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189519161938
  1. 1930-01-01 · Heft 1 · p. Seite 44 · Erez Israel in der Responsenliteratur des späteren Mittelalters

    Diese Anhänglichkeit der Juden an Palästina fand starken Widerhall in der jüdischen Literatur. Im Talmud und Midrasch, in den Responsen und in der Dichtung wird bald Palästina verherrlicht, bald ist von Reisen dorthin die Rede1. … O. und Mordechai Kethuboth XIV § 313. Doch sehen wir, daß im 12. Jahrhundert Reisen nach Palästina vorkamen: Jehuda ha-Levi, Maimuni, Benjamin aus Tudela und Petachja aus Regensburg reisten bekanntlich nach Palästina. 3 Vgl. weiter B I. 4 Daß in Palästina die Sünden vergeben werden, findet sich schon im Talmud (Kethuboth lila).

  2. 1925-08-19 · Heft 2332 (19.8.1925) · p. Seite 7

    Nur wenn er über die Kinder des Landes, die ünftige Generation in Palästina, spricht, verlaßt ihn die Sachlichkeit; da geht ihm das Herz über. Niemand, der dieses Buch zur Hand nimmt, wird sich einem Einfluß entziehen können. … Es dauert ihn, daß sie nicht begreifen iönuen, daß sich in Palästina vor unseren Äugen etwas mechört Großes vollzieht: Die Verkörperung einer Idee. Aas Technikum. Bon Leo Kohn (London),.

  3. 1938-03-22 · Heft 23 (22.3.1938) · page 6

    Vor der Abreise schreibt jeder Passagier seinen Verwandten oder Bekannten in Palästina das genaue Datum seiner Abfahrt von Odessa und seiner voraussichtlichen Ankunft in Jaffa, damit man sie in laffa abholt und vor Schaden bewahrt. … Ein zweites Konzert in Aegypten dirigierte, ebenfalls erfolgreich, lssay Dobrowen, der anschließend in Palästina seine Tätigkeit als Leiter einiger Konzcrtserie!! aufgenommen hat. Die Nachfrage nach Abonnements zu der angekündigten Serie von fünf Jugendkonzerten des Palästina-Orchesters in Tel Aviv war so stark, daß jedes Konzert zweimal zur Aufführung gelangen wird.

  4. 1921-01-01 · Heft 12 · p. 773 · Zur Geschichte der Juden im Orient

    Seit jenem Jahre hat sich, mit dem zunehmenden Verkehr, die Zahl der jüdischen Reiseberichte aus Palästina ins ungeheure vermehrt. De Goeje, Memoire sur la conquete de Syrie, 2 Bde, Leiden 1864. Huart, Geschichte der Araber (aus dem Französischen übersetzt, vorläufig nur 1 Bd. von Färber), Band 1, Leipzig 1914. … Mit Scheriras Sohn, Hai, endet zwar (1038) die bekannte Reihe der Geonim, aber anderwärts (in Damaskus, Mosul, Aegypten, Palästina) und in unregelmäßiger Folge gab es bis ins 13. Jht. hinein große und anerkannte Schulhäupter, die den Namen „Gaon" führten und auch verdienten.

  5. 1926-08-01 · Heft 8 (August 1926) · p. [Seite] · Anteil der Juden an den geographischen Entdeckungen

    Der andere, Benjamin aus T u d e 1 a im KönigreichNavarra, reiste über Südfrankreich, Italien und das byzantinische Reich nach Palästina und Babylonien. Auf dem Rückwege besuchte er Ägypten und Sizilien. Er verzeichnet gewissenhaft, an welchen Orten er Juden angetroffen, wer ihre Vorsteher waren und wie hoch sich ihre Anzahl belief.

