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Jabotinsky hat durch seine kaleidoskopartig wechselnde Deklarationspolitik die Organisation schwer gefährdet und erschüttert. * Die Konferenz von San Remo (18. bis 26. April 1920) hatte England das Palästina- Mandat übertragen. Am 1. Juli 1920 landete der erste Oberkommissär, der Jude Herbert Samuel, in Palästina. Am 1. Mai 1921 brachen arabische Unruhen in Palästina aus. … Wir werden geschlossen für diese Zukunft kämpfen. — SCHENKET BÜCHER!- Hugo Herrmann: Palästina/ wie es wirklich ist Pafästinakunde/in 4 Lieferungen Generalkarte von Palästina Jesaias Press: Neues Palästinahandbuch Wir bauen Palästina Josef Fränkel: Theodor Herzl/ Des Schöpfers erstes Wollen Protokoll des XVIII.
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Ais zweiter Redner sprach — von der Versammlung stürmisch begrüßt — SteHeibert Samuel, der «rate Otoerkonwntesar von Palästina, kh weiß, sagte er, ln der modernen Ge&ohichte niohts Erhebenderes und Begeisternderes als das Leben Theodor Herzls und als die neue Entwickkng in Palästina; die einen Triumph der großen Idee Herzte bedeutet. … Bei der zweiten Lesung des Gesetzes über die Entwicklung der Kolonien im englischen Unterhaus ergriff Sir Herbert Samuel das Wort, um dagegen Beschwerde zu führe«* daß in dem Gesetzentwurf betreffend Ergänzung des Palästina» und Ostafrika-Anteiheakte Palästina völlig Übergangen wird. Es ist ausdrücklich vorgesehen, daß der Regierung von Ostafrika Erleichterungen bei Aufnahme von Anleihen gewährt werden sollen; es fehle ihm das Vafttlndnte dafür, daß nicht auch Palästina «Oiche Erleichterungen zediert werden.
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Seite 4 DIE STIMME «>.. c *». üv*.cniücf 1932 Palästina-Rundschau Zum 10, Todestag von Elieser Ben Yehuda Oie Chanukah-Woche in Palästina — eine Ben Yehuda-Woche Jerusalem. … Wanderung Saloniki—Palästina Saloniki. 22. Dezember. (J. T. A.) Während des letzten Besuches von Dr. Werner Senator in Saloniki wurde das Salonikier Palästina-Bureau reorganisiert.
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In diesen Tagen begaben sich in einem Sonderzug vom Warschauer Bahnhof 500 polnische Juden zu ständigem Aufenthalt nach Palästina. Die Hälfte der Palästina- Wanderer sind Chaluzim, die andere Hälfte Mittelstandsangehörige. Bis zur P.ssachzeit werden sich allwöchentlich aus Warschau 200 Juden nach Palästina begeben. … Beginn präzise halb neun Uhr abends. Bankett für die parlamentarischen Palästina-Freunde London. Der englische Zweig der Jewish Agency veranstaltet am 2. März im Savoy-Hotel zu Ehren der Mitglieder des Palästina-Komitees im englischen Unter- und Oberhaus ein Bankett, dem Dr.
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Daneben gibt es in England Regelung bestimmter Materien durch Akt der Gesetzgebung, also durch das Unterhaus. Für Palästina gilt nur der Grundsatz, dal) grundsätzlich das alte türkische Recht fortbesteht, clali es jedoch durch neue Gesetze der Palästina-Regierung aufgehoben werden kann und daß da, wo sich Lücken in der Gesetzgebung ergeben, englisches Gcmeinrecht („Common Law") subsidiär angewandt werden kann. … Es steht zu hoffen, daß, wenn in England selbst Reformen im Strafrecht sich durchsetzen sollten, auch in Palästina die entsprechenden neuen Gedanken bald in die Gesetzgebung aufgenommen werden werden. Besonders buntscheckig ist in Palästina noch immer das Prozeßrecht.
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William Hechler, einst ein Preund Theodor Herzls und bis zuletzt ein Anhänger der Idee eines jüdischen Staates in Palästina, Professor Hechler war beherrscht von dem Oedanken, daß das Reich des Messias kommen werde, wenn Palästina von Juden besiedelt sein wird. … Ben Gurlon erklärte, nicht bloß die Bildung einer jüdischen Majorität in Palästina sei Ziel des Zionismus, sondern die Möglichkeit, jeden Juden, der die Niederlassung in Palästina wünscht, ins Land zu bringen.
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Egon Rosenberg über ״Die gegenwärtige Lage im Zionis* nuts". Palästina-Film. Dresden: 29. Oktober: Palästina-Film. Duisburg: Mitgliederversammlungen: 19. Oktober. Erich Gelber über ״Jüdische Jugend und jüdische Gemeinde". 2. … Oktober: Palästina-Film, München: 10, und 12. Oktober: Palästina-Film, j Neustadt/Hardt: 29. Oktober: Tagung der pfälzischen I Zionisten. j Nürnberg: 26.
