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Auch die deutschen Juden pflegten für ihre armen Verwandten in Palästina Geld zu senden2. 3. Geographisches» a) R. Jesaja Trani (13. Jhdt., Italien). In einem Responsum schreibt R. Jesaja Trani: Hättest du Erez Israel gesehen, wie ich es gesehen habe, so hättest du nicht so (daß Akko im Osten von Palästina liegt) gesagt. … Ich fuhr von Akko, u. z. von Westen nach dem Osten, da zog ich durch ganz Galiläa, welches nördlich von Palästina liegt, durchzog den Osten Palästinas am Jordan, dann den Süden von Palästina und kam dann nach Askalon. Von hier ging ich nach Akko am Meere3. b) R.
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Aber selbst einmal zugegeben, diese kausale Auffassung bestände zu Rechts Die jüdische Nation in Palästina wäre die Ursache für das Erscheinen religiöser Genien gewesen, so ist damit in keiner Weise schon der zweite praktisch allein bedeutungsvolle Satz zulässig: Auch ein zweites Mal wird jüdische Nation in Palästina Religion hervorbringen. … Wie weit ist das alles entfernt von dem „Anstreben einer modernen jüdischen Vollkultur in Palästina"! Gewiß unter dem
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Während der kurzen Regierung des mazedonischen Eroberers blieben allerdings noch Assur, Palästina und Aegypten vereinigt, wie es scheint unter einer milden, judenfreundlichen Herrschaft, da Alexander nach der übereinstimmenden Aussage aller Ueberlieferungen den Juden überaus gewogen war. … Bald tobte der Krieg zwischen Aegypten und Syrien, wobei das unglückliche Palästina zwischen den beiden rivalisierenden Staaten lag, und bald wiederum zwischen Syrien und (dem Partherreich, und die Schlachtfelder bildeten da Landschaften mit zahlreicher jüdischer Bevölkerung.
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In unseren Tagen ereignet es sich auch wieder nach langen, langen Jahren, daß der Spätregen sich in Palästina wieder einstellt. Also, nicht nur in den Propheten, sondern sogar durch die Natur scheint Gott heute auszurufen: „Israel! … Dessen bin ich sicher, daß, wenn die jetzige die von Gott bestimmte Zeit der Rückkehr der Juden nach Palästina ist, keine Macht die Erfüllung seines Willens wird verhindern können. Und wenn wir die heute schon mächtige zionistische Bewegung in der ganzen Welt sehen, und erfahren, daß über 60.000 Juden schon in Palästina wohnen, so scheint es mir, daß die Rückkehr der Juden nach Palästina schon begonnen hat.
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Nie ist die Rede von der Liquidation der Judenstaatsidee, einer Idee, mit der der allgemeine Zionismus ideologisch im Grunde ebenso verbunden ist wie der' Revisionismus; diese Liquidation, sei das Resultat der politischen Ereignisse in Palästina wie auch immer, ist schon als Faktum sichtbar. Nie ist die Rede von der Krise, in die die jüdisch-nationale Ideologie geraten ist. Diese längst latente Krise konnte dadurch erkennbar werden, daß Palästina für die Raum suchende Auswanderung des heutigen Ausmaßes an Bedeutung immer geringer wird. Die jüdische öffentliche Meinung wird von jüdischen Politikern gemacht.
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2 und Zach 812 das Mißverstehen der w. u. noch zu erwähnenden Metaphern), ist anderseits zu merken, daß sie mit dem volkstümlichen Hebräisch in Palästina (der späteren Mischna-Sprache) und mit dem Aramäischen vertraut' sind, sodaß sie in diesen Idiomen Hilfe finden. Es ist daraus nicht etwa zu schließen, daß die LXX in Palästina gelebt hätten (nur vom Übersetzer des Buches Esther, Lysimacbos, Sohn des Ptolemäus, muß dies auf Grund der Schlußbemerkung angenommen werden), denn so klein die jüdische Bevölkerung in Judäa in der vormakkabäischen Zeit gewesen sein mag, so war in ihr und in der mit ihr in Verbindung stehenden mesopotamischen Diaspora die Kenntnis des gesamten abgeschlossenen Kanons der heiligen Schrift und die Tradition über den wahren Sinn der Textworte sicherlich doch noch verbreitet; nur in den ganz hellenisierten ägyptischen Gemeinden waren sie selten geworden. Aber die Übersetzer waren zur Zeit der Ptolemäer des 3. Jahrh. aus Palästina gekommen und standen im Verkehr mit Palästinensern,, sodaß sie geläufige üichtbihlische hebräische Ausdrücke, außerdem aramäische, kannten und verwendeten1.
