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Smyrna kommt man mit der deutschen Sprache aus. Wer auf Syrien und Palästina verzichtet, mit dem Besuche Ägyptens aber Constantinopel verbinden will, benutzt am besten die im Oktober 1906 eröffnete Königlich Rumänische Schnellpostdampfer-Linie (Serviciul. … Jeden Mittwoch geht von Triest aus ein Dampfer ab, der am folgenden Dienstag gegen 4 Uhr nachmittags in Beirut ankommt, sodass man noch den Abendzug nach Damaskus benutzen und dann am Mittwoch nach Tiberias oder Haifa fahren kann, wto er Freitag mittags anlangt. Statuten der Gesellschaft „Agudat Notim" in Palästina. I. Zweck des Vereins. § 1. Der in Palästina am 15. Ab des Jahres 5665 (1905) begründete Verein -Agudat Notim hat den Zweck mit Hilfe genossenschaftlicher Organisationsformen und auf kaufmännischer Basis die Landwirtschaft in Palästina zu fördern und weiter zu entwickeln. § 2.
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Bisher haben die politischen Zionisten seit dem Tode Herzls denen nur schweigenden Widerstand entgegengesetzt, die für sofortige Arbeit in Palästina eintraten, und sie haben ihre Einwirkung auf die Leitung nur solange zurückgehalten, als sie Willens waren, dem Druck der Palästina-Partei nachzugeben. … Die Frage ist doch die: mißbilligen die politischen Zionisten, daß die zionistische Organisation die Last der Erhaltung eines nationalen Schulwesens in Palästina auf sich genommen hat? Ferner: sind die politischen Zionisten gegen jede sofortige zionistische Arbeit in Palästina?
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Noch erfolgreicher war i, J. 1877 sein. Appell zu Gunsten der Notleidenden in Palästina, und seitdem ist das Sammeln der bebevorzugte Teil seiner Lebensarbeit geblieben, der er mit unüberbietbarer Rastlosigkeit und Hingebung sich widmet. … Adolf Salvendi' Kolonie" im heiligen Lande errichtet werden soll. Gesellschaftsreisen nach Palästina. Eine Allgemeine jüdische Gesellschaftsreise nach dem Heiligen Lande wird: im Frühjahr 1. J. vom Zionistischen Zentralverein Wien IX, Türkenstrasse Nr. 9 veranstaltet.
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Zu fördern, zu entwickeln, zu betreiben und Zll führen: Industrien, Unternehmungen und U.OIonisations-Arbeiten in Palästina. Syrien oder, Wenn es nach der Meinung des zur Zeit der Gesellschaft angehörenden Aufsichtsrathes (der in den Original-Gesellsehafts-Artikeln definiert ist und hier später der „Rath* schlechtweg genannt werden soll) im Iiiteresse des jüdischen Volkes soll es heissen : 1. Zu (ordern, zu entwickeln, zu betreiben und zp führen: Colonisationsarbeiten im Orient* vorzüglich in Palästina und Syrien. Ferner zu fördern,'zu entwickeln* zu betreiben und zu führen : Industrien, Unternehmungen in Palästina, Syrien oder, wenn es nach der Meb nung des zur Zeit der Gesellschaft angehörenden Aufsichtsrathes (der in den Original-Gesellschafts-Artikeln
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Gemüsebau und Viehzucht kommen neuerdings auch mehr auf. Die jüdische Kolonisation in Palästina bildet bereits einen beachtenswerten Faktor im dortigen Wirtschaftsleben. Sie wird immer mehr dazu beitragen, die Landwirtschaft und auch den Handel zu heben und zu fördern. In Palästina bestehen bereits 40 jüdische landwirtschaftliche Ansiedlungen mit einem Gesamtbesitze von etwa 40000 ha. Hiervon liegen 6 bei Safed (Obergaliläa), 8 beim Tiberiassee (Untergaliläa), 5 in der Jesreelebene (Untergaliläa), y zwischen Haifa und Jaffa (Saronaebene), 12 südlich von Jaffa (Judäa).
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Illustrierte Monatsschrift für modernes Judentum. Jahrg. VIII, 12 Nrn. Berlin 1909. 4. Palästina. Monatsschrift für die wirtschaftliche Erschließung Palästinas. Jahrg. VI. 12 Nrn. Berlin 1909. 8. Palästina-Jahrbuch des deutschen evangelischen Instituts für Altertums- Wissenschaft des hl.
