-
Es war stets ein Axiom der zionistischen Politik, daß wir das Nationalheim in Palästina nicht für das palästinensische Judentum verlangen, sondern für das gesamte jüdische Volk, dessen auf Palästina gerichtete Kräfte in der Zionistischen Organisation politisch zusammengefaßt sind. Die Zionistische Organisation ist befugt, im Namen des Volkes zu sprechen, soweit es sich um Palästina handelt. Sie vertritt die Forderungen aller Juden, die Palästina als Jüdisches Nationalheim wollen, auch wenn sie selbst nicht in Palästina sitzen, und die ihre Ansprüche herleiten aus der — übrigens aach Völkerrechtlieh anerkannten —‘ historischeh Verbundenheit des jüdischen Volkes mit Erez-Israe] und aus dem Willen, das Nationalheim in Palästina aufzubauen.
-
Der Ruf nach der Mehrheit bringt nicht einen luden nach Palästina hinein, nicht einen Araber aus Palästina heraus. Die Mehrheit ist etwas, was wir erreichen können, vielleicht erreichen müssen: sie zu fordern hat etwa soviel Sinn, wie zu fordern, daß Palästina nicht drei, sondern sechs oder acht Millionen Einwohner fassen kann. … Selbst wenn wir in einigen Jahrzehnten die Majorität in Palästina erreichen, werden die Araber, mindestens für viele Jahrzehnte und vielleicht für immer, eine starke nationale Minderheit in Palästina sein.
-
Die Grundauffassung geht etwa dahin, daß in weiten Kreisen des Galuthjudentums, soweit es an Palästina interessiert ist, nicht das Vertrauen besteht, daß die für Palästina aufgebrachten Geldmittel in Palästina mit dem höchst mögliehen Nutzeffekt verwandt werden. … e zionistische Palästina-Exekutive und das Hauptbüro des Keren Hajessod einen Empfang, auf dem nach Begrüßung Schalom Aschs durch Prot. Pick Asch u. a. erklärte, er sei zum dritten Male in Palästina, das einen ständig wachsenden Eindruck aut ihn mache.
-
Egon Rosenberg über ״Die gegenwärtige Lage im Zionis* nuts". Palästina-Film. Dresden: 29. Oktober: Palästina-Film. Duisburg: Mitgliederversammlungen: 19. Oktober. Erich Gelber über ״Jüdische Jugend und jüdische Gemeinde". 2. … Oktober: Palästina-Film, München: 10, und 12. Oktober: Palästina-Film, j Neustadt/Hardt: 29. Oktober: Tagung der pfälzischen I Zionisten. j Nürnberg: 26.
-
IV. 1930 JUEDISCHE RUNDSCHAU Seite 225 Pressesünsmen Lloyd George über den Palästina-Aufbau. United Press verbreitete einen Artikel von Lloyd George über ״Aegypten und Palästina“ in führenden Blättern der ganzen Welt. … Erlebnisse und Erfahrungen im jüdischen Palästina“. Frau Nanny M a r g u 1 i e s aus Palästina spricht: ״Was mir Palästina wurde“. Gäste willkommen. Vorverkauf und Kartenbestellung im Büro der F.
-
llilWIIIIIIIII1yiMIIIWUllllllllillli(iillllllillllliill Der Palisfln* Arbeiter-Foods De diesjährige Aktion für den Palästina-Arbeiter-Fonds fällt in eine Zelt schwerer Wirtschaftskrise in Palästina. Seit Monaten ist das Land in wirtschaftlicher Depression. … Wir wenden uns an alle, welche die Arbeit unserer Pioniere in Palästina zu schätzen wissen, daß sie unsere Aktion mit aller Kraft fördern und den Palästina-Arbeiter- Fonds instand setzen, seine Aufgaben in dieser schweren Zeit zu erfüllen.
-
Jan.: Arthur H olitscher Vorlesung aus eigenen Werken. >— 27, Jan.: Palästina• Film. Cdthen: 27. Jan.: Palästina-Film. Cottbus: 3. Febr.: R.-A. Wunderlich, Oppeln, ״Vom jüdischen Geist“. — 10. Febr.: Palästina-Film, Danzig: 10. Febr.: Palästina-Film. Dessau: 3. Februar! Palästina-Film. Deu tsch-Eyla u: 23. Jan.: Dr. Albert Goldberg, Neuenahr.
