Mannheim
Compact Memory
74 pagesSort: relevance · oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
4
184018891938
  1. 1899-01-01 · 2 (1899) · p. Seite 101 · Die Hochschulen in Palästina und Babylon

    Talmud; doch sind hierfür die traurigen Zeitverhältnisse und nicht die Schulen verantwortlich zu machen. Auch in Palästina, wo die Nachkommen des Mischnahredakteurs bis zum Jahre 425 die Patriarchenwürde bekleideten, war die Halachahsammlung Rabbi's zur ausschließlichen Herrschaft gelangt.

  2. 1899-01-01 · 2 (1899) · p. Seite 103 · Die Hochschulen in Palästina und Babylon

    Das hat man sich vor Augen zu halten, wenn es gilt, die beiden Talmude als Schöpfungen der amoräischen Hochschulen in Palästina und Babylon nach Gebühr, in voller Gerechtigkeit zu beurtheilen. Es haben eben auch Schriftwerke ihre Schicksale' und daß dem babyl.

  3. 1938-01-01 · Heft 3 · p. Seite 181 · Über Siedlungstypen in Palästina in talmudischer Zeit

    Über Siedhmg־stypen in Palästina in talmudischer Zeit 181 nistisdier Art17; für כ׳ם im engeren Sinne paßt nur das, was dort von einem anderen Lehrer gesagt wird (b. 110b), ישיבת כרכים ״ קשהdas Wohnen in Festungen ist schwierig66, d. h. bringt allerlei Unannehmlichkeiten mit sich (übervölkert, die Häuser stehen gedrängt aneinander, keine Luft, s.

  4. 1926-04-01 · Heft 4 (April 1926) · p. Seite 211 · Die wirtschaftlichen Verhältnisse in Palästina und der orientalischen Diaspora im 2. bis 6. Jahrhundert der christlichen

  5. 1930-01-01 · Heft 1 · p. Seite 53 · Erez Israel in der Responsenliteratur des späteren Mittelalters

    Dies gilt, weil die göttliche Majestät eigentlich in Palästina ist: Der (irdische) Thron gegenüber dem (himmlischen) Thron. Es heißt auch: ״Und sie beten nach ihrem Lande hin“ (II Cnr 638). ״Talpioth“ (Gant 44) d. i. ein Hügel (תל), zu dem sich alle (שכל פיות) wenden2. c) D11 fragtest, ob der Vater seinen Sohn bindern kann, nach Palästina auszuwandern? Da es doch eine Mizwah ist, nach Palästina zu ziehen, es stellt doch ״Ich bin der Ewige“ (Lev 194)3, so soll der Sohn dem Vater nicht gehorchen.

  6. 1885-01-01 · Heft 7 · p. Seite 298 · Historische und topographische Studien

    Noch eine dritte Andeutung liegt vor, daß es in Palästina untersagt war, die Kalenderausgleichung durch Einschaltung vorzunehmen. Es heißt nämlich: in einem Sabbatjahr soll nicht ein Monat eingeschaltet werden, weil dann das Brachjahrlänger dauern würde. … R' Mana lebte zur Zeit des Constantius, als sein Feldherr Ursicinus Legat in Syrien und Palästina war. Drei Andeutungen lassen demnach voraussetzen, daß es in Palästina untersagt war, wenn die Jahreszeit oder die Berschnuug es noch so gebieterisch erheischte, einen Monat einzuschalten.

  7. 1924-01-01 · Heft 2 · p. Seite 147 · Probleme der talmudischen Dialektik

    Eine solche Wandlung vollzog sich an Seira, der um das Jahr 200 n. Chr. nach Palästina auswanderte. ״Als Seira nach dem Lande Israel kam, verbrachte er hundert Tage im Fasten, damit er den babylonischen Talmüd vergesse, damit er ihn nicht störe“ (B. … Und der Leidenschaftliehe Unmut, mit der er der Dialektik in den babylonischen Jeschiboth gedachte, verrät sich noch in dem Worte, das er aussprach, als er nach seiner Uebersiedelung nach Palästina die Meinung änderte, die er in seiner Heimat zu einer halachischen Frage eingenommen hatte, und eine neue sich bildete.

  8. 1906-01-01 · Heft 4 · p. Seite 385 · Das literarische Leben der babylonischen Juden im vierten Jahrhundert

    Palästina hatte eben den großen Vorzug, Wiegenland der Traditions״ lehre gewesen zu sein. Auch minder bedeutende Gelehrte hatten da Gelegenheit, neue Traditionen zu sammeln, oder angezweifelte Überlieferungen auf ihre Echtheit zu prüfen. Sie brauchten bloß die Stätten zu bereisen, wo die großen Meister gelebt und gewirkt hatten, um neue Traditionen zu sammeln oder über die Richtigkeit älterer Überlieferungen Aufschluß zu erlangen4). Palästina war darum noch ף Jahrg. 49, S. 534 ff. 2) Megilla 22 a. s) Vgl. Baba bat. 41b, Schebuoth 48b u. a. St. im Talmud..

