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Ich kaiin nicht so weit gehen, wie manche Territorialisten und politische Zionisten, und behaupten, dass wegen dieser Hoffnung die lOeirikolonisation in Palästina ganz wertlos sei. Sie hat wohl einen Zweck, aber nur als Möglichkeit einer äusseren Hilfe, und nicht als Mittel an und für sich, Palästina zu erlangen, wie Herr Ussischkin meint. … Sie gründen dann lieber eine Geheimorganisation, vereinigen geheim' die Juden in' Palästina und lassen geheim Juden nach Palästina hineinwandern. Aber von der Tribüne eines weltberühmten Kongresses aus dem Sultan erzählen, dass Sie unermüdlich draiifarheiten wollen, eine seiner Provinzen zu erobern-,, ist nichts als.ein Kinderspiel.
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Solche Dogmen seien die Behauptungen: „Die Aussichten ailf Erreichung politischer Erfolge bei der Türkei für Palästina sind für absehbare Zeit gleich Null." „Wir werden keinen Charter für Palästina erlangen, wenn wir bereits vor der Erlangung des Charters in Palästina arbeiten." … Die Jahreskonferenz hat Frankfurter Israelitisches Familienblatt. die Tatsache erbracht, daß die Einigung tatsächlich vorhanden ist, denn auch darüber, daß in Palästina etwas geschehen muß, sind sich alle einig. Wissenschaftliche Erforschung des Landes und seiner Hilfsquellen, Stärkung des jüdischen Elementes in Palästina und Verlegung der Haupttätigkeit der Bank nach Palästina, aber keine Unterstützung, keine Kleinkolonisation und keine Verwendung von Nationalsondsgeldcrn!
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Palästina bietet heute eine fundamenta'ere Sicherheit der Kapitalsanlage als viele andere Länder. Noch braucht Palästina heute Investier.mgskapital, aber dieses Kapital wird kommen. … Infolge Anbaues von Klee sind die Kosten der Milchproduktion zuriiekgegangen. Heute denkt man in Palästina sogar an Käseexport; Bananen existierten vor sieben Jahren in Palästnia fast noch nicht; im .etzten Jahre schon wurden 300 Tonnen Bananen exoortiert Vier Monate im Jahre hat Palästina Erdbeeren.
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Und nun die Folgen: Wissen Sie, daß wir heute 500 reiche Familien in Palästina hätten, wenn man beizeiten Vorsorge getroffen hätte? Und wissen Sie, um wieviel weiter dann das Land schon wäre? Wissen Sie, was die russischen Juden für Palästina hätten leisten können? Wenn wir uns an die Spitze stellten, könnten wir bald Millionen für Palästina zusammen haben. Wir haben viel zu wenig in Palästina getan, und wenn wir nicht jetzt unsere Arbeit beginnen werden, könnte es zu spät sein, für Palästina, aber auch für den Zionismus.
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Nach einer gut gelungenen Palästina-Ausstellung fand am 13. Mai dieses Jahres eine aus den ersten jüdischen Kreisen Wiens gut besuchte Versammlung unter Vorsitz des Präsidenten des Wiener Gemeindevorstandes, Herrn Dr. … Der Verein hat den Zweck, allein oder in Verbindung mit anderen, gleiche Ziele erstrebenden Institutionen die planmässige Ansiedlung von Juden in Palästina und seinen Nebenländers zu fördern. Es fallen daher in seinen Wirkungskreis insbesondere: a) die Förderung der Erforschung Palästinas und seiner Nebenländer unter dem Gesichtspunkte der Ermittelung geeigneter Kolonisationsmethoden, unter anderem durch Errichtung von Versuchsstationen aller Art; b) Förderung des Verständnisses für eine planmässige Ansiedlung von Juden in Palästina und seinen Nebenländern durch Versammlungen, Vorträge, Veröffentlichungen aller Art, Entsendung von Rednern, Unterstützung von Institutionen, die dieser Idee dienen, Enqueten u. dergl.; c) die Förderung der Kolonisation selbst durch 1.
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Es entstehen neue Gesellschaften zu genossenschaftlichem Bodenkauf in Palästina. Zwei große Organisationen, die sich früher, allerdings aus verschiedenen Gründen, an der Kolonisationsarbcit in Palästina nicht beteiligten, die len und der politische Zionismus, greifen nun mit erheblichen Mitteln ein. Die Palästina-Kommission hat die Erforschungstätigkeit ausgenommen, es werden Schulsarmen, Handelsgesellschaften und neue Kolonien gegründet.