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In diesem Lande nämlich entbot der Ewige den Propheten die Fülle seines Segens, außerhalb Palästinas aber gab es keinen Propheten, ausgenommen Ezechiel und Daniel, weil diese schon vorher in Palästina der Weissagung teilhaftig worden sind...... Warum also sind wir noch untätig? Wie lange noch werden wir uns über Jerusalem nicht erbarmen? … Wir sollen eine Vereinigung ,,Auf gebautes Land" gründen, dessen Mitglieder es sich zur heiligen Pflicht machen, ihrem Vermögen entsprechend Feld in Palästina anzukaufen und auch sonst zu diesem Zwecke Opfer zu bringen, um Weingärten zu pflanzen, unsere Brüder bei der Auswanderung nach Palästina zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, unter ihrem Weinstock und ihre m Feigenbaum zu sitzen und nicht v o n Almosen abhängig zu sein.
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Lorje brachte es sogar fertig, daß die deutschen und österreichischen Konsuln in Palästina ihm versprachen, die jüdische Siedlung unter ihren Schutz zu nehmen. Er aber war noch immer mit sich nicht zufrieden und meinte, er tue wenig, man müsse noch mehr leisten. … Die Juden taugten nicht zu Erdarbeit, hieß es, der verwahrloste Boden Palästinas könne niemals fruchtbar werden, Palästina sei vor den Beduinen nicht sicher, zur Kolonisierung des Landes wäre das Vermögen eines Krösus erforderlich, der Ackerbau werde die Jugend dem Thorastudium entziehen, werde die Juden zum Freidenkertum, zur Ketzerei verleiten.
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C h. oder noch früher geherrscht haben und daß ein Unterschied zwischen Palästina und Alexandrien nicht zu machen ist. Die Übersetzer, die zugleich die ersten uns bekannten Erklärer des bereits abgeschlossenen Kanons sind, haben es — sei es auf Grund bestimmter Ideen, sei es weil manche Stellen des fast durchwegs aus der vorexilischen Zeit1 stammenden biblischen Schrifttums bereits orakelhaft dunkel waren — als zulässig erachtet, um einen ihnen einleuchtenden Sinn herauszubekommen, wie es bei den Schriftgelehrten in Palästina üblich war, manches Wort so zu deuten, wie wenn der eine oder der andere Buchstabe durch einen anderen, ihm verwandten ersetzt wäre.
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Ich kann hier nur noch einen Faktor erwähnen: Meinholds unzureichende Kenntnis der Tatsachen, die Palästina und die Bibel betreffen. So behandelte er Ackerbaugesetze als Zeichen nachmosaischen Datums. Hierzu mag Löhr angeführt sein: ,,Das ,Israel' in Gosen hat, wie es nach der Ueberlieferung, Num 115, 1614, 205, den Anschein hat, keineswegs ausschließlich von der Viehzucht und ihren Erträgnissen gelebt, sondern hat auch Garten- und Ackerbau sowie Fischerei betrieben. … Wirklich lesen wir, daß Isaak im Südlande säte und hundertfache Ernte erzielte. (Gen 26la). Durch die Sitten, die sich bis heute in Palästina erhalten haben, wird diese Stelle eigenartig illustriert. Im Bezirk um Berseba kann man Beduinen in ihren kleinen primitiven Zelten auf dem Lande lagern und Ackerbauarbeit verrichten sehen.
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Es ist auch noch heute so; denn der König von Ägypten, der heute auch der Herrscher von Palästina und seinen Nachbargebieten bis zum Euphrat ist, zieht nie über diesen Strom, um mit dem König von Babylonien Krieg zu führen1).