-
Süddcutschlaad in Dar in st,׳»dt sprach Assessor Georg Gulhmann (Frankfurt a. M.) über ״Palästina: Asyl oder Heimat?" — Am 27. Dez. sprach in Göppingen Dr. Paul Tänzer (Stuttgart) über landwirtschaftliche Arbeit in Palästina. … Jan. sprach in Wanne-Eickel im jüdischen Jugendhunii Dr. Capell (Düsseldorf) über ״Palästina als Einwandcrungsland“. — ln Wesel sprach am 2. Okt. Dr. Löwenstein (Grevenbroich) über ״Palästina und die deutschen Juden", am 19.
-
Methoden und Kapitalbedarf der jüdischen Kolonisation in Palästina. Von Ing. Agron. Jakob O. Münzer. Alfons Paquet, In Palästina, Verl. Diedrichs 1915. Schalom Asch, Im Lande der Väter, Jüd. … Das zionistische Pres*e,büro (Ziko) gibt jetzt ein Nachrichtenblatt »Das Neue Palästina" heraus, das dazu dienen soll, solche Persönlichkeiten laufend mit Material über Palästina zu versorgen, welche dem Palästinagedanken bisher flernerstanden, jedoch für ihn zu interessieren sind.
-
Hertz, die Gattin des Reichsrabbiners, führte während der Aussprache über Palästina den Vorsitz. Frau Eder skizzierte die Ergebnisse des jüdischen Aufbauwerks und die Rolle der Frau in der jüdischen Arbeit in Palästina. … Jeden Donnerstag abends 9 Uhr Zusammenkunft der Charlottenburger Zionisten im Cafö Kersten, Kurfüretendamm 90. Baompflanzangen in Palästina In Nummer 30 der ״Jüdischen Rundschau" gibt Herr Dr. Brünn eine Analyse aer Aussichten für Orangenpflanzungen in Palästina "(Mittelstandskolonisation in Palästina).
-
Was ist also zunächst das Minimum, das wir in Palästina anstreben müssen? Dieses Minimum ist auf der einen Seite weder der souveräne Judenstaat noch auf der anderen die öffentlichrechtlich gesicherte nationale Heimstätte, die nur auf dem Papier des Mandats steht, ohne verwirklicht zu sein; es ist auch nicht ein jüdisches Palästina, das so jüdisch ist wie England englisck Es ist ein Palästina, in dem das jüdische Volk eine geschlossene jüdische Siedlung und die Majorität der Bevölkerung bildet. … Solange sich auch in Palästina das ewige jüdische Galuthschicksal der Minorität wiederholt, die geschützt werden muß, anstatt aus eigener Macht ihr Seibstbestimmungsrecht zu besitzen, ist Palästina nicht Ercz-Israei, Im Hinblick auf das in der letzten Zeit eo häufig gebrauchte SchLagwort von dem Naüonalitütcnland-e, das Palästina werden soll, muß eindeutig erklärt werden, daß dieses Wort in einem zionistischcn Sinne niemals so verstanden werden kann, als ob die Juden dort eine nationale Minorität bilden dürften.
-
Wie dieser \V* ist mir allerdingsweniger klar. Die überragende Bedeutung der Palästina-Arbeit kommt auf alk Fälle in dieser Liste nicht zum Vorschein. Hier scheint vielmehr alles vereinigt zu sein, was in Berlin von solchen Palästina- Freunden aufnitrcibcn war, gegen die und deren engere Gesinnungsfreunde das wenige durchgcsctzt wer den müßte, was wir heute an Palästina-Arbeit haben Es sind sehr gute und sehr bewährte und sehr sympathische zionistische Arbeiter in dieser Liste. … ־ Palästina-Beilage Nr. 2 vom 12. Mai unter <k:s| Titel ״Depositenbank oder Industriebank“ geaal-j wortet hat. Die Nummer brachte auch’ ein SchluB-J Wort des Herrn A.
-
Richard Lichtheim: Schekelpropaganda, Privatinitiative, Ansiedlung deutscher Zionisten in Palästina. Dr. Martin Rosenblüth: Personalfragen, Pro-Palästina- Komitee. (Hechaluz.) H. H. Ende Juni Tagung der in der Gemeindearbeit stehenden Zionisten Berlin, 14. … Juni, in Berlin statt. Eine Kundgebung des deutschen Pro-Palästina- Komitees mit Emile Vandervelde Berlin, 14. Juni. (JTA.) Auf Einladung des deutschen Pro-Palästina-Komitees wird am Sonntag, dem 24.