  9. 1920-01-01 · Heft 3 · p. Seite 189 · Zur Ortsnamenkunde Palästinas

    Zur Ortsnamenkunde Palästinas. 189 ist aus Palästina nach Nahardea ausgewandert und weiß über eine wichtige Entscheidung des Rabban Gamliel I noch von Palästina aus zu berichten^). … ״Jüdische Rundschau“ — Berlin, Nr. 78 vom 7. XL 1919) wurde während der letzten Kämpfe in Palästina die hebräisch-aramäische Mosaikinschrift einer Synagoge bei eAin Dük: endeckt, die die Existenz einer jüdischen Gemeinde an diesem Orte bezeugt.

  10. 1925-01-01 · Heft 7 · p. Seite 422 · Der Maftir Kenessioth

    Es dürfte dies aber von nicht geringer Wichtigkeit für die Kenntnis der Organisation der jüdischen Gemeindeämter in Palästina, insbesondere aber der palästinischen Lehrhäuser in der tannaitisch-amoräischen Epoche sein. Wenn der מפטיר כנסיות wenigstens einmal genannt wird, so stehen uns wenige oder fast gar keine Quellen zur Verfügung, die uns über Amt und Funktionen des ,,Maftir Kenessioth“ genauen Aufschluß geben könnten. … Der Titel ״Maftir Kenessioth“ war keine Gelegenheitsbenennung, sondern der Name eines wirklichen ständigen Funktionärs in den palästinischen Lehrhäusern des tannaitisch - amoräischen Zeitalters. Dieses Amt scheint in Palästina eines der angesehensten Aemter und in den Gelehrtenkreisen recht bekannt gewesen zu sein, weil von ihm wie von einem jedermann bekannten Amte die Rede ist.

  11. 1874-01-01 · Heft 11 · p. Seite 526 · Zur Halachakritik

    Nur die palästinensische Mischna, die geschrieben als guter Codex — dessen Rest auch gut erhalten in der Tosista uns vorliegt — nach Babylonien kam, bildete das Band, welches die dortigen Juden an Palästina und die abgelaufene Geschichtsepoche knüpfte. Die Verbindung zwischen Babylonien und Palästina muß schwierig gewesen sein; mir wissen beispielsweise von dem Amo ra R.

  12. 1913-01-01 · Heft 1 · p. Seite 25 · Über die Mitgliederzahl der Gerichtshöfe zur Zeit des zweiten Tempels

    Nach den babylonischen Amoräern — sagt er — bestand die kleine Ortsbehörde in talmudischer Zeit aus zehn Gesetzeskundigen, in Palästina aber war schon zur Zeit des Josephus die Zahl der Richter in deT Regel nur sieben. Als Grund dient ihm, so wie Herrn Büchler, die׳ verschiedene Auffassung der »edah« bei den beiden genannten Schulen in bezug auf den Kultus. … Lewi (Sarahedrin 7 a), der von 10 Richtern spricht, lebte doch auch in Palästina־

  13. 1873-01-01 · Heft 3 · p. Seite 127 · Kritische Beleuchtung einer interessanten Talmudstelle

    Abba ist gewiß der Name des betreffenden Amora, wie er in Palästina üblich war; denn unsere Stelle mußte ja von Pal. nach Babylonien gebracht worden sein. Abba aber, ohne weitern Zusatz, heißt im Jernschalmi der unter dem Namen רבה berühmte Sorenser Lehrer Abba bar Nachmani. *) Diesen auch hier zu accepticen, hindert nichts als die gewöhnliche Annahme, daß Rabbah nie in Palästina gewesen war.

  14. 1902-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1902) · p. Seite 27 · Die neueste Construction der jüdischen Geschichte

    Die neueste Construction der jüdischen Geschichte. 27 einer Kenntnis der Lehr weise und des Lehrinhalts, aber nicht von Kenntnis des fertigen palästinischen Talmuds in Babylonien gesprochen werden kann, muss auch unser Yerfasser als gewichtigen Ein wand gefühlt haben, er greift darum zu einer nicht weniger gewaltsamen als unrichtigen Auskunft. Er leugnet nämlich für den Talmud von Palästina jede redactionelle Thätigkeit und erklärt mit diesem Mangel dessen Formlosigkeit und Schwierigkeiten; dem Jeruschalmi fehlt jede Redacfcion, ganz in der Form, in der R. … Jochananrs Wirksamkeit erstreckte sich 11äm־ lieh bis nach 300, denn noch zur Zeit Rabbah’s lehrte er, da die Brüder dieses Amora ihn einluden, zu dem Meister nach Palästina zu eilen. (Keth, lila). Das ist wieder eine der Entdeckungen, die wir als unbeweisbare Yermuthung entschieden verwerfen müssen.