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Die genaue Kenntnis des Landes unserer Erinnerung und unserer Sehnsucht ist in uns allen ein Stück Leben — ganz abgesehen davon, dass es nothwendig sein wird, Palästina durch Fachleute gründlich erforschen zu lassen. Indes werden sich sicherlich diesen grösseren Arbeiten, die nur eine Frage der Zeit sind, kleinere Zionsreisen anreihen oder dieselben vorbereiten. … Immerhin können wenig betretene Gegenden besucht, kann künftigen Studien eine ernste Anregung gegeben werden. Und den Theilnehmern wird Palästina ewig in Erinnerung bleiben, sie werden durch den innigen Verkehr mit unseren Pionnieren der Arbeit, den jüdischen Ackerbauern, ihre Hoffnungsfreudigkeit und ihren Arbeitsmuth stärken und ein Stück Palästina ihren Brüdern und Schwestern in die Heimat bringen.
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Nein, die trockenen Ziffern der Statistik haben ihm diesen Ehrenplatz verschafft Dahinter aber birgt sich wohl unausgesprochen die Absicht, zu zeigen, wie die Verhältnisse für die Juden in Palästina eigentlich viel günstiger sind als im „Galuth". Vielleicht soll übrigens noch der Anschein erweckt werden, als ob die vielen Juden Jerusalems, welche die Mehrheit der Juden in ganz Palästina ausmachen, mit der zionistischen Tätigkeit in kausalem Zusammenhang stehen; davon kann natürlich keine Rede sein.
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Demgegenüber haben wir uns nicht gescheut zu erklären, daß die Zionistische Organisation samt ihrer Leitung von der elementaren Wucht der Empörung in Palästina genau so überrascht worden ist, wie alle Welt. Natürlich nützt das nichts: die Legende von der intellektuellen oder gar materiellen Urheberschaft des Zionistischen Actions-Comites an dem Streik wird ruhig weiter verbreitet. … Es mußte in aller Öffentlichkeit klargestellt werden, daß diese ganze Darstellung des Hilfs Vereins selbst ein Märchen ist, verbreitet zu dem Zwecke, die Zionisten als blindwütige Fanatiker hinzustellen, die ihrerseits erst Lehrer und Schüler in Palästina aufgehetzt hätten. Hier haben wir es also mit einer einwandfrei aufzuklärenden Verdrehung der Tatsachen zu tun: es ist einfach nicht wahr, daß in den Schulen des Hilfsvereins „nicht das geringste geändert worden ist."
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Das große Erlebnis des Kampfes für die hebräische Sprache in Palästina brachte uns Arbeit in Fülle. Wir haben die Größe des Momentes voll erfaßt und waren bestrebt, diese Erkenntnis in alle jüdischen Kreise unserer Stadt zu tragen. … Geyer, in Rumänien, um für unsere Bestrebungen und insbesondere für das hebräische Schulwerk in Palästina eine ausgedehnte Werbetätigkeit zu entfalten. Wir rumänischen Zionisten sind unserer Zentralleitung für die Entsendung des Herrn Dr.
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Mai 1916, Sonntagsblatt) wörtlich gesagt: „Das Hebräische ist für die Juden die ,heilige Sprache*, wie das Lateinische für die Angehörigen der römischen Kirche; es ist zugleich eine in der Gegenwart in einer etwas wunderlichen Weiterbildung wiederauflebende Sprache, namentlich für Palästina. Das Jüdische aber ist die Muttersprache (mame loschen), die Volkssprache von 6 Millionen Menschen und wird von einer noch größeren Anzahl verstanden." … Arthur Ruppin des Talmuds und der Midrasche, Sprache der Gebete und der synagogalen Poesie usw. — Ich habe ausdrücklich hinzugefügt, daß das Hebräische als gesprochene Sprache jetzt „wieder auflebe", und mit Bedacht hinzugefügt „namentlich für Palästina". Daß es hierbei nicht um ein einfaches Wiederaufleben sich handelt, sondern um eine zum Teil künstliche Belebung, zeigen Ausdrücke wie Sauerstoff, pJWtf Stickstoff, Wasserstoff.
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Dem Weltverband für soziale Hilfe sind hungernde Jeschiwoh-Bochrim ebenso nahe wie abgearbeitete Palästina-Chaluzim, fromme ukrainische Waisenkinder ebenso wie freigeistige Arbeiteremigranten. Es gibi nur eine jüdische Not. … Die Rothschild-Mühle arbeitet daher bereits mit zwei Schichten. — Die in Palästina vor kurzem gegründete jüdische Versicherungsgesellschaft „Ha-Sne" wurde legalisiert. — Die Konzession für die heißen Bäder in Tiberias ist dieser Tage in den Besitz einer jüdischen Gesellschaft übergegangen, die moderne Badehäuser zu errichten beabsichtigt.