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Alfted Nossig, der als Vertreter des Pariser Zentralkomitees und der Berliner Propaganda-Kommission der Kolonisationsvereine im wesentlichen Folgendes ausfühlte: Seit kurzer Zeit macht sich ein mächtiges Aufblühen der Arbeit an dem palästinischen Siedelungswerke bemerkbar Es entstehen neue Gesellschaften zu genossenschaftlichem Bodenkauf in Palästina. Zwei große Organisationen, die sich früher, allerdings aus verschiedenen Gründen, an der Kolonisationsarbeit in Palästina nicht beteiligten, die Jca und der politische Zionismus, greifen nun mit erheblichen Mitteln ein. Die Palästina-Kommission hat die Erforschuugstätigkcit ausgenommen, es werden Schulfarmen, Handelsgesellschaften und neue Kolonien gegründet.
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Dieselbe Methode, die uns Mesopotamien geben würde, könnte uns auch Palästina geben, und es würde keine größere Schwierigkeit bereiten, von der Türkei die Erlaubnis zur Besiedelung Palästinas als Mesopotamiens zu bekommen." … Die ganze Versammlung erhob sich, Stürme von Beifall durchbrausten das Haus, Fahnen und Tücher wurden geschwenkt und es dauerte lange, bis sich der Redner verständlich machen konnte. Seine Rede war das Meisterstück eines Aufrufs für Palästina. „Palästina ist ein wundervolles Land," sagte er tiefbewegt, „es ist unser Land. Seine Hügel und Täler und Flüsse rufen uns zu: Kommt, meine Kinder, kommt zu eurer Mutter, deren ausgebreitete Arme und nährende Brüste euch erwarten!"
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Indessen wächst in Palästina das Bedürfnis nach jungen und energischen Kräften. Wir, die zionistische Jugend, müssen unverzüglich nach Palästina gehen, um dort im Schweiße unseres Angesichtes das Fundament zum Bau zu legen. … Zu diesem Zeitpunkte wollen wir eine Konferenz aller Gesinnungsgenossen einberufen, um über unsere künftige Tätigkeit in Palästina zu beraten und unser Programm auszuarbeiten. Wir wenden uns nur an die Jugend (nicht unter 18 Jahren), die bereit ist, und erbitten eine Antwort auf folgende Fragen: a) Alter?
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Xachdem das Actions-Comite auf seiner letzten Sitzung beschlossen hatte,anläßlich des Kongresses, wenn möglich, eine Ausstellung zu veranstalten, welche die kolonisatorische Tätigkeit in Palästina und die national-kulturelle Arbeit in Palästina und in der Diaspora veranschaulichen sollte, sind bei mehrern maßgebenden Faktoren, im besondern bei dem Palästina-Amte, Auskünfte und Gutachten über die Veranstaltung einer solchen Ausstellung eingeholt worden. Auf Grund der eingelaufenen Antworten, im besondern des vom Palästina-Amte erteilten Gutachtens, hat das Engere Actions-Comite beschlossen, von der Veranstaltung einer Kolonisations-Ausstellung Abstand zu nehmen.
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Bestellungen unter gleichzeitiger Uebersendung des Betrages an die Anglo Palest ne Co. in Jerusalem sind zu richten an d:e Kunstgewerbeschule „Bezalel“ in Jerusalem. * * * Die Parlamentswahlen in Palästina. Jaffa (Palästina). Am 24. Oktober haben hier die Abgeordnetenwahlen für den Kreis Jaffa stattgeiunden, nachdem die Wahlen in den anderen Kreisen bereits abgeschlossen waren. … Heymann & Co., Berlin NW., 7, Unter den Linden Nr. 59. * * =t= Handarbeitskurse in Jaffa. Durch die Bemühungen des Palästina-Amtes ist ein wichtiger Fortschritt im Schulwesen Jaffas zu verzeichnen. Als Herr Dr. Ruppin seinerzeit nach Palästina übersiedelte, brachte er aus Berliner Handarbeitsgeschäften Muster, Material und Aufträge für weibliche Handarbeiten mit.