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aussich Lieh fcstslcllcn, daß die• englische Regie r.ing nicht 1 willens sei, ihre Palästina-Politik zu ändern, daß sie nach 1 wie vor auf dem Prinzip des Palästina-Mandates beharrt « und daß sie in ihrer Palästina-Politik die in dem White- Paper dnrgcicgtcn Richtlinien befolgen wird. ■ Wie sieb das Pariament zu dieser Erklärung steilen wird, kann beute nicht vorausgesagt werden. … Damit ist auch unsere Beziehung'zu dem Oberkommissar von Palästina, Sir Herbert Samuel, berührt. Wir halten ihn nicht für unfehlbar. Wir bcmühen uns fortwährend itm Erleichterungen des von ihm in Palästina cingcführtcn Regimes.
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In dem achten und vorläufig letzten Artikel über die Lage in Palästina zieht Herr Graves die Schluß־ folgerung aus allen vorangegangenen Artikeln und meint, die Lage in Palästina müsse sich in vieler Beziehun; verbessern, wenn England den g ־׳ ui ü ß i g » e 11 Zioniv intts im Gegensatz zu dem extremen politische״ Zionismus unterstütze. … Lord seinerzeit Lord Rothschild In Walter Rothschild, in seiner Eigenschaft Palästina an den bekanntlich als Vizepräskient der englischen Zionistischen Organisation Baifours DckUrationsbrief gerichtet war, ist in Palästina eingctrofR״• Nr• Wät ,ctzt vor ,;״n end tinden v :unter a ,,raktisd Allzu üet;cliönste rungen : wenn w ranz ג nt äs bislte gewinnt tischen ' uns ge!
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Sie sind nach den Ereignissen der letzten Jahre in besonders engem Maße mit Palästina verknüpft. Sie haben das in vieler Hinsicht bewiesen, nicht nur durch die Uebersiedlung von Zehntausenden aus ihren Reihen nach Palästina, sondern auch durch ihre ideelle und materielle Beteiligung an allen Fragen der zionistischen Bewegung. … Von den beiden hier genannten Personen ist „Nebi" (Edwin Samuel) heute stellvertretender Direktor des Einwanderungs-Departments der Palästina-Regierung, während Archer Cust, nachdem er noch unter verschiedenen High Commissioners gedient hat, 1930 aus dem Palästinadienst ausschied, aber noch lebhaftes Interesse an allen Palästina- Fragen nimmt.
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Februar (JTA.). Es verlautet, daß bei der Palästina-Regierung ein politisches Sekretariat geschaffen imd nach dem Ausscheiden des bisherigen Chefsekretärs Hall besetzt werden soll. … Komitees, Josef L. Cohen, über die wirtschaftliche Lage in Palästina vor, der in dem Vorschlag gipfelt, die Einwanderung nach Palästina in Zukunft entsprechend der Höhe des investierten Kapitals zu regeln.
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Palästina ist Mandatsgebiet, es wird vom Völkerbund durch die von ihm beauftragte Großmacht verwaltet, damit — ja damit die jüdische Kolonisation den Rahmen des politischgeographischen Territoriums Palästina aussüllen kann, so daß dnan mit der Selbstverwaltung aus vereinzelten jüdischen Dörfern und Städten die jüdische Heimstätte und aus der jüdischen Heimstätte in Palästina das jüdische Pa'ästina e tsteht. Dies ist der wahre Sin l des Mandats. Da nun aus oe.u poüasch-geographischcn Territorium Palästina eine große Zahl von Arabern wohnt, so wird Palästina freilich auch ein „binationaler" Staat s.in — binational in dem Sinne, daß Angehörige des jüdischen und des arabischen Volkes dort wohnen.
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Der nie ermüdende Geist des jüdischen Volkes werde das großartige Unternehmen der Wiedervereinigung des jüdischen Volkes mit seiner alten Heimat •erfolgreich zu Ende führen. BaUonr-Feiero in Palästina Jerusalem, 14. November. (J. T. A.) Zur Feier des 40. Jahrestages der Balfour-Deklaration fanden in allen Zentren des jüdischen Jisehuw in Palästina Volksversammlungen und Festakte statt. … Wahrscheinlich wird diese Stiftung von dem 1020 begründeten Departement für Altertümer der Palästina-Regierang verwaltet werden. Dieses Departement unterhält bereits ein Palästina-Museum. Rockefeiler hat sich um das Land Palästina schon einmal durch Ermöglichung der Errichtung einer Abteilung der Internationalen Gesundheitskommission in Palästina sehr verdient gemacht.
