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Ein Zeitgenosse von ihm war P et ach ja ben Jakob aus Prag, der von 1175 —1190 von Regensburg durch Polen, Russland, das Chazarenreich, Armenien, Medien, Persien, Babylonien und Palästina reiste und dann über Griechenland zurück kam. Seine Notizen hat sein Landsmann Jehuda ben Samuel, der Fromme, unvollständig und ohne Ordnung aufgezeichnet. … Mit kritischer Schärfe und seltener Beobachtungsgabe bestimmt dieser Geograph die Lage von Jerusalem, die palästinensischen Gewächse usw. Solche Palästinageographen und Palästina-Schriftsteller des Mittelalters waren noch der Kabbaiist B. Jizchak ben R. Joseph aus Aragonien, R. Elia v. Ferrara, der weit bekannte Erklärer der „Mischna" R.
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Leider konnte die von der Agency in Aussicht genommene systematische Arbeit nicht aufgenommen werden, da unmittelbar nach Schluß der Züricher Tagung die Unruhen in Palästina ausbrachen, die zunächst die ordentliche Arbeit unterbrachen und außerordentliche Maßnahmen erforderten. Die neugegründete Agency erwies sich in dieser Stunde der Bedrohung der jüdischen Position in Palästina als ein gewaltiger Rückhalt.
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Eine Million zuviel Sturm der Entrüstung hervorgerufen, als der Führer der Revisionisten, Wladimir Jabotinsky, in Polen mit der Behauptung umherreiste, ein bis anderthalb Millionen wirtschaftlich überflüssiger Juden müßten von Polen nach Palästina gebracht und dort angesiedelt werden. Auch die Zionisten spürten, daß ein so gewaltiges Massenprojekt das mühsam gewahrte jüdische Gleichgewicht verschieben und schwere internationale Störungen hervorrufen müßte; ein Mann wie der Dichter Schalom Asch hat sich nicht gescheut, die Propaganda Jabotinskys als für die jüdische und die zionistische Sache schädlich zu brandmarken.
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Chaluzkurs Der Kurs wurde für solche Personen gehalten, die in sehr kurzer Zeit nach Palästina überzusiedeln gedenken und sich bis dahin ein Minimum von praktischen Sprachkenntnissen aneignen wollen. In den 18 Stunden wurden, wie im Wintersemester, auf Wunsch der Teilnehmer die für ihre zukünftige Tätigkeit in Palästina hauptsächlich in Betracht kommenden Gebiete des praktischen Lebens zum konverfationellen Unterrichtsstoff gewählt.
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Zuerst erscheinen: Schalom Asch: Im Lande der Väter, Bilder und Dichtungen aus Palästina. Preis M. 2.— brosch., M. 3.— geb. Sch. Gorelik: Die liebe Provinz. Aus der russisch-jüdischen Kleinstadt. Preis M. 2.- br., M. 3.— geb.
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Der jüdische Verlag, Berlin SW, Grossbeerenstrasse 75 teilt mit, dass er seit November vorigen Jahres als Gesellschaft mit beschränkter Haftung handelsgerichtlich eingetragen ist Auch Geldsendungen sind daher in Hinkunft nicht mehr an die frühere Zahlstelle, sondern an den Verlag selbst zu adressieren. Gleichzeitig wird mitgeteilt, dass die Zeitschrift »Palästina", deren erster Jahrgang dieser Tage komplet vorliegen wird, in den Jüdischen Verlag übergegangen ist. Auch der erste Band der Publikation des „Vereines für jüdische Statistik" erscheint im Jüdischen Verlag und wird voraussichtlich noch im März vorliegen. … Enthält unter anderem zwei bemerkenswerte Artikel: „The immovable East" (der unbewegliche Osten) von Phillip G. Baldensperger Esq. über Land und Leute in Palästina, hochinteressant für die detaillierte Kenntnis der eigentlichen Verhältnisse des Landes; der zweite Artikel ist der von Rev.
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Der Ehe sind vier Kinder entsprossen: der älteste Sohn Nathan, ein begabter junger amerikanischer Schriftsteller, der in letzter Zeit auch in Deutschland Aufmerksamkeit erregt hat; der zweite, Moses, der Radiotechnik studiert hat und in seinem Fach in Amerika tätig ist; Jochanan, der dritte Sohn, hat eine landwirtschaftliche Schule in Amerika beendet und übt seinen Beruf in Palästina aus; die jüngste, unsere Tochter Ruth, lebt bei uns. Über meine Frau kann ich nicht schreiben, denn ich glaube, daß an uns sich der Satz der Bibel bewahrheitet hat: „Wir sind eine Seele geworden."
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Eine hebräische Ausgabe ist in dem von dem berühmten Dichter Rialik geleiteten hebräischen Verlag ,,Dwir" in Tel-Aviv (Palästina) erschienen. In Deutschland geriet ich seit dem Kriege fast völlig in Vergessenheit. Die ältere Generation erinnerte sich gerade noch meines Namens im Zusammenhang mit dem einstigen Erfolg von „Gott der Rache": ..Schalom Asch," — hieß es — ,,aha, das ist der Mann, der ,Gott der Rache' gemacht hat!"
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Demnächst erscheinen SCHALOM ASCH: Im Lande der Väter. (Bilder und Dichtungen aus Palästina.) Mark 2.— br., Mark 3.— geb. SCH. GORELIK: Die liebe Provinz. (Aus der russischjüdischen Kleinstadt) Mark 2.- br.r Mark 3— geb.
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SCHALOM ASCH ERZÄHLT SEIN LEBEN 533 ja sie in gewissen Formen sogar für schädlich halte, bin ich doch, seit ich Palästina zum ersten Male sah, ein eifriger Anhänger der Befruchtung des verwüsteten Landes durch produktive jüdische Arbeit.
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Wie es aber in Zukunft sein wird, wer will es entscheiden? Daß es in Palästina, den ersehnten Bestand der Siedlung vorausgesetzt, einmal, in Generationen vielleicht erst, rein jüdische Dichtung, die auch im Landschaftlichen unzweideutig genannt werden kann, geben wird, ist nicht zu bezweifeln.
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Menschen, die nicht aus Papier sind und in weltabgcwandtm Thesen sprechen, sondern aus dem kraft- und taterfüllten Leben der Wirklichkeit herausgefischt sind, wie der russische Gutsbesitzer, der zum Besuch seiner Freundin nach Moskau fährt, der Pelroleumgroßindustrielle. der Rußland den Rücken kehrt und im jüdischen Palästina seine Fähigkeit und sein Kapital verwertet, der Holzmagnal. der glaubt, seine Kraft und Organisation auch den neuen Herren nicht vorenthalten zu dürfen und dessen Lohn die Kugel wird, alle diese Schicksale sind wahr gelebt und weil sie es sind, lassen wir uns von ihnen fesseln und erleben mit ihnen das Chaos jener Zeil.
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Es ist also sehr erfreulich, daß mit der Zeitschrift „Erez Israel" ein Spezialorgan der zionistischen Bewegung geschaffen wurde, um das sich hoffentlich in kürzester Zeit alle jene, die für Kolonisationsfragen ein besonderes Interesse oder Talent haben, ebenso gruppieren werden, wie es ehedem um die leider aufgelassene Monatsschrift „Palästina" der Fall war. — Eine politische Bewegung schreitet nicht nur durch Verbreiterung ihrer Basis, sondern auch durch Verfeinerung ihres Materials, Spezialisierung ihrer Mitarbeiter, durch Versachlichung fort.