Mannheim
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19261931
  1. 1927-02-22 · Heft 15 (22.2.1927) · page 5

    Nähere Auskunft hierüber erteilt das Palästina-Amt Berlin. Palästina-Orangen sind in diesem Jahre in Deutschland zu beziehen durch die Wlrtschaftsabteiiung des Palästina- Amtes. Reiseverbindung nach Palästina. Wie das Palästina- Amt Berlin mitteilt, trat die Direktion des Lloyd Triestino die direkte Linie ab Triest nach Jaffa am Donnerstag vorläufig eingestellt.

  2. 1927-03-08 · Heft 19 (8.3.1927) · page 3

    Kunstkritikern hat freilich Palästina heute wenig zu bieten, und es ist wahrscheinlich für so einen Mann, dessen Gedanken in einer ganz anderen Sphäre zu Hause sind, naheliegend, die Kosten der Ansiedlung einer jüdischen Familie in Palästina mit dem Preis eines Aquarells von C^zaime zu vergleichen. … Er besinnt sich, daß in Rußland und in Palästina zwei große soziale Versuche gemacht werden, und indem er laut denkt, scheint es ihm schließlich, als ob man ״hier oder dort mittun“ müßte.

  3. 1927-02-18 · Heft 14 (18.2.1927) · page 3

    Wcizmann ging also nach Amerika, um mit Nichtzionisten zu verhandeln, das sind ln unseren Augen jene Juden, denen Palästina noch nicht erste und wichtigste Frage ist, durch weiche Stellungnahme sie sich eben von uns Zionisten scheiden. Und Zionisten für Palästina zu gewinnen, war nicht Weizmanns Aufgabe. … Und wenn man noch bemerkt, daß die ״Anderen“ bei keiner viel geringeren Bearbeitung für die gleichen oder zumindest auch für Leistungen für Palästina zu gewinnen sind, kommt man zu dem Schlüße, daß das Bekenntnis jener Zionisten zu dem Primate Palästina ebensowenig genützt, wie sein Nichtvorhandensein bei den Nichtzionisten nicht tm Wege gestanden.

  4. 1931-02-26 · Heft 165 (26.2.1931) · page 11

    Zwl Luft, Tel-Aviv. — Schchunath ,, üorochov. — Der gelungene Versuch einer Kleinsiedlung in Palästina. Von Julius Berger, Tel-Aviv. — Die jüdischen .?roduktivgehossenschaften in Pa'ästina. Von A. Sabar- 3 k y, Tel-Aviv. — Politik. … Pianisten' Tijibfcii* aie StÖcJce in ihr Repertoire dufgenorrirnen; Auffii.Iiruni;en "haben in Wien, der Schweiz, Italien, .Deutschland, New York, Polen und Palästina stattgefnnden. Es kind auch verschiedene tänzerische Aufführungen;;.„vorgesiciien'. ‘ Vorlesung aus Dichtungen jüdischer Autoren.

  5. 1928-05-16 · Heft 38-39 (16.5.1928) · page 7

    Anschließend schilderte Professor Gotthold Weil, der kürzlich aus Palästina zurückgekehrt ist, die unvergeßliehen, tiefen Eindrücke, die er bei einer Vorstellung des Ohel in Tel-Awiw erhalten hat. … Mai Alexander Rappaport, der1 Begründer der ersten jiddischen Tageszeitung, aer Zeitung ״Frajnd“ in Petrograd, im Alter von 66 Jahren. Er war ein bekannter Zionist. Nach Palästina kam er 1921.

  6. 1926-10-26 · Heft 84 (26.10.1926) · page 3

    Diese Erkenntnis muß propagiert werden, muß sich durchsetzen und muß befolgt werden, Fs gibt heute bereits genügend Möglichkeiten für Vermögens,inlagcn in Palästina, die eine Stärkung unserer Arbeit darstellen, wie Kräftigung unserer Ranken, Erwerb von Obligationen, der Brünnsche Plan der Orangenpflanzungen und worauf hier besonders hingewiesen werden soll —- die Möglichkeit von Rodenerwerb für private Zwecke bei der P. … Es bietet sich hierbei für viele eine Möglichkeit, sich selbst durch private Kapitalsanlage mit Palästina zu verbinden und dadurch auch der von der Wirtschaftskonferenz aufgestellten und notwendigen Forderung Genüge zu leisten.

  7. 1931-02-20 · Heft 179 (20.2.1931) · page 10

    In Warschau und Prag fehlt dem jüdischen Sport der Nachwuchs. Wenn man noch bedenkt, daß sogar in Palästina eine aligemeine Flucht aus dem jüdischnationalen Sport eingesetzt hat, so kann man sich ausrechnen, wie es in kurzer Zeit in dieser Beziehung aussehen ward. … Wir werden es in kurzer Zeit bei der Arbeiter-Olympiade in Wien erleben, daß Hunderte jüdischer Sportler, darunter viele aus Palästina, mit der roten Fahne vor den sozialdemokratischen Führern defilieren werden, als Vertreter des jüdischen Volkssports.

  8. 1929-04-05 · Heft 26-27 (5.4.1929) · page 6

    Bernhard Kahn für das ״Komitee zur Förderung des Musikwesens in Palästina" in den ״Kaiserhof“ eingeladen hatten. Der Vortrag behandelte keineswegs in erster Linie das Vorgesetzte Thema, d.b. den gegenwärtigen Stand der jüdisehen Musik, dem Weißmann etwas skeptisch gegenübersteht. … Er erwähnte Bloch, Milhaud, Nadel, Sternberg, Sandberg sowie die beiden Gruppen der Moskauer und Leningrader Komponisten: Milner, Achron,Ssaminsky, Gtiessin, Weprik und die Kreins, die eine russisch-jüdische Synthese in der Musik erstreben, bestärkt durch das Faktum,daß es m der Musik in Rußland nie einen Antisemitismus gegeben habe. Der Vortrag klang in den Wunsch aus, daß. Palästina, das den starken Trieb nach Musik habe, die Möglichkeiten einer solchen auch erhalten möge. In einem Nachwort betonte Arnold Zweig, daß erst dann eine großformatige jüdische Musik entstehen könne, wenn in der palästinensischen Gemeinschaft das soziologische Aufnahmeorgan entstanden sein wird.

  9. 1928-08-24 · Heft 67 (24.8.1928) · page 5

    . — Für das Jahr 1030 plant er ein int ernationales Musikfest in Palästina, zu dem u. a. schon Arnold Schötibe rg, Alois Haba und der bekannte Dirigent Kussewitzk v ihre Mitwirkung zugesagt haben.