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  1. 1937-02-05 · Heft 617 (5.2.1937) · page 2

    Dann kam der Weltkrieg. Schon im Deschen Ministern Fühlung, um Palästina dem jüdischen Volk zu sichern und die Palästina- Frage wurde in England öffentlich erörtert. Da versetzte die Ito dem Zionismus hinterrücks einen Dolchstoß. … Houto, in der Zeit der allgemeinen Wirtsohaftsnot, wo es außer Palästina keine Einwanderungsländer für Juden gibt, wo sich die ganze Kraft des jüdischen Volkes auf Palästina konzentrieren müßte, kommen Juden und gründen eine neue Ito.

  2. 1926-06-29 · Heft 50 (29.6.1926) · page 1

    Aus den Zahlen wird die Schlußfolgerung gezogen, daß die Einwanderung in Palästina einen philanthropischen Charakter trägt und nicht ökonomischen Bedingungen angepaßt ist. Die Arbeit in Palästina wird von der Zionistischen Organisation alimentiert. … Der diesjährige Appell erbrachte 4 250 000 Dollar, das ist die größte Summe, die je die amerikanischen Juden in einem einzigen Jahre für Palästina geleistet haben. Chaim Nachman Bialik wird der Jahresversammlung beiwohnen und wird nach Schluß derselben die Rückreise nach Palästina antreten.

  3. 1926-07-29 · Heft 2669 (29.7.1926) · p. Seite 5

    Die ununterbrochenen politischen Umwälzungen in der Türkei und in Arabien, die Kriege in Marokko und Syrien, die Unruhen in Persien und der Bolschewismus in Turkestan und Buchara, all das wirkte zusammen, um, was nur natürlich ist, die Schritte der in diesen Ländern lebenden Jittcu nach Palästina zu leitiücn. Die Genügsamkeit, die sic aus ihren Herkunftsländern mitbringen, machen sie zu einem Element, das für die Ansiedlnng in Palästina äußerst geeignet ist. … In den meisten Fällen stellt sich aber heraus, daß zur Ailsübiing der betreffenden Gewerbe eine Lizenz nicht notwendig ist. Dank der russischen Zionisten in Palästina an Richter Fischer. Gegenwärtig weilt in Palästina Richter Harry M. Fischer a»ts Ghikago, der im Jäher 1921, während er als Vertreter des Joint in Rußland weilte, es durchaesetzt hat, daß viele Zionisten, die wegen ihrer zioniistischen Betätigung zu hohen Gefängnisstrafen verilrtetlt worden waren, nach Palästina answandern konnten.

  4. 1921-06-26 · Heft 867 (26.6.1921) · p. Seite 2

    Lucien Wolf eine Mitteilung des Joint Foreign Committee, derzufolg« das - englisch« Außenamt die -Abänderung des Artikels 129 im Palästina-Mandat in Aussicht stellt, da auch. die Zionistische O r g a n isation zu diesem Artikel der die in Palästina wohnhaften englischen Bürger audomatisch in palästinensische Bürger verwandelt, ihre Zustimmung nicht ^gegeben hat. … Denn der Entschluß d«S jüdischen Volkes, sein nationale- Heim in Palästina anfzubauen. ist HpKrschüt»erlich< Sie sollen-wissen, daß das Barch,. welcheßmnZ,an Palästina knüpft, umso ftäiHr? werden. wird..je,Mhp dieses Land von jungem jühijchM Plute geträykt.sei» wird.

  5. 1929-06-25 · Heft 49 (25.6.1929) · page 1

    Die so im Geiste des neuen Palästina erzogenen sollen dann später als Instruktoren des Makkabi in den Ländern der Diaspora wirken. Der zweite Plan ist die in Aussicht genommene erste jüdische Olymp i a d e (Makkabiade) in Palästina. … Man hatte trotz anfänglicher Absicht, die Chagigah in Jerusalem zu veranstalten, sich für Tel-Awiw entschieden, da gleichzeitig die Palästina-Ausstellung viele Besucher und Touristen nach Tel-Awiw lockte. Auch lag uns besonders daran, der Be*

  6. 1964-01-10 · 2046 (10.1.1964) · p. [Seite 9]

    Gaster protestierte als Zionist gegen das Projekt. Er wollte jüdische Kolonisation nur in Palästina haben. Zangwill dagegen führte den Kampf für Ostafrika. The Times war damals für Lucien Wolf und gegen Israel Zangwill. Sollte die Kolonisation in Cstafrika erfolgreich werden, schrieb The Times, so würden dann die Zionisten einen stärkeren Druck arsüben können, um Palästina zu erhalten. Pogrome in Russland, insbesondere in Kisehenew, hatten Zangwill tief bewegt. Bis Palästina erlangt werden wird, wollte er unterdessen ein Territorium als Sammelpunkt der wandernden Juden haben, um sie dann für die letzte Einwanderung — nach Erez Israel — vorzubereiten.