  6. 1931-01-01 · XXII = 1931/32 (1931-1932) · page 255

    23Ö Im Gegensatz zu diesen Schilderungen, die alle Esras Ruhestatte in Jerusalem bzw. Palästina ansetzen, taucht plötzlich eine neue Anschauung auf, der zufolge Esra in Babylonien begraben sei. Er habe sich von Jerusalem nach Susa begeben, um den König Artachschasta aufzusuchen, und sei auf der Reise dorthin verstorben.

  7. 1905-01-01 · No. 23. (1905) · p. Seite 92

    Petachja hätte die große Reise unternommen, um neue Wohnsitze für die vielfach verfolgten Juden seiner Zeit zu suchen Andernfalls wäre er zuerst nach Palästina gereist und hätte nicht gesucht, Babylonien zuerst zu erreichen. Weshalb spricht er von Babylonien so viel und von Palästina so wenig?

  8. 1895-02-25 · Heft 16 (25.2.1895) · page 3

    Ueber »Juden in China" sprach am Donnerstag Herr Schriftsteller Albert Katz im »Verein für jüdische Geschichte und Lteratur". Der Vortragende führte den Verkehr zwischen Palästina und China bis auf die Zeiten des Königs Salomo und des Propheten JefaiaS zurück. Sichere Nachrichten über die Anstedlungen von Juden im Reiche der Mitte haben die Araber überliefert.

  9. 1938-04-07 · 14 (7.4.1938) · page 5

    Bei den von uns herausgegriffenen zehn Ländern weichen lediglich Palästina (in dessen Messziffern nur die Ausgaben für Ernährung, Heizung und Beleuchtung und Verschiedenes enthalten sind) und Peru (wo die Ausgaben für Heizung und Beleuchtung fehlen) von der eben dargestellten Norm ab. … Besonders nach Babylonien zog es ihn mit magischer Gewalt, dieses Land öffnete ihn, wie wir sehen werden, ganz — Palästina, wohin er von dort aus kam, behandelte er etwas summarisch und sozusagen mit der linken Hand. Er hat auch sein Reisebuch nicht selbst geschrieben; es ist von anderer, unbekannter Hand nach seinen Berichten verfasst worden.

  10. 1925-12-04 · Heft 48 (4.12.1925) · page 4

    I 35, 19, 29. „Wir nähern uns," schreibt Ebers in seinem Werke „Palästina", „einem kleinen viereckigen, weiß getünchtem tmd mit einer runden Kuppel überdachten Gebäude, das genau so wie ein muslinisches Grabmal eines Heiligen aussieht.

  11. 1938-04-21 · 16 (21.4.1938) · page 9

    Solche amüsanten und kurzweiligen Dinge berichtet Rabbi Petachja von seiner Reise noch eine ganze Menge. Und nun kommt er nach Palästina. Er erledigt es, wie ein Cookreisender, in kaum drei Tagen... Sieben Jahre ist er unterwegs gewesen. Dann kehrte er nach Regensburg zurück. … Es hatte da, ein paar Jahrzehnte zuvor, ein Mann gelebt, er hiess Israel Josef Benjamin aus irgendeinem verlorenen Nest iu Rumänien, und der hatte sich, in den Kopf gesetzt, die verlorenen zehn Stämme aufzusuchen. 1S45 verliess er seine Heimat und bereiste die östliche Hälfte des Mittelmeers, Aegypten, Palästina, Syrien, Babyion ien, Kurdistan, Persien und. Indien. 1851 kehrte er über Afghanistan zurück und fuhr über Konstantinopel, Wien und Italien nach Nordafrika.

  12. 1928-09-14 · 37 (14.9.1928) · page 6

    Dabei verschlägt es nichts, daß sich die Hoffnungen nicht erfüllt haben: man hatte doch ein klares Ziel vor sich und strebte ihm mit Mut und Opferwilligkeit zu, unbekümmert um das Geschrei, das sich am Wegessaum erhob. Was in Palästina noch werden mag, wissen wir nicht. Es wäre töricht, dem grandiosen Ringen um die Vielfalt dessen, was ein Volkstum ausmacht, Mißlingen zu wünschen.