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Arbeit..mehr für die Regene- Denn die Macht . unseres Volkes,; Palästina wieder aufleben zu machen, war das Hauptangebot, das wir dem Sultan zu machen imstande waren, um uns dort dafür' eine öffen^ichrechtlich gesicherte Heimstätte zu gewähren. … Oliver Twist mehr verlangen Aber, warum sollte er eigentlich verlangen, wenn er nur zu. warten hat, da wir gezwungen sind, und .zwar durch unsere ausgesprochene Methode und andere Notwendigkeiten gezwungen sind, immer mehr und mehr auszuschütten, da wir Palästina viel mehr brauchen als er ün-3 braucht? Sie wissen, der Sultan ist der klügste Politiker in Europa. Er wird den Juden gestatten, siel) in Palästina niederzulassen und dort Banken linet' äiid'ere' 'Institutionen gründen -— wie die Katze die* Mäüs gern sich ihr nähern sieht.
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Ich hatte ihm nicht verhehlt, daß ich den Modellversuch nur mit Besorgnis in Palästina selbst unternehmen würde. Man soll in wissenschaftlichen Experimenten, wenn irgend möglich, nur mit einem unbekannten Faktor zu tun haben. … Wenn wir nicht unmittelbar nach jenem Baseler Kongreß zur Aktion in Palästina schritten, so war einer der vornehmsten Gründe dafür, daß wir die Hoffnung hatten, jenen deutschen Modellversuch zuerst starten zu können.
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Inhalt: Leitartikel: — Moderne Selbsthilfe — Etwas vom „Polnischen Inden". — Entdeckung des wilden Urweizens in Palästina. — Korrespondenzen: Plenarsitzung des Kultusvorstandes. Zur Kultuswahl. Die Rückkehr zur früheren Konfession. Brünn. … Wir wollen dem verfolgten Juden seine dauernde Zuflucht gründen; wir wollen in Palästina an schon bestehende und gedeihlich arbeitende jüdische Kolonien neue Heimstätten für Ackerbauer und Gewerbetreibende angliedern, ein Streben, das uns mit den „Palästina-Kolonisationsvereinen“ der ganzen Welt verbindet.
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Die Kolonisation soll nicht nur eine landwirtschaftliche, sondern auch eine industrielle sein, nicht nur Palästina, sondern auch die Nachbarländer umfassen. Alle mit einer rationellen Kolonisationstätigkeit zusammenhängenden Massnahmen, wie Erforschung des Landes, Versuchsstationen, Auskunft für bemittelte Emigranten, Bildung von Siedelungsgenossenschaften, Erwirkung günstiger Ansiedelungsbedingungen bei den Landesverwaltungen usw. müssen in das Programm der Kolonisationsvereine aufgenommen werden. … Weisl, Vizepräsident der allgemeinen österreichischen Kolonialgesellschaft, mit fachmännischen Bemerkungen über die erwünschteste Methode der Kolonisation in Palästina. Er warnte vor überstürzter Grosskolonisation und verlangte vorsichtige Kleinkolonisation auf wachsender Stufenleiter.
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Es ist aber nicht anzunehmen, daß dieser Versuch Erfblg haben wird. Bei der Wahl zwischen Palästina tmd Sibirien wird sich wohl auch der primitive Jude für Palästina entscheiden. Es sei denn, daß bei den Antizlonisten innerhalb und außerhalb Rußlands der Haß gegen Palästina stärker ist als die klare Ueberlegung, und daß man jedes noch so phantastische Projekt aufgreift, wenn es nur Palästina schaden kann. … Er war es auch, der als erster nach dem großen Erdbeben der Palästina-Regierung £ 5300 überwiesen hat Nathan Straus, der selbst wiederho't Palästina besuchte, genießt die Verehrung a'ier Zionisten, die ihn noch lange Zeit rüstig in ihren Reihen sehen wollen.