  7. 1930-09-12 · Heft 72 (12.9.1930) · page 3

    Der Hapoel Hazair erblickt im Zionismus die Bewegung, das jüdische Volksleben in Palästina auf eigenem Boden, durch seine eigene Kultur, durch die Errichtung einer politisch freien arbeitenden jüdischen Gesellschaft zu erneuern. … Der Parteirat erklärt, daß die Endziele des politischen Zionismus darauf hinausgehen, eine endgültige Lösung der Frage des jüdischen Volkes zu finden, die ihre Krönung in der Gründung eines jüdischen Staates in Palästina erhält.. Der Parteirat ist dafür, daß die Leitung der zionistischen Politik nicht weiter in Händen von Führern bleiben könne, die das Endziel des Zionismus, den Judenstaat in Palästina, verleugnen.

  8. 1928-07-01 · 7 (1.7.1928) · p. [Seite]

    Tie jüdische Gleichberechtigung ist nun in allen Ländern anerkannt, die noch bestehenden Schwierigkeiten werden hoffentlich in nicht allzu ferner Zeit ganz überwunden sein. .Es entspann sich eine Diskussion über den Stand der jüdischen Erziehung in Bagdad, die von der A.J.A. gefördert wird. Mr. Bennington, der vor kurzem in Palästina geweilt hat, berichtete mit den Worten der Begeisterung über das Erziehungswesen in Palästina und hob die Leistungen der Rothschild-Schule hervor. … Obwohl über den Verlaus der Verhandlungen zwischen Jewish Agency- Kommission und zionistischer Exekutive Stillschweigen bewahrt wird, will eine Londoner jüdische Zeitung erfahren haben, daß die Kommift sion einen von Dr. Arthur Ruppin vorgelegten Plan betreffend den Palästina-Aufbau angenommen M. Der Plan sieht die Einwanderung von 150000 Juden im Verlauf der nächsten 10 Jahre vor. Bon den jährlich einwandernden 1b 000 Personen sollen 30 Prozent der Landwirtschaft, 30 Prozent der Industrie, die restlichen 40 Prozent freien Berufen entnommen sein. 6 Millionen Pfund Sterling sollen für die Seßhaftmachung dieser Einwanderer aufgebracht werden.

  9. 1909-05-14 · Heft 18 (14.5.1909) · p. Seite 2

    Mesopotamien ist das Land, auf das schon Theodor Herzl hingewiesen, Mesopotamien gehört zu den Nachbarländern von Palästina, und Mesopotamien ist nicht die neueste -Entdeckung der Jto, sondern es ist ihr erster und bester Plan, den sie seit Jahren hat, und den fie aus gewissen Gründen nicht veröffentlicht hat. … Das Programm der Jto lautet: Einheit des Volkes, Einheit des Zieles, für eine jüdische Zukunft des Glückes und des Friedens. Wir nehmen Palästina, wenn wir cs kriegen, wir nehmen sein Nachbarland, Mesopotamien, da wir es kriegen können. Mesopotamien ist unser großer, einziger Plan, Mesopotamien gehört auch in das zionistische Programm, und diesem Plan, da er nicht offiziell zionistisch ist, wird sich auch die Jca anschließen.

  10. 1903-01-30 · 5 (30.1.1903) · p. 8 · Jüdische Hochschule

    Der jüdische Verlag, Berlin SW, Grossbeerenstrasse 75 teilt mit, dass er seit November vorigen Jahres als Gesellschaft mit beschränkter Haftung handelsgerichtlich eingetragen ist Auch Geldsendungen sind daher in Hinkunft nicht mehr an die frühere Zahlstelle, sondern an den Verlag selbst zu adressieren. Gleichzeitig wird mitgeteilt, dass die Zeitschrift »Palästina", deren erster Jahrgang dieser Tage komplet vorliegen wird, in den Jüdischen Verlag übergegangen ist. Auch der erste Band der Publikation des „Vereines für jüdische Statistik" erscheint im Jüdischen Verlag und wird voraussichtlich noch im März vorliegen. … Enthält unter anderem zwei bemerkenswerte Artikel: „The immovable East" (der unbewegliche Osten) von Phillip G. Baldensperger Esq. über Land und Leute in Palästina, hochinteressant für die detaillierte Kenntnis der eigentlichen Verhältnisse des Landes; der zweite Artikel ist der von Rev.