-
Palästina hat die letzte Krise bereits überwunden, ein Zeichen für seine wirtschaftlich gute Fundierung. Ich selbst, schloß Mond, habe nach jeder meiner Palästina- Reisen immer größere eigene Kapitalien im Lande investiert. Gegenüber Pressevertretern kam Mond auch auf das Projekt der Palästina-Anleihe zu sprechen und sagte, er halte den Plan einer Palästina- Anleihe für durchaus realisierbar, vorausgesetzt, daß entsprechende Sicherheiten für die Amortisation geschaffen werden.
-
Raw Meir Ber• 1 i n, der das Wiederaufbaukomitee der Exekutive in Palästina leitet, teilte mit, daß die Kampagne für den Palästina-Rettungsfonds, während deren Verlauf alle anderen Aktionen ruhen, am Tage nach Jom Kippur abgeschlossen werden wird. … September sprach in der Zionistischen Ortsgruppe Stuttgart Herr Ministerialrat Hans Goslar über das Thema ״Trotz allem Palästina“. Goslar nahm Stellung zu den letzten Ereignissen, d. h. Gründung der Jewish Agency und den Aufständen der Araber in Palästina.
-
Ein unentbehrlicher Ratgeber für jeden, der sich für die Einwanderung nach Palästina interessiert, ist die Broschüre ״A I i j a h“, herausgegehen vom Palästina-Amt Berlin. Auf 24 Seiten erfährt der Leser alles Wissenswerte über Zoll, Devisen. … Die Broschüre ״Aliiah“, die alle amtlichen Informationen des Palästina-Amtes Berlin enthält, ist zum Preise von 0,75 RM. beim Palästina-Amt, Berlin W15, Meinekestr. 10, zu beziehen (gegen Voreinsendung des Betrages) oder durch die Zionistisehen Orlsgrupoen, Palästina-Beratungsstellen der Provinz und die jüdischen Buchhändler.
-
Die Arbeit in Palästina erzieht den Menschen zu einer höheren Form des Lebens. In keinem Lande der Welt gibt es ein besseres Menschenmaterial als in Palästina. Die Arbeit in diesem Lande ist Gottesdienst, ist Selbstcntäußerung. Leider aber kann Palästina gegenwärtig eine größere Immigration nicht ertragen. Dennoch darf mail in der Arbeit für Palästina nicht erlahmen.
-
Der dritte Faktor, der die wirtschaftliche Lage in Palästina günstig beeinflußt, ist der kombinierte Effekt einer passiven Handelsbilanz und eines allgemeinen Preisfalles. Die Folge ist, daß der Import nach Palästina nicht gefallen ist, sondern daß die für das Land notwendigen Produkte billiger gekauft werden. … Werner Senator-Jerusalem über die heutige wirtschaftliche Situation in Palästina. Dr. Siegfried Moses schilderte in großen Zügen die Maßnahmen, die iim Anschluß an die auf dem Delegiertentag in Frankfurt am Main angenommene Resolution bezüglich einer politischen Arbeit der Z.
-
-Gruppe. — ln Meseritz sprach am 19, 11. Dr. Ernst Behrent über ״Palästina und die deutschen Juden“. — Die Zion. Ortsgruppe Pasewalk veranstaltete am 26. 11. 'einen Vortrag von Herrn Walter Fischer, Stettin, über ״Palästina, eine Reise durch unser Land“. — Die Ortsgruppe des I. … Demnächst werden Frau Dr. Möller (Ham• bürg) «inen Lichtbildervortrag über Palästina und Dr, Marx (Hamburg) «ln Referat halten.
-
Der Leiter der Verhandlung, der arabische Scheich AI Rareb, schloß sich jedoch der Darlegung des Verteidigers an, daß, da in Palästina gemäß der Balfour-Dekiaration ein j ü - disches Nationalheim besteht, ein Jude nicht aus Palästina ausgewiesen werden könne, weshalb er den Angeklagten zwar zu einer Arreststrafe von drei Monaten verurteilte, von einer Landesausweisung aber absah. Me Palästina-Orangen aal dem englischen Markt Die beiden letzten Schiffe, die Palästina-Orangen von Jaffa nach England brachten, liefen am 11. und 12.