus.
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Goldhammer machte gar die Mitteilung, daß nunmehr auch in Oesterreich ein Pro-Palästina-Komitee zur Förderung der Interessen Palästinas entstehen wird, dessen Konstituierung in den nächsten Wochen stattfinden wird. … Zur gleichen Zeit, wo die Auswanderung die Einwanderung um mehr als das Doppelte übertrisft und das Wiener „P a l ä st i n a a m t" nach einer Mitteilung auf dem Delegiertentag hauptsächlich der Fürsorge für diese Rückwanderer aus Palästina obliegen muß, noch vom „Judenstaat" zu faseln, das ist die gleiche Absurdität, wie sie in der auch von Stricker insugurierten „Landespolitik" zum Ausdruck kam.
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OSKAR GRÜNBAUM Das neue Studentenrecht DR. S. SCHMERlER Nachrichten aus Palästina DR. LEO GOLDHAAIA1ER Der Sinn des Tozereth-Haaretz DR. SEM WOU- Lokalnachrichten DR. Z. f . t-INKELSTEIN Feuilleton: Londoner Skizzen AlO'i EL ÜELBAKÜ Humoristische Ecke Für den Inhalt verantwortlich Kulturreferat der Zion. … Großangelegte Herzl-Biograpliie in ungarischer Sprache. Der ungarische Pro Palästina-Verband hat die vom bekannten ungarisch-jüdischen Schriftsteller Dr. Joseph Patai verfaßte große Theodor-Herzl-liiographle in einem Monumentalband in Großformat herausgegeben.