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Durch den Versuch der gewaltsamen Aufdrängung des Deutschen als der einzig möglichen Kultursprache der Juden in Palästina hat der Hilfsverein diese Sympathie der Juden für das Deutsche sehr erschüttert, wenn nicht gar für lange Zeit verscheucht. … Die Herren nun, welche päpstlicher als der Papst sein wollten, haben jedenfalls bewiesen, daß ihnen der weite und freie politische Blick für die realen Verhältnisse mangelt, und daß sie sich keineswegs zu Lenkern einer großen jüdischen Organisation mit weitausgreifenden Plänen eignen, wo es gilt, Herz und Kopf am richtigen Fleck zu haben. Faßt man also den Kampf, den die Juden in Palästina jetzt gegen den Hilfsverein führen, ruhig ins Auge, so wird man zugeben müssen, daß es ein Kampf für ein hehres Ideal ist gegen eine leichtfertige, dilettantische Politikastern, die jüdische Mittel und jüdische Kraft Zwecken dienstbar machen will, die mit Juden und Judentum nichts zu tun haben.
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Es ist bekannt, daß in den letzten Jahrzehnten juden aus aller Welt in Palästina eingewandert sind, sodaß Palästina jetzt eine bunte Musterkarte von Juden aller Länder aufweist. Eine treffliche Illustration hierzu gibt der 6.
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Es läßt sich nicht von vornherein bestimmen, wie sich diese Okkupationsgruppen (in Palästina Kwuzoth Kibusch genannt) in der Folge entwickeln werden. Gehört der erworbene Boden dem Nationalfonds oder einer anderen gemeinnützigen Gesellschaft, so haben diese Gruppen die Möglichkeit, auf dem von ihnen okkupierten Boden sich als ländliche Erbpacht- Genossenschaft dauernd niederzulassen. … Hoffnung“ detailliert ausgewiesen .arg. $ 688.17 JC 1225.84 Palästina. Beim Hauptbureau in Köln eingegangen und in Nr. 6 von „Erez Israel“ detailliert ausgewiesen.JC 570.12 Eingegangen beim Hauptbureau des Jüdischen Nationalfonds ln Köln: Allgemeine Spenden: Brzezany (Gal.) durch Dr.
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Statistik der Juden; Berlin. Tschlenoff, E. W., Fünf Jahre der Arbeit in Palästina; Berlin, Jüd. Verlag; 1,00. Vincent, G., Jerusalem; Paris. Literaturgeschichte. (Seite 50-64.) Bacher, W., Die Prooemien der alten jüd.
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Jahrg. 4 Nrn. Gießen. Töpelmann. 1912. 8. Zeitschrift des deutschen Palästina-Verein es. Hrsg, von dem geschäftsführenden Ausschuß unter der verantwort!. Redaktion von D. C. Steuernagel. 35. Bd. 4 Hefte. 8.
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Eingehende und objektive Berücksichtigung der Verhältnisse־ der Juden. M. Blanckenhorn, Die Steinzeit Palästina-Syriens und Nordafrikas, I. Teil, Leipzig, Hinrichs. 1921. L. Grünwald, Qoroth hatthora wehaemuna behungaria, Budapest 1921, 79 S., M. 12.
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3. Beschäftigung im Geburtslande? 4. Aufenthaltsdauer An Palästina? 5. Bisherige Tätigkeit, jetzige Tätigkeit und wo? 6. Tag- oder Monatslohn? 7. Ob derselbe die Bedürfnisse deckt? 8. … Emanuel, erwähnte in der Jahressitzung, es sei ihm von einem aus Palästina heimgekehrten Herrn mitgeteilt worden, dass etwas wie Veruntreuung in der Verwaltung der Kolonie Machnajim vorgekommen sei und kündigt eine Untersuchung der Angelegenheit an.
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Die „Deutsch-Israelitische Gemeindezeitung" schreibt zu unserer grössten Verwunderung: Wer jemals in Palästina war, dem ist noch stets aufgefallen, dass die eben eingewanderte Generation jene schwachen Gestalten mit den eingedrückten Brüsten hat, wie sie typisch für die talmudischen Schulen der osteuropäischen Länder sind, dass aber die im Lande geborene und grossgewordene Generation an den freien Beduinen erinnert, dessen Lebensverhältnisse sie einigermassen teilen. In der freien, frischen Luft und unter dem sonnigen Himmel von Palästina ist jene gesunde und blühende Dorfjugend von Rechobot, Katra, Beer-Tobiah und den vielen anderen Kolonien erwachsen, die in nichts mehr an das Ghetto erinnern.