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Durch den conditionellen Zusatz: „in fremden Ländern," will er blos das Land Palästina ausschließen, welches damals fast nur von Israeliten bevölkert war. Wenn von diesen einer zum Heidenthume überging, mußte er freilich als freiwilliger Götzendiener betrachtet werden, denn ihm wurde ein solcher Dienst nicht von seinen Aeltern überliefert. — Die Humanität und allgemeine Menschenliebe dieses Nabbi leuchtet auch aus andern Stellen hervor. … Ihre alten Rechtsgefttze stammen nicht, wie bei andern Völkern, von profanen Gesetzgebern her, sie wurden vielmehr von gottcsfürchtigen Patriarchen, Nesiim in Palästina genannt, und Nabbinm, dem Volke als Gottes Wort gelehrt, und nachher von den Spätern in frommen Eifer ausgezeichnet.
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Jüdische Geschichte ist nicht Geschichte des Erez-Israel genannten Landes. Palästina, das Philisterland, ist nur eines der Gefäße, in denen jüdisches Geschehen im Ablauf der Zeit sich zugetragen hat.
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Als weitere Spur mag die überschwengliche Verehrung gelten, die dem Grabe des mit ihm verwechselten Esra in Babylonien gezollt wurde. Der Priester Esra war ja nach Palästina gezogen (Josephus berichtet, Ant. XI 5, 5, daß er in Jerusalem bestattet wurde), das von Wundersagen umgebene Grab unweit Susa, dem Juda Alcharisi die 35.
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Vielleicht liegt gerade darin das beste Mittel gegen die Mädchenhändler, denen man die in Elend verkommenden Opfer entzieht. I.. Die Colonien in Palästina. Der Vertreter des Odessaer Cvmites fiir "Ansiedlung in Palästina und Syrien, Tr. Joffe, begab sich nach Paris, um von der Cvlonisations- Gesellschaft eine Unterstützung für die Colonisten von Hedera n erlangen, damit sie den Häuserbau vollenden uird einen Fundus instruclus anjchafsen können.
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Isaac Lurja's. jene Obertöne aus der Welt der Geheimnisse, die jeden Laut der Gebete in der Seele des Andächtigen mitschwingend begleiten sollen, heim Beten ausser Acht gelassen habe. Gestützt auf jenen Sendboten Palästina^ und seiner Geheimlehre, der unter den Juden Italiens wie ein Vorläuter und Verkünder Sabbathai Zewi’s erschienen war, jenes U.
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Der Palästinaaufbau ist nicht Aufhebung des jüdischen Schicksals, kann und darf nicht als Weg zu einer jüdischen Politisierung verstanden werden. Auch das in Palästina zu errichtende Gemeinwesen ist den Diasporagemeinden darin gleich: Heimstätte zu sein, deren Recht von einer dazu berufenen Macht garantiert ist.
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Wer helfen will, weiß: jeder Fall liegt anders. Die Werbung für Palästina muß aus einem Standpunkt erfolgen, der dadurch wirklich jüdisch ist, daß neben dem Palästinaaufbau auch die andern jüdischen Aufgaben nicht übersehen werden.
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Kohelet 3,5 könnte mit seinem „Steine sammeln", wenn eine solche Grundanschauung sich auch für Palästina vermuten ließe, auf die dort unter den aufgezählten Zeiten zu vermissende Zeit der Ernte bezogen werden. Bei den Nagas in Nordost-Indien ist ein Dorf stolz darauf, einen männlichen und einen weiblichen Stein zu besitzen, die sich fortpflanzen.
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Andererseits hing der Schüler so an seinem Lehrer, daß ihm das als ,,wahre Lehre" verbürgt war, was er von seinem Lehrer gehört hat (Maleachi II6)3 (Bereschit R. I14). Es sind mehrere Daten dafür *da, daß aus Palästina nach Babylonien, und umgekehrt, Schüler -־ausgewandert sind, aus Anhänglichkeit zu ihren Lehrern4. Man lasse sich nicht von einem jüdischen Sklaven die Füße waschen, *oder, seine Sandalen aufschnallen, oder seine Kleider in das Bad *tragen, wenn man auf Stufen geht, soll man sich nicht auf seine Schulter lehnen, man lasse sich auch nicht von ihm auf einem Trag- :stuhl oder auf einer Tragbahre tragen, w*as gewöhnlich Sklaven tun, ־von einem Sohn oder Schüler darf man aber diese Dienste annehmen5?