Mannheim
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  1. 1931-01-01 · 1931 · page 65

    …fen77. Nicht weniger aber war der Breslauer Kaufmannschaft mit dieser Regelung gedient, für die eine Verdrängung der in Breslau nunmehr so zahlreich gewordenen Glogauer und Zülzer jüdischen Konkurrenten letzte Weisheit aller Handels- Politik war. …

  2. 1931-01-01 · 1931 · page 67

    … die wirtschaftliche Tätigkeit wirken. Der Charakter des schlesischen Handels mit seinem einzigen großen Handelszentrum Breslau erforderte für jeden Kaufmann, der seinem Handel Bedeutung geben wollte, eine feste Handelsbasis in der Hauptstadt. Noc…

  3. 1931-01-01 · 1931 · page 69

    … 94 Der Toleranzimpost brachte in d. ersten Jahren 10—11000 Gulden jährlich; vgl. o. a. Verordn, an d. Generalsteueramt Breslau wegen Abführung d. Toleranzgelder (5566 Gulden f. einen Termin s 1/2 Jahr) an d. k. Taxamt Wien, Bresl. Staats-A. Rep. …

  4. 1931-01-01 · 1931 · page 71

    …lesische Judenschaft aus deutschen Landen erfuhr101. Die beiden privilegierten Judengemeinden Glogau und Zülz, wie auch Breslau und seine Vorstädte, wiesen nunmehr eine stattliche Anzahl von jüdischen Seelen auf102. Der Osthandel, wie die anderen …

  5. 1931-01-01 · 1931 · page 73

    … Bedeutung geschwächten Zünfte, von denen — sporadisch — Angriffe gegen die Juden ausgingen106. Anders aber stand es in Breslau. Von allen Judengegnern Schlesiens blieb die Breslauer Kaufmannschaft am längsten auf dem Plan. Von ihr und von dem dur…

  6. 1931-01-01 · 1931 · page 74

    42 Schlesien wurde in den letzten Jahrzehnten der Habsburgerherrschaft fast ausschließlich von Breslau bestürmt. Das Streben der Kaufmannschaft ging dahin, dem Toleranzedikt durch Umdeutung seiner Bestimmungen den engsten …

  7. 1931-01-01 · 1931 · page 75

    …bleme von lokaler und allgemein schlesischer Bedeutung drängten in den Vordergrund, Der drohende Verfall des Handels in Breslau, wie der wirtschaftliche Niedergang in ganz Schlesien, erforderten Maßnahmen von anderem Umfang und Bedeutung. Der groß…

  8. 1931-01-01 · 1931 · page 77

    … 4.* 1738 (ibd. f. 284 ff.) darauf hin, daß die jüdischen Händler aus Polen wegen der Schwierigkeiten, die man ihnen in Breslau bereitet, den Schwerpunkt des Osthandels nach Frankfurt a. O. verlegen. Es wäre daher notwendig, ״auf Mittel vorzusinne…

  9. 1931-01-01 · 1931 · page 80

    …ünhagen, Geschichte Schlesiens, Bd. II, S. 419). 127 Vgl. Verordnung vom 31. 10. 1725, Graf Schaffgotsch an den Rat von Breslau, Bresl. Stadt-A. Lose Jud. A. NNN 498a, f. 303—305 und erneute Aufforderung vom 17. 1. 1726, ibd. NNN 499, f. 301. In e…

  10. 1931-01-01 · 1931 · page 82

    …Der Breslauer Rat mußte nun im Rahmen der Gesetze eine Handhabe für die seit langem erstrebte Abschaffung der Juden aus Breslau finden. 183 Ibd. S. 549. 184 Die Heiratsordnung sollte ״zur Unterbrechung der fast aller Orten häufig an wachsenden Jud…

  11. 1931-01-01 · 1931 · page 84

    52 des Kaisers bedurfte, konnte der Rat vorderhand die Ausweisung unprivilegierter schlesischer Juden aus Breslau nicht erzwingen. Zu den Unprivilegierten zählte der Breslauer Rat auch die Giogauer und Zülzer Juden, weil sie nach sei…

  12. 1931-01-01 · 1931 · page 86

    …at zuweilen schärfer auftreten als gegen ausländische Juden, s. Petition der Breslauer Kaufmannsältesten an den Rat von Breslau (14. 3. 1730) gegen den privilegierten Münzlieferanten, Elias Lazarus Zacharias, wegen des Verbots freier Handelstätigk…

  13. 1931-01-01 · 1931 · page 87

    …nander■^ Setzungen zwischen dem Breslauer Rat und •dem Kommerz- Kollegium führte, wurde die judenfeindliche Bewegung in Breslau zu besonderer Stärke entfacht. Für die Duldung der ausländischen Juden sprachen wohl mehr die vom Kommerz-Kollegium in …

  14. 1931-01-01 · 1931 · page 89

    …aften und Obrigkeiten bei schwerer Strafe keine neue Niederlassung von Juden auf ihrem Gebiete dulden. Aus- Weisung aus Breslau bedeutete demnach für die unprivilegierten schlesischen Juden die Heimatlosigkeit. Einer Appellation der Breslauer Jude…

  15. 1931-01-01 · 1931-1932 · p. Seite 22

    …hren) geboren, als Sproß einer hochangesehenen Familie. Seine wissenschaftlichen und rabbinischen Studien betrieb er in Breslau und versah nach deren Abschluß die Rabbinate in Nakel (1875—1879), Mannheim (1879—1880), Pilsen (1880—1882), Karlsbad (…

  16. 1931-01-01 · 1931-1932 · p. Seite 24

    …nders befassen (Tabelle der Jahre 1865 bis 1920; Inta aruch, Bestimmungen der Fest-, Fast- und Feiertage auf 224 Jahre [Breslau 1864]), aber auch anthologische Bücher: Knospen und Früchte; Aphorismen aus Talmud und Midrasch. Umfangreicher und auch…

  17. 1931-01-01 · 1931-1932 · p. Seite 25

    … Mieses (geb. 31. Oktober 1824 in Brody, gest. am 10. Oktober 1898 in Leipzig). 1853 nahm die Familie ihren Wohnsitz in Breslau; seit 1867 wohnte sie in Leipzig, wo Fabius in freundschaftlichen Beziehungen zu den füh- 25

  18. 1931-01-01 · 1931-1932 · p. Seite 33

    …gen Jahrhunderts geschaffen hat. Die Freundschaft, die Deutsch und Jadassohn verband, bestand bis zu Deutschs Tode. Von Breslau ging Jadassohn zu Franz Liszt, weil ihn, den Pianisten mit glänzenden Anlagen, die glänzendste aller Pianistenpersönlic…

  19. 1931-01-01 · 1931-1932 · p. Seite 47

    ateliers in Breslau, Frankfurt a. M., Technische Hochschule zu Darmstadt, Baumeisterprüfung. Von 1911 bis 1914 in 2 Leipziger großen Archit…

  20. 1931-01-01 · 1931-1932 · p. Seite 65

    …e drohenden Zerfall aufhalten wollte. Es wurden 1920 in Nürnberg-Fürth, 1923 in Frankfurt am Main und Mannheim, 1924 in Breslau, Königsberg und in Stuttgart (gleichzeitig für die württembergischen israelitischen Gemeinden) Gemeindeblätter begründe…