  15. 1902-01-01 · Heft 1-2 (Januar 1902) · p. Seite 6 · Die neueste Construction der jüdischen Geschichte

    Der unklare Begriff der Ueberlieferung ersetzt Herrn Halevy die weit schwierigere Arbeit historischer Erklärung, des Aufsuchens der Ztxsammenhänge. Durch U e b er li efe r ung wussten die Amoräer in Palästina ihre Entscheidungen zu treffen, und diese Ueberlieferung wurde nie unterbrochen, wenn auch das Talmudstudium dort später nicht mehr auf der alten Höhe stand.1) Nur durch Ueberlieferung wissen wir, dass ß. Aschi der Ordner und Sammler des babylonischen Talmuds ist, ohne diese hätten alle Beweise dafür keinen Wert. Für den Talmud von Palästina existiert eine bezügliche Ueberlieferung nicht, und darum ist es. widersinnig, einen Redactor für dieses Werk zu suchen.

  16. 1910-01-01 · Heft 5 · p. Seite 638 · Bibliographische Übersicht über die im Jahre 1909 erschienenen Schriften [Nachricht]

    (IX, 409 S.) 8. Hölscher, G., Die Geschichte der Juden in Palästina seit dem Jahre 70 nach Chr. Eine Skizze. Leipzig 1909. (64 S.) 8. Jawitz, W., תולדות ישראל- Die Geschichte Israels nach den Urquellen neu und selbständig bearbeitet. 7 Bde. Vom Anfang der Amoräer״ zeit bis zu ihrer Bliite in Babylonien und ihrem Niedergang in Palästina. Berlin, N 24, Verlag d. Verfassers, 1909. (207, 22 S.) 8. Graefz, H., Geschichte der Juden von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart.

  17. 1892-01-01 · Heft 3 · p. Seite 152 · Bibliographische Übersicht über die im Jahre 1891 erschienenen Einzelschriften [Nachricht]

    Frankfurt, Kaufmann, 1891, 247 SS., 8. Algermissen, J. L. Schulwandkarte von Palästina zur Zeit Jesu Christi. 1:250,000 4 BI. 4. Aufl. 68,5x60,5 cm. Leipzig, Lang, 1891. Alsberg, Dr. Moritz. Die Rassenmischung im Judenthum. … Frankfurt a. M., Kaufmann, 1891, 37 SS., 8. Baedeker, K. Palästina und Syrien. Handbuch für Reisende. 3. Aufl. Leipzig, Karl Baedeker, CXXVIII u. 445 SS. mit 16 Karten, 44 Plänen und 1 Panorama, 1891, 8.

  18. 1909-01-01 · Heft 5 · p. Seite 628 · [Rezension]

    Diese hat nämlich die Frage zum Inhalt, ob der Kauf eines jüdischen Feldes in Palästina durch einen Heiden die Kraft hat, die Frucht desselben von der Pflicht des Zehnten resp. aller heiligen Abgaben sowie des Charakters von rryW-Früchten (die Heiligung desselben am 7. … der palästinensischen[ Halacha, anders von der babylonischen, wollen wir zeigen, aber auch gleichzeitig, daß unsere Mischna nicht aus Palästina

  19. 1909-01-01 · Heft 5 · p. Seite 629 · [Rezension]

    In diesem Artikel wollen wir die Kämpfe darstellen, welche sich seit RMBM.. nicht nur auf einen Federkrieg gegen seine Ent- Scheidung von Seiten der französischen Schule sich beschränkten, sondern im 16. Jahrhundert heftige Kämpfe in der Praxis in Palästina 11 ervorriefen, welche schließlich zum Banne derjenigen führten, welche sich nicht nach der Entscheidung RMBM.'s richteten; ja sogar unter denjenigen, welche an RMBM/s Meinung festhielten (bezüglich des Zehnten), brach wieder ein Streit aus, wie die Meinung RMBM.’s betreff der ־שביעי ת Früchte des Heiden zu verstehen sei. … XXIX), welcher die Verpflichtung heidnischer Früchte in Palästina zum Zehnten noch in

  20. 1874-01-01 · Heft 5 · p. Seite 227 · Zur Halachakritik

    Welche chaotische Vorstellungeil muß man sich voll den literarischen Zuständen der Juden in Palästina machen, bei der Annahme, es habe verschiedene, so schroff voll einander abweichende Recensionen eines lioriuirendeil Gesetzes gegeben, so daß Rabbis Mischna selbst in mehreren Recensionen vorhanden gewesen sein soll und außerdem noch Samnllungen von Zilsätzen von R.