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— bei den „assimilierten" Juden des Continents, die doch am eigenen Leibe spüren sollten, wie traurig und wie verächtlich die Rolle ist, die sie spielen. Und Palästina ist das Ziel der zionistischen Bewegung, weil Palästina die Heimstatt der Juden ist, ihre historische Wiege, das Land ihrer Verheißung, das seit zweitausend Jahren ihnen im Gebet des Morgens und des Abends den erschütternden Schrei einer unauslöschlichen Sehnsucht entlockt. … Nur soviel soll wahr werden, dass die Juden, wenn ihnen die gesicherte Heimstatt in Palästina beschieden, mit rechtschaffener Culturarbeit sich selbst genügen und dass sie von Europa eine Schmack abwaschen, indem sie sich selbst von ihr befreien.
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Eduard Glaser: Zum altbiblischen Gebot der Nächstenliebe. 656 jedoch zu den Bewohnern des jüdischen Reiches gehört, ist ihm gegenüber das Gebot der Nächstenliebe durchaus nicht ausgeschlossen, sondern sogar subintelligiert, genau wie hinsichtlich des Freundes, der ja gleichfalls nicht speziell hervorgehoben wird; und wenn man die Bestimmungen der sechs (levitischen) Asylstädte beachtet (Numeri 35, 11 ff.), ^so sieht man, dass sogar dem Totschläger noch Erbarmen entgegengebracht wurde und die Möglichkeit der Rettung, gleichviel, ob er Israelit oder Nichtisraelit war. Und das trotz der in jener alten Zeit in Palästina so gut wie in anderen Ländern zu Recht bestehenden Blutrache! Das christliche Nächstenliebegebot ist im Grunde dasselbe wie das altbiblische, allerdings stellenweise viel mehr spezialisiert, deutlicher ausgesprochen und — dem universelleren Charakter des Christentums entsprechend — scheinbar umfangreicher.
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Der jüdische Staat hatte nur die Pflicht, für sämtliche Bewohner des jüdischen Landes — und das sind eben die Ezrachkategorie und die Gerkategorie, zu denen auch der Sakir und der Tosen ab gehören — humane Gesetze zu schaffen, gleichviel, ob es sich um ständige Bewohner oder ob es sich um Ausländer handelte, die nur zeitweilig in Palästina Aufenthalt nahmen, und gleichviel,- welchem Glauben sie huldigten. Um die Nachbarstaaten oder gar um weit entlegene Länder sich zu kümmern, hatte der jüdische Staat kein Recht und auch nicht die Macht.
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Es erschien zu Konstantinopel im Jahre 1543 und ist für uns besonders wichtig wegen der zahlreichen darin enthaltenen Notizen über die Juden in Syrien und Palästina. Dieser Reisebericht wurde frühzeitig ins Lateinische, Holländische, Französische, Englische, Jüdisch-Deutsche und Deutsche übertragen.