  11. 1930-01-23 · Heft 110 (23.1.1930) · page 7

    Leonard Stein erstattete den Bericht des Executive Committee und gab Aufschlüsse über die Evelina de Rothschild-Schule in Jerusalem, die er in den letzten Wochen besucht hat. Trotz der unruhigen Zeit, die Palästina durchgemacht hat, berichtete er, setzt die Schule ihre Tätigkeit normal fort, und der Besuch ist im Wesentlichen nicht beeinträchtigt worden. … Oktober 1929 betrugen 1,866.608 Pfund, die Ausgaben im gleichen Zeitraum 1,564;393 Pfund. — Die Eingänge beim Hauptbureau des Keren Haje&sod betrugen während des Monats Dezember 1929 16.575 Pfund, darunter Oesterreich mit 302.1.11 Pf-und. I Palästina-Orangen | In Aroma nnd Geschmack vorzüglich I 14, 17, 22 oder 26 Stück je nach Größe und | Vorrat zum Preise von S 7.40 fl Kisten mit 50, 60, 75 oder 90 Stück zum Preise I von S 23.—.

  12. 1906-01-19 · 3 (19.1.1906) · page 10

    Ein besonderer Punkt, auf den ich Sie mit Bezug auf den letzten Kongress aufmerksam machen möchte, ist, dass der ganze Kongress beschloss, dass, wenn es für unsere Zwecke nötig befunden werden sollte, aktive Kolonisierung durch Juden zu betreiben, eine solche Kolonisierung entweder in Palästina oder in den benachbarten Ländern betrieben werden solle. In jedem Falle wurde das Feld unserer Wirksamkeit kein enges, denn, wie Dr. Max Nordau neulich in einem Briefe an die „Times44 hervorhob, der Beschluss des Kongresses, der Palästina und die benachbarten Länder zu Zwecken der Kolonisierung bezeichnete, bezog sich auf ein Gebiet, das 200 AAillionen Bewohner erhalten kann, eine Bevölkerung, die fünfmal so gross ist, wie die des Vereinigten Königreiches, und 200 mal grösser als die Zahl, die der grösste Optimist je für Juden veranschlagt hat, die unter den günstigsten Verhältnissen sich in absehbarer Zeit in irgend einer Kolonie niederlassen würden.

  13. 1926-01-01 · Heft 4 (April 1926) · p. 202 · [Nachricht]

    März 1926 AUS ALLER WELT Die polnische Regierung hat sich verpflichtet, die Bestrebungen zur Schaffung eines jüdischen Nationalheimes in Palästina auf internationalem Boden zu unterstützen. — Der Verband bayrischer israelitischer Gemeinden hat auf seiner diesjährigen Tagung seine Verfassung und eine Beamtenordnung angenommen.

  14. 1927-01-25 · Heft 2841 (25.1.1927) · p. Seite 5

    Aus London wird gemeldet: »Daily Telegraph" kündigt amtlich an, daß die Stelle eines Direktors für Antiquitäten in-Palästina freigeworden sei. Der Gehalt beträgt 1300 ägypt. Pfund pro Jahr. Personen mit Kenntnissen in der A r ch ä oll o g.r e d e s- N a h e n O st e n s und der Konservierung altertümlicher Gebäude und Denkmäler werden aufgefordert, bis zum 15. … Drei vornehme Geschenkbände. 2200 Seiten staik, oder Jf reu Kedfoi PALÄSTINA. El.i hv'rl.Lexik^ndan'' w OCOneucn Bildern ausErez Israel in meistcrhaiter Reproduktion. Text v d. berühmten Pois.hungsi eisenden. erhalten bei sofortiger Vorausbezahlung der Bezugsgebühr folgende Gratisprämlep nach Wahl: {7lhe»(fov Kexs!