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•und typisch jüdisches Leben im Werden. Colonel Wedgwood sagte: Wenn hur das jüdische Volk für Palästina gewonnen wird, so wird Palästina sicherlich für das jüdische Volk gewonnen werden. Die heutige Konferenz beweist es klar, daß die Judenheit zweifellos für Palästina gewonnen ist. … Jeder nach Palästina gehende Jude bringt dahin die Poesie und die Musik seines Landes. Wir wollen Palästina den Heiligen Frühling geben.
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Der Streit um das Ob der Palästina-Sache ist völlig unaktuell geworden. Junge Mensehen, die jetzt aufwachsen, werden sich kaum mehr darüber ereifern. … Der Zionismus ist seiner Idee nach Bewußtsein und Gewissen des Judentums, er ist der Gestalter des jüdischen Lebens der Zukunft. Vertretung der Palästina ■Exekutive Die ״Ziko“ (Jerusalem) meldet: Im Laufe der letzten Tage sind aus Palästina sämtliche Mitglieder der Zionistischen Exekutive und ihre leitenden Beamten zum Kongreß abgefahren.
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Arbeitet aber das gesamte jüdische Volk mit und tut seine Pflicht, dann wird sich das erfüllen, was der Völkerbund will, und Palästina wird unser jüdisches Land werden!" Religiöse Orqanisieruvg in Palästina! Wie der Straßburger misrachistischen Zeitschrift ,Le Jnif" aus Palästina geschrieben wird, habe eine von dem Oberkommissar Sir Herbert Samuel eingesetzte Kommission folgenden Vorschlag für die religiöse Organisierung der palästinensischen Judenheit ausgearbeitet: Es soll eine oberste religiöse Behörde ohne administrative Gewalt konstituiert werden. … Diese höchste religiöse Behörde wird ihre Tätigleit über ganz Palästina ansdehnen. Jede Stadt soll das Recht haben, ihre religiösen Funktionäre selbst zu wählen. Da eS schwierig wäre, sich über die Wahl eines für ganz Palästina maßgebenden religiösen Oberhauptes zu einigen, ist es nötig, eine Gruppe von Rabbinern zu konstituieren, die zu gleichen Teilen aus Sephardim und Aschkenasim besteht.
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Wieder andere wollen das britische Mandat be!behalten, weil sie überzeugt sind, daß ohne die Briten Palästina in einen chaotischen Zustand geraten wird. Eine andere Gruppe will eine Vereinigung Palästinas mit Aegypten und es gibt auch solche, die Palästina unter das französische Mandat für Syrien gesteht sehen wollen. … In der lateinischen Gemeinde herrscht der Wunsc.1, daß Palästina unter französisches Mandat gestellt werden möge. — Einige unter den Juden sind mit dem britischen Mandat zufrieden.
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Neue Gcrichtssicgcl in Palästina. Die palästinensische Regierung hat die Gerichte in Palästina beauftragt, von nun ab sich ausschließlich eines einheitlichen dreisprachigen Siegels zu bedienen. … •Agentur verbreitet das Gerücht, daß Baron Edmond de Rothschild nach den kommenden Passah- Tagen Palästina zu besuchen beabsichtigt. Herr Louis Llpski.dcr am 26. November aus Palästina nach London •zurückgekehrt ist, ist ain 3.
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Der mit einigen hundert amerikanischen Touristen an Bord in Palästina eingetroffene amerikanische Dampfer «Laconia* führte beim Einlaufen in den Hafen von Haifa die blau-weiße zionistische Flagge. Die arabische Presse Palästinas erblickt hierin einen Bruch internationaler Gepflogenheiten und interpretiert die Führung der zionistischen Flagge durch das amerikanische Schiff dahin, daß der Kapitän des Dampfers < emonstrativ den Anschein erwecken woHte, als sei die zionistische Flagge ein palästinensisches Hoheitszeichen. Der englische Kolonienminister in Palästina« — Telephonverbindung England—Palästina eröänet London. Der englische Minister für die Kolonien Sir Philip Cunliffe-Lister hat sich im Flugzeug nach Palästina begeben.
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Jo/.ef Israels in Spanien Rudoll RETI: Ein Vorschlag für Palästina Lionel S. REISS: „Ghettocorners" Leo PERUTZ: Legende aus dem Ghetto Rabb. Dr. V. KURREIN (Linz): Purim- Gemara Hermann BLUMENTHAL: Gilgul (9. … Liberale Kreise, wiedie europäischen B'nei-Brith-Logcn, eine konservative Organisation wie Agudas Jisroel und auch die amerikanisch-jüdischen Arbeitergewerkschaften haben bereits seit Jahren ihr lebhaftes Interesse an dem Wiederaufbau Erez Jisraels nicht nur wiederholt festgestellt, sondern haben auch in dieser Richtung positiv in Palästina gearbeitet. Der innerjüdische Streit geht nicht mehr um die Losung „Für Palästina" oder „Gegen Palästina". Die Meinungen teilen sich heute bei der Frage „Was für ein Palästina"?