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Auf den Antrag der deutschen Landsmannschaft wurde bekanntlich auf dem VI. Kongress eine Palästina-Kommission eingesetzt, bestehend aus drei Sachverständigen, deren Zweck in fünf Paragraphen festgelegt wurde. Neben der Errichtung einer landwirtschaftlichen und technischen Versuchsstation, sowie eines landwirtschaftlichen und technischen Auskunftsbureaus, einer medizinischen Untersuchungsstation und der Herausgabe einer Zeitschrift für Palästinakunde, war der in § i festgelegte Hauptzweck: Die wissenschaftliche und praktische Erforschung Palästinas und der für diese in Betracht kommenden Länder in wirtschaftlicher, technischer, rechtlicher und geographischer Beziehung. … Bericht zu erstatten hat, und ferner, dass sie bei Beratung und Beschlussfassung über Angelegenheiten der Palästina-Kommission im A. C. und den Jahreskonferenzen mit beratender Stimme hinzuzuziehen ist. Von Bedeutung ist noch der Beschluss, dass die Kommission für zwei Jahre ein Budget von jährlich mindestens 15000 Fr. erhält, sobald die unentbehrlichen laufenden Ausgaben gedeckt sind, aber nicht, bevor die Schekeleinzüge zur Deckung der unentbehrlichen laufenden Bedürfnisse hinreichen.
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Die Expedition, die wir ausgeschickt haben — weil wir glauben, dass man solche Dinge nicht mit Artikeln macht (Beifall)., sondern dass man sie wegen der schweren Gewissensfragen, die mit der Ansiedlung von Mensehen verbunden sind, in einer sehr gründlichen AVeise untersuchen muss (Beifall) — bestand aus folgenden Herren: Ingenieur Kessler, der hier anwesend ist und — so weit es unsere Interessen zulassen werden, nämlich die Interessen der zionistischen Bewegung — sachliche Auskünfte in sehr umfassender Weise geben könnte, der in Südafrika reiche Erfahrungen gesammelt hat und uns übrigens aus seiner zionistischen Tätigkeit bekannt ist, auch in Palästina lange gewesen ist und in dem wir einen sehr tüchtigen Fachmann verehren; Herrn Architekten Oskar Marmorek, der nicht nur als Mitglied des engeren Aktions-Comites, sondern wegen seiner hervorragenden Eigenschaften als Techniker mitgeschickt worden ist; ferner Oberst G o 1 d s m i d, welcher — wie Sie wissen — Generaldirektor der Hirscir'schen Kolonien in Argentinien war und grosse Erfahrungen in Ansiedlungsfragen gesammelt hat; ferner einen der ersten Fachleute im AArasserbau, Ingenieur Stephens, welcher eines der berühmtesten modernen AVasserbauwerke, den Damm von As-Syut in Aegypten, geschaffen hat, der zu den Wunderwerken der modernen. … Laurent von der landwirtschaftlichen Akademie von Gembloux in Belgien, den Sachverständigen der belgischen Eegierung im Kjongo; ferner Dr. S o s k i n, dem eine langjährige Erfahrung in Palästina zur Verfügung steht und der ebenfalls hier im Kongresse ist; Dr. Hillel Joffe, welcher, während Dr. Soskin über landwirtschaftliche Fragen Untersuchungen anzustellen hatte, hygienische Fragen beurteilte und darüber Bericht erstattete und Mr.
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Vizepräsident Teinkin: Es liegt der Antrag vor, je 2 Generairedner pro und contra, nämlich für oder gegen die reale Arbeit in Palästina, zusammen also 4, zu wählen und ihre Redezeit auf eine halbe Stunde zu beschränken. Del. Oskar Marmorek: Das ist zuviel! … Loewe: Ich. möchte den Herrn Präsidenten fragen, einlochte uns den Beschluss des Kongresses auslegen, wonach beschlossen worden ist, zwei Redner dafür und zwei Redner dagegen zu bestimmen, wofür und wogegen? Doch nicht für und gegen die Palästina-Kommission? Vizepräsident Temkin: Für und gegen die Realarbeit und die Ussischkin sehe Resolution. Zum Worte sind gemeldet die Delegierten: E.
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— 248 — staltung und Förderung regelmässiger jüdischer Palästina-Reisen einzusetzen. Die Kommission ist verpflichtet, sich mit den Leistungen der einzelnen Landesorganisationen rechtzeitig zur Eröffnung ausreichender Propaganda für diese Reisen in Verbindung zu setzen." … C. ersuchen, das Forschungsmaterial der El-Arisch-Expedition der Palästina-Kommission zu übergeben. (Beifall.) Del. Kremenezky: Ich möchte dazu bemerken, dass dieser Antrag vollständig überflüssig war, nachdem dies schon zum Teile geschehen, zum Teile unterwegs ist.