  15. 1930-09-05 · Heft 36 (5.9.1930) · page 3

    Diesem Ziele müsse man nach Kräften zustreben. Wenn erst 500.000 Juden in Palästina leben, dann werde eine so starke jüdische Gemeinschaft auf die Millionen Juden der ganzen Welt eine stärkere Anziehungskraft ausüben und die Entwicklung werde mit kräftigeren Schritten weitergehen. … Universitäten Mittel-, Ost- und Südosteuropas, durch die Ereignisse in Palästina überschattet gewesen, durch welche die öffentliche Meinung der ganzen Welt außerordentlich erregt worden ist. Der Bericht schildert dann in großen Zügen die Unruhen und ihre Wirkung, und erinnert an die zusammen mit anderen Körperschaften vom Joint Foreign Committee unternommenen Schritte bei der englischen Regierung.

  16. 1920-09-10 · Heft 63-64 (10.9.1920) · page 1

    Oer Zionismus erstrebt für das judinclie Voll tim Bö: ftימו» einer 0ffcntJ!cJ»-rccI1tIId» sedcherten Heimstätte in Palästina. ״Baseler Programm. Tag des Gedenkens Roscli-Haschnnah ist der Tag des Gedenkens. Nicht l.nitcm Festcsjubel <lient das Kommen eines neuen Jahres, sondern der Einkehr und Besinnung. … Gewiß,, mit e inc m freudigen Gefühle überschreiten die Juden die Schwelle dieses Jahres: sic sind vor dein Weltforum als gleichberechtigtes Volk anerkannt, mit dem Anspruch auf ihre alte historische Heimat Palästina, mit dem Rechte, sielt als selbstiiivdige, natio- »nie Individualität, sowohl dort als auch in der Diaspora frei zu entwickeln, wo sie in kompakten Massen siedeln.

  17. 1925-07-05 · Heft 2288 (5.7.1925) · p. Seite 4

    Der bevorstehende Zvcmisteickon-greß in Wien, der zehntausenbe Menschen ans allen Ländern in Wien vereinigen wird, gibt der Wiener jüdischen Kaufmannschaft Gelegenheit, zum ersten Male eine Aktion im Dienste des Palästina Werkes durchznführen. Im M i ttelpu-nkte der diversen Der-anstasstldngelr tvährend der Kongreßdauer wird der vom Keren Kajemcth arrangierte Basar stehen. … Der Erlös dieser Aktion wird znnr Anka-nfe von Boden in Palästina verwendet Iweivden, auf dem vor allem jiidische junge Leute aus Oosterwich ange siedelt tverden sollen. Die Aktion ist eben mn Gange begriffen arid erfreut sich allgenremen Interesses.

  18. 1926-08-05 · Heft 32 (5.8.1926) · page 6

    Kongreß das Ugandaangebot ablehnte und erklärte, daß das jüdische Nationalheim nur in Palästina errichtet werden könne, traten Zangwill und seine engeren Freunde aus der zionistischen Bewegung aus und begründeten die Jewish Territorial Organization (JTO.), deren Ziel es war, eine Bewegung für Aufbau eines jüdischen Staates in einem hierzu sich eignenden Territorium zu entfachen. … Ztr. in der Schlacht gegen die Aegypter fiel, auf dem früheren Ausgrabungsfelde des Deutschen Pälästina- Bereins, setzen nunmehr die Amerikaner in umfassender Weise fort. Versonalien. CÖfflL 1. ülrrg. Qfrcfieüe hes oerj'tOfh?

  19. 1927-01-06 · Heft 1 (6.1.1927) · page 6

    Die Siadlrakivahlen in paläsüna. Jerusalem, 24. Dez. Die Stadtratwahlen in ganz Palästina werden im Verlauf des Monats März 1927 vor sich gehen. Laut der Wahlordnung wird überall ein Munizipalrat für die Dauer von drei Jahren gewählt werden.

  20. 1906-10-09 · Heft 72 (9.10.1906) · p. Seite 2

    Und der alte Zionistentöter erklärt heute freimütig, daß er, wem: auch immer noch nicht Nationalist, bereit sei, den Zionismus zu unterstützen, sobald er Palästina als autonomes Territorium darbrächte! So hat der Territorialismus die führendcu Kreise der Judenheit dem Gedankeninhalt des nationalen I u d e n t u m s immer näher gebracht und sie zugleich für eine Lösung der wichtigsten Gegenwartsausgabe gewonnen, die voi: vornherein nicht nur philanthropisch, sondern auch politisch ist und die am letzten Ende nolens volens der nationalen Kultur dienen muß: K o n z e n t r a t i o i: der j ü d i sch en ln s s e n a u s w a n d er u ng unter de n B e d i n g u it g e n der p olitis ch eil Frei h e i t und selbstv e r w